kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Haarsträubende Meldungen aus Indonesien, Indien und Bhutan 3. August 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:48

Indonesien: Christenverfolgung nimmt zu


Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum christenfeindlichsten Staat der Welt.

Jakarta (kath.net/RV/red): Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum weltweit christenfeindlichsten Staat. Das meldet Radio Vatikan. Seit Januar sind bereits 28 schwerwiegende Gewaltfälle gegen Christen zu verzeichnen. Tendenz steigend, sagen Menschenrechtsorganisationen, die von der Regierung in Jakarta ein entschiedeneres Vorgehen gegen radikale Muslime fordern. Der Generalvikar der Erzdiözese von Jakarta, Yohanes Subagyo, ist besorgt. Christen würden immer mehr als Feinde der Indonesier betrachtet, obwohl sie ja selber Bürger des Landes seien, so der Generalvikar: „Man darf das Problem nicht vereinfachend darstellen. Es ist nämlich nicht nur ein religiöses Problem. Viele Indonesier wissen einfach nicht, dass wir auch einheimische Christen haben. Das heißt konkret, das Volk kennt sich gegenseitig gar nicht. Sobald man sich kennt, lösen sich solche Missverständnisse wie von selbst. Zum Beispiel wollten wir in Jakarta eine Kirche bauen. Es gab dazu viele Schwierigkeiten. Wir haben dann den Weg des Dialogs mit unseren muslimischen Brüdern gesucht und nicht einfach den juristischen Weg eingeschlagen“.

Gemessen an der Einwohnerzahl – 240 Millionen – ist Indonesien das viertgrößte Land der Welt. Mit 200 Millionen Muslimen hat es die größte muslimische Bevölkerung der Welt. Demnach sind 88% Muslime; 9% sind Christen, davon 3% Katholiken und 6% Protestanten. Der Islam ist offiziell nicht Staatsreligion, sondern alle fünf Weltreligionen sind anerkannt. Zahlreiche Kommunen haben aber Gemeindeverordnungen mit Teilen der Scharia erlassen.

Taliban wollen Indien erobern und “säubern”

Ob die Inder Hindus seien oder Juden spiele auch keine Rolle – Indien müsste erobert und vom “Unglauben” gereinigt werden, erklärt der pakistanische Taliban Tahir Ali in Islamabad. Wie war das nochmal mit der “friedlichen” Koexistenz von Muslimen und Ungläubigen? Bereits stehen 3.000 Terroristen für die Schlacht gegen Indien in den Startlöchern. Sie wurden für Selbstmordattentate trainiert. Nach der erfolgreichen Eroberung soll dar indische Subkontinent dann in Hindustan umbenannt werden. Indien sei nämlich rechtmäßiges “Taliban Territorium”, erklären die Extremmoslems. Die islamischen Schriften hätten den erfolgreichen Krieg im Kampf gegen die “Ungläubigen” bereits vorausgesagt. “Ungläubige” aller Länder vereinigt Euch! Ihr habt nichts zu verlieren, außer der Scharia.

Bhutan will Religionswechsel erschweren – Regierung legt Entwurf eines Anti-Bekehrungsgesetzes vor.


Thimphu (idea): Im buddhistischen Königreich Bhutan (Südasien) soll der Religionswechsel erschwert werden. Die Regierung in der Hauptstadt Thimpu habe den Entwurf eines Anti-Bekehrungsgesetzes vorgelegt, berichtet der Informationsdienst Compass Direct.

Es soll erzwungene, mit Lockmitteln oder betrügerisch herbeigeführte Religionsübertritte unter Strafe stellen; vorgesehen sind ein bis drei Jahre Haft. Die Nationalversammlung soll darüber im Winter beraten. Christen befürchten, dass das Gesetz als Handhabe missbraucht werde, um sie zu diskreditieren. So könnten ihre diakonischen und humanitären Aktivitäten, etwa Arme mit Nahrung und Kleidung zu versorgen, als „Lockmittel“ angesehen werden. In Wahrheit solle das Gesetz dazu dienen, das Wachstum der christlichen Gemeinschaften zu stoppen, erklärte ein Gemeindeleiter, der anonym bleiben wollte, gegenüber Compass Direct. In ähnlicher Weise würden Anti-Bekehrungsgesetze von extremistischen Hindus in einigen indischen Bundesstaaten missbraucht.

Christen bleiben im Untergrund: Ohnehin haben es Christen in Bhutan schwer. In dem Himalaja-Staat mit 690.000 Einwohnern und einer Fläche von der Größe der Schweiz sind keine Kirchen oder Versammlungsräume von Christen zu sehen. Sie müssen sich weiter im Untergrund versammeln. Ihre Zahl wird auf bis zu 6.000 geschätzt. Etwa 75% der Einwohner sind Buddhisten und 22% Hindus. Bis März 2008 war der König von Bhutan ein absoluter Herrscher. Seither besteht dort eine konstitutionelle Monarchie. Tatsächlich aber hält König Jigme Khesar Namgyel Wangchuk nach wie vor die Fäden in der Hand. Das gilt insbesondere für religiöse Angelegenheiten. Der 31-jährige, westlich gebildete Monarch gilt politisch als progressiv, doch religiös und kulturell als konservativ. Er will die buddhistische Prägung des Landes bewahren. Der Drukpa-Orden, eine Schule des tibetischen Buddhismus, ist die vorherrschende Religion.

 

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