kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freudebekundungen einer Muslimin über 21 Tote 30. Juli 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 01:21

Es ist schon an kaltem Zynismus nicht mehr zu überbieten, wie eine Muslimin reagieren kann, wenn 21 Nicht-Muslime durch einen Unfall den Tod finden. Anstelle von Mitgefühl kalter egoistischer, zynischer, an Menschenverachtung nicht mehr überbietbarer religiöser Schwachsinn. Die Tragödie in Anführungsstriche gesetzt. Daran können wir feststellen, wie seelisch-religiös verirrt diese Menschen sind, die solche Gedanken äußern. Sind sie wirklich besser als Menschen, die überhaupt nicht religiös denken? Diese Menschen gießen geistliches Gift in die menschlichen Seelen, angestiftet durch satanische Koranverse und koranhörige Imame. Dennoch müssen wir über solche Ehrlichkeit erfreut sein.

Aber wie viele Muslime denken so wie diese Frau. Nicht-Muslime sind für solche Pharisäer Menschen 2. Klasse, korangemäß. Wie wird diese Frau denken, da viele Muslime bei der Hadsch (Wallfahrt) in Mekka bereits mehrfach zu Tode getrampelt wurden? Sagt sie dann auch, dass ihr Allah diese Muslime bestraft hat, die doch nur ihre religiöse Pflicht erfüllt haben?

Also nochmals: Gott straft nicht, er grenzt nicht aus, er will keinen Krieg, er will keine Menschen erster und zweiter Klasse. Er liebt sie alle. Die einzige Aufgabe des Menschen ist, Gott (nicht den tyrannischen Despoten des Islams) und die Menschen lieben zu lernen. Wenn schon das AT (Lot) zitiert wird, dann bitte auch der Mensch als Ebenbild Gottes verbunden mit dem Segen Gottes. Das ist der wahre Maßstab, nach dem Gott urteilt. Und die Glaubenswahrheit hat noch nie im Koran = Islam gelegen, weil dort Gewalt als Mittel zum Zweck zumindest teilweise gepredigt und noch heute danach gehandelt wird.

Man muss nicht mit dem Ziel und dem Sinn der Loveparade einverstanden sein. Auch Christen sehen solche Unglücke gern als Strafe Gottes an, wenn eine in ihren Augen unmoralische Veranstaltung stattfindet. Keiner hat zu darüber zu urteilen, ob der einzelne Jugendliche, der an der Loveparade teilnimmt, ein Sünder ist oder nicht. Das ist ganz allein Gottes Sache. Wenn Menschen, die selbst sündhaft sind, darüber urteilen, ob andere Menschen Sünden begehen, was soll dabei herauskommen. Diese Menschen handeln wie der Pharisäer in der Episode des neutestamentarischen Zöllners. Also Vorsicht mit solchen irrationalen Urteilen. Sie gleiten ganz schnell in Vorurteile ab. Das gilt nicht nur für die Muslimin Al-Intissar (Der Sieg).

Im Extremistenforum ahlu-sunnah.com teilt eine Moderatorin ihre Freude über den Tod von 21 Menschen bei der Love Parade mit (wie die Moslems am 11. 09.2001 in vielen arabischen Ländern wie Ägypten, Palästina und dem Libanon auf den Straßen tanzten und Süßigkeiten verteilten). Es sei eine Strafe von Allah gegen Nicht-Muslime gewesen. Ich traue solchen Unmenschen wie Al-Intissar auch zu, beim Sterben der Nicht-Muslime nachzuhelfen. Aus ihrer Sicht scheint nur ein toter Nicht-Muslim ein guter Nicht-Muslim zu sein. Es ist einfach nur abstoßend und ekelhaft, wie tief einige Muslime wirklich sinken können. (http://www.islam-deutschland.info/kblog/). Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben. Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

 

2 Responses to “Freudebekundungen einer Muslimin über 21 Tote”

  1. L. Schäfer Says:

    Ehrlich gesagt muss ich dem Autor des Artikels widersprechen. Gott richtet! Auch im 21. Jahrhundert. Eine Theologie die Gott harmlos macht ist nichts wert und wird verachtet. Ausserdem spricht die Bibel sehr wohl davon, das Gott richtet. Beispiele währen im Alten Testament:

