kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wer den Islam verlässt, verliert seine Bürgerrechte 10. August 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 01:44

Das erlebte die 57-jährige Kamariah Ali


Kuala Lumpur (www.kath.net): Zwei Jahre lang muss eine malaysische Frau ins Gefängnis, weil sie den Islam verlassen und sich einer nicht anerkannten Sekte angeschlossen hat. Das entschied das islamische Oberste Gericht im malaysischen Staat Terengganu, wie AsiaNews berichtete. Die 57-jährige Kamariah Ali gilt für die Richter als „vom Glauben Abgefallene“. Bereits im Juli 2005 wurde sie gemeinsam mit 58 Personen verhaftet, weil sie einer kleinen Sekte angehörten, die sich „Reich Gottes“ nennt. Verehrt wird eine Teekanne.

Die Sekte entstand Mitte der 80er Jahre. 1998 gründeten die Mitglieder eine Art „Spielepark“ à la Disneyland. Im Mittelpunkt standen eine überdimensional große Teekanne sowie eine riesige blaue Vase. Die Teekanne wurde als göttliches Symbol verehrt: Es sollte den Frieden und den Segen des Himmels darstellen. Die Sekte begann in der Bevölkerung zu werben. 2005 zerstörten muslimische Extremisten die ganze Anlage und die Teekanne.

In Malaysia ist der Islam Staatsreligion. In der Verfassung ist zwar der Wechsel der Religion erlaubt, in der Praxis gilt jedoch nur ein Muslim als echter malaysischer Staatsbürger. Wer den Islam verlässt, verliert seine Bürgerrechte. Der Glaubensabfall ist eines der schwersten Vergehen im Islam und kann sogar mit dem Tod bestraft werden. Muslime, die sich für eine andere Religion entscheiden, müssen in Umerziehungslager.


Allah-Verbot in Malaysia laut Innenminister „ein Fehler“


Das malaysische Innenministerium hat einem christlichen Magazin die Übersetzung des Wortes „Gott“ mit „Allah“ verboten. Das Magazin hatte dagegen geklagt und gewonnen. Daraufhin kam es zu Anschlägen auf christliche Kirchen.

Kuala Lumpur (kath.net/KAP): Malaysias Innenminister Hishammuddin Hussein hat die Einmischung der Regierung in einen Streit um den Gebrauch des Wortes „Allah“ als Fehler beurteilt. Dieser werde „uns noch lange beschäftigen“, zitierte ihn die Tageszeitung „The Straits Times“, die in Malaysias Nachbarland Singapur erscheint. Mit dem Verbot des Wortes „Allah“ als Übersetzung für „Gott“ in einem christlichen Magazin habe man sich „in unbekanntes Fahrwasser begeben“ und schlafende Hunde geweckt.

Das Innenministerium hatte dem katholischen Magazin „The Herald“ im Jahr 2007 unter Husseins Vorgänger Syed Hamid verboten, „Gott“ mit „Allah“ zu übersetzen. Das Magazin erscheint in mehreren Sprachen, u.a. in der Landessprache Bahasa Malaysia, in der Christen Gott mit „Allah“ bezeichnen. Das Magazin hatte gegen das „Allah-Verbot“ geklagt und Ende Dezember 2009 den Prozess gewonnen. Das Urteil wurde aber ausgesetzt, nachdem die Regierung Berufung eingelegt hatte. In Folge des Richterspruchs war es im heurigen Jänner im mehrheitlich muslimischen Malaysia zu Brandanschlägen auf christliche Kirchen gekommen. Ein Termin für die Berufungsverhandlung stand vorerst noch nicht fest.

 

One Response to “Wer den Islam verlässt, verliert seine Bürgerrechte”

  1. Bazillus Says:

    Islamische „Tolerenz“ pur. Selbst wenn ein Menschen einen Teddybären als Gott verehrt und die Freiheit des anderen respektiert, ist dieser Teddybärglaube besser als jeder intolerante Glaube, der diese Teddygläubigen verfolgt.


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