kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erst die Indonesier und jetzt die Saudis: Orientierungslosigkeit! 29. Juli 2010

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 23:10

Zehn Jahre in die falsche Richtung gebetet


Gebetsteppiche einfach umdrehen!

Dschidda: In Saudi-Arabien haben die Mitglieder einer islamischen Gemeinde festgestellt, dass sie zehn Jahre lang in die falsche Richtung gebetet haben. „Zehn Jahre lang haben wir mit Blick auf die Gebetsnische der Moschee gebetet, die nach Nordosten zeigt, obwohl sie eigentlich nach Südosten zeigen sollte“, sagte ein Mitglied der Gemeinde im nördlichen Teil der Ortschaft Hadda der Zeitung „Saudi Gazette“ (Donnerstagsausgabe – 29.07.2010).

Wer für den Fehler beim Bau der Hinterhof-Moschee, die von einem Privatmann gestiftet wurde, verantwortlich ist, ließ sich nicht ermitteln. Die korrekte Richtung festzustellen, hätte für den Bauherrn eigentlich nicht allzu schwierig sein müssen. Denn Hadda liegt nur 20 Kilometer von Mekka entfernt. Muslime in aller Welt beugen ihr Haupt beim Gebet in Richtung der Kaaba. Die Kaaba ist das zentrale Heiligtum des Islam in Mekka. In den Moscheen zeigt eine auf die Kaaba ausgerichtete Gebetsnische (Kiblaa) an, wie sich die Gläubigen zum Gebet aufstellen müssen. Die Besucher der kleinen Moschee lösten ihr Problem erst einmal pragmatisch: Sie richten ihre Gebetsteppiche jetzt in Richtung Südosten aus.

Somalia statt Mekka – in die falsche Richtung gebetet


Statt gen Mekka haben die indonesischen Moslems seit Monaten gen Afrika gebetet.

Am Montag gab die höchste religiöse Autorität des bevölkerungsreichsten muslimischen Landes der Welt, der indonesische Rat der Religionsgelehrten (MUI), zu, dass in einem im März von ihm herausgegebenen Edikt fälschlicherweise behauptet wurde, Mekka befände sich westlich von Indonesien. Mittlerweile wurden die Gläubigen angewiesen, ihre Gebete etwas weiter nach Norden zu richten. „Nach einer sorgfältigen Untersuchung durch einige Kosmologen und Astronomen, kamen wir zu dem Schluss, dass sie Richtung Südsomalia und Kenia gebetet haben“, sagte Ma’ruf Amin, ein prominentes Mitglied des Religionsgelehrtenrats.

Die Gläubigen müssten sich aber keine Sorgen machen, dass ihre Gebete wegen des Kalkulationsfehlers nicht erhört worden seien. „Allah versteht, dass Menschen Fehler machen. Allah hört ihre Gebete immer“, sagte Amin. Indonesien ist eine säkulare Nation mit 237 Millionen Einwohnern, von denen 90% muslimisch sind. Der einflussreiche Rat der Religionsgelehrten veröffentlicht regelmäßig Fatwas und Edikte – einige davon, etwa die gegen das Rauchen und gegen Yoga, sind durchaus umstritten. Viele der gläubigen Muslime befolgen diese Erlasse aber, da es als Sünde gilt, sie zu missachten.

 

One Response to “Erst die Indonesier und jetzt die Saudis: Orientierungslosigkeit!”

  1. Ja, der Teufel hört immer, wenn man ihn anruft, egal, wie die Matte liegt.


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