kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Satanist, Muslime oder Scientologe Ja – Katholik Nein 17. Juli 2010

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 03:26

London: Die Ankündigung der neuen britischen Regierung, Katholiken auch weiter von der Thronfolge auszuschließen, stößt auf scharfe Kritik katholischer Bischöfe.

(kath.net/KNA): Die Ankündigung der neuen britischen Regierung, Katholiken auch weiter von der Thronfolge auszuschließen, stößt auf scharfe Kritik katholischer Bischöfe. „Es ist doch recht ironisch, dass jene beiden Koalitionsparteien, die sich selbst als Vorkämpfer der Gleichberechtigung darstellen, ihre Ära ausgerechnet mit der klaren Botschaft an die Katholiken beginnen, dass sie die Ausnahmesein werden“, sagte der Vorsitzende der Schottischen Bischofskonferenz, Kardinal Keith O’Brien, in Edinburgh. Bischof Joseph Devine von Motherwell erklärte: „Wenn ein Monarch einen Scientologen, einen Muslim, Buddhisten, Moon-Anhänger und sogar einen Satanisten heiraten darf, nicht aber einen Katholiken, dann läuft hier irgendwas ziemlich falsch“. Kaum zwei Monate nach seiner Regierungsübernahme zeige Premierminister David Cameron bereits deutliche Zeichen einer „Arroganz der Macht“, so Devine.

Wie die britische Presse berichtete, verfolgt der konservative Regierungschef Cameron entsprechende Reformpläne der Vorgängerregierung zugunsten der Katholiken nicht weiter. Laut einem Gesetz von 1701, dem sogenannten Act of Settlement, sind Katholiken sowie mit „Papisten“ Verheiratete automatisch von der Thronfolge ausgeschlossen. Dies habe Camerons Vorgänger von der Labour-Party, Gordon Brown, ebenso infrage gestellt wie den Vorrang von Männern vor Frauen in der Thronfolge. Den Berichten zufolge signalisierte der neue Vizepremier Nick Clegg von den Liberaldemokraten, dass die Gespräche über die Reform mit den Commonwealth-Staaten abgeschlossen seien und die Koalition kein Interesse daran habe, die Idee weiterzuführen. Die Aufhebung des „Act of Settlement“ ist ein lange verfochtenes Anliegen der katholischen Kirche. Für eine Änderung ist die Zustimmung des Parlaments und der Commonwealth-Staaten nötig, denen das britische Staatsoberhaupt ebenfalls vorsteht.

Anstiftung zum religiösen Hass


Die Organisatoren einer umstrittenen Skandal-Ausstellung über zeitgenössische Kunst sind vor einem Moskauer Gericht wegen Anstiftung zum religiösen Hass für schuldig gesprochen worden.

Moskau (kath.net): Die Organisatoren einer umstrittenen Skandal-Ausstellung über zeitgenössische Kunst sind vor einem Moskauer Gericht wegen Anstiftung zum religiösen Hass für schuldig gesprochen worden. Dies berichten russische Medien. In dem Prozess wurde der ehemalige Museumsdirektor Juri Samodurow und der Kunstexperte Andrej Jerofejew zu umgerechnet 5100 Euro beziehungsweise 3900 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hat sogar drei Jahre Haft für beide gefordert. Der Prozess wurde von einer orthodoxen Gruppe angestrengt, die gegen eine Kunstschau im Moskauer Andrej-Sacharow-Museum im Jahr 2007 geklagt hatte. Dabei wurden 23 Kunstwerke präsentiert, in den christliche Motive verunglimpft wurden. So war Jesus Christus mit dem Spruch „Coca Cola – Das ist mein Blut“ zu sehen. Kirchensprecher Wsewolod Tschaplin erklärte damals, dass die Ausstellung rechtswidrig sei und die Gefühle von Gläubigen verletze. Auch Demonstrationen fanden damals statt.


