kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Meinungsfreiheit in der arabischen Welt: Der Geist des Sultans 12. August 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:44

Wie sehr Autoren, Journalisten und Künstler in der arabischen Welt bedroht sind, zeigt Ägyptens vehementer Kampf gegen die Bloggerszene. Die eigene Meinung zu äußern ist dort immer noch ein Wagnis.


Der offizielle Zensor des Osmanischen Reiches verbot zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in einem Anflug eifrigen Pflichtbewusstseins das Chemiebuch der Staatsschule, weil er dort eine heimtückische Beleidigung seiner Hoheit Sultan Abd Al-Hamid II durch die chemische Summenformel für Wasser entdeckt hatte. Seiner scharfsinnigen Interpretation zufolge stand das „H“ nicht für Wasserstoff, sprich Hydrogenium, sondern repräsentierte eindeutig den Familiennamen des Herrschers. Die Anzahl der beiden Wasserstoffatome musste daraufhin der Tatsache entsprechen, dass es sich bei dem Verhämten um Abd Al-Hamid den Zweiten handelte. Und das Symbol für den Sauerstoff war in seinen Augen nicht etwa ein „O“ für Oxygenium, sondern eine Null. Also war das ganze Ausmaß der Verunglimpfung erkannt: Die Gleichung H20 bedeutete Abd Al-Hamid II ist eine Null, ein Nichts, ein Niemand! Die Chemie hatte sich als Verschwörung gegen die Monarchie offenbart! Unabhängig davon, ob diese Anekdote ein wahres Geschehen beschreibt oder nur als Witz überliefert wurde, illustriert sie ein auch heute noch allgegenwärtiges Problem der arabischen Welt: Der Geist Hamids II scheint noch immer umherzuspuken und das Schicksal zahlreicher Autoren, Journalisten und Künstler und ihrer Werke ständiger Gefahr auszusetzen.

Unter ständiger Todesgefahr: Ein Land wie der Irak, das früher unter Totalitarismus litt und seit 2003 im demokratischen Chaos versinkt, gilt heute als eines der gefährlichsten Länder für Freidenker jeder Art. Obwohl die irakische Verfassung formell die Meinungsfreiheit wahrt, verhalten sich viele irakische Politiker noch immer wie die Erben des oben genannten Zensors. Einer von ihnen ist der kurdisch-irakische Führer Massoud Barzani, der offenbar den Artikel eines jungen Journalisten etwas zu persönlich nahm: „Ich liebe Massoud Barzanis Tochter“ betitelt, sinnierte der leichtsinnige Text des kurdischen Journalisten Serdest Osman im vergangenen Mai, welche Vorteile es wohl brächte, mit der Tochter des wohlhabenden Politikers verheiratet zu sein. Einige Tage nach Veröffentlichung der provokanten Träumerei passte die Staatspolizei den Verfasser an der Universität ab und nahm ihn in Gewahrsam. Kurz darauf tauchte seine Leiche auf mysteriösem Wege in einem Krankenhaus wieder auf. Wer hatte Osman ermordet? Zahlreiche Journalisten, Menschenrechtler und Kommilitonen versuchten unter Aufgebot aller Möglichkeiten der Versammlungsfreiheit und des Rechtes auf freie Meinungsäußerung die Regierung zu zwingen, den Mörder zu suchen. Die Proteste blieben jedoch wirkungslos. Weder die Polizei noch das Innenministerium können bis heute natürlich einen Verdächtigen vorweisen.

Der irakische Journalist Ahmad Abd Hussain, der seit 2003 zahlreiche kritische und mutige Artikel über diverse fragwürdige Politiker verfasst hat und sich deswegen unter ständiger Todesgefahr verstecken muss, veröffentlichte zum Fall Osman seinerseits einen Artikel, in dem er voller Sarkasmus seine eigene Liebe zu Barzanis Tochter beteuert und darüber hinaus von Affären mit so ziemlich jedem weiblichen Nachkommen der führenden irakischen Politiker und sogar von religiösen Führern wie dem Großayatollah Sistani berichtet.

