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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Monsun in Pakistan und Afghanistan: 900 Tote bei Überschwemmungen 4. August 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 01:10

400.000 Menschen obdachlos – Schlimmste Fluten seit mehr als 80 Jahren

Islamabad: Die Zahl der Toten bei den jüngsten Überschwemmungen im Norden Pakistans ist auf mehr als 830 gestiegen. Rettungstrupps und Militäreinheiten seien unterwegs in die Unglücksregion, um Zehntausenden gestrandeten Menschen zu helfen, teilten die Behörden am Samstag mit. Nach heftigen Monsun-Regenfällen waren Flüsse über die Ufer getreten und hatten ganze Landstriche überflutet. Nach Angaben der Provinzregierung verloren bisher etwa 400.000 Menschen ihre Häuser. Pakistanische Medien sprachen von den schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit mehr als 80 Jahren.  Der Informationsminister der besonders betroffenen Nordwest-Grenzprovinz Khyber-Pakhtunkhwa, Mian Iftikhar Hussain, bat die internationale Gemeinschaft um rasche Hilfe. Sollte es keine Unterstützung für die lokalen Rettungskräfte geben, „könnte die Situation zu einem großen humanitären Desaster“ werden, sagte er. Die meisten Opfer habe es in den Distrikten Shangla und Swat gegeben, wo zahlreiche Bergdörfer von der Außenwelt abgeschnitten seien, berichteten Hilfsorganisationen.

Tote in Afghanistan: Bei schweren Überschwemmungen sind auch im Nordosten Afghanistans mehr als 60 Menschen getötet worden. Tausende mussten aus dem entlegenen Gebiet in Sicherheit gebracht werden, wie das afghanische Katastrophenschutzamt am Samstag mitteilte. In den afghanischen Provinzen Nagahar und Kunar brachten Soldaten der Nato-Schutztruppen zusammen mit der im Aufbau befindlichen heimischen Luftwaffe mehr als 2000 Menschen in Sicherheit. Für den Einsatz seien die Einsatzkräfte auch in Gebiete geflogen, die von Aufständischen kontrolliert würden. Das Bundesentwicklungsministerium teilte mit, die Hilfen nach den verheerenden Überschwemmungen für Pakistan auf bis zu eine Million Euro zu erhöhen. Bisher hat das Auswärtige Amt bis zu 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem zusätzlichen Geld des Entwicklungsministeriums soll eine schnelle Versorgung der Notleidenden mit Nahrungsmitteln ermöglicht werden. Der Monsun beginnt in Südasien in der Regel Anfang Juni und dauert bis September. In diesem Zeitraum wandert das Regengebiet vom Süden des indischen Subkontinents in Richtung Norden. Den Nordwesten Pakistans hatte der Monsun Mitte Juli erreicht. Unwetter und Fluten fordern jährlich zahlreiche Opfer und richten schwere Schäden an.

Kommentar: Wer dieses Land einmal bereist hat, wundert sich nicht über diese Katastrophe: Selbst in den Landstrichen nördlich von Peshawar und Lahore bis ins Hochgebirge wurde der Wald in den letzten Jahrzehnten größtenteils abgeholzt und sind überall Verkarstung und Erosion sichtbar. Abgesehen davon, daß es überall zu Hochwässern kommen kann, hat Pakistan größte Probleme mit dem ungebremsten Bevölkerungswachstum und für die Zerstörung der Ökologie braucht es weder Heuschrecken noch die Amerikaner. Das erledigen die Pakistani selbst.

