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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kölner Aktivisten machen auf „Ehrenmord“ aufmerksam 9. Juli 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:43

Auf ehrenmord.de sind wohl viele Fälle diese Mordart, geordnet nach Jahreszahlen, dokumentiert. Hinter jedem Namen des getöteten Opfers verbirgt sich eine menschliche Tragödie, die einem arroganten und selbstgefälligen Ehrbegriff in verbrecherischer Weise geschuldet ist.

Bahnhof Köln-Ehrenfeld in Ehrenmord umbenannt

Hanna, Ayse, Aylin, Gülhan sind vier Frauen, welche in den vergangenen zwei Jahren in Köln von ihren eigenen muslimischen Ehemännern/Freunden aus einem falsch verstandenen “Ehrgefühl” heraus ermordete wurden. Das Thema Ehrenmord sollte bei dieser Häufung von Fällen viele Fragen aufwerfen, doch in Köln wird geschwiegen, verharmlost und die gutmenschliche “Einzelfall-Keule“ geschwungen. Aktivisten aus dem Umkreis Köln und Aachen planten deswegen eine Aktion, die das Thema auf eine besondere Art und Weise zum Gespräch werden lassen sollte. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Bahnhof Köln-Ehrenfeld kurzerhand in Köln-Ehrenmord umbenannt.

Die veränderten Bahnhofs-Schilder der Deutschen Bahn auf den Bahngleisen wurden von tausenden Fahrgästen am nächsten Morgen wahrgenommen. Es gab viele belustigte Reaktionen, sicherlich aber auch die ein oder andere nachdenkliche. Handykameras und Fotoapparate wurden von Berufspendlern und Schülern gezückt, die den Bahnhof Ehrenfeld jeden Morgen passieren und umso überraschter waren, den neuen Namen des Bahnhofs zu sehen. Ein Link zu aktion-gi.org auf den Schildern lud alle Menschen ein, sich weiter über das Thema zu informieren. Gegen Mittag waren die Bahnhofsschilder wieder im Originalzustand – die Aktivisten verwendeten ausschließlich Materialien, welche die Originalschilder nicht beschädigten.

Ehrenmorde.de hat wirklich eine hervorragende Arbeit geleistet! Durch die Archivierten Fälle behält man den Überblick und stellt fest, dass alle Täter aus islamischen Ländern kommen. Das erinnert mich an das Archiv der „entführten minderjährigen Koptinnen“, welches viele koptische Organisationen zusammengestellt haben. Hoffentlich wachen unsere Gutmenschen auf!


Mit 20 Stichen getötet


Im Prozess um den Mann, der im vergangenen Oktober seine von ihm getrennt lebende Frau mit 20 Stichen tödlich verletzt hatte, geht es zunächst um die Frage, ob der Angeklagte überhaupt verhandlungs- und schuldfähig ist.

Justizia  – Köln: Mit deutlicher Verzögerung hat der Mordprozess gegen Feras A. (36) vor dem Kölner Landgericht begonnen. Der gebürtige Jordanier hatte im Oktober vorigen Jahres seine von ihm getrennt lebende Ehefrau Hanna (29) auf offener Straße mit 20 Messerstichen tödlich verletzt. „Ich kann nicht mit Ihnen reden; bin sehr müde, denn ich habe meine Tabletten nicht genommen“, sagte der Angeklagte mit unbewegter Miene zum Prozessauftakt. Die Äußerungen deuten darauf hin, welche Richtung das Verfahren nehmen könnte. Es geht um die Frage der Verhandlungs- und Schuldfähigkeit. Es kam nicht zur Verlesung der Anklage; die Verteidigung hat beantragt, die Öffentlichkeit vom Prozess auszuschließen.

Keine Verantwortung: Nach Überzeugung der Anwälte zeige ihr Mandant „Symptome einer psychischen Erkrankung“, die nur in einem psychiatrischen Krankenhaus untersucht werden könnten. Feras A., der seit der Tat in Untersuchungshaft sitzt, wurde vor sechs Wochen wegen Verhaltensauffälligkeiten ins Justizkrankenhaus Fröndenberg verlegt. Er hatte seiner Mutter aus der U-Haft geschrieben, er werde „keine Verantwortung übernehmen und bald frei gelassen“. Eine Woche vor Prozessbeginn versuchte er sich das Leben zu nehmen. Krankenhausärzte erklärten ihn daraufhin für verhandlungsunfähig, revidierten diese Einschätzung aber am nächsten Tag. Die Diskussion um seine Psyche soll laut Wunsch der Verteidigung hinter verschlossenen Türen stattfinden. Weil das Gericht für den Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit mehr Zeit benötigt, wurde der Prozess auf Donnerstag vertagt.

Zum Prozessauftakt demonstrierten Vertreter verschiedener Frauenschutzorganisationen vor dem Justizgebäude gegen „Ehrenmorde und Gewalt an Frauen“. Im Gerichtssaal erschienen die Eltern des Opfers: Die Mutter, eine zum Islam konvertierte Deutsche, und ihr jordanischer Ehemann treten in dem Prozess als Nebenkläger auf. Hanna A. starb, weil sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollte – was der wegen seiner Gewaltbereitschaft polizeibekannte Feras A. nicht wahrhaben wollte. Das Paar war fast 15 Jahre verheiratet gewesen und hatte drei gemeinsame Kinder. Sie sind neun, zwölf und 13 Jahre alt und leben jetzt bei ihren Großeltern. (Anklage: Mutter dreier Kinder erstochen (www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de))

 

2 Responses to “Kölner Aktivisten machen auf „Ehrenmord“ aufmerksam”

  1. Bazillus Says:

    „…Ehrenmorde.de hat wirklich eine hervorragende Arbeit geleistet! Durch die Archivierten Fälle behält man den Überblick und stellt fest, dass alle Täter aus islamischen Ländern kommen. Das erinnert mich an das Archiv der „entführten minderjährigen Koptinnen“, welches viele koptische Organisationen zusammengestellt haben. Hoffentlich wachen unsere Gutmenschen auf!“

    Das kann ich nur bestätigen. Der gut gemeinte Wunsch des „Aufwachens“ ist leider der Vater des Gedankens in einer Märchenwelt. Gutmenschen sind nicht gut. Sie pervertieren den Begriff der christlichen Nächstenliebe. Sie verraten die eigenen kulturellen Werte und helfen Menschen, sich hier zurecht zu finden, die unsere Werte ablehnen und gering schätzen. Der echte Asylant ist dankbar dem Gastland gegenüber, weil er aus einer echten Notsituation befreit wurde. Der Mensch, der von Gutmenschen gefördert, seine eigene Kultur dem Gastland aufoktoyieren will, ist als Eroberer anzusehen. Die Gutmenschen spielen da eine sehr dubiose Rolle.

  2. dajana Says:

    ich wollte für ein referat fragen ob es auch organisationen gegen ehrenmorde gibt??


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