Ein neuer Erzfeind für den Sheriff von Kairo: Ein derartiger Artikel wäre im Irak der letzten Jahrzehnte unvorstellbar gewesen. Heute aber gibt es zumindest die Möglichkeit einer Veröffentlichung – wenn auch unter latenter Lebensgefahr. Nachdem das Augenmerk der Öffentlichkeit auf einen solch dreisten Fall der Ermordung eines Journalisten gelenkt wurde, wird es wohl zumindest für einen kurzen Zeitraum möglich sein, die Grenzen der Zensur einzureißen und in vorläufiger Sicherheit die irakischen Führer kritisieren oder sogar beleidigen und lächerlich machen zu können. Der irakischen Regierung jedoch ist bereits dieser Vorstoß zu viel. Sie verabschiedete vor einigen Tagen die Gründung eines Gerichtshofs, der zur „Wahrung des öffentlichen Wohls“ ausschließlich „Presseprobleme“ verhandeln soll. Die irakische Verfassung verbietet jedoch Sondergerichte. Auch hat bis jetzt noch niemand genaue Informationen darüber, was man sich unter einer solchen Institution vorstellen soll. Wird sie ein Amt der Zensur werden? Oder vielleicht doch wundersamerweise ein Brückenkopf der Meinungsfreiheit?

Ein weiteres aktuelles Beispiel für den Zustand der freien Meinungsäußerung in der arabischen Welt ist Ägyptens Kampf gegen seine aktive Bloggerszene. Sie ist gewissermaßen das mediale Pendant zu Robin Hood, das in geistige Hoheitsgebiete wie Politik und Religion eindringt, dort verborgene Informationsschätze stiehlt und sie den benachteiligten, in Unwissenheit gehaltenen Untertanen zugänglich macht. Der Sheriff von Kairo hat einen neuen Erzfeind.

Sie holten ihn aus dem Internet Café: Ein Anführer der Diebesbande heißt Kareem Amer, der 2007 zu vier Jahren Haft verurteilt wurde – drei Jahre wegen Beleidigung des Islams und ein zusätzliches Jahr für die Beleidigung des ägyptischen Präsidenten Mubarak. Dieser Fall entfachte eine erste breite Diskussion über die Rolle der Blogger in der arabischen Medienlandschaft. Im Juli 2010 erlebten die Ägypter einen neuen Skandal. Ein Blogger wurde nicht ins Gefängnis, sondern in den Himmel geschickt. Ägyptische Aktivisten beschuldigen zwei Polizisten, den jungen Khaled Said in Alexandria auf offener Straße totgeprügelt zu haben. Der offiziellen Schilderung zufolge sei er an einem Beutel mit Drogen erstickt, den er voller Panik geschluckt habe, um ihn vor den Polizisten zu verstecken, die ihn filzen wollten. Augenzeugen hingegen berichteten, dass zwei Polizisten in Zivil das Internet Café betraten, in dem sich Said zu diesem Zeitpunkt aufhielt, und nach seinem Ausweis verlangten. Als er sich weigerte, schlugen sie ihn vor den Augen der Cafébesucher, bis er sich kaum noch rührte, und schleppten ihn mit sich. Angeblich war er gerade damit beschäftigt, ein Video hochzuladen, das einen Handel zwischen Polizisten und einigen Drogendealern zeigt. Das letzte Foto, das der Öffentlichkeit zugänglich wurde, zeigt Saids von Schlägen entstelltes Gesicht.