    Die Arche und die Flut (1.Mose 6,5-22; 7; 8 )

    Der Untergang von Sodom und Gomorrah (1.Mose 19)

    Saul bei der Totenbeschwörerin in En-Dor (1. Sam 3-25)

    Das Urteil über den Ehebruch von David und Batseba (2.Sam 11; 12)

    Im Neuen Testament:

    Der Turm von Siloah (Lk 13,1-5)

    Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel (Joh 2,13-25)

    Hananias und Saphira (Apg 5,1-11)

    Bei den Oben genannten Beispielen griff der HERR direkt ein, Eine andere Form des Gerichtes Gottes ist die, dass er uns einfach uns selbst überlässt, wenn wir IHN nicht wollen. Paulus schreibt dazu in Röm 1,28 „Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist,“ Meiner Meinung nach trifft das auf die meisten Unglücke zu. Wir planen und schaffen ohne die Rechnung mit Gott zu machen. Uns geht es da so, wie dem reichen Kornbauern in Lk 12,16-21. Ich bin wirklich versucht zu denken, dass Gott ungefähr so bei sich sprach: Ihr Narren! Auf dieser Party wird man eure Seelen von euch Fordern. Was habt ihr dann in der Ewigkeit von eurem feiern und berauschen? Diese Frage ist angelehnt an Lk 12,20 wo GOTT sie dem Kornbauern in seiner Form stellte.

    Mein Fazit: Gott ist nicht harmlos, er richtet auch. Das große teile der Christenheit das vergessen haben zeugt davon, wie arm an Erkenntnis wir schon geworden sind. Bis in die 1950 er Jahre hinein wurde noch deutlicher von Gottes Gericht gesprochen, siehe Jonathan Edwards: Der Sünder in den Händen eines Zornigen Gottes, John Bunyan: Pilgerreise, Wilhem Busch, Ole Christian Hallesby und andere.
    Wer ohne Gott planen, leben und feiern will muss auch das Risiko tragen das es schief geht wie in Mt 7,24-29 wo Jesus von dem Felsen und dem Sand sprach auf dem man das Haus (seines Lebens) bauen kann.

  2. Bazillus Says:

    M. E. richtet Gott, indem er uns den Weg zu ihm gewiesen hat und wir bestrafen uns selbst, wenn wir diesen Weg verlassen. Darum ist Gott nicht harmlos.

    Ich denke, dass jeder Mensch, ob Muslim, Christ oder Jude bzw. Atheist, also jeder Mensch, seine höchstpersönlichen Katastrophen durchmachen muss wie Krankheit, ggf. Armut, Tod usw., der eine mehr, der andere weniger. Alle fühlen sich dann von Gott bestraft und verlassen (der Atheist weist alles als Zufall aus), obwohl die Erfahrung des irdischen Lebens doch solches Leid als natürlich mit einbezieht. Das Leben hier auf Erden ist nun einmal von Beginn im Mutterleib an auf den irdischen Tod hin konzipiert und da ist Leid im Lebensprogramm mit einbezogen, ob man das als Mensch gut heißt oder nicht. Und gerade wegen dieser Gegebenheiten stellt sich im Grunde die Frage nicht, warum Gott das Leid zulässt. Ohne den irdischen Tod wäre ein Leben hier auf Erden auch nicht vorstellbar. Welche Konsequenzen (Überbevölkerung, Platzprobleme, zusätzliche Hungerepidemien u. v. a. mehr) hätte solch eine Vorstellung. Krankheit hat in der Regel ganz natürliche, manchmal sogar medizinisch-mechanische Ursachen wie z. B. Beinbruch beim Sport. Ein psychisch labiler Mensch wird halt auch organisch anfälliger für Krankheiten sein. Ein Mensch, der schuldig geworden ist und diese Schuld nicht allein bewältigen kann und keiner ihm vergibt, kann psychisch krank werden, ja bis hin zur körperlichen Erkrankung, bis hin zum Suizid, aber auch hin zum Amoklauf. Es gibt mir schon zu denken, dass Jesus dem Kranken zumindest in einem Fall zuerst dessen Sünden vergibt, bevor er ihn heilt. Er hat ihn offensichtlich erst seelisch in die richtige Bahn gebracht, bevor die Körperheilung geschah. Ein übergewichtiger Mensch trägt halt das Risiko des Herzinfarkts oder Schlaganfalls in sich. Er ist also selbst verantwortlich. Der Drogen- oder Alkohol- und Nikotinabhängige wird eben an den Folgen seiner Sucht sterben. Oder die Gene von bestimmten Menschen enthalten Krankheitsprogramme, z. B. durch zu häufiges Heiraten zwischen Cousinen und Cousins und bestimmen halt Krankheiten, die der Mensch bereits in jungen Jahren zu erleiden hat. Gott ist nicht für das Leid von Menschen verantwortlich.

