kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nachrichten des islamischen Terrors 18. Juli 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:11

Wurden in Duisburg Terror-Anschläge vereitelt?

Duisburg/Essen: Nach der Festnahme eines Terrorverdächtigen in Duisburg gibt es Hinweise auf ein internationales Netzwerk. Fahnder gehen davon aus, dass möglicherweise ein Anschlag auf eine Bohrinsel geplant wurde.

 

Mit den überraschenden Festnahmen des Irakers Shawan S. in Duisburg-Meiderich und zweier Komplizen in Oslo sind möglicherweise Teile eines internationalen Terror-Netzwerks aufgeflogen, das von Pakistan aus gesteuert wird. Davon gehen Terrorfahnder in Norwegen und den USA aus. Sie glauben, dass Anschläge in Amerika, Norwegen oder Großbritannien geplant waren – möglicherweise auf eine Ölbohrinsel. Nach Informationen dieser Zeitung hatte sich einer der beiden in Norwegen festgenommenen Verdächtigen für einen Job auf einer Bohrinsel beworben. Erneut rückt das Revier in den Fokus. „Die Anonymität bestimmter Städte im Ruhrgebiet wirkt anziehend“, erklärte der Essener Terrorismusexperte Rolf Tophoven. Immer wieder wurden Revierstädte im Zusammenhang mit Terrorfahndung genannt. So hielt sich einer der Attentäter des 11. September 2001 vorher monatelang in Bochum auf. Der Anschlag auf eine Synagoge im tunesischen Djerba 2002 mit elf toten Touristen aus Deutschland hatte Hintermänner in Duisburg, in Mülheim wurden Wohnungen durchsucht. Man dürfe das Ruhrgebiet allerdings nicht pauschal für ein Terroristenversteck halten, sagte Tophoven dieser Zeitung.

Zuerst hatte die Polizei den Falschen: Bei der Verhaftung in Duisburg soll es eine schwere Panne gegeben haben. Wie Augenzeugen bestätigten, hatte das Einsatzkommando zunächst den falschen Mann überwältigt. Dabei soll es sich um den Familienvater gehandelt haben, bei dem der 37-jährige Verdächtige mit seiner Familie die Nacht verbracht hatte. Erst nachdem der Fehler erkannt wurde, stürmten die Beamten die richtige Wohnung des Mehr­familienhauses und nahmen den Gesuchten fest. Shawan S. wurde dem Haftrichter vorgeführt – die Auslieferung an Norwegen steht bevor. Bei seinen mutmaßlichen Komplizen – einem 39-jährigen Uiguren und einem Usbeken (31) – wurde Material zum Bombenbau gefunden. Tophoven glaubt, dass die Gefährdungslage in Deutschland nach wie vor hoch sei: „Die Szene schläft nicht“. Aber die Terrorabwehr funktioniere gut. Sie habe schon ein halbes Dutzend Anschläge verhindert.

 

Zwei Marokkaner sind wegen der Planung der Ermordung von Papst Benedikt XVI aus Italien ausgewiesen worden

Überwachte Telefonate führten auf ihre Spur

Zwei Marokkaner, die in Italien studieren, Muhammad Hilal, 27 Jahre und Ahmad Arhamuni, 22 Jahre alt, sind aufgrund einer Telefonüberwachung von den italienischen Sicherheitsbehörden des Plans zur Ermordung von Papst Benedikt XVI überführt worden. Sie sollen über die Beschaffung von Sprengstoff für die Ausübung des Attentats gesprochen haben. Beide Beschuldigte sind am 29. April 2010 aus Italien ausgewiesen worden. U. a. hatte Muhammad Hilal seine Absicht zur Tötung des Papsts folgendermaßen geäußert: „Er, Hilal, wünsche sich, Papst Benedikt XVI zu töten, um ins Paradies einzugehen“. Die beiden genannten Studenten sind Mitglieder eines terroristischen Netzwerkes mit insgesamt fünf Mitgliedern. Das Netz soll, so der Bericht von arabic.cnn, in den Menschen- und Drogenhandel nach Italien verwickelt sein, um den islamistischen Terror zu finanzieren.

 

Mehr als 100 Tote und Verletzte! Neuer Bomben-Terror in Pakistan

Schwere Bomben-Anschläge im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan! Mehr als 100 Menschen wurden getötet, auch Frauen und Kinder.

Zwei Attentäter hatten am Freitag Sprengsätze vor dem Amtssitz der Regionalverwaltung im Stammesgebiet Mohmand gezündet. Der Anschlag galt einer Versammlung örtlicher Milizen, die gegen die radikal-islamischen Taliban in der Region vorgehen. Weitere 100 Menschen wurden verletzt. Die Bomben zerstörten 70 Geschäfte und 15 Wohnhäuser in Yaka Ghund. Die Wucht der Explosion riss auch die beiden Attentäter in den Tod, die versucht hatten, mit einem Motorrad zu fliehen, wie Behördenchef Rasool Khan sagte. Über die genaue Zahl der Opfer gab es am Samstag abweichende Angaben. Während der pakistanische Fernsehsender GEO TV von mehr als100 Toten berichtete, sprach die örtliche Regierung von 96 Toten. Ein Sprecher der pakistanischen Taliban sagte, seine Organisation habe die Bombenanschläge begangen.

Der pakistanische Premierminister Yousuf Raza Gilani verurteilte die Bluttat. Seine Regierung werde sich nicht den Taliban beugen und „die Operationen gegen die Terroristen bis zu deren Vernichtung fortsetzen“. Das Stammesgebiet Mohmand gilt als eine Hochburg der Taliban und als Rückzugsraum für Angehörige der Terrororganisation Al-Kaida. In Mohmand und anderen Teilen der Gebirgsregion gehen pakistanische Sicherheitskräfte seit Monaten verstärkt gegen die Extremisten vor, die im Gegenzug immer wieder Anschläge im Land verüben. Erst vor einer Woche waren bei einem Doppelanschlag auf einen muslimischen Schrein in der ostpakistanischen Millionenstadt Lahore mehr als 40 Menschen getötet und 170 weitere verletzt worden. Zu Jahresbeginn starben 100 Menschen bei einer Bombenexplosion auf einem Sportplatz (www.bild.de) im pakistanischen Distrikt Lakki Marwat, der an die Taliban-Hochburg Süd-Waziristan grenzt.

 

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