kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Feurige Schlagzeilen 2. Juli 2010

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 03:13

Wird der „Sohn der Hamas“ ausgewiesen?


Politisches Asyl hat man ihm verwehrt. Heute wird darüber entschieden, ob Mosab Hassan Yousef aus den USA ausgewiesen wird. Wenn das passiert, gleicht es einem Todesurteil.

Mosab Hassan Yousef ist der Sohn eines Hamasgründers. Jahrelang hat er unter dem Decknamen „Grüner Prinz“ für den israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet spioniert. Der zum Christentum konvertierte Palästinenser veröffentlichte im März dieses Jahres seine Biografie. Das Buch „Sohn der Hamas“ sorgte weltweit für Schlagzeilen. Gonen Ben-Yitzhak oder Captain Loai, wie er im Buch genannt wird, war Yousefs wichtigster Kontaktmann beim Schin Bet. Erst kürzlich enthüllte er seine eigene Identität und bestätigte Yousefs Geschichte in mehreren Interviews. Als Spion für Israel vereitelte der Sohn der Hamas zahlreiche Selbstmordattentate und rettete vielen Menschen das Leben. In den USA steht er trotzdem unter dem Verdacht, ein Terrorist zu sein und die nationale Sicherheit zu bedrohen. Heute, am 30. Juni wird in San Diego darüber entschieden, ob Mosab Hassan Yousef eine Zukunft in den USA hat. Wird er ausgewiesen und muss zurück nach Israel, droht ihm der Tod. Wenn man ihn dort nicht als Verräter der Hamas umbringt, dann, weil er dem Islam den Rücken gekehrt hat und Christ geworden ist.

Bewaffnete Frau stürmt Ausländeramt


Spiegel Online: Sie wollte wohl die Abschiebung ihres Sohnes in den Kosovo verhindern: Eine mit einem Messer bewaffnete Frau hat das Ausländeramt im hessischen Bad Schwalbach gestürmt und sich sechs Stunden lang dort verschanzt.

Wiesbaden – Polizeibeamte konnten die mit einem Messer bewaffnete 58-Jährige, die das Ausländeramt im hessischen Bad Schwalbach am Mittag gestürmt hatte, schließlich am Dienstagabend unverletzt festnehmen. Sie wurde in die Psychiatrie gebracht. Auch ein von ihr bedrohter Mitarbeiter der Behörde blieb unverletzt. Hintergrund der Tat war vermutlich, dass der 30-jährige Sohn am Dienstag in das Kosovo abgeschoben werden sollte. Die Abschiebung wurde zunächst ausgesetzt. Die Frau bleibe bis auf weiteres in psychiatrischer Behandlung, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Wie lange diese andauere, werde das Amtsgericht Eltville entscheiden müssen. Die 58-Jährige drohte auch, sich selbst etwas anzutun. Polizisten versuchten, sie zur Aufgabe zu bewegen. Gegen 19.45 Uhr konnte die Frau von einem Spezialeinsatzkommando überwältigt werden.

Überleben in Kabul: Eine Stadt und ihre Frauen

Das Erste: Die deutsche Autorin soll den Schleier tiefer ins Gesicht ziehen. So fällt sie weniger auf. Kabul ist noch immer eine Stadt der Männer, der Entführungen, der Anschläge. Im März reiste Elke Jonigkeit nach Kabul, um drei Frauen wiederzutreffen, die sie seit 25 Jahren mit der Kamera begleitet. Sie filmte während der Sowjetzeit und beim Sturz der Taliban. Nun sollen die ISAF-Truppen dem Land Sicherheit für eine Demokratie nach westlichem Vorbild bringen. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Was haben die Frauen gewonnen? Elke Jonigkeit blickt tief hinein in eine dem Fremden sonst verborgene Welt. Da ist Parwin, Direktorin eines Mädchengymnasiums. Sie hat den Niedergang ihres Landes, die Verrohung der Sitten über Jahrzehnte durchlitten. Ohne männliche Begleitung darf sie sich nicht auf die Straße wagen. Heute ist sie wütend, weil teure Privatschulen wie Pilze aus dem Boden schießen. Mit zehnfachen Gehältern werben sie die wenigen Lehrer von ihrer staatlichen Schule ab. Fassungslos steht Parwin vor den neuen glitzernden Hochzeitspalästen Kabuls, wo Abend für Abend die Kinder der neuen Reichen teure Feste feiern. Da ist die Arbeiterin Hafiza. Während der Sowjetzeit leitete sie die Werkstatt eines großen Baukombinates, jetzt betreut sie die Schneiderei im Frauengefängnis von Kabul. Hafiza ist Witwe, war einst Zweitfrau ihres Mannes, heute wollen ihre Töchter Ärztin werden, Journalistin oder „etwas mit Computer“. Aber müssen sie nicht eine Zwangsheirat fürchten wie so viele Mädchen in Afghanistan? Immer mehr flüchten in ihrer letzten Not in die grausame Selbstverbrennung, oder sie landen im Frauengefängnis von Kabul, weil sie ihrem Ehemann davonlaufen wollten. Elke Jonigkeit lässt die Zuschauer ihrer Dokumentation unmittelbar teilhaben am Schicksal von Parwin, Hafiza und ihren Töchtern. Von großer Kraft und Schönheit weiß sie zu erzählen, aber auch von bitterer Enttäuschung und Unsicherheit.


