kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

So wird man Nahostkorrespondent 3. August 2010

Filed under: Allgemein — Knecht Christi @ 23:57

Mach dir keine Sorgen: Obwohl der israelisch-arabische Konflikt schon etliche Jahrzehnte währt und hochkomplex ist, ist für den Berichterstatter kaum Grundwissen erforderlich. Es ist auch gar nicht nötig, den unwissenden Leser oder Zuschauer mit Fakten zu nerven und das ganz dicke Brett zu bohren. Ein simples Bild ist gefragt. Und die Sache ist ganz einfach: Israel ist die stärkere Partei in diesem Konflikt (Bad Guy), die Palästinenser die Underdogs (Good Guy). Nach diesem Muster biegen wir die Ereignisse vor Ort zurecht. Du wirst sehen, es geht wie von selbst.

Vorbemerkung: Israel ist klein, gerade mal so groß wie Hessen, der Konflikt mit den Palästinensern im Vergleich zu anderen Kriegen lokal und eher begrenzt, auch von der Opferzahl her. Gerade mal zwei Tote pro Tag im Durchschnitt während der “Intifada”. Das soll uns aber nicht anfechten. Tu so, als wäre jeder scheele Blick eine Meldung wert. Und wenn im Darfur in drei Jahren 180.000 Menschen niedergemacht werden – ein Toter in Gaza, ein paar neue Häuser in einer Siedlung, eine Demo, täglich dargebracht, vermitteln unserer Kundschaft: Da vor allem geht es um die Wurst. Die Leute glauben längst, dass der Kampf um Israel/Palästina der Konflikt unserer Zeit ist, und wir arbeiten daran, dass es so bleibt. Für dich ist der Job ideal: Du wohnst in Tel Aviv, kannst tagsüber im Mittelmeer baden und abends bequem in deinem Lieblings-Pub ein Bierchen zischen. Wenn du ein bisschen Action haben willst, brauchst du nur 15 km nach Osten zu fahren. So einen Konfliktherd findest du kein zweites Mal. (more…)

 

Clans in Deutschland: „Verpisst euch von hier“

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:58

Sie verachten alles, was nicht zu ihrem Kulturkreis gehört: In Berlin, Bremen und Essen beherrschen kurdisch-libanesische Großfamilien ganze Straßenzüge – und bedrohen sogar Polizisten. Es war ein Mord mit Ansage, als Hussein E. am 30. Januar 2009 erschossen wurde. Nur wenige Wochen vor seinem Tod hatte sich der Libanese noch hilfesuchend an die Bremer Redaktion der „taz“ gewandt: Er fühle sich massiv bedroht und befürchte, Opfer eines Racheakts zu werden. Und tatsächlich lauerten ihm bald darauf im Bremer Vorort Schwanewede seine Mörder auf. Der 43-jährige Hussein E. starb noch am Tatort an den Schussverletzungen, seine Lebensgefährtin überlebte schwer verletzt. Der Mord auf offener Straße war der vorläufige Schlusspunkt einer ebenso typischen wie blutigen Auseinandersetzung zwischen kurdisch-libanesischen Großfamilien in Bremen.

Begonnen hatte die Fehde am Karfreitag 2006, als Hussein E. zusammen mit sechs anderen Männern eine Eckkneipe stürmte, um mit Angehörigen eines verfeindeten Clans abzurechnen. Bei dem Angriff kam ein 18-Jähriger ums Leben, drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Wahrscheinlich ging es um gestohlenes Rauschgift; die genauen Hintergründe der Tat konnte das Bremer Landgericht auch nach 35 Verhandlungstagen nicht aufklären. Die vier Haupttäter setzten sich in den Libanon ab, wo sie gegen Kaution freigelassen wurden. Drei weitere Angreifer erhielten Ende 2007 Freiheitsstrafen – darunter Hussein E., der wusste, dass er nach seiner Freilassung das Ziel der Blutrache sein würde. Denn die Clans sprechen ihr eigenes Recht. (more…)

 

Assyrer – Flüchtlinge in der Heimat

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:42

Menschen, die in Deutschland oder anderen europäischen Ländern leben, so weit entfernt von Ereignissen wie täglichen Bedrohungen gegen ihr Leben, sie würden nicht glauben, was für das assyrische Volk Wirklichkeit ist: Flüchtlinge in ihrer eigenen Heimat zu sein. Sie können sich nicht vorstellen, gezwungen zu sein, alles zurückzulassen, ihre Häuser, ihr Hab und Gut, nichts zu retten, als ihr nacktes Leben. Aber es ist Wirklichkeit in muslimisch regierten Ländern wie dem Irak. Es ist wahr, dass es einige Gebiete gibt, von denen gesagt wird, sie seien -sicher- für alle Völker wie z.B. Erbil oder Ankawa, das aber nur aufgrund der Sicherheitskräfte. Aber es gibt auch andere Gebiete wie Mosul und Bagdad, wo die Assyrer um ihr Leben fürchten müssen.