    Warum er es bei allen Menschen auch über längere Zeit zulässt, wird man ihn fragen müssen im Jenseits. Da kann keine Religion vernunftgemäß darauf antworten. Die Antwort des Christentums, dass das unabwendbare, nicht das gesuchte Leid zunächst einmal bewusst angenommen werden sollte und wenn möglich, zu Gunsten Anderer aufopferbar ist als Zeichen der Hingabe, welches wie ein sehr starkes Gebet zu Gott durch die Tat dieses Willensaktes für Andere wirkt, ist zwar ein zutiefst guter auf geistiger Ebene der Nächstenliebe zuträglicher und göttlicher Gedanke, jedoch sehr schwer in die Tat umzusetzen und auch sehr schwer versteh- und einsehbar und somit auch lebbar wie die Feindesliebe im geistigen Bereich auch.

    Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Gott nicht der Veranlasser bzw. quasi der Initiator von Leid ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der große, heilige, allweise und liebend-vollkommene Gott auf seinem „Thron“ sitzt und aus Willkür oder sadistischem Spaß (geistige) „Krankheits- und Unheilspfeile“ als Strafaktion auf einzelne Menschen, Menschengruppen, insbesondere Kinder, abschießt, auch nicht auf die Menschen von Sodom und Gomorrha. Man stelle sich diese Ungeheuerlichkeit einmal plastisch vor. Dieses Verhalten Gottes wäre einfach vernunftgemäß unfassbar und sadistisch, im Grund sogar höchst kriminell und mit satanischem Geist erfüllt. Das wäre unvorstellbar. So müsste man sich ja wohl konkret – wenn es sie denn gäbe – die Strafe Gottes im Diesseits vorstellen, wie absurd.

    Wenn das Leid den Menschen ohne Gottes Zutun getroffen hat, mag jeder neben der Inanspruchnahme der modernen Medizin um die Gesundung, Heilung oder mittels Therapien der jeweils passenden Art die Bewältigung aus schweren persönlichen Problemen und Lebenskrisen herbei zu führen versuchen und um Herausführung aus diesen Problemen beten! Das ist sinn- und auch heilvoll. Gebetserhörungen betreffend z. B. wunderbare, weil unerklärliche Heilung aus Krankheit oder unerklärliche Herausführungen von Problemen gibt es in allen Religionen.

    Im Gegenteil: Die Menschen selbst sind für einen Großteil des Leids, welches sie anderen direkt oder indirekt zufügen, verantwortlich durch Hass, (auch für Hassworte, die Gott in den Mund gelegt werden in allen Heiligen Büchern), Vorurteile, Mobbing, Habgier, Missbrauch in jeder Form, selbst in kirchlichen Kreisen, Kinderehen und viele andere Sünden der Maßlosigkeit (Finanzkrise 2008/09), insbesondere auch durch den Krieg aus bloßen Sadismus- und/oder Ausgrenzungs- und Machtbesessenheitsgründen. Das kann religions- und ideologieübergreifend festgestellt werden. Für natürlichen Tod kann der Mensch nichts. Auf Krankheiten hat der Mensch bereits durch die medizinischen Wissenschaften Einfluss gewonnen, wenn auch nicht vollends, denn dann wäre ja der irdische Tod besiegt und das ist auch gut so. Die Armut ist vom Menschen direkt veranlasst, weil die Sünde wie Stolz, Eitelkeit, Egoismus und Habgier es verhindert, dass die Verteilung der Lebensmittel – noch nicht einmal ein fairer Handel Nord-Süd aus Angst vor dem Verlust von sicheren Bestandspfründen einiger weniger in jedem Land überall auf dem Globus – nicht, aber auch gar nicht klappt auf Erden. Vielmehr werden Lebensmittel von Einzelnen (Butterbrot auf Schulhof) und Gruppen (nicht verzehrte Lebensmittel von Kasernen und Großmärkten usw.) sündhaft und sinnlos vernichtet oder wo dies nicht passiert, werden selbst auf Anreiz der Politik im großen Stil fruchtbare Landflächen nicht bebaut, damit Lebensmittelpreise gehalten werden oder mit Pflanzen bebaut, die den Sprit lediglich zugunsten der Mobilität von Menschen ersetzen sollen – angesichts des Hungers auf Erden: wie „politisch-kapitalistisch“ zynisch und sündhaft!!! Der Mensch muss endlich einmal ein anderes Bewusstsein gegenüber den „Selbstverständlichkeiten“ des Lebens wie Natur, Lebensmittel, Wasser und Umwelt entwickeln.