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7 Responses to “Satanist, Muslime oder Scientologe Ja – Katholik Nein”

  1. Bazillus Says:

    Ich denke, dass es für Katholiken eine Auszeichnung ist, nicht den Thron von GB besteigen zu dürfen, wenn alle anderen dies tun dürfen.

    Das hat natürlich geschichtliche Ursachen. Wikipedia:
    Heinrich VIII. Tudor ([ˈtuːdə], [ˈtʲuːdə]), engl. Henry Tudor wal. Harri Tewdwr oder Tudur (* 28. Juni 1491 in Greenwich; † 28. Januar 1547 im Whitehall-Palast, London) war vom 21. April 1509 bis zu seinem Tod König von England. 1542 ernannte er sich selbst auch zum König von Irland, das er bereits vorher als Lord regiert hatte. Berühmt wurde er bereits zu Lebzeiten wegen seiner sechs aufeinander folgenden Ehen. Seine Suche nach einer Ehefrau, die ihm den ersehnten Thronfolger schenkt, führte zum Bruch mit der römisch-katholischen Kirche, von der er die Kirche Englands in der Folge abtrennte und sich selbst als deren Oberhaupt einsetzte.
    Ab 1538 ließ König Heinrich die englischen Klöster auflösen und konfiszierte deren Besitztümer. Das Parlament beschloss 1539 das „blutige Statut“ („The Six Bloody Articles“), das die Transsubstantiationslehre, die Konkomitanz („communio sub una specie“), das Verbot der Priesterehe, die Gültigkeit des Keuschheitsgelübdes, die Schriftgemäßheit der Privatmesse und die Ohrenbeichte unter Androhung schwerster Strafen bestätigte. Katholiken, die an der römischen Kirche festhielten, aber auch Protestanten wurden verfolgt, inhaftiert und hingerichtet.

    Wenn die Briten gerade auf diesen König so stolz sind wie die Muslime auf ihren Propheten, dann weiß man ja, was man von solchen ehebrecherischen und gewalttätigen „Größen“, die sich Kirchengründer oder Religionsstifter nennen und sich selbst mit Machtfülle ausstatteten, zu halten hat. In diesem Licht betrachtet, gilt es als Auszeichnung, nicht auf den Thron eines solchen Landes verheiratet zu werden und einer solchen Kirche anzugehören, die ein brutaler Tyrann ins Leben gerufen hat und noch heute von einer weltlichen Institution wie der oder dem jeweiligen Königin oder König von England angeführt wird. Man stelle sich vor, ein Muslim besteigt den Thron. Vielleicht hat er ja die rechtliche Handhabe, die anglikanische Kirche in eine muslimische Religionsgemeinschaft umzuwandeln, wer weiß? Es deutet Vieles darauf hin im Lande der Anglikaner.

  2. Wer die römisch-katholische Kirche und ihre Kirchengeschichte voller lauter Gräuel, in Schutz nimmt,
    kennt weder Gott noch seinen Christus und leidet unter
    der Herzensblindheit, die ihm den feurigen Pfuhl bereitet.
    (Der Wiedergeburtschrist Gottes!)

  3. Bazillus Says:

    Lieber Vorkommentator,

    wie schön, dass Ihr Gewissen sauber ist. Das freut mich für Sie!

    Habe ich die katholische Kirche in Schutz genommen, wo? Hier habe ich nur auf einen Aspekt, nämlich den Auschluss von Katholiken auf den Thron GBs heute reagiert.
    Wer sagt, dass ich die Gräuel der kath. Kirche rechtfertige und in Schutz nehme? Mitnichten. Da rennen Sie offene Türen ein. Geschichtliche Tatsachen können nicht ins Gegenteil verkehrt werden. Kann ich als einfacher Katholik etwas für die Gräuel der kath. Kirche vor Hunderten von Jahren? Ich denke, dass eine Organisation, die 2 000 Jahre Bestand hat, nie frei von Schuld sein kann, weil in ihr immer sündige Menschen arbeiten. Es hat miese Päpste und miese Kirchenpolitik im Laufe der Jahrhunderte gegeben, völlig ohne Frage. Und es gibt auch heute miese Priester, die sich an Kindern vergehen, welche Schande. Selbstverständlich ist in der kath. Kirche die Lehre Jesu zeitweise verraten und verkauft worden.