Dieses Mal gibt es Augenzeugen: Nach Protestdemonstrationen in Ägypten und im Ausland kündigte die Regierung an, das Verhalten der beiden Polizisten zu untersuchen. Sali Sami, eine Mitarbeiterin der ägyptischen Sektion von Amnesty International, hält dies für einen überraschenden ersten Schritt. Viele Demonstranten aber wollen mehr und verlangen den sofortigen Rücktritt der Regierung. „Es geht hier nicht um zwei Polizisten, sondern um das System als Ganzes“, wetterte ein ägyptischer Exil-Journalist, der seinen Namen nicht veröffentlichen möchte. „Das System ist unfähig, demokratisch zu handeln. Die brutalen Foltermethoden der Sicherheitsbehörden sind bekannt“, behauptet Sali Sami. „Dieser Fall ist nicht der einzige. Doch dieses Mal gibt es Augenzeugen“. Dass der Fall Said eine neue Seite in der ägyptischen Geschichte der Meinungsfreiheit im Kampf gegen die Staatsgewalt eröffnen wird, bezweifeln die meisten Ägypter. Aber immerhin hätten es die Ägypter geschafft, auf die Repressalien mit einem eindeutigen „Nein!“ zu antworten, so besagter Journalist.

Krieg und Liebe: Ich fürchte, die heutigen Zensoren werden sich noch stärker am Vorbild ihres osmanischen Vorfahren orientieren und irgendwann auf die Idee kommen, „Irak“ und „Ägypten“ als Staatsbezeichnungen zu verbieten: „Irak“ ähnelt dem arabischen Wort für Schnaps, „Arak“ – und Alkohol ist schließlich eine Sünde und streng verboten im Islam. „Ägypten“ hingegen wird im gesprochenen Arabischen „Masr“ genannt und erinnert an den Begriff „Mass“, was auf Deutsch „Saugen“ bedeutet – religiös und gesellschaftlich unangemessen. Was, wenn man diesen offensichtlichen, für die Staatssicherheit bedrohlichen Zusammenhang erkennt? Aber noch immer gibt es arabische Künstler, die verrückt genug sind, sich der Zensur zu widersetzen und auch all jene Worte in den Mund zu nehmen, welche die Zensoren am liebsten aus dem kollektiven Gedächtnis löschen würden. In einem Falle jedoch würde ich die Sprachspiele der Zensoren befürworten: „Hrb“ heißt auf Arabisch „Krieg“ und ließe sich mit nur einem veränderten Buchstaben in „Hob“ umwandeln – das Wort für „Liebe“.

{Quelle: F.A.Z. – Von Abbas Khider, geboren 1973 in Bagdad, saß wegen seiner politischen Aktivitäten zwei Jahre lang im Gefängnis. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak. Zurzeit lebt Abbas Khider in Berlin. 2008 erschien sein Roman „Der falsche Inder“}. Zum Thema: Nach Tod eines Bloggers: Beginn des Prozesses in Ägypten  – Ägypten: Bewegung nach Jahren des Schweigens  – Soziale Netzwerke: Vorsicht, Freund hört mit! – Iran: Bedrohte Meinungsfreiheit

 

5 Responses to “Meinungsfreiheit in der arabischen Welt: Der Geist des Sultans”

  1. Bazillus Says:

    Zensur war von jeher ein probates Mittel, Kritiker und Menschen, die sich ihre eigene Meinung gebildet haben zu diskreditieren und zu verfolgen. Das war im Dritten Reich so, das war zu Zeiten der Sowjetunion, zur Zeit Maos, in Nordkorea und eben auch in stramm islamischen Staaten so.

    Der Umgang mit den Menschen mit eigener Meinung ist ein Gradmesser dafür, inwieweit ein Staat ein Rechtsstaat ist. Wer eine Religion unter Artenschutz stellt, weil sie nicht kritisiert werden möchte, handelt Unrecht. Sachliche Kritik muss jede Ideololgie, jede Religion und jeder Staat tolerieren. Selbst über religiöse Größen muss sachlich und konstruktiv getritten werden dürfen. Das sind wir sogar Gott schuldig.

