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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zu Marien-Fastenzeit: Die fortwährende Jungfräulichkeit der Heiligen Maria 8. August 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:17

Blieb die Heilige Maria eine Jungfrau, nachdem sie Jesus gebar?

Früher wurde diese Frage gestellt. Dies begann wahrscheinlich ab dem ersten Jahrhundert. Die Antwort darauf war in einigen der orthodoxen Bücher und auch in den unanerkannten Büchern (Apokryphen).

 

Nicht anerkannte Bücher: In der frühen Kirche erschienen etliche Bücher, die den Jüngern Christi zugeschrieben wurden, damit sie sich besser verbreiten. Dennoch nahm die Kirche sie vom Anfang an nicht auf. Obwohl sie nicht der Heiligen Schrift zuzuordnen waren, enthielten sie als kirchliche Bücher viele Ideologien und Bräuche der frühen Kirche. Manche dieser Bücher werden als frühe Überlieferung und christliches Gedankengut betrachtet, besonders wenn sie mit den Gedanken der Bibel und der Kirche übereinstimmen. Wir stützen uns auf einige Texte aus drei solchen Büchern, weil sie eine frühe kirchliche Denkweise vertreten. Drei Bücher davon, die auf das 2. Jahrhundert zurückgehen, bekräftigen die Jungfräulichkeit der Heiligen Maria. Jene drei Texte lauten folgendermaßen:
{1} Aus dem Buch „Himmelfahrt Jesajas“: „Ihr Schoß wurde wie vor dem Empfängnis unberührt gefunden“ –> R.H. Charles – London 1900.
{2} Aus dem Buch „Salomos Lieder“: „Sie gebar ihren einzigen Sohn
       ohne irgendwelche Geburtswehen“ –> (Odes of Solomon 19:8).
{3} Aus dem „Jakobs Evangelium“: „Eine Frau namens Salome erspähte die Jungfräulichkeit der Heiligen Maria nach der Geburt Jesu“ (18:20).

Wenn wir auf alle Fälle diese Texte dabei lassen, vermögen wir zu behaupten, dass sie in sich eine enorme Denkweise enthielten, welche im 2. Jahrhundert weit verbreitet war. Alle beglaubigten, dass die Hl. Maria ihre Jungfräulichkeit nicht verlor, nachdem sie den Herrn gebar.

 Einstellung der Kirchenväter: Heiliger Petrus (alexandrinischer Papst, der den Märtyrertod im Jahr 311 n. Chr. erlitt) wird für den ersten der Kirchenväter gehalten, welcher der Heiligen Maria den Beinamen „Eparthenos – fortwährende Jungfrau “ verlieh. Dabei sagte dieser Heilige: „Jesus Christus wurde nach dem Leib von Maria [unserer ruhmreichen Herrin, „Mutter Gottes – Theotokos“, der „fortwährenden Jungfrau – Eparthenos“] geboren“. Fakt ist es, dass Heiliger Petrus nicht der Erste war, der an die fortwährende Jungfräulichkeit der Heiligen Maria glaubte; vor der Geburt Jesu (Ante-Portum), bei der Geburt (In-Portum) und nach der Geburt (Post-Portum). (more…)

 

Löste die biblische Sintflut eine weltweite Katastrophe aus?

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:03

Der Aktualismus bildet die Grundlage für die evolutionäre Geologie. Diese Glaubensüberzeugung geht davon aus, daß die Gegenwart den Schlüssel für die Vergangenheit darstellt. So unsinnig es auch klingen mag, im Endeffekt geht diese Sichtweise davon aus, daß, da gegenwärtig gerade keine weltweite Flut stattfindet, dies auch in der Vergangenheit nie geschehen ist. Gemäß dieser Lehre wurden die Stapel von Ablagerungsschichten, die den Großteil des Planeten bedecken, über Milliarden von Jahren mit gleichmäßiger Geschwindigkeit geformt. Unter den frühen Pionieren der Geologie war auch James Hutton, der den Aktualismus als feste Glaubensüberzeugung lehrte.

Der Autor Carl Dunbar fasst diese Glaubensüberzeugung in seinem Buch Historical Geography folgendermaßen zusammen: „Wenn man genügend Zeit dafür einräumt, könnten die Prozesse, die wir heute am Werk sehen, alle geologischen Erscheinungen auf dem Globus hervorgebracht haben“ (1969, Seite 22). Nachschlagewerke, die im Schulunterricht verwendet werden, spiegeln den Aktualismus wider: „Die umfassende Dicke der Ablagerungen ist das unvermeidliche Ergebnis des langandauernden Vorgangs der langsamen Erosion, die wir heute beobachten können“ (Principles of Geology, 1968, Seite 18). Wenn aber die geologischen Schichten und der Fossilienbelege im Lichte dessen, was die Bibel offenbart, interpretiert werden, wird offensichtlich, daß viele der gestapelten Schichten an Ablagerungsgesteinen in Wirklichkeit in rascher Abfolge abgelagert wurden, statt über Zeitäonen hinweg (wie die Evolutionisten lange behauptet haben). Die Naturgeschichte der Erde stimmt harmonisch mit dem biblischen Bericht in 1. Mose überein. (more…)