Leider ist das assyrische Volk in den westlichen Ländern nicht sehr bekannt. Deshalb glaubt die europäische Bevölkerung, die uneingeschränkt Religionsfreiheit genießt, nicht an die Leiden eines Volkes, das ihnen sehr fremd erscheint, weil die Assyrer ihre eigene Kultur haben, in östlichen Ländern leben, aber sie haben eines gemeinsam – sie sind Christen. Und Christ zu sein in irakischen Städten wie z.B. Mosul oder Bagdad, diese Tatsache allein genügt, um für fanatische Muslime Todeskandidat zu sein. Es bleibt nur eine Wahl übrig: Zur – friedlichen Religion – Islam zu konvertieren, Steuern zu zahlen oder umgebracht zu werden. Und jene Muslime, die verstanden haben, dass der Koran auf Gewalt basiert und zum Christentum übertreten, werden von diesen Fanatikern bis zum Tod verfolgt, egal wo sie leben.

Islam ist eine Ideologie von machtgierigen Menschen, die diejenigen für ihre fanatischen Zwecke ausnutzen, die weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind. (more…)

 

Allah hatte einen jämmerlichen literarischen Stil

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:22

Der Koran soll das Buch der Bücher sein. Aber er ist in einem so kläglichen Stil geschrieben, dass so ziemlich alle Verlage Europas diesen Text ablehnen würden, wenn irgendein Autor ihnen das Manuskript einreichen würde. Man möge vom Gott der Muslime sagen, was man will. Als Autor ist er garantiert ein stümperhafte Versager und sein Text klingt wie das Geschreibsel eines versoffenen Psychopaten.

Hier ist die Analyse des Koranwissenschaftlers Nöldeke, zitiert von Jaya Gopal in „Gabriels Einflüsterungen“ (www.kybeline.com): {„Während viele Teile des Korans selbst für einen nicht gläubigen Leser unzweifelhaft eine starke Ausdruckskraft besitzen, ist das Werk aus dem Blickwinkel der Ästhetik jedoch insgesamt keine Meisterleistung. Betrachten wir einige der längeren Erzählungen. Es wurde schon bemerkt, wie heftig und abrupt sie an Stellen wechseln, an denen sie sich durch ruhigen Erzählfluss auszeichnen sollten. Oftmals fehlen notwendige Übergänge, sowohl im Ausdruck als auch in der Schilderung der Abfolge der Ereignisse, so daß wir, die wir die meisten dieser Geschichten bereits aus besseren Quellen kennen, sie eher verstehen als jemand, der sie zum ersten Mal vernimmt. Daneben finden wir recht häufig überflüssige Wortergüsse, aber nirgends eine gleichmäßige Fortentwicklung der Erzählung. Man vergleiche in dieser Hinsicht die Geschichte von Joseph (Sure 12) mit ihren augenfälligen Unzulänglichkeiten einmal mit ihrem hervorragend konzipierten und ausgearbeiteten Pendant in der Genesis. Ähnliche Fehler finden sich im nicht-erzählerischen Teil des Korans. Es besteht hier nur äußerst lockere Verbindung zwischen den einzelnen Gedankengängen, und selbst die Syntax ist sehr holperig: Anakoluthe, also gröbste Schnitzer, kommen sehr häufig vor und lassen sich nicht als bewusste Stilmittel erklären. (more…)

 

Israel Urlauberzentrum unter Raketenbeschuss

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:03

Die israelische Ferienhochburg Eilat ist mit mehreren Raketen beschossen worden. Hier wurde niemand verletzt, dafür aber im benachbarten Akaba in Jordanien. Abgefeuert wurden die Geschosse offenbar von Ägypten aus. In Akaba wurden nach Angaben aus jordanischen Sicherheitskreisen mindestens vier Menschen verletzt, als eine Rakete am Montag in einem parkenden Fahrzeug vor einem Luxushotel einschlug. Bei der Explosion von zwei Raketen im offenen Gelände im israelischen Eilat entstand nach den Worten des israelischen Polizeisprechers Mickey Rosenfeld keinerlei Sachschaden. Zwei weitere Raketen seien im Roten Meer niedergegangen.

