kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie Religionen in einen Topf geworfen werden 24. Juli 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:36

Wieder ein Beispiel, wie Religionen in einen Topf geworfen werden und durch Mithilfe unserer christlichen geistlichen Führer dem Synkretismus das Wort reden. Wer schreibt, dass „Terrorismus hat keine Religion“, „Schmeißt Liebe, nicht Bomben“ Oder: „Jesus und Mohammed – Brüder im Glauben“, der verdreht bewusst die Ursache mit der Wirkung.

Es wäre schön gewesen, es hat nicht sollen sein. Leider sehen die Realitäten anders aus. Ein Schuh wird draus, wenn die islamischen Führer endlich eingestehen wollen, dass 1. der Terror aus dem Herzen des Islams kommt, 2. die Liebe die explizite Charaktereigenschaft des Dreifaltigen Gottes, vertreten durch Jesus und nicht des islamischen Gottes, vertreten durch dessen gewaltbereiten Propheten ist und 3. das Kopftuch das Zeichen der Unterdrückung der Frau ist.
 
Ich kann niemanden lieben, der Gewalt als Mittel zum Zweck einsetzt, wenn er durch Worte nicht überzeugen kann. Erst mit dem Erkennen der Wahrheit kann ein echter innovativer Erneuerungsprozess eingeleitet werden und auf lange Sicht ein Zusammenleben gelingen, nicht mit Zukleistern unüberbrückbarer Glaubensinhalte. Die Wahrheit ist es, die zunächst erkannt werden sollte, dann klappt es auch mit der Liebe. Liebe gründet nämlich auf Wahrheit, nicht auf Taqiyya. Das Kopftuch kann noch so toll aussehen. Die Botschaft hinter diesem Stück Stoff ist eine hochpolitische, nämlich eine Manifestation der Unterdrückung der Frau im Geiste eines Buches von vor 1.400 Jahren und eine religiöse, nämlich die, dass Musliminnen mit Kopftuch sich von Religions wegen als bessere Menschen ansehen können als die vielen Ungläubigen um sie herum. Das ist geistige Ausgrenzung pur ganz im Sinne der geistigen Haltung des Propheten und seines von ihm verkündeten Gottes.

Zwei Koranverse beschäftigen sich mit der Verschleierung der Frau aus sehr profanen Gründen. Sie mögen es verdeutlichen:
= „Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen , die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen“ (S. 24 V. 32).
= „O Prophet. Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden“ (S. 33 V. 60).

Liebe Musliminnen. Man kann auch ohne Kopftuch ein sexuell enthaltsames und keusches Leben führen: Und dazu noch eine der völlig sinnfreien Fatwen aus der islamischen Welt, gegen die sich im Grunde alle Musliminnen und Muslime auflehne müssten, da man ihnen die echte Entscheidungsfreiheit nimmt:

Fatwa über die Frage, ob ein Muslim seine Frau zur Verschleierung zwingen darf

{Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens / Scheich Gaad Al-Haak Ali [u. a. ein ehemaliger Mufti (Rechtsgutachter) des Staates Ägypten] – Erschienen am 22.12.1979 – Institut für Islamfragen, dh, 28.08.2008} 

Frage: „Darf ein muslimischer Mann seiner Frau vorschreiben, den Schleier zu tragen“? 
Antwort: „Allah sagt: ‚Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen‘ (Sure 24,31). In einem anderen Koranvers sagt Allah: ‚O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen“ (Sure 33,59).

Ajscha (eine der Frauen Muhammads) sagte: ‚Assmaa‘, die Tochter von Abu Bakr, besuchte Allahs Propheten. Sie hatte dünne Kleidung an. Allahs Prophet wandte sich ab von ihr und sagte zu ihr: Oh Assmaa‘, wenn die Frau ihre Periode bekommt, darf nichts mehr von ihr zu sehen sein außer diesen „Körperteilen“; er zeigte auf sein Hände und sein Gesicht‘.

Anhand solcher Lehren ist klar, dass Frauen sich verschleiern müssen. Die meisten Gelehrten des Islam sind sich darüber einig, dass Frauen ihren ganzen Körper außer den Händen und dem Gesicht verschleiern müssen. Die Mehrheit (der islamischen Rechtsschulen) betrachtet eine Frau, die sich nicht verschleiert, als Sünderin. Sowohl der Ehemann als auch der Vater, Bruder oder der Sohn einer Frau haben das Recht, ihre Angehörige zur Verrichtung der göttlich angeordneten Pflichten zu zwingen, sei es die Anbetung Gottes, gute Werke oder ihre Bekleidung. Diese Lehre ist in Allahs Aussage begründet: ‚Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben‘ (Sure 4,34). Allah sagt ebenfalls: ‚Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen [den Frauen]‘ (Sure 2,228). Außerdem sagt Allah: ‚Und fordere die deinen zum Gebet auf und sei selbst darin ausdauernd‘ (Sure 20,132).

Der Ehemann hat die Pflicht, seine Frau zur Verschleierung zu zwingen. Er muss dies tun, ansonsten gilt er genau wie sie als Sünder. Falls seine Ehefrau nicht auf ihn angemessen reagiert, muss er sie in der Abfolge, wie im Koran vorgeschrieben, züchtigen: ‚Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie‘ (Sure 4,34). Falls die Ehefrau ihren Ehemann bezüglich der Pflichten des Islam nicht gehorcht, muss er sie züchtigen, indem er sie erstmals ermahnt. Die zweite Stufe der Züchtigung ist, die Ehefrau im Ehebett zu meiden. Dies heißt, dass er nicht mehr mit ihr in einem Bett schläft. Danach (die dritte Stufe der Züchtigung) schlägt er sie, ohne Spuren an ihrem Körper zu hinterlassen“.
 
Quelle: www.daralifta.org/ViewFatwa.aspx?ID=316&text=%D8%A7%D9%84%D8%AD%D9%83%D9%85

Ich denke und wiederhole, dass erst das Erkennen der Wahrheit zur Freiheit und damit zur wahren Liebe führen kann. Es reicht einfach nicht aus, dem Islam einen neuen Anstrich zu geben. Das Gebäude des islamischen Gesetzeswerks behält dadurch seine baufällige Substanz. Ich unterstelle den Moslems lautere Absichten. Insbesondere gefällt es mir sehr, dass einige das Nichtautofahrendürfen der Saudis infrage stellt. Das jedoch ist nicht die Ursache des Übels. Warum dürfen in Saudi Arabien die Juden und Christen nicht dauerhaft wohnen und den heiligen Bezirk betreten, die Bibel nicht öffentlich mit sich führen. Ich kann ihm bei allem Respekt und Anerkennung nur empfehlen, die geistige Haltung von Terroristen, aber insbesondere die deren Ausbilder und Drahtzieher, die in Moscheen diese Menschen erst zu Terroristen machen, zu hinterfragen, die immerhin glauben, im Namen ihres Gottes Tod und Verderben zu bringen. Dabei werden viele Moslems feststellen müssen, dass diese Prediger diesen Terror direkt aus den islamischen Schriften entnehmen und auch begründen.

 

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