Nach dem Statement der Muslimin auf Q & S: Hat der Gott des Islam in Pakistan und Afghanistan, beides islamische Länder, nicht aufgepasst? Hat er seine eigenen Gläubigen bestraft? Das sind die geistigen Folgen, wenn man Zuflucht bei einem Straf- und Rachegott sucht. Diese Strafen können dann ganz schnell auf einen selbst zurückkommen. Nochmals: Der wahre Gott straft nicht. Wenn man dem Kommentator Glauben schenken darf, hat der Mensch durch Überbevölkerung und Missachtung der simpelsten umweltförderlichen Regeln diese Katastrophe mit herbeigeführt. Beten wir für diese Opfer. http://www.standard.at

 

2 Responses to “Monsun in Pakistan und Afghanistan: 900 Tote bei Überschwemmungen”

  1. Bazillus Says:

    Ölpest in USA, Hurrikans in USA und andere Katastrophen der westlichen Welt werden häufig und gern in islamischen Blogs als Strafe Gottes für die Ungläubigkeit des Landes angesehen. Katastrophen in islamischen Ländern werden dort als Schicksal nach dem Motto „So Gott will“ ergeben angenommen.

    Eines jedenfalls ist klar: Egal, wo Katatrophen stattfinden, ob in islamischen LÄndern oder in westlichen Ländern: Es wird versucht, von Seiten der so verachteten Ungläubigen Hilfe zu leisten, egal wo die Katastrophe geschieht. Die Ungläubigen haben hier die richtige geistige und geistliche Haltung. Helfen, egal wem, helfen ohne Ansehen der Person. Nur so kann das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Kultur gelingen.

    Die Gläubigen des Islam sowie alle Gläubigen sollten sich nach Jahrtausenden endlich vor Augen führen, dass die irdische Strafe Gottes ein Mythos ist. Sämtliche Naturkatastrophen haben natürliche Ursachen, vom Verhalten des Menschen vielfach gefördert, weil umweltschutzstärkendes Verhalten vielfach ignoriert und nicht ausgeführt wird.

    Ich glaube mittlerweile, dass die Menschen diese schöne Erde einfach nicht verdient haben. Gott hat sie uns geschenkt und wir treten sie nicht nur wegen unseres aufrechten Gangs mit Füßen. Sie wird nur rigoros aus kaptialistischen und egoistischen Gründen vom Menschen ausgebeutet, Überbevölkerung tut ihr Übriges = künstlich vermehrtes Elend. Es ist richtig, dass die Erde für den Gläubigen nur eine Übergangsstation ist, in der der Mensch zu Besuch sein darf bei Übernahme von göttlichen Verantwortungspflichten ihr gegenüber. Wir sind Besucher, Gäste mit Verantwortung und Liebesfähigkeit zu Gott und seiner Schöpfung ausgestattet. Diese Liebesfähigkeit in Verantwortung umzusetzen ist eine unserer Aufgabe; die Menschen kommen dieser Verantwortung jedoch nicht oder nur unzureichend nach. Die Erde braucht uns nicht, wir brauchen die Erde.

    Welche Erde hinterlassen wir unseren Kindern? Diese fatale Haltung, dass Gott die Menschen bestraft, das Gott so will, wie es geschieht, ist eine geistige Haltung, die nicht nur dem Glauben an einen liebenden Gott, sondern auch dem Menschenbild widerspricht und den Menschen in eine hörige Marionette verwandelt. Er wird dadurch weiß Gott nicht animiert, selbstkritisch über sein Verhalten nachzudenken, um sein Verhalten gegenüber Gott, seiner Schöpfung und dem MEnschen zum aktiven Positiven hin zu ändern.

    Helfen wir den Opfern und beten wir für sie.

  2. herzberge Says:

    Mt 24:7 Denn ein Volk wird sich wider das andere erheben und ein Königreich wider das andere; und es werden hin und wieder Hungersnöte, Pest und Erdbeben sein.

    Markus 13:8 Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden sein. Das ist der Wehen Anfang.

    Lk 21:11 und große Erdbeben werden sein hin und wieder, Seuchen und Hungersnöte; und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen.

    Beten wir, dass viele Menschen JETZT zum rettenden Glauben an unseren HErrn JESUS CHRISTUS kommen.


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