    Aber es ist immer einfach mit dem Denken der heutigen Zeit über geschichtliche Vorgänge zu urteilen, die lange Zeit zurückliegen. Ich bin es allerdings leid, mir als Katholik ständig Inquisition und Hexenverbrennungen noch heute nachsagen zu lassen. Aberglauben hat es immer gegeben. Aber haben Sie schon von Hexenverbrennungen in Rom oder Italien, wo doch damals der verhasst Vatikan regierte, gehört? Das Christentum hat im Norden missioniert. Der Glaube an Hexen war nicht Bestandteil des Glaubens der kath. Kirche, sondern der nordischen Bevölkerung. Die Urteile über die Hexenverbrennungen haben in der Regel weltliche Gerichte gesprochen, allerdings teilweise mit dem Segen der kath. Kirche. Aber es waren auch kath. Geistliche, die peu a peu die Hesenverbrennung als Schandtat gesehen haben, z. b. Friedrich von Spee. Luther hat auch die ein oder andere Einstellung gehabt, die in der damaligen Zeit üblich war und heute nicht mehr der political correctness entsprechen würde. Selbstverständlich rechtfertige ich ein solches Verhalten heute nicht, ist doch wohl klar.

    Ich kann aber nicht hingehen und nur das Schlechte in meiner Kirche sehen, sondern sie hat auch viel Gutes im Lauf der Zeit bewirkt. Aus ihr gingen viele heilig mäßige Menschen hervor, die von der Kirche als Vorbild hingestellt wurden. Ich habe nicht gesehen, dass in letzter Zeit ein Mensch heilig gesprochen wurde, der an den oben genannten Gräueltaten beteiligt war.

    Es wäre gut zu sehen, wenn andere Religionen keine Selbstmordattentäter zu Heroen stilisieren würden, die religiös rechtmäßig als Vorbilder verehrt werden können.

  4. Sag mir wem Du angehörst und wessen Namen Du trägst,
    dessen Geist versprüst Du und wirst mit den Vätern Deiner von Gott abgefallenen Religion und Kirche verdammt werden, spricht Gott der Herr!
    Des Heiligen Geistes Ermahnungen durch Apostel Paulus:

    „Was hat der Tempel Gottes für eine Bewandtnis/Gleichheit mit den Götzen und ihren Götzenanbeter?
    IHR aber seid der Tempel des lebendigen Gottes!

    Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab,spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch annehmen
    und euer Vater sein, und ihr sollt mene Söhne nd Töchter sein,
    spricht der allmächtige Herr.
    1.Korintherbrief Kapitel 3,/Kapitel 6, /
    2.Korintherbrief Kapitel 6,
    Zusatz:
    1.“Kein Mensch und Sünder, kann einen anderen Menschen und Sünder, zu einem Christen oder Kind Gottes machen:
    ES sei denn, der Heilige Geist tue es,spricht Gott der Herr!

    2.Kein anmaßender Mensch und Sünder, kann einen anderen Menschen „Heilig“ sprechen: Es sei denn, Gott selber tue es!

    Es ist widernatürlich und widergeistlich und ein Affron wder Gott, zu meinen, dass ein Mensch aus Fleisch und Blut und ohne eine Lizen und Legitimation Gottes und seinem Christus,
    einen anderen Menschen durch seine „gemietete oder geklaute Predigtvorlage“ einen anderen Menschen zu einem Christen und Kind Gottes, zeugen und gebären kann!!!

    „Alle Pflanzen/Christen,Kinder Gottes, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgereutet“ sagt Christus.