    Dem Schöpfer allen Lebens wurde bisher ein stiefmütterliches, ja sogar ein gefährliches Gottesbild übergestülpt, welches zurecht Atheisten am laufenden Band produzierte mit seinen Rachegelüsten, Strafandrohungen und Tyranneien. Diese Gottesbilder sind es nämlich, die die Menschen nur noch abschrecken und in Angst versetzen, die dann das jeweils irdische Bodenpersonal ausnutzt, um Machtstrukturen zu erhalten. Alle Religionen sollten sich auf ein Gottesbild des allliebenden Gottes einigen, wie Jesus es verkündet hat. Erst dadurch wird Gott in seiner Existenz ernst genommen werden. Und vor allen Dingen: Es wäre vorbei mit Religionskriegen und -unstimmigkeiten. Gott hat kein Interesse an Kriegen, an Beute, an Versklavung, an Poliygamie, an Unterdrückung und Zwang, welcher sich auch in Totalgehorsam ausdrückt. Im Gegenteil. All dies ist Gott ein Gräuel. Liebe ist nicht mit Zwang zu erreichen. Das ist Fakt. Ein Gott der Rache und der Strafe ist ein erbärmlicher Gott, der nur kleinkarierte und unvollkommene Charaktereigenschaften sein eigen nennen könnte und somit einem Menschen recht ähnlich würde. Der Mensch hat sich zulange Gott als sein Ebenbild geschaffen.

    Umgekehrtwird ein Schuh draus. Gott hat den Menschen zu seinem Ebenbild gemacht, und zwar mit der Fähigkeit zu lieben. Wird diese Fähigkeit von uns Menschen nicht sensibilisiert, fallen wir von Gott und seinem Weg ab und sind auch nicht mehr sein Ebenbild. Sein Ebenbild sind wir nur in der Fähigkeit zu lieben, Gutes zu tun und ihm Ehre zu erweisen.

  2. herzberge Says:

    Ägypten

    Ein Streit mit Christen um Lebensmittelkarten nahmen Muslime zum Anlass, um gleichentags in die Wohnung der christlichen Familie Shawky zu stürmen. Vier Christen wurden mit Messerstichen und Schlägen schwer verletzt. Polizisten erschienen erst eine Stunde später und nahmen willkürlich drei Minderjährige und einen 60-jährigen Diabetiker fest.

    Matthäus 5, 43-44

    Mt 5:43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“
    Mt 5:44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,

    There is no other choice!!!

  3. Bazillus Says:

    Ja, die Feindesliebe ist die vollkommenste aller Arten von Liebe, jedoch die am schwersten durchzuführende. Jesus hat es uns vorgemacht. Da Jesus der Sohn Gottes ist, hat er dies geschafft. Gott kann Feinde lieben.

    Ich bin mir da für mich selbst überhaupt nicht sicher und bekenne, dass ich diese Fähigkeit noch immer nicht besitze.

  4. Gottes Auge Says:

    Was können die Medien zu einer friedlicheren Welt beitragen?

    Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen haben die Möglichkeit, maßgebend auf das Massenbewusstsein einzuwirken. Deshalb streben wir eine gute Zusammenarbeit mit allen Medien an. Wir sind der Meinung, dass wenn wir uns von möglichst vielen Seiten her mit der Idee eines globalen Friedens an die Öffentlichkeit begeben, ein weltweites Umdenken sehr gefördert werden kann.
    Frieden dort beginnen, wo Unfrieden entsteht

    Unfrieden entsteht immer zuerst in unserem Inneren. Angst vor Schmerz, Verlust, Machtlosigkeit und davor, nicht geliebt zu sein, gepaart mit einer mehr oder weniger tiefen Existenzangst, bilden die Basis dafür. Wir beginnen da, wo alles anfängt und alles endet: im Bewusstsein, dort wo die meisten Menschen aufhören oder gar nie genau hinschauen. Die Gedanken sind frei, heißt es und viele glauben, dass die Kriege im Inneren ihrer selbst nichts mit den Kriegen und Konflikten im Äußeren zu tun haben. Dem ist nicht so. Auch Frieden muss in jedem/jeder Einzelnen im tiefsten Inneren des Herzens und der Gedanken Fuß fassen, dann wird auch das Handeln des/der Einzelnen auf Frieden, Wertschätzung und Mitgefühl gründen und Frieden auf Erden wird keine Utopie mehr sein.