Anklage wegen Verabredung zum Mord


Drei Syrer wollten Frau nach Syrien verschleppen, um sie dort zu ermorden.

Bielefeld: Dieses Verbrechen macht deutsche Strafverfolger fassungslos: Drei Männer aus Bielefeld wollten die Ehefrau (18) eines Verwandten offenbar nach Syrien entführen, um sie dort zu töten. Das Opfer hatte in ihren Augen die Ehre der Familie verletzt. Die mutmaßlichen Täter sind jetzt angeklagt. Ihnen wird unter anderem Freiheitsberaubung und Verabredung zu einem Mord zur Last gelegt. Ibrahim al B. und Beriwan B. hatten sich im Jahr 2007 in der syrischen Stadt Derbassia kennengelernt. Ibrahim verliebte sich – in der Folgezeit hielt er zweimal bei den Eltern des Mädchens um Beriwans Hand an. Doch dort wurde Ibrahim abgewiesen. Daraufhin ging das junge Paar zu einem Scheich, um heimlich zu heiraten. Nach der Zeremonie hatten Ibrahim und Beriwan mehrfach Geschlechtsverkehr. Erst im Sommer 2008 stimmten schließlich die Eltern von Beriwan einer offiziellen Hochzeit zu. Es kam zu einer auch in Syrien eigentlich erforderlichen zivilrechtlichen Eheschließung, die anschließend groß gefeiert wurde. Doch Ibrahim und Beriwan hatten Angst, ihre Familien könnten von der Vorgeschichte erfahren. Sie besorgten sich ein Visum für Frankreich und reisten von dort im August 2009 zusammen mit ihrem nur wenige Wochen alten Sohn Basrawy nach Deutschland, wo ihnen eine Wohnung in der Ortschaft Riesenbeck (Kreis Steinfurt) zugewiesen wurde.

Wenige Monate später hatten die Eltern des Ehepaares offensichtlich Informationen über den vorehelichen Geschlechtsverkehr erhalten. Es kam zu verbalen Attacken am Telefon. Beriwans eigene Eltern sollen ihrer Tochter gedroht haben, sie umzubringen. Auch ihre Schwiegereltern waren nun der Überzeugung, dass Beriwan „nicht sauber“ sei, weil sie nicht als Jungfrau in die Ehe gegangen war. Zudem wurde das Gerücht gestreut, dass Beriwan ein Verhältnis mit einem Cousin ihres Ehemannes unterhalte, was augenscheinlich nur dazu dienen sollte, die junge Frau noch weiter zu diskreditieren.