    Selbst Naturkatastrophen wie Erdbeben sind auf dem Planeten Erde halt vorprogrammiert, weil dieser Planet halt nicht nur friedlich schön, sondern auch gefährlich sein kann. Der Kern der Erde besteht nun einmal aus heißem flüssigem Gestein. Dieses ist immerdruckvoll in Bewegung. Erdbeben geschehen somit in der Regel an tektonischen Plattenrändern und somit häufig in gleichen Gegenden. Vulkane brechen halt von Zeit zu Zeit aus, wenn der unterirdische Druck zu groß wird. Meeresbeben lassen Tsunamis entstehen, die wie Sintfluten wirken (Die Sintflut des Alten Testamentes – Noah – hatte mit Sicherheit die gleiche Ursache und hatte nichts mit göttlicher Strafe wegen mangelnder Moral der Bewohner zu tun; Menschen haben solches aus dem „Erlebenmüssen“ solcher Katastrophen interpretiert). Damit müssen wir leben. Verkehrs- und Arbeitsunfälle sind vielfach Folgen von Achtlosigkeit und Fahrlässigkeit, also Folgen menschlichen Fehlverhaltens oder Folgen technischen Versagens. Kriminelle Gewaltakte sind nichts anderes als die persönliche Entfernung des Täters von Gott selbst und seinen Geboten, unter der nun das Opfer zu leiden hat.

    Gleiches Unheil passiert auch mit gläubigen guten und ungläubigen guten Menschen. Bestraft Gott sie auch, für was? Auch Tiere, die ja keine Sünde begehen können, sind in einer brutalen Fresskette eingebunden, werden krank, werden gefressen, bekommen nichts zu fressen, sterben. Ist das dann auch eine Strafe Gottes? Sie haben nun gar nichts verbrochen.

    Auch der Umkehrschluss ist nicht außer Acht zu lassen. Wenn die These oder der Glauben an die Strafe Gottes im Diesseits stimmte, würde dieser „strafende“ Gott ebenso wie im AT von Sodom und Gomorrha berichtet, doch auch sämtliche Prostitutionsbezirke und Spielhöllen der Großstädte der Welt, die Minutenehen im islamisch(-schiitischen) Bereich (= religiös legitimierte Prostitution) und Abtreibungskliniken in der westlichen Welt vernichten, weil dort doch der Inbegriff des Sündenpfuhls und der Unmoral Blüten treibt. Insbesondere müsste er doch besonders die triebgesteuerten Männer, die diese Bezeichnung (= Männer) nicht annähernd verdient haben, vernichten, die sich schäbig und widerwärtig auf Kosten der Frauen und Kindern (Stichwort Sex-Tourismus z. B. Thailand, Philippinen usw.), oder auch besonders wenn es religiös legitimierte „Kindehefrauen“ oder Frauen und Kinder sind, die dieses traurige Geschäft aus Armut betreiben müssen, um überleben zu können oder von brutalen Zuhältern oder von geldgierigen islamischen Vätern hierzu gezwungen werden, befriedigen. Er tut es nicht – manchmal sogar zu meinem Leidwesen – und das über Jahrzehnte/-hunderte hinaus nicht. Diese Tatsache müsste doch ebenfalls zu denken geben.

