kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Offener Brief an Christian Wulff 9. Juli 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 04:32

Ministerialrat a.D. Rainer Grell, Verfasser der „Geschichte des Muslimtests in Baden-Württemberg“, schrieb vor drei Wochen den nachfolgenden Brief an den mittlerweile zum Bundespräsidenten gewählten damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff, der leider bisher nicht beantwortet wurde. Wir veröffentlichen auf Wunsch des Verfassers den Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Wulff,
gestatten Sie, dass ich Sie beim Wort nehme: „bei jedem politischen Handeln ist der Austausch mit den Bürgern das A und O“, so heißt es auf Ihrer Homepage. Ich habe gestern die ARD-Sendung „Farbe bekennen“ gesehen, in der Sie – wie immer – sehr souverän aufgetreten sind. Wegen Ihrer Äußerungen zum Islam würde ich jedoch gerne in einen Austausch mit Ihnen treten.

Auf der einen Seite fordern Sie einen Dialog der Religionen, also zwischen Christentum, Judentum und Islam, auf der anderen weisen Sie zu Recht darauf hin, dass Deutschland bisher ein Entwicklungsraum für islamistische Terroristen war (Sie haben sich nicht wörtlich so ausgedrückt, aber ich habe Sie in diesem Sinne verstanden). Welches Ziel soll denn der Dialog haben? Entweder die Gesprächspartner sind säkulare Muslime wie Seyran Ateş, Serap Cileli, Necla Kelek und Hamed Abdel-Samad (um nur einige zu nennen), denn ist der Dialog überflüssig, weil die Angehörigen dieser Gruppe vollkommen integriert sind. Oder die Gesprächspartner sind konservative Muslime wie Aiman Mazyek, Kenan Kolat oder gar Ibrahim Al-Zayat (um ebenfalls nur einige zu nennen), dann ist der Dialog sinnlos, weil diese Leute nur ein Ziel haben: Die Herrschaft des Islam in Deutschland (und Europa) vorzubereiten. Sie eifern insoweit ihrem Propheten Mohammed nach, der nach dem Koran (Sure 33, 21) „ein schönes Vorbild“ für jeden Muslim ist und der in einem Hadith (Ausspruch) gesagt hat: „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Muhammad der Gesandte Allahs ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihr Leben und ihre Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islams, und Allah wird sie richten“.

Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass unsere Politiker bezüglich des Islam ausgesprochen schlecht informiert und zudem noch „blauäugig“ sind. Sie betrachten den Islam einfach als Religion wie jede andere und ignorieren beharrlich die gegenteiligen Belege. Der Islamwissenschaftlicher Hans-Peter Raddatz nennt diese Haltung treffend „Faktenresistenz“.

Sehr geehrter Herr Wulf, ich möchte Ihre Zeit nicht über Gebühr in Anspruch nehmen und erlaube mir deshalb, ein paar Dokumente beizufügen, die meine Beurteilung des Islam näher begründen. Für die Wahl am 30 Juni wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Die Angehörigen der Bundesversammlung haben es wahrlich nicht leicht, zwischen Ihnen und Herrn Gauck zu entscheiden. Ich hoffe sehr, dass sie dem Jüngeren den Vorzug geben und damit wieder einmal die Chance für eine zweite Amtsperiode des Bundespräsidenten eröffnen.

Mit den besten Grüßen und allen guten Wünschen
Ihr
Rainer Grell
Leitender Ministerialrat a.D
Grell-Stuttgart[at]t-online.de

 

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