kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dr. Yossef Alkaradawy verurteilt das Rechtsgutachten der Alazhar Moschee bezüglich der Mauer um den Gazastreifen 18. Juli 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 01:33

Das von der Alazhar Moschee Anfang 2010 erlassene Rechtsgutachten über den Bau einer Mauer um den Gazastreifen löste in den islamisch geprägten Ländern zahlreiche Debatten aus. Damals anerkannte das Rechtsgutachtergremium der Alazhar Moschee/Ägypten das Recht Israels, eine Mauer um den Gazastreifen zu bauen, um sich vor Attentaten zu schützen.

Einer der Hauptkritiker dieses Rechtsgutachtens ist Dr. Yossef Alkaradawy, der u. a. Vorsitzender der Internationalen Liga der muslimischen Gelehrten ist. In einem Fernsehinterview äußerte sich Alkaradawy zu diesem Thema folgendermaßen: „Die jetzigen Grenzen sind illegal. Sie basieren nicht auf dem islamischen Gesetz (Schariaa). Alle muslimischen Länder bilden eine Einheit. Kein Muslim darf einem anderen Muslim den Zugang zu seinem Land verweigern (diese Aussage bezieht sich z. B. auf die unterirdischen Gänge zwischen Gaza und Ägypten, deren Grabung von den ägyptischen Behörden untersagt wird). Sie, die islamischen Länder, werden „Dar Al-Islam –  Haus des Islam“ genannt. Dies hat eine besondere Bedeutung, insbesondere in Krisenzeiten. Aus Sicht des islamischen Gesetzes müsste Ägypten solange in den Krieg ziehen, bis der Gazastreifen befreit ist. Das islamische Gesetz besagt, dass, wenn ein Stück „islamisches“ Land besetzt wird, müssen die „muslimischen“ Einwohner dieses Landes kämpfen und die Besatzer vertreiben. Falls die Einwohner nicht in der Lage sind, das zu tun, müsste diese Aufgabe von ihren nächsten „muslimischen“ Nachbarländern erfüllt werden. Falls diese ebenfalls nicht in der Lage sind, diese Aufgabe zu erledigen, müssten die zweitnächsten und drittnächsten Nachbarn und alle Muslime sie erfüllen. Ägypten ist der nächste Nachbar des Gazastreifens. Deshalb hat es die Pflicht, zu kämpfen und den Gazastreifen zu befreien“.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=DBeAZiPzlpg

 

Die Führer von Al-Kaida wollen selbst nicht im Dschihad sterben

Für Selbstmordattentate werden einfache Muslime herangezogen

(Institut für Islamfragen, dh, 07.07.2010) In einem Telefoninterview mit dem verhafteten Al-Kaida-Führer Manaf ar-Rawi erklärte dieser laut Bericht von alarabiya.net, dass nur „kleine“ Anhänger Al-Kaidas Selbstmordattentate verübten. Die Führer der Bewegung Al-Kaida möchten selbst so etwas nicht tun. Das Interview wurde in der TV-Sendung „Die Herbeiführung des Todes“ geführt, die am Freitag, den 14.05.2010 ausgestrahlt wurde. Die Verhaftung ar-Rawis ermöglichte die Verhaftung der beiden Führer von Al-Qaida im Irak, Al-Masri und Abu Omar Al-Bagdadi. Al-Rawi sagte, er erwarte, hingerichtet zu werden, jedoch habe er nicht damit gerechnet, dass dies sein Ende sein könne. Er habe nicht sterben wollen, deshalb habe er nie einen Sprengstoffgürtel getragen. Gleiches gelte für die anderen Al-Kaida-Führer.  Al-Rawi hatte sich im Jahr 2003 Al-Kaida angeschlossen. Nach seinen eigenen Angaben war er seitdem der Machthaber von Bagdad, der die Aufträge für Attentate der Al-Kaida-Führer an die Al-Kaida-Kämpfer weitergab.

Quelle: www.alarabiya.net/articles/2010/05/14/108547.html

 

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