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Überredeten Gaddafi und Saddam Jörg Haider zum Islam? 4. August 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 01:18

Gaddafi-Sohn plaudert über „Al-Haider“


Sein Interesse an Diktatoren hat Jörg Haider erst kürzlich durch einen Besuch bei Iraks Staatspräsident Saddam Hussein unter Beweis gestellt. Möglicherweise rührt die beiderseitige Anziehung ja daher, dass der österreichische Rechtspopulist eigentlich ein Araber ist.

Paris: Laut dem libyschen Präsidentensohn „Seif Al-Islam Gaddafi“ ist Haider arabischen Ursprungs und erwägt daher, zum Islam zu konvertieren. Haiders Vorfahren seien vor rund 400 Jahren aus Andalusien gekommen und hätten sich dann zum Christentum bekannt, sagte der 30-jährige Sohn von Präsident Muammar Al-Gaddafi am Mittwoch in Paris. Haider habe ihm gesagt, „dass er Moslem und Araber sein will“, und habe ihn um eine deutsche Fassung des Koran gebeten, fügte Gaddafi hinzu. Deshalb verstünden sich die beiden auch so gut. Der FPÖ-Politiker hatte mit einer Reise nach Irak, bei der er Präsident Saddam Hussein getroffen hatte, im In- und Ausland für Empörung gesorgt. Unbeeindruckt von dem Wirbel kündigte er am Mittwoch eine weitere Reise nach Bagdad an. Wie beim letzten Mal sprach er von einer „humanitären Mission“. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,184685,00.html

Briefkastenfirmen in Liechtenstein: Erhielt Haider: Geld von Gaddafi?

Die Erben des verstorbenen Rechtspopulisten Jörg Haider sollen noch mehrere Millionen Euro in Briefkastenfirmen in Liechtenstein bunkern. Die Herkunft des Geldes ist unbekannt. Nun führt eine heiße Spur nach Lybien.

Das verstorbene Enfant terrible der österreichischen Innenpolitik, Jörg Haider, prahlte stets mit seinem Reichtum. Über die Geldgeber konnte nur spekuliert werden. Nun lichten sich die Nebel: Einer seiner Spender soll der libysche Diktator Gaddafi gewesen sein. Anfang 2000 ließ sich Jörg Haider zu seiner eigenen privaten Geburtstagsparty per Hubschrauber einfliegen. In der 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Wien demonstrierten damals Zehntausende gegen die Regierungsbeteiligung seiner rechtsextremen FPÖ, die EU hatte einen diplomatischen Bannfluch über Österreich verhängt. Doch in Haiders Heimatbundesland Kärnten war derlei nebensächlich.

Der Landeshauptmann (Ministerpräsident) wurde fünfzig. Um Geld kümmerte sich der 2008 betrunken in den Tod geraste Rechtspopulist demonstrativ nicht. „Ich kann mir die Politik eben leisten”, sagte Haider einmal neckisch. Der selbsternannte „Anwalt des kleinen Mannes“ fuhr privat Porsche, wechselte seine italienische Designer-Kleidung mehrmals täglich und zahlte Runde um Runde aus der Portokasse. Schon zu seinen Lebzeiten machten Gerüchte über angebliche Schwarzgeldkonten die Runde. Nur: Beweisen ließ sich bisher nichts.

Doch nun kommt Licht ins Dunkel. Eher zufällig ist die österreichische Justiz auf eine Reihe von Briefkastenfirmen in Liechtenstein gestoßen, die auf Haiders Namen laufen. Wie das Wiener Wochenmagazin „Profil“ berichtet, sollen Haiders Erben in dem Fürstentum immer noch fünf Millionen Euro bunkern. Ende der 1990er Jahre seien es sogar 45 Millionen gewesen. Ein großer Teil davon soll aber verspekuliert worden sein.

Über die Herkunft des Geldes kann derzeit nur gemutmaßt werden. Die heißeste Spur führt jedenfalls nach Libyen. Schon in den 1990er Jahren knüpfte Haider enge Kontakte zu dem international verfemten Wüstenscheich Muammar al Gaddafi. Mit dessen weltläufigem Sohn Saif al Islam verband Haider eine langjährige und intensive Freundschaft. Mehrmals war der Kärntner Politiker zu Besuch beim libyschen Diktator. Laut „Profil“ habe Haider wiederholt Wahlkampfspenden in Höhe von je 200 000 Petrodollar entgegengenommen. Das Geld soll ihm in eingeschweißten Plastiktüten übergeben worden sein. Über weitere Geldgeber kann derzeit nur spekuliert werden: Im Jahr 2003 war Haider etwa zu Besuch beim irakischen Diktator Saddam Hussein. Derzeit ermittelt die österreichische Staatsanwaltschaft gegen einen seiner prominentesten Ziehsöhne, den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Er wird verdächtigt, mit Rückendeckung Jörg Haiders den Verkauf der österreichischen Bundeswohnungsgesellschaft im Jahr 2002 manipuliert zu haben. Für den in deutschen Talkshows gern gesehenen Finanzexperten gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
http://www.tagesspiegel.de/politik/erhielt-haider-geld-von-gaddafi/1895480.html