    Wohl dem Menschen und Sünder, der Christus sucht und findet in seinem Innern, Herz und Gewissen, dem wird Christus allezeit sein erster Lehrer, wahrer Hirte uned Bischof seiner unsterblichen Seele sein, er hat es GUT!
    (Der Wiedergeburtschrist Gottes!)

  5. Bazillus Says:

    Sehr geehrter petersemenczuk,

    Ich verlasse mich da lieber auf die Evangelien direkt, als auf die Worte des sehr verehrten Apostels Paulus.
    Dass Jesus seine Gemeinde nicht hat ohne Führung lassen wollen, machte er in Mathäus 16 Vers 18 deutlich, Du bist Petrus der Fels, auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen oder Johannes 21- 15: Weide meine Lämmer, weide meine Schafe.

    Dabei war Jesus wirklich nicht wählerisch. Er hat einen Menschen zum Vorsteher seiner damaligen Gemeinde gemacht, der Vieles nicht verstanden hat, was Jesus gesagt hat, der ihn sogar verleugnet hat, als es ernst wurde und ihn ansonsten mächtig getadelt hat an anderer Stelle. Petrus ein schwacher Mensch, ja sogar ein Sünder, ein Feigling. Das macht ihn mir sogar sympathisch. Ein Sünder wie wir alle. Und so einer kann Jesu Gemeinde leiten. Welch ein Vertrauen hat Jesus da aufgebracht im Namen seines Vaters. Warum sollte ich das nicht auch können.

    Und dieser Mensch sollte die Kirche führen, sprich der Gemeinde vorstehen. Ich denke nicht, dass Jesus daran gedacht hat, dass die Führerschaft der Christenheit mit dem Tode des Petrus hätte enden sollen. Ich bin sogar der Überzeugung, dass die Kirchen ohne Führung es über 2 000 Jahre nicht geschafft hätten, das Wort Christi bis heute so ursprünglich zu bewahren, wie dies noch heute der Fall ist. Ohne die Kirchen der ersten Stunde (orthodoxe, koptische und kath. Kirche) bei aller unseligen Feindschaft, die berechtigter weise gegen die kath. Kirche entstanden war, würde es heute keine Pfingstler, keine evangelische Kirche., keine altkatholiken, keine Adventisten oder irgendeine andere christliche Gruppe geben. Jesus hat sich für die Hierarchie entschieden, indem er Petrus die Leitung anvertraut hat. Das ist der Beginn von hierarchischen Strukturen. Allerdings hat die kath. Kirche hier übertrieben und das hierarchische System schon fast behördlich perfektioniert; das wird nicht Jesu Willen entsprochen haben. Allerdings muss eine Weltkirche anders arbeiten als kleine Gemeinden. Ob das zurecht passiert, kann ich nicht beurteilen.

    Man würde von Jesus und seiner Lehre nichts mehr vorfinden, hätte es die Kirchen der ersten Stunde mit ihren Führern nicht gegeben. Der Überzeugung bin ich. Ich bin sowohl der katholischen wie auch den orthodoxen Kirchen sowie der koptischen Kirche zutiefst dankbar, dass diese Kirchen, die koptische als verfolgte Kirche, die katholische als herrschende, als verfolgte, als irrende Kirche, allerdings da auch als sündige Kirche und alle gemeinsam letztlich als pilgernde Kirche durch die Zeiten von Irrlehren und atheistischen Ideologien das Wort Gottes wie eine Fahne vor sich hergetragen haben und uns auf diese Weise auf Wirken des Heiligen Geistes das Wissen von und um Jesus bis heute erhalten haben. Was wären wir, auch die Wiedergeburtschristen ohne das kanonisierte Wort Gottes? Welche Hoffnung hätten wir ohne Jesu Wort, wer würde uns von der Liebe Gottes zu uns Menschen berichten?

    Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie schreiben, dass ein anmaßender Mensch und Sünder keinen anderen Menschen „heilig“ sprechen kann. Das sollte Gott überlassen werden. Aber gerade das wird in der kath. Kirche Gott überlassen.

