kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Assyrer – Flüchtlinge in der Heimat 3. August 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:42

Menschen, die in Deutschland oder anderen europäischen Ländern leben, so weit entfernt von Ereignissen wie täglichen Bedrohungen gegen ihr Leben, sie würden nicht glauben, was für das assyrische Volk Wirklichkeit ist: Flüchtlinge in ihrer eigenen Heimat zu sein. Sie können sich nicht vorstellen, gezwungen zu sein, alles zurückzulassen, ihre Häuser, ihr Hab und Gut, nichts zu retten, als ihr nacktes Leben. Aber es ist Wirklichkeit in muslimisch regierten Ländern wie dem Irak. Es ist wahr, dass es einige Gebiete gibt, von denen gesagt wird, sie seien -sicher- für alle Völker wie z.B. Erbil oder Ankawa, das aber nur aufgrund der Sicherheitskräfte. Aber es gibt auch andere Gebiete wie Mosul und Bagdad, wo die Assyrer um ihr Leben fürchten müssen.

Leider ist das assyrische Volk in den westlichen Ländern nicht sehr bekannt. Deshalb glaubt die europäische Bevölkerung, die uneingeschränkt Religionsfreiheit genießt, nicht an die Leiden eines Volkes, das ihnen sehr fremd erscheint, weil die Assyrer ihre eigene Kultur haben, in östlichen Ländern leben, aber sie haben eines gemeinsam – sie sind Christen. Und Christ zu sein in irakischen Städten wie z.B. Mosul oder Bagdad, diese Tatsache allein genügt, um für fanatische Muslime Todeskandidat zu sein. Es bleibt nur eine Wahl übrig: Zur – friedlichen Religion – Islam zu konvertieren, Steuern zu zahlen oder umgebracht zu werden. Und jene Muslime, die verstanden haben, dass der Koran auf Gewalt basiert und zum Christentum übertreten, werden von diesen Fanatikern bis zum Tod verfolgt, egal wo sie leben.

Islam ist eine Ideologie von machtgierigen Menschen, die diejenigen für ihre fanatischen Zwecke ausnutzen, die weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind. Ihnen wird versprochen, dass Allah ihnen im Paradies all ihre Wünsche erfüllen wird, wenn sie die im Diesseits töten, die nicht „hallal – rein“ sind, da Mohammed, ein sehr zweifelhafter Prophet, ihnen dies durch die Worte eines Mord, Gewalt und Raub verkündenden Buches namens Koran befiehlt. Es ist durchaus keine Wahnvorstellung von Islamkritikern, die versuchen, der westlichen Bevölkerung die Gefahren dieser Ideologie nahe zu bringen. Es ist und wird Wirklichkeit bleiben.

Als ich mich vom 18. bis zum 25. Juli im Nordirak aufhielt, konnte ich mit jungen Menschen sprechen, die gezwungen wurden, ihre Wohnungen in Bagdad und Mosul zu verlassen, andernfalls drohte man ihnen, sie zu töten, sollten sie ihr Haus nicht verlassen oder keine Burka tragen. Jetzt leben sie in einem Teil des Irak, wo sie zwar ohne Drohungen aber auch ohne jegliche Rechte leben. Ich unterhielt mich in Duhok mit einem Mann, dessen Sohn in Ninive entführt worden war und dem man nach einer Lösegeldforderung anschließend das Tötungsvideo zugesandt hatte. Ihm selbst hatte man in einem Brief gedroht, er würde das gleiche Schicksal erleiden. Er musste fliehen.

Ich sprach in einem Ort namens Baghdeda mit Witwen, deren Ehemänner in Mosul getötet wurden, weil sie Christen waren, und die von dort flohen; ich traf einige Opfer der Bombenattentate auf die mit christlichen Studenten besetzten Busse im Mai 2010 zwischen Karamless und Qarakosh. Eines der Opfer verlor dabei sein Auge, das andere, eine junge Frau wird für eine sehr lange Zeit ihr rechtes Bein nicht benutzen können. Sie erzählten mir über ihre Gefühle, als die Detonation erfolgte, und wie sie sich gegenseitig trotz schwerer Verletzungen versuchten zu helfen. Ich sah Assyrische Flüchtlinge, die von Mosul und Bagdad geflohen waren, und die nun in langen Reihen versuchten, aufgenommen zu werden und in einem -sicheren – Teil des Irak bleiben zu können.

Ich kam durch assyrische Dörfer, die jetzt von Muslimen besetzt sind, die zuerst ihre Häuser Schritt für Schritt an die christlichen Häuser heranbauten und dann die Bewohner zwangen zu gehen oder sie töteten. Ich besuchte assyrische Dörfer, denen die Muslime das Wasser abgegraben und den Wasserfluss zu ihren eigenen Häusern geleitet haben. Nun sind die Christen abhängig von Wasserlieferungen aus Tanks, um ihre Pflanzen zu bewässern, die sie zum Überleben brauchen – und sie müssen dafür bezahlen.

Sehr schwer wiegt nun auch die Tatsache, dass erst gestern in Kirkuk, einem der wirtschaftlich bedeutendsten Orte für die Erdölindustrie, der aufgrund der Sicherheitskräfte als – sicher – eingestuft wurde und wo ich mich ebenfalls aufgehalten habe, ein unbescholtener assyrischer Christ, Vater von zwei Töchtern, entführt wurde. Nach einer Lösegeldforderung hat man nichts mehr von ihm gehört. Als Warnung sollen die Worte verstanden werden: For Iraqi Christians, bearing witness means martyrdom. Wenn irakische Christen also Auskünfte geben, was tatsächlich im Land passiert, bedeutet das für sie Martyrium. Eine offene Erpressung, auf die man in Europa nicht reagiert aus Angst vor wirtschaftlichen Verlusten.
http://www.aina.org/news/20100731114305.htm

Obwohl dieses Land Irak geographisch so weit entfernt für viele Europäer scheint, sind wir alle dafür verantwortlich, die assyrischen Christen zu unterstützen, ihre Urheimat wiederzuerhalten, das Land, in dem das Christentum und die höchste Kultur vor Tausenden von Jahren geboren wurde, und sie in Freiheit leben können, wie es jetzt noch in allen europäischen Ländern möglich ist. Es ist keine Lösung, die Menschen aus ihrer Heimat nach Deutschland oder in andere europäische Staaten zu holen und damit den Zielen einer gezielten Entchristianisierung durch die Muslime Vorschub zu leisten. Im Gegenteil sind die europäischen Regierungen mehr denn je gefordert, sich verstärkt für den Schutz der Assyrer und den Erhalt des Christentums im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris einzusetzen und nicht wirtschaftliche Interessen oder Geld und Macht an erste Stelle zu setzen. Es geht um den Erhalt eines menschenwürdigen Daseins ebenso wie um den Schutz der christlichen Kultur in den Ländern, die seit Jahrtausenden als Wiege des Christentums stehen.

Wenn das Christentum in seinen ursprünglichen Ländern ausradiert wird, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass Islam und Zwang und Gewalt die Hauptströmung weltweit sein werden. Nun liegt es an uns, zu verhindern, dass sich die Muslime in naher Zukunft damit brüsten können: Allah ist groß – Die Ungläubigen sind besiegt!

http://www.premiumpress.de – Von Marianne Brückl

 

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