Die Spur führt nach Libyen

In der Geschichte um vermeintliche Millionen-Rücklagen des früheren Kärntner LH Jörg Haider in Liechtenstein gibt es nun neue Gerüchte. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt erklärte gegenüber dem Ö1-„Abendjournal“, es gebe eine Zeugenaussage, wonach es eine 45 Millionen Euro-Auslandszahlung auf ein Haider-Konto gegeben haben soll. Eine Spur soll nach Libyen führen.

Salzburg (SN): Die Wochenzeitung „Falter“ berichtet von einem angeblichen Tagebuch des ehemaligen Haider-Vertrauten Walter Meischberger. Darin berichtet dieser laut „Falter“ über Zahlungen von 45 Mio. Euro an die FPÖ durch Libyens Machthaber Muammar Al-Gaddafi. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte gegenüber der APA die Existenz eines solchen Tagebuches. Weder Meischberger noch sein Anwalt waren vorerst für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Tagebuch war bei der Hausdurchsuchung (im Zuge der Causen Immofinanz – BUWOG – Constantia) bei Meischberger gefunden worden, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Thomas Vecsey am Montagabend gegenüber der APA. Über den Inhalt machte er keine Angaben. Laut „Falter“ berichtet Meischberger in dem Notizbuch aber nicht nur über angebliche Zahlungen von Gaddafi. Es sei auch von Millionen-Beträgen die Rede, die von den Söhnen des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein stammen sollen. Teile des Vermögens sollen von Vertrauten Haiders von der Schweiz nach München in Sicherheit gebracht und bei der Hypo angelegt worden sein, lautet der Verdacht laut „Falter“.

Meischberger beruft sich demnach in seinem angeblichen Tagebuch auf Gespräche mit dem ehemaligen Protokollchef Haiders, Franz Koloini. Dieser bestätigte gegenüber der APA eine Unterhaltung mit Meischberger. „Wir haben über Gerüchte gesprochen. Er hat mich darauf angeredet und ich habe gesagt, dass ich diese Gerüchte auch kenne“, sagte Koloini. Warum Meischberger die Geschichte so darstelle, als seien sie von ihm bestätigt worden, könne er nicht sagen, so Koloini. In der Causa sei er im Übrigen schon von den Behörden einvernommen worden. „Ich weiß jedenfalls nicht, ob es die Millionen gibt oder nicht“, erklärte Koloini. Laut „Falter“ ist in dem Tagebuch unter anderem auch festgehalten, dass es im Zuge der 45 Mio. Euro-Überweisung von Gaddafi zu seltsamen Verwendungen der Gelder gekommen sein soll. So ist von Bestechung die Rede sowie davon, dass einem Medienunternehmen eine „Titelgeschichte weggekauft“ worden sein soll. Koloini soll laut Meischbergers angeblichen Aufzeichnungen auch angegeben haben, dass zwischen 10 und 15 Mio. Euro aus dem Irak geflossen sein sollen. Auch von weiteren fünf Millionen Euro ist demnach in den Aufzeichnungen die Rede, die von in der Schweiz geparkten den Konten der getöteten Söhne des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein stammen sollen. Rechnungshofpräsident Josef Moser, der bereits strikt dementiert hatte, mit der Causa in Verbindung zu stehen, kommt laut „Falter“ in dem Tagebuch nicht vor. http://www.salzburg.com

 

One Response to “Überredeten Gaddafi und Saddam Jörg Haider zum Islam?”

  1. Kira.M. Says:

    Wen dem so sei,hat die Gerechtigkeit mitgespielt,….und läßt Gerechtigkeit so walten,daß es keinen Platz mehr gäbe für Verräter oder Schuldige auf dieser Erde?Fragen wir uns doch dies einmal,bitte meine Damen und Herren Gerechtigkeit die einzulösen ist,hat verschiede Gesichter!
    Eines gewahrte Jörg Haider.Mit dem Tod,ohne ,daß ich nun Schadenfreude hege ,steht mir nicht zu als Christ.
    Da er ein POliker war,wird da anders entschieden mit der bestrafung,sogar hin bis zum Tode,hat die Gerechtigkeit diesen Arm dazu benutzt,
    seid auf der Hut,mit Eueren Taten und Worten und denken,soll es uns das auch zeigen,dann wahrlich passiert sie vor unsren Augen und der Welt.


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