    Ich zitiere aus einem Bericht, der über Heiligsprechungsprozesse berichtet.
    „…In einem Kanonisationsprozess, der einem Gerichtsver­fahren nachgebildet ist, findet eine umfassende und langwierige Untersuchung statt. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Wunder auf die Fürbitte des Heiligzusprechenden bewirkt worden sind.
    • ob die „fama sanctitatis et elenchus“, der „Ruf der Heiligkeit und eines vorbild­li­chen Lebens“, einer Nachprü­fung standhält
    • ob dieses menschliche Urteil über die Tugendhaftigkeit eines Menschen in einer Art Gottesurteil bestätigt wird: falls der Kandidat tatsächlich auch vor Gott heilig ist, so werde dies durch außerge­wöhn­liche Vorkommnisse, durch „Zeichen“, bestätigt; deshalb wird die „fama signorum“, der „Ruf der Wundertätigkeit“, – zumeist ein Heilungswunder – überprüft, wobei Wissenschaftler – oft Ärzte – als Gutachter hinzu­gezogen werden.
    Für die Heiligsprechung sind mindestens zwei weitere „fama signorum“ nötig“…

    Ich denke, dass sollte auch für Sie ausreichen, dem Papst zu gestatten, einen Menschen heilig sprechen zu dürfen. Er kann sich da der direkten Einflussnahme Gottes auf seine Entscheidung sicher sein. Ein wenig Vertrauen ist da vonnöten. Warum sollte ich dieses Vertrauen Gott verweigern?

    Die Heiligen fungieren ja nun auch nicht als Götter, die angebetet werden, sondern lediglich als Fürsprecher bei Gott. Man wendet sich an sie, damit diese Menschen, die uns in Heiligkeit vorausgegangen sind, für uns bei Gott bitten, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Über den Sinn kann man sich vortrefflich streiten, jedoch ist eine Vorbildfunktion immer von Vorteil, im normalen Leben wie auch im religiösen Leben. Jesus nachzufolgen ist nie möglch, weil er der Sohn Gottes ist und wir ihm nie vollends nachfolgen können. Heilige jedoch sind Menschen wie wir, hatten auch Fehler und Schwächen und haben uns durch ihr Leben gezeigt, wie man den Weg Gottes beschreiten kann, jeder auf seine eigene Art und Weise. Und die waren vielfältig. Und da wirkte bei jedem Heiligen der Geilige Geist mit, den Sie richtigerweise so beschwören.

    Der Heilige Geist ist es doch offensichtlich, der die Kirche durch 2 000 Jahre durch alle Höhen, aber auch durch immense Tiefen geführt hat, sonst wäre sie schon längst Geschichte.

    Ich möchte Sie in keinster Weise von Ihrem Glauben oder Überzeugung abbringen, noch nicht einmal den Versuch starten. Das kommt mir nicht zu. Werden Sie glücklich als Gottes Wiedergeburtschrist. Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen und versuchen Sie ohne Groll gegen andere Kirchen und andere Gläubige auszukommen. Ich danke Ihnen.

  6. Mein lieber Herr der hohlen Worte,
    1.Wenn der Papst ein Christ wäre nach dem Gebot, Gesinnung und Geist des lebendigen Gottes, dann sähe er erlöster und befreiter aus und wäre vom Tode zum Leben hindurch gedrungen sagt Christus.
    2. Was hat die römisch-katholische Kirche mit Petrus zu tun noch gemein?
    Petrus war nie in Rom und ist auch dort nie gekreuzigt worden.
    Das ist eine Erfindung ihrer, von Gott und Christus abgefallenen Kirche und Hollywood, wo sie ihre Filme drehen.