    Gott fordert eben, dass der Mensch selbst versucht, die Erde zu einem (H)Ort des echten und wahren Friedens zu errichten. Ja, er traut ihm dies sogar zu. Religionen und falsche Ideologien verhindern dieses Ansinnen dieses liebenden Gottes.

    Eine Strafe oder den Zorn Gottes hier auf Erden vermag ich nach diesen Gedanken beim besten Willen nicht zu entdecken. Diese Dinge in Heiligen Büchern mit der Strafe Gottes in Verbindung zu bringen, war und ist im Grunde nichts anderes als ein psychologischer Ansatz. Man wollte den damaligen und auch heutigen Menschen vor Augen führen, dass diese sich in seelische Gefahren begeben, wenn sie sich von Gottes Güte und Liebe entfernen, was ja auch vom Prinzip her durchaus richtig ist. Die Erfahrung aus tausenden von Jahren lehrt eben, dass der Mensch, wenn er sich vom Gott der Liebe und (seinen Geboten) der Nächstenliebe entfernt und sich selbst zum Maß aller Dinge erhebt oder auf falsche Götter, die Legitimierung von Gewalt verkünden, sich im Grunde selbst bestraft durch Hungerepidemien, die er aufgrund seiner Habgier selbst zu verantworten hat, durch Kriege, die er durch (auch religiöse) Machtbesessenheit selbst zu verantworten hat, durch Ausgrenzung und Machtmissbrauch in jeder Form anderen gegenüber, die er selbst zu verantworten hat, durch mangelnde Hilfestellung bei Trauer, Krankheit oder anderen Problemstellungen wie des aus Egoismus nicht Teilenkönnens und sich somit halt nicht nur hier auf Erden, sondern auch im Jenseits selbst bestraft. So einfach und so kompliziert ist das halt.

    Gott hat den Menschen kein einfaches Leben versprochen, nirgendwo, er hat uns den Auftrag gegeben, unser Leben im Schweiße unseres Angesichts nach seinem Liebesgebot (Jesu Wort sinngemäß: Gottes- und Nächstenliebe ist das größte Gebot. An diesem Gebot hängt das Gesetz und alle Propheten.) zu gestalten. Wenn wir das nicht aus Überzeugung tun, tragen wir und unsere Umgebung halt die Konsequenzen. Und Hilfestellung dem Schwächeren (auch dem Andersgläubigen oder Nichtgläubigen) gegenüber geben, kann nun einmal nicht durch Gleichgültigkeit und Faulheit erreicht werden. Da ist bewusstes liebevolles Tun angebracht. Und das ist eben nie einfach und mitunter äußerst anstrengend.

    Ich finde, Begriffe wie „Strafe und Rache oder Zorn Gottes“ hier im Diesseits sollten endlich mal aus dem Vokabular aller Religionen verschwinden. Da wir die Zusammenhänge und das Zusammenwirken der Erd- und kosmischen Allkräfte erst jetzt beginnen, immer besser zu verstehen, muss doch spätestens in dieser Zeit des Erkennens das Glaubenswissen in allen Religionen reifen, das Denken um die „Strafe, Zorn oder Rache Gottes“ umfassend fallen zu lassen. Dieses Denken mag im Mittelalter berechtigt gewesen sein, als man diese Zusammenhänge nicht erkennen konnte und jeden Blitzeinschlag als Strafe Gottes ansah. Heute widerspricht dieses Denken jeglicher Vernunft. Im Gegenteil: Heute begreifen wir, dass dieser Glaube der Strafe Gottes im Diesseits ein Irrglaube in allen Religionen war und ist. Die Heranziehung der Strafe Gottes würde auch nur den Aberglauben bestärken und nicht zum wahren Glauben hinführen. Diese Erkenntnis eröffnet viele Chancen zum Guten hin.

