kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was sagt die Heilige Schrift zu Trunksucht? 5. August 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 04:36

Der Alkohol macht den Menschen zum Affen

Zufälligerweise quatschte mich ein weltfremder Moslems voll. Aus Höflichkeit konnte ich ihn nicht ignorieren. Allerdings musste ich ihn entgiften, indem ich ihm vom Anfang an sagte, dass ich ein Kopte (Christ aus Ägypten) bin, damit er sich nicht vergisst und loslegt, die Juden und Christen zu verfluchen. Irgendwie erwähnte er einen berühmten Singer, den viele mögen; wenn nicht seine Liebe zu Alkohol wäre!?! Daraufhin versuchte ich ihm klarzumachen, dass ich diesen Singer für seine Kunst bewundere, während sein Privatleben mich nichts angeht.

Wie eine böse Schwiegermutter, die gerne stänkert, fragte er provokant: „Bei euch Christen ist es doch keine Sünde, wenn man Alkohol trinkt! Nicht wahr“? Entschlossen erwiderte ich: „Keineswegs! Wer sagt so etwas“? Ich erklärte dem ahnungslosen Moslem aus den beiden Testamenten der Heiligen Schrift, wie es eine Sünde ist, wenn man Alkohol regelmäßig trinkt.

Für uns Christen gibt es einen bestimmten Maßstab, nach dem jeder sich orientieren soll. In dem ersten Berief des Apostels Paulus an die Korinther ist dieser Maßstab zu finden: „Alles ist mir erlaubt; aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht über mich haben“ – „Alles ist mir erlaubt; aber nicht alles nützt. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles baut auf“ (1Kor.6:12). Christus, unser Herr und Gott, gab uns seine Gebote, nicht um unsere Freiheit einzuschränken, sondern um uns vor den Sachen zu schützen, die uns schaden und ins Unheil stürzen lassen. Überdies gab Gott uns vom Anfang an unseren vollständigen Willen, sodass keiner behaupten kann, etwas gezwungen unternommen und begangen zu haben. Jeder von uns hat frei zu entscheiden, auf welchem Weg er schreiten will. Folgt er dem Herrn oder dem Fürst dieser Welt bzw. dem Bösen? Pauschal kann man durch einen biblischen Vers erklären, warum Alkohol und die diversen Arten vom Rauschgift zum Leben eines Christen nicht gehören dürfen: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst. Denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib“ (1Kor.6:19, 20).

Zusammengefasst führe ich einige der biblischen Verse aus den beiden Testamenten an, welche eindeutig zeigen, dass die Trunksucht eine vernichtende Sünde und ein Gräuel ist.
+ „Berauscht euch nicht mit Wein – Das macht zügellos -, sondern lasst euch vom Geist erfüllen“ (Eph.5:18).
+ „Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuss schlemmen“ (Spr.23:20).
+ „Schau nicht nach dem Wein, wie er rötlich schimmert, wie er funkelt im Becher: Er trinkt sich so leicht! Zuletzt beißt er wie eine Schlange, verspritzt Gift gleich einer Viper“ (Spr.23:31,32).
+ „Sogar diese hier schwanken, berauscht vom Wein und taumeln, betäubt vom Bier“ (Jes.28:7).
+ „Der Opferwein raubt meinem Volk den verstand“ (Hosea 4:11).
+ „Wer hat Ach? Wer hat Weh? Wer Gezänk? Wer Klage? Wer hat Wunden wegen nichts? Wer trübe Augen? Jene, die bis in die Nacht beim Wein sitzen, die kommen, um den Mischwein zu probieren“ (Spr.23:29,30).
+ „Weh dem, der seinen Freund aus dem Becher seines Zorns trinken lässt. Ja, ihn betrunken macht, damit man ihn nackt sieht“ (Habakuk 2:15).
+ „Ein Zuchtloser ist der Wein, ein Lärmer das Bier. Wer sich hierin verfehlt, wird nie weise“ (Spr.20:1).
+ „Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Jammert alle, ihr Zecher!“ (Joel 1:5).
+ „Weh euch, die ihr schon früh am Morgen hinter dem Bier her seid und sitzen bleibet bis spät in die Nacht, wenn euch der Wein erhitzt“ (Jes.5:11).
+ „Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt, habgierig ist, Götzen verehrt, lästert, trinkt oder raubt“ (1Kor.5:11).
+ „Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben“ (1Kor.6:9).
+ „Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr“ (Gal.5:19).

 

2 Responses to “Was sagt die Heilige Schrift zu Trunksucht?”

  1. Bazillus Says:

    Guter Artikel:
    Hier kommt wieder einmal der Unterschied zwischen islamischem Zwangsregelwerk und christlichem Freiheitsglauben zum Tragen.

    Alkohol in Maßen zu sich genommen ist eben nicht „verboten“. Jeder Christ muss für sich selbst entscheiden, wann dieser Alkoholgenuss in den Bereich der Sünde führt. Maßlosigkeit in allem ist eben immer sündhaft.

    Der Islam entmündigt seine Gläubigen, indem er den Alkohol, der im islamischen Himmel ironischerweise nicht verboten ist, strikt völlig untersagt. Er traut seinen Gläubigen nicht zu, selbst entscheiden zu können, wann mit dem Alkoholkonsum Schluss ist.

    Es geht um Vertrauen, welches Gott zu seinen Gläubigen hat. Er traut uns zu mit Alkohol maßvoll umgehen zu können. Er traut uns zu, mit Frauen auch vor der Ehe verbalen Kontakt zu haben ohne gleich die Heiratskeule schwingen zu müssen (strikte Geschlechtertrennung im Islam ist hier gemeint). Er traut uns zu, dass wir erkennen, dass Pädophilie Sünde ist und anderes.

    Die Christen sind vor Gott eigenverantwortlich durch liebende Erkenntnis. Die Gläubigen des Islam müssen, müssen, müssen gehorchen, da schon der kleinste Wassertropfen im Ramadan bei Tageslicht Sünde ist, der Genuss von Schweinefleisch Sünde ist, das Durchqueren der Gebetsrichtung eines betenden Mannes durch eine Frau (Hund oder Pferd) das Gebet ungültig macht usw. Solch ein Regelwerk basiert auf Unfreiheit, auf Vertrauenslosigkeit Gottes in seine Gläubigen. Ja, selbst das Kopftuch/Verschleierung ist im Grunde ein Akt des mangelnden Vertrauens des islamischen Gottes gegenüber den Männern, die das Kopfhaar einer Frau zum Anlass nehmen, dies vergewaltigen zu müssen, da sie ja nicht in der Lage sind, ihre sexuellen Gelüste in den Griff zu bekommen. Mann, was für eine Beleidigung für uns Männer.

  2. Kaplan Says:

    Ihr redet die ganze Zeit über Toleranz, aber davon sehe ich nichts. Das was ich erkenne ist, dass ihr nur den Islam schlecht machen wollt. Bringt euer Christentum lieber denen bei, die sich Christ nennen, aber noch nichtmal die 10 Gebote auzählen können. Von denen gibt es ja viele in Deutschland.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s