    3.Wohl hat Jesus Christus diesen, von Ihnen erwähnten Satz zu Petrus gesagt, doch anschließend, was juristisch bis heute gilt,
    sagte Christus auch:“Hebe dich, Satan, von mir!!!
    Du bist mir ärgerlich; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist“. Matthäus 16,

    „Menschliche“ Religionen und ihre verkündete Lehre und Theologie, tragen dem Keim und Geist des Satanismus, und finden daher, keine Bestätigung, noch Offenbarung, und noch weniger eine Prophetie des lebendigen Gott und seinem Christus.
    Zusatz:
    Also weder Petrus noch einer von denen,die den namen „jakobus“ trugen, waren in Rom und sind NICHT gepilgert nach Spanien,denn die beiden Aposteln, der Ältere Jakobus, wurde gleich nach dem Pfingsten geköpft von Herodes, und der Jüngere,der, der Sanfte genannt wurde,
    war in dem Jahre 40 n.Chr. bei dem Aufstand der Juden gegen die Besatzer, vom Pöbel, vo nder Zinne des Tempels herunter gestoßen und unten auf der Erde, vom Pöbel erschlagen worden.
    Ein wenig neutraler und ungefärbter Geschichtsunterricht der Kirchengeschichte täte Ihnen mein Herr gut.
    Wohl dem,den Christus heute durch sich selber lehrt, ein solcher kann nicht irren,denn der Geist Gottes und der Wahrheit, ist sein ewiger Lehrer und Hirte zum Reich Gottes!

    Heuchler, Lügner und Notlügner, werden das Reich Gottes nie sehen sagt Christus, auch wenn sie Ihrer Religion und Kirche angehören. (Der Wiedergeburtschrist Gottes !)

  7. Bazillus Says:

    Herr Semenczuk,

    abschließend möchte ich zu diesem Thema sagen, dass Christen in vielfältiger Weise Gott dienen können. Es gibt nicht nur einen Weg zu Jesus Christus. Sie haben offenbar Schwierigkeiten mit dem „strukturierten“ Glauben der Kirchen, insbesondere mit dem der kath. Kirche. Das ist Ihre Sache und sogar nachvollziehbar. Aber arbeiten Sie nicht auch mit Ihren privaten Dogmen. Keine andere Herangehensweise ist die richtige, außer die Ihre?

    Mir ist jedenfalls lieber, ein Mensch spricht andere Menschen heilig, nachdem er sich durch Zeichen Gottes davon überzeugt hat, dass sie es verdient haben, als Menschen, die bei jeder Gelegenheit die Hölle bemühen müssen.

    Nach Ihrem Glauben muss die Hölle überbevölkert sein und nur wenige, vielleicht nur Sie, gelangen in die himmlischen Gefilde.

    Jesus ist auf jeden Fall menschlicher mit Sündern und Fehlgeleiteten umgegangen als Sie, der Sie nur Ihren Glauben als den einzig wahren anerkennen. Das kommt mir bekannt vor. Der menschliche Glaube, wie Sie ihn nennen, hat ja gerade durch Jesus und seine Erlösungstat eine Aufwertung erfahren. Jesus als der Christus lebte eine Zeitlang als Gott unter Menschen und der Glaube musste sich vermenschlichen. Gerade Jesus zog ja förmlich Sünder und Kranke an. Da haben sich sozusagen Gott und Mensch verbunden. Wenn Jesus am Kreuz den verurteilten Schächer mit in sein Reich nimmt, der – gehen wir davon aus – nun nicht gerade ein vorbildhaftes Leben geführt hatte, so handelt Jesus hier geradezu überaus menschlich, und zwar nur aufgrund eines Bekenntnisses dieses Sünders zu Jesus, dass er unschuldig verurteilt sei. Er hat ihn noch nicht einmal als den Erlöser, als den Sohn Gottes erkannt.

    Ich vertraue da doch eher Christus selbst als jemandem, der nur zu gern Bibelzitate bringt, die alle Kirchenmitglieder in der Hölle schmoren lässt.

    Angst ist ein schlechter Ratgeber für einen erfüllten christlichen Glauben.


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