    Strafen und Rache Gottes hier auf Erden sind unlogisch und decken sich in keiner Weise mit der Wirklichkeit und mit einem Gottesbild des liebenden und verzeihenden Gottes des ewigen Lebens, das Jesus verkündet hat. Insoweit hat die Wissenschaft sogar unbewusst, sozusagen als Nebenprodukt dazu beigetragen, Gott von seinem Rache- und Strafgottimage zu befreien und somit das Gottesbild Jesu – wenn auch nicht gewollt und unabsichtlich – zu bestätigen. Sowohl der einzelne Mensch als auch sämtliche Menschengruppen bestrafen somit durch sein/ihr Sichentfernen von Gott und seinen Liebesgeboten nicht nur sich selbst, sondern auch schuldlose Andere, die durch rabiates Verhalten der Einen zu leiden haben.

    Nur wer bewusst und gewollt gegen das Liebesgebot Gottes und sich somit gegen Gott selbst stellt und überwiegend aus Hass, Neid, Habgier, Geiz und anderen niederen Instinkten und Beweggründen Schlechtes und Missbrauchendes denkt und handelt und Gutes permanent bewusst unterlässt und bewusst nie einen Schritt auf Gott hin im Umkehrgedanken zumacht, wird Gefahr laufen, in die als Hölle empfundene Gottesferne einzugehen. Dies ist jedoch ein Akt der vollständigen und vielleicht auch schmerzlichen Selbsterkenntnis (der Mensch hat die Gabe der Erkenntnis zwischen Gut und Böse mit dem Fehlverhalten Adams und Evas hier auf Erden zumindest im Ansatz mitbekommen = Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis) im Jenseits, nicht als Folge der Rache, des Zorns oder der Strafe Gottes. Jeder Einzelne wird dort wie Adam und Eva auf dem Weg zur Erde selbst in Fülle erkennen, in welchen Zustand er gehört und in welchem er sich einzufinden hat, um „Rost“ von seiner Seele „abbrennen“ zu lassen, um in die reine liebende Gegenwart Gottes eintauchen zu können. Selbstverständlich berührt Gott unsere Untaten und er sieht die Folgen auf jeden Menschen zukommen, die er selbst sich mit sündhaftem Fehlverhalten einbrockt. Es lässt ihn nicht kalt, darum hat er die Propheten und Jesus gesandt, um uns dies bewusst zu machen. Der Mensch baut (um das mit einem Bild zu beschreiben) sozusagen mit seinen Sünden an seiner eigenen Kette, die er im Jenseits beschwerlich mit sich herumschleppen muss. Charles Dickens (A Christams Carol) lässt grüßen. Sündhaftigkeit ist ja nichts anderes als (bewusste) Entfernung von Gott und seiner Liebe. Trotzdem gilt Gottes immerwährende liebende Einladung zur Umkehr bis zum Tode des Menschen. Bis zuletzt hat der Mensch die Möglichkeit umzukehren, wie das Gleichnis Jesu von den Arbeitern im Weinberg berichtet.

    Welche Konsequenzen permanent bewusst gegen Gott gerichtetes sündhaftes Verhalten im Jenseits nach sich ziehen wird, welches die Propheten zu allen Zeiten in verschiedenen Religionen verkündeten, ist als Drohung missverstanden worden, vielleicht aber durchaus auch als solche gemeint, damit die Aufmerksamkeit der Menschen erhöht werden sollte; in jedem Fall ist sie vielmehr – auch wenn dies dem Menschen in mehreren Religionen brutal angedroht wurde, um die Menschen klein und als Sklaven Gottes zu halten, um dem irdischen Verkünder unzulässige Machtbefugnisse zu bescheren – als ein Voraugenführen in der Hoffnung und eine immerwährende Einladung des liebenden Gottes, dass die Menschen ihr Gewissen schärfen sollten, insbesondere was das eigene Verhalten Anderen und Gott sowie der Schöpfung gegenüber anbelangt, zu verstehen. Dazu bedarf es jedoch der Fähigkeit über die eigene Schuld nachzudenken und grundsätzlich zu erkennen, dass jeder Mensch, insbesondere jeder selbst Schuld auf sich laden kann. Diese Einstellung bzw. Erkenntnis vermindert auch die eigene Veranlagung, häufig oder immer anderen die Schuld für Missstände geben zu wollen und fördert die Tugend, auch selbst Verantwortung für sein Fehlverhalten zu übernehmen.


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