Vorwürfe Richtung Ägypten: Nach Angaben der israelischen Polizei wurden die Raketen von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus abgefeuert. Von dort aus haben Extremisten wiederholt Angriffe verübt – zuletzt Mitte April. Die ägyptischen Sicherheitskräfte bestritten allerdings den Beschuss von ihrem Gebiet aus. Nach ihrer Darstellung gibt es auf dem Sinai keinerlei militante Gruppen. Nach Monaten relativer Ruhe haben die Spannungen in der Region in den vergangenen Tagen wieder stark zugenommen. Die israelische Luftwaffe griff am Wochenende mehrere Ziele im Gazastreifen an und reagierte damit auf Raketenbeschuss aus dem palästinensischen Küstengebiet. (more…)

 

Haarsträubende Meldungen aus Indonesien, Indien und Bhutan

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:48

Indonesien: Christenverfolgung nimmt zu


Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum christenfeindlichsten Staat der Welt.

Jakarta (kath.net/RV/red): Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum weltweit christenfeindlichsten Staat. Das meldet Radio Vatikan. Seit Januar sind bereits 28 schwerwiegende Gewaltfälle gegen Christen zu verzeichnen. Tendenz steigend, sagen Menschenrechtsorganisationen, die von der Regierung in Jakarta ein entschiedeneres Vorgehen gegen radikale Muslime fordern. Der Generalvikar der Erzdiözese von Jakarta, Yohanes Subagyo, ist besorgt. Christen würden immer mehr als Feinde der Indonesier betrachtet, obwohl sie ja selber Bürger des Landes seien, so der Generalvikar: „Man darf das Problem nicht vereinfachend darstellen. Es ist nämlich nicht nur ein religiöses Problem. Viele Indonesier wissen einfach nicht, dass wir auch einheimische Christen haben. Das heißt konkret, das Volk kennt sich gegenseitig gar nicht. Sobald man sich kennt, lösen sich solche Missverständnisse wie von selbst. Zum Beispiel wollten wir in Jakarta eine Kirche bauen. Es gab dazu viele Schwierigkeiten. Wir haben dann den Weg des Dialogs mit unseren muslimischen Brüdern gesucht und nicht einfach den juristischen Weg eingeschlagen“.

Gemessen an der Einwohnerzahl – 240 Millionen – ist Indonesien das viertgrößte Land der Welt. Mit 200 Millionen Muslimen hat es die größte muslimische Bevölkerung der Welt. (more…)

 

Englischer Pfarrer schloss Hunderte Scheinehen

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:43

Kriminelle Banden bewahren auf diesem Weg illegale Einwanderer vor der Abschiebung.

London (idea): Hunderte von Scheinehen hat ein anglikanischer Priester in Südengland geschlossen, um illegalen Einwanderern den Aufenthalt in Großbritannien zu ermöglichen. Dabei arbeitete er mit einer kriminellen Bande zusammen. Ein Gericht in Lewes sprach den 61-jährigen Pfarrer Alex Brown jetzt schuldig, zwischen 2005 und 2009 in 360 Fällen das Einwanderungsgesetz gebrochen zu haben. Mitverurteilt wurden der aus Nigeria stammende Rechtsanwalt Michel Adelasoye (55) und der Ukrainer Wladimir Buchak (33). Das Strafmaß wird das Gericht im September festlegen. Den Verurteilten drohen der Tageszeitung „Times“ (London) zufolge Freiheitsstrafen von bis zu 24 Jahren.

In der kleinen Pfarrei „St. Peter und Paul“ in St. Leonards-on-Sea hat Brown binnen vier Jahren 360 Scheinehen meist zwischen Westafrikanern und Europäern geschlossen. Insgesamt nahm er 383 Paaren das Ja-Wort ab. In den vorhergehenden vier Jahren traute er 13 Paare. In sechs Monaten überwies Brown zuletzt 22.000 Pfund – mehr als 26.000 Euro – an Traugebühren an die Diözese von Chichester. In Großbritannien fungieren Geistliche auch als Standesbeamte. (more…)