kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zum ersten Mal wird eine Koptin samt ihrer Kinder entführt 7. Juli 2010

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 04:18

Adel Ibrahim Sergious ist der Bruder der entführten Koptin Nagwa. Im explosiven Interview mit „Copts United“ sagte er: „Am vorigen Dienstag, 29. Juni 2010, war meine Schwester Nagwa und ihre drei Kinder (Marina Maged Michael Salib – 17 Jahre alt / die Zwillinge Mario und Michael – 9 Jahre alt) wie vom Erdboden verschluckt worden. Sie rief am selben Tag unsere Mutter an, und verkündete, dass sie in „Hadaek Elkoba – Kairo“ sie besucht, weil unsere Mutter am nachfolgenden Tag einen Herzschrittmacher bekommen sollte. Wir haben auf sie gewartet, und als sie sich verspätete, rief ich sie auf ihr Handy an. Jedoch war ihr Handy ausgeschaltet. Weil wir uns Sorgen um sie und ihre Kinder machten, rief ich ihren Mann an. Als wir feststellten, dass sie nicht in ihrer Wohnung (10. Ramadan City) war, gingen wir zur örtlichen Polizeistation, um eine Vermisstenanzeige zu erstatten, was die Offiziere vehement ablehnten. Wir verdächtigen eine vermummte Nachbarin, welche eine Tochter hat, die auch vermummt ist und Marina öfters zu Hause besuchte. Unser Beweis dafür sind ihre Handys, welche auch ausgeschaltet waren und noch bis jetzt sind. Und damit keiner uns weismachen kann, dass sie sich in einen Muslim verliebt habe, wie es bei jeder Entführung in den ägyptischen Medien verbreitet wird, haben alle ihre Nachbarn bezeugt, dass sowohl Nagwa als auch ihre Tochter Marina sehr anständig, zurückhaltend und religiös sind. Außerdem kann es nicht sein, dass sie freiwillig untertaucht, wo sie weiß, dass ihre Mutter am nächsten Tag operiert wird. Überdies läuft ihre Ehe sehr harmonisch und ihr Mann liebt sie. Bestimmt wurden sie entführt und unter Drogen und Drohungen gesetzt, damit sie islamisiert werden. Wir appellieren an das Innenministerium, schnell zu handeln und unsere Schwester und ihre drei Kinder aus den Klauen der islamischen Terroristen zu befreien“.


Ibtesam Raafat Matta – ein weiteres Opfer der islamischen Entführer

Ihre Familie gibt sie nicht auf, obwohl sie seit dem koptischen Weihnachtsfest, 07. Januar 2010, spurlos verschwunden ist. Am 08. Januar lehnten die Offiziere der Polizeistation in Belbis ab, in der Anzeige zu erwähnen, dass Ibtesam entführt wurde. Man erstattete lediglich eine Vermisstenanzeige. Die ermittelnde Polizei weichte von ihrem Standpunkt bis dem 01. März nicht ab. Darum wandte sich Ibtesams Vater an die Staatsanwaltschaft, wo er folgendes aussagte: „Der Entführer meiner Tochter heißt „Sabry Farag Mohamed Ali“, wohnt in der Nähe von uns und ist ein Tischler von Beruf. Sein Komplize ist sein Schwager „Adel Sadik“, der als Wachmann arbeitet. Sie ist am 12. März 1998 geboren und schon verlobt“. Kurz später tauchte Ibtesam in der Polizeistation in Alobour (Kairo) auf, und zwar verheiratet. In der Heiratsurkunde steht, dass sie am 10. Januar 2010 verheiratet wurde, was 65 Tage geschah, bevor sie volljährig wurde. Dies passierte, nachdem ihr Vater wiederum den Entführern vorwarf, seine Tochter getötet zu haben. Der zuständige Offizier der erwähnten Polizeistation verständigte den Sicherheitsdienst, der Ibtesam und ihrem Entführer Schutz gewährte und ihrer Familie verbat, sie zu sehen oder ihr in die Quere zu kommen. Wie ihre Mutter erzählt, haben sie und ihr Vater ihre Eigentumswohnung und alles, was sie besaßen, verkauft, um nach Ibtesam zu suchen. Sie leben momentan bei ihrer Schwester und kämpfen weiter. Ihr Mann zeigt jede Menge Anzeigen und Dokumente, die bestätigen, wie er zu jeder Behörde ging. Sogar ging er zum Geheimdienst und Gouverneur. Er war beim örtlichen Sicherheitsdienst, der lügenhaft erzählte, dass seine Tochter eine Dirne sei, welche verrückt nach Männern soll.

So sind unsere Ordenshüter, die für Recht und Gerechtigkeit zuständig sein sollten. Dieses harte Schicksal teilen leider Tausende von koptischen Familien, die mit gefesselten Händen und geknebelten Mund erleben, wie ihre minderjährigen Töchter vor ihren Augen dem Untergang geweiht werden. Wir erbitten den Herrn, sich über sie zu erbarmen und seine Kinder vor diesem Unheil zu schützen. Möge Gott sie erretten und zu ihren Familien führen.

http://www.copts-united.com/article.php?I=494&A=19966

 

One Response to “Zum ersten Mal wird eine Koptin samt ihrer Kinder entführt”

  1. Bazillus Says:

    Das alles ist wie ein Räderwerk, ein Zahnrad greift in das andere. Das vom „Propheten“ legitimierte islamische Unrechtssystem kann nicht Recht schaffen. Wer sich nach den Taten des Propheten ausrichtet und diese 1 zu 1 umsetzen würde, was die meisten Muslime Gott sei Dank nicht tun, tötet und lässt töten wie der Prophet, entführt und lässt entführen wie der Prophet, lässt misshandeln wie der Prophet, versklavt und lässt versklaven wie der Prophet, erkämpft Kriegsbeute wie der Prophet, tauscht und verschenkt Frauen wie Sachen wie der Prophet, vergewaltigt Sklavinnen wie der Prophet, heiratet ein Kind wie der Prophet und betet einen Gott an, der ihm solche Gräueltaten als moralisch hochstehend erlaubt. Ja, das alles passt wie ein Räderwerk zusammen. Das große Vorbild färbt offensichtlich noch heute ab. Das Unrecht, welches zu Recht erhoben wurde und in diesem islamischen System mündete, fordert und lebt Gehorsam/Unterwerfung/Zwang/Angst und es scheint noch heute gut zu funktionieren zumindest in Ländern, in denen der Islam das Sagen hat.

    Das Schlimmste aber ist, dass die westlichen Medien und die westlichen Politiker den Islam noch immer als ehrenwert und irgendwie als eine dem Christentum ähnliche Religion ansehen und bewusst die Augen davor verschließen, dass diese Unrechtsideologie nur eines im Sinn hat, zu herrschen und damit andere zu unterwerfen und mithelfen, den Propheten als einen ehrenwerten Menschen hinzustellen und ihn vielleicht mit Jesus auf eine Stufe stellen.

    Ich nehme selbstverständlich die christlichen Hilfswerke wie open doors, Kirche in Not und CSI und die anderen mir namentlich nicht bekannten christlichen und säkularen Menschenrechtsorganisationen von diesen Vorwürfen aus.

    Die Medien sind verantwortlich dafür, dass solche grausamen Fälle einfach verschwiegen und nicht einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

    Beten wir für alle Opfer von islamischer, aber auch jeder anderen Gewalt und schließen uns einer der obigen Menschenrechtsgruppen durch finanzielle Unterstützung und Gebet an.


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