kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hamburg schließt die Taiba-Moschee 10. August 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 01:50

In der früheren Al-Quds-Moschee verkehrten einige der Attentäter des 11. September. Nun hat die Innenbehörde das Allahhaus geschlossen und den Trägerverein verboten.


Geräumt und durchsucht: Die Taiba-, vormals Al-Quds-Moschee in Hamburg ist geschlossen. Hier sollen Kämpfer für den sogenannten Heiligen Krieg (Dschihad) angeworben worden sein, von hier aus sollen sie zur Terror-Ausbildung nach Pakistan und Afghanistan gereist sein: die Taiba-Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg, geführt von einem gleichnamigen Trägerverein. Damit soll nun Schluss sein. Innensenator Christoph Ahlhaus hat veranlasst, die Moschee zu schließen und den arabisch-deutschen Verein zu verbieten.

Am frühen Morgen zogen 20 Polizisten und einige Zivilfahnder vor das Allahhaus, bohrten das Türschloss auf und durchsuchten die Räume. „Die Ermittler durchsuchen die Moschee nach weiteren Beweisstücken und stellen gegebenenfalls Computer oder Ähnliches sicher“, sagte der Sprecher der Innenbehörde, Ralf Kunz.

Nach Angaben des Hamburger Verfassungsschutzes dient die Moschee bis heute als Hauptanziehungspunkt der örtlichen Dschihad-Szene, zu der etwa 45 Personen gehören sollen. Im vergangenen Jahr war nach Erkenntnissen der Ermittler von dort aus eine Gruppe von zehn Hamburger Dschihadisten in pakistanische oder afghanische Ausbildungslager gereist, wo sie sich vermutlich militärisch ausbilden ließen. Mindestens einer der Männer schloss sich den Angaben zufolge in Pakistan später der Terrorgruppe Islamische Bewegung Usbekistan (IBU) an. Er trat später auch in Propaganda-Videos der Organisation auf, die im Internet kursierten. Die Taiba-Moschee nahe des Hamburger Hauptbahnhofs war unter ihrem früheren Namen Al-Quds-Moschee weltweit bekannt geworden. Sie diente einigen der Attentäter des 11. September während ihrer Zeit in der Hansestadt als Anlauf- und Treffpunkt. Dazu gehörte der Kopf der Terrorzelle, Mohammed Atta (Muslimischer Ägyper).

Mehr zum Thema: Terror-Festnahme Deutscher Islamist in pakistanischem Gewahrsam – Terrorismus Bonns islamistisches Milieu  – Terrorismus Vom Saarland in den Dschihad  –  http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-08/hamburg-moschee-taiba-alquds

Taiba-Moschee wegen Terrorverdacht geschlossen

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) spricht in Hamburg zum Verbot des Arabisch-Deutschen Kulturvereins „Taiba“ und der Schließung der ehemaligen Al-Quds-Moschee.

Die Hamburger Sicherheitsbehörden haben die ehemalige Al-Quds-Moschee im Stadtteil St. Georg mit sofortiger Wirkung geschlossen. Mindestens 20 Polizisten und einige Zivilfahnder haben um 6 Uhr früh die Verbotsverfügung zugestellt.

Hamburg: Der hinter der Moschee stehende arabisch-deutsche Kulturverein „Taiba“ sei verboten worden, sagte ein Sprecher der Innenbehörde am Montag. Details zu dem vereinsrechtlichen Verbotsverfahren sollten auf einer Pressekonferenz am Vormittag bekanntgegeben werden. Erwartet wurden Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU), der Leiter der Abteilung für Öffentliche Sicherheit und Zentrale Anti-Terror-Koordinierungsstelle, Lothar Bergmann, und der Stellvertretende Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, Manfred Murck.

Die Al-Quds-Moschee war durch die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA weltweit bekanntgeworden. Dort hatten sich die Attentäter mehrmals zuvor getroffen. Die Moschee, zwischenzeitlich in Taiba-Moschee umbenannt, ist seit Jahren Hauptanziehungspunkt für die dschihadistische Szene. Die Verantwortlichen des Trägervereins weigern sich nach Angaben des Verfassungsschutzes, im „Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg – Schura“ mitzuarbeiten. Die Schura selbst hat sich klar von der Taiba-Moschee distanziert.

Laut Hamburger Verfassungsschutzbericht 2009 geht in der Stadt die größte Gefahr nach wie vor vom islamistischen Terror aus. Die Beobachtung des weltweiten Netzwerkes islamistischer Terroristen zählt zu den zentralen Aufgaben des Hamburger Verfassungsschutzes. Diese seit Jahren festgestellte Bedrohung der inneren Sicherheit erfuhr laut Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck 2009 eine Zuspitzung. Tatsächliche Anschlagsplanungen seien im vergangenen Jahr jedoch nicht festgestellt worden. Der islamistischen Szene in Hamburg wurden bis Ende 2009 insgesamt 2010 Personen zugerechnet (2008: 2005). Davon waren in beiden Jahren jeweils 200 Personen gewaltbereit. Der dschihadistischen Szene wurden in Hamburg 45 Personen zugeordnet (2008: 50). Sie befürworten den weltweiten bewaffneten Dschihad (Heiliger Krieg).

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Hamburger-Taiba-Moschee-wegen-Terrorverdacht-geschlossen-1555865471

 

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