    Wir wollen uns weder politisch noch konfessionell für den Frieden einsetzen, sondern mit unserem täglichen Dasein den Frieden leben und ein Bewusstsein wahrer Menschlichkeit an die Öffentlichkeit tragen

    Wir kämpfen nicht gegen den Krieg, sondern leben für den Frieden

    Es gibt zwei Möglichkeiten, der Gewalt auf Erden zu begegnen: entweder sie zu bekämpfen, was letztlich wiederum Gewalt bedeutet, oder alle möglichen friedlichen Aktivitäten, Gedanken, Projekte und Menschen zu unterstützen. Friedliche Menschen setzen sich nicht mit Gewalt durch, sondern mit Liebe und Verständnis für alle Seiten.

    DAS FRIEDENSMANIFEST
    Warum Kriege nicht zwingend notwendig sind

    …weil es genügend Ressourcen für alle gibt
    …weil es genügend Geld und Arbeit für alle gibt
    …weil es ohnehin schon genug Leid, auch ohne Kriege, gibt
    ….weil wir sie schon oft genug ausgefochten haben
    …weil das Resultat immer dasselbe ist: Es gibt nur Verlierer!
    …weil keiner sie wirklich will
    …weil wir nicht gezwungen sind, den Mächtigen dieser Welt die Macht auch zu geben
    …weil positive Veränderungen im Bewusstsein mit Gewalt nur selten erreicht werden können
    …weil man durch vernünftiges Verhandeln auf beiden Seiten mehr herausholen kann
    …weil die Mächtigen dieser Welt schon lange nichts mehr zu befürchten haben
    …weil Krieg nur wenigen hilft, aber vielen schadet
    …weil Kriege letztendlich wirkungslos sind
    …weil das Bewusstsein der Menschheit für den Weltfrieden bereit ist

  5. Bazillus Says:

    Der Vorkommentator hat vollkommen Recht. Der Einzelne kann den Frieden leben und die Botschaft kommt in der Regel an. In der Regel heißt allerdings m. E. nur bei Menschen guten Willens. Da klappt das Prinzip auch.

    Nun gibt es Ideologien und Religionen und somit auch von ihnen indoktrinierte Menschen, die meinen, andere von ihrer Existenz, von ihrer Ethnie, von ihrer Religion her als minderwertig ansehen zu müssen, die Welt in das Haus des Friedens und das Haus des Krieges einteilen zu müssen und handeln auch so, indem sie diesen „minderwertigen“ Menschen nicht die gleichen Rechte zubilligen und sie teilweise bis zum Tod verfolgen.

    Das ist das Dilemma. Einzelne Menschen, aber auch ganze Menschengruppen werden in ihrer Gesamtheit verfolgt, nur weil sie Juden oder Christen oder Muslime anderer Konfession oder den Bahai im Iran angehören und niemandem etwas zuleide getan haben. Die gleiche Einstellung hatten wir in Deutschland vor 60 – 70 Jahren schon einmal.

    Aus diesem Grunde glaube ich schon, dass eines solche ungeistige Haltung der Ausgrenzung in jeder Form bekämpft werden muss, nicht in dem Sinne von Waffengewalt, sondern mit der nötigen Intensität des Geistes.

    Das Friedensmanifest hört sich wunderbar an und hat auch teilweise noch Gültigkeit, hat auch schon einige Risse bekommen.
    a) die Ressourcen werden bei steigender Weltbevölkerung nicht mehr ausreichen, so dass da wieder gestritten werden wird.
    b) Geld und Arbeit für alle. Vollbeschäftigung wird niemand erreichen können, es sei denn, die Bevölkerungszahlen nehmen ab.
    c) die Mächtigen dieser Welt entscheiden aber über Krieg und Frieden, so war es immer und so wird es immer sein, leider.
    d) die Mächtigen wollen Kriege zuweilen, wenn es ihren wirtschaftlichen Interessen dient.
    e) Das Bewusstsein der Menschheit für den Weltfrieden: Ich glaube, dass die Mikrobe der menschenlichen Dummheit dieses B´Weltfriedensbewusstsein zunehmend verhindert.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s