kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die toten Städte auf Nordzypern 31. Juli 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 06:44

Die Paulussäule von Nea Paphos – eine sehr lebendige Stätte, wo Touristen aus aller Welt kommen und gehen. Ich war dort vor ein paar Jahren, da wir eine Fahrgemeinschaft mit einem Christen aus Ostasien gebildet hatten, der unbedingt diese Säule sehen wollte. Er war als Gastarbeiter in Saudi Arabien beschäftigt und so hatte er mir sehr vieles erzählt, was die Saudis unter „Religionsfreiheit“ verstehen.

Nebst Nea Paphos haben wir zu Dritt noch einige reizende Städte Südzyperns besichtigt, darunter auch Paläa-Paphos. Wir sahen den Heiligen Stein der Göttin Aphrodite, die ja viel älter und berühmter war als der Stein der Mohammedaner in Kaba. Wir waren auch in Khirokitia, eine der ältesten Städte der Menschheit. Wir waren fast überall in Südzypern. Wir haben auch die pulsierende Wirtschaft gesehen, die Unmengen von Schiffen im Hafen von Limasol. Aber keiner von uns verspürte den Drang, einen Blick hinter die Stacheldrahtzäune, auf Nordzypern zu werfen. Warum, das brauche ich euch gar nicht zu erzählen.

Daniel Pipes tut es, in seinem Artikel mit dem Titel „Nordzypern – Das Freiluft-Gefängnis der Türkei“: {Während diese zerfallende griechische Stadt von der Natur zurückerobert wird, ist sie zu einer bizarren Zeitkapsel des Jahres 1974 geworden. Steven Plaut von der Universität Haifa besuchte sie und berichtet: „Es hat sich nichts verändert. Man sagt, dass die Autohäuser in der Geisterstadt noch heute die Modelle von 1974 auf Lager haben. Jahre nach der Vergewaltigung Famagustas erzählten die Leute von Glühbirnen, die immer noch in den Fenstern der verlassenen Gebäude brannten“. Seltsamerweise stammt eine weitere Geisterstadt der Levante ebenfalls aus dem Sommer 1974. Gerade einmal 24 Tage vor der türkischen Invasion auf Zypern verließen israelische Truppen die Grenzstadt Quneitra und übergaben sie den syrischen Behörden. Hafez Al-Assad entschied sich, ebenfalls aus politischen Gründen, dort niemanden wohnen zu lassen. Jahrzehnte später verbleibt auch sie leer, eine Geisel der Kriegslust. Erdogan behauptet, die türkischen Truppen würden Nordzypern nicht besetzen, sondern befänden dort „in ihrer Eigenschaft als Machtgarant der Türkei“ – was immer das heißen soll. Die übrige Welt lässt sich allerdings nicht für dumm verkaufen. Als Elvis Costello vor kurzem die Zusage für ein Konzert in Tel Aviv zurückzog, um gegen das „Leiden der unschuldigen [Palästinenser]“ zu protestieren, strich Jennifer Lopez ein Konzert in Nordzypern, um gegen dortige „Menschenrechtsverletzungen“ zu protestieren. Kurz gesagt: Nordzypern teilt Merkmale mit Syrien und erinnert mehr an ein „Freiluft-Gefängnis“ als der Gazastreifen. Es ist schon lächerlich, dass ein heuchlerisches Ankara sich wegen des Gazastreifens mit einem moralischen Federschmuck herausputzt, während es eine Zone betreibt, die bedeutend widerlicher ist. Statt sich in Gaza einzumischen, sollten die türkischen Führer die illegale und zerstörerische Besatzung beenden, die Zypern seit Jahrzehnten so tragisch teilt}.

Daniel Pipes – http://de.danielpipes.org: Der Süden Blüht. Wirtschaftlich, touristisch, kulturell – ein Highlight für jedermann. Der Norden ist tot – wie überall wo der Islam seinen hässlichen Fuß hinstellt.

 

One Response to “Die toten Städte auf Nordzypern”

  1. Bazillus Says:

    Hinterlist und Tücke, nicht nur von den Islamischen Größen wie dem Gott des Islams und seinem Propheten legitimiert, sondern auch von seinen heutigen Vollstreckern, hier von der Türkei brutal ausgeführt.

    Das Messen mit zweierlei Maß ist nicht nur islamisches Versagen, sondern auch Versagen der westlichen Welt mit einem großen Unterschied.

    Der Islam führt zu Monokultur und zerstört die gewachsene Kultur überall, wo er Macht gewinnt. Das sollten sich unsere feigen Politiker- und teilweise auch Kirchenführer zu Herzen nehmen.


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