Die Ereignisse nehmen an Dramatik zu: In der Folgezeit nahmen die Ereignisse an Dramatik zu. Anfang Februar suchten drei in Deutschland lebende Verwandte von Ibrahim al B. das Ehepaar in Riesenbeck auf. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde Ibrahim B. unter Drohungen angewiesen, seine Ehefrau unverzüglich nach Syrien zurückzuschicken, „den Rest“ werde man dort erledigen. Am 15. März soll Ibrahim al B. dann von einem der Täter am Telefon aufgefordert worden sein, seine eigene Frau zu töten, was der Ehemann aber ablehnte. Am 15. März erschienen die drei mutmaßlichen Täter Zekeria H. (39), Mohamed al B. (39) und Abdulhalim A. (31) dann kurz vor Mitternacht erneut in Riesenbeck. Nach einem kurzen Klingeln drangen sie in die Wohnung ein. Laut Anklage wurde Ibrahim al B. ein Messer an den Hals gesetzt. Die Ehefrau Beriwan, die ihren acht Monate alten Sohn auf dem Arm hielt, wurde in ein Auto verfrachtet und nach Bielefeld in die Wohnung eines Täters gefahren. Ihrem Ehemann gelang es im letzten Moment zu fliehen und einen Nachbarn zu informieren. Dieser alarmierte die Polizei, die Beriwan einige Stunden später in Bielefeld befreien konnte. Während die drei mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft sitzen und schweigen, leben Ibrahim al B. und seine Ehefrau B. in ständiger Furcht. Über die Motive in diesem Fall lasse sich viel spekulieren, sagt der Münsteraner Staatsanwalt Stefan Lechtape. Vielleicht sollte Beriwan in Syrien getötet werden, weil dort auf einen Mord im Namen der Ehre eine wesentlich geringere Strafe als in Deutschland steht. Einer der Verteidiger, Detlev Binder, spricht von einer „Familienfehde“. Vieles müsse noch vor Gericht geklärt werden.

Meine Meinung: Und dann das dumme Geschwätz von den drei „Bielefeldern“. Und der Anwalt spricht von einer „Familienfehde“. Sind wir hier in einem Irrenhaus? Ach ja, ich vergaß, Syrien ist ja ein muslimisches Land und Islam bedeutet Frieden. Wahrscheinlich wollten die Eltern der Tochter nur nachträglich ein Hochzeitsgeschenk machen. Kein Grund zur Beunruhigung, Herr Staatsanwalt. Wir müssen uns nur etwas besser mit den orientalischen (muslimischen) Sitten vertraut machen. Fragen sie unseren jungen Freund oben auf dem Bild, der könnte ihnen die passende Antwort liefern.


Polizei sucht vier brutale Schläger


Duisburg. Die Polizei sucht vier brutale Schläger, die am Wochenende mehrere Leute angriffen, die am Masurensee ein Picknick veranstalteten. Eines der Opfer musste notoperiert werden, um sein Leben zu retten.

Ein außergewöhnlich brutaler Angriff ereignete sich am Samstag, 26. Juni, gegen 23.55 Uhr am Ufer des Wedauer Masurensees. Eine größere Zahl von Picknickern hielt sich am Seeufer in Höhe des Hauses Masurenallee Nummer 331 auf, als sie von vier jungen Männern grundlos angepöbelt wurden. Nach einem kurzem Wortgeplänkel schlugen und traten diese Vier dann auf zwei Opfer aus der Picknick-Gesellschaft ein und bewarfen sie mit Bierflaschen. Als eine Zeugin demonstrativ die Polizei verständigte, entfernten sich die vier Täter in nördliche Richtung. Da beide Opfer über Schmerzen klagten, wurden sie in ein Krankenhaus eingeliefert – wo sich einer der beiden einer lebensrettenden Notoperation unterziehen musste, da er sehr schwere Kopfverletzungen hatte. Die sofortige Fahndung in der Nähe des Tatortes verlief erfolglos. Deshalb bittet die Polizei um Zeugenhinweise zu den vier Tätern.

Alle sind etwa zwischen 18 und 22 Jahre alt und um die 1,80 Meter groß. Täter eins trug einen Ghetto-Blaster bei sich, auf dem orientalische Musik lief. Er war bekleidet mit einem hellblauen oder hellgrauen T-Shirt aus seidenähnlichen Material, hatte hellbraune oder hellgraue, fransige Haare. Er trug eine graue Dreiviertelhose sowie Turnschuhe und sprach mit vermutlich polnischem oder russischem Akzent. Täter zwei trug ein dunkles Versace-T-Shirt mit einem Schriftzug auf der Brust, hatte dunkle Haare. Die Zeugen vermuten eine türkische oder nordafrikanische Abstammung. Täter drei hat dunkle Haare, trägt einen Irokesenschnitt. Er trug ein weißes Muskelshirt, eine schwarze Dreiviertelhose, ist muskulös und hat wohl ebenfalls einen türkischen oder nordafrikanischen Abstammungshintergrund. Zum vierten Täter gibt es keine genaueren Angaben. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter 0203 280-0.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s