kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Imam von Ground Zero 1. Juli 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:27

Mit dem Vorhaben, ausgerechnet in unmittelbarer Nähe von Ground Zero ein riesiges Islamzentrum zu errichten, offenbaren die Vertreter der friedlichsten und frauenfreundlichsten aller Weltreligionen eine Unverschämtheit, die selbst jedem noch die Sprache verschlägt. Drei Aspekte machen dieses Projekt zu einer kaum noch zu überbietenden Verhöhnung der 9/11-Opfer und deren Angehörigen. Und zwar: {1} Die Wahl des Ortes – {2} Das geplante Eröffnungsdatum am 11. September 2011, genau zehn Jahre nach den Anschlägen – {3} Die Wahl des Namens „Cordoba House“ – in Cordoba wurde von den islamischen Eroberern die erste Moschee in Spanien gebaut.

Man muss schon ziemlich naiv sein, um zu glauben, dass dies alles Zufälle sind – und nicht etwa geplante Demütigungen der Opfer der Anschläge, der Bürger der Vereinigten Staaten und aller Bewohner westlicher Länder, welche sich mit den Werten des Abendlandes identifizieren. Doch der Islam und seine Apologeten im Westen scheinen uns schon für ziemlich blöd zu halten. So hält Hannes Stein, den ich einmal für einen vernünftigen Autor gehalten habe, bei Welt Online den Protest gegen das Moscheeprojekt für übertrieben, da besagte Moschee ja nicht direkt auf dem Ground Zero-Gelände gebaut werden soll, sondern nur in dessen Nähe. Im selben Artikel wird Michael Bloomberg, der Bürgermeister von New York, mit der Aussage zitiert: „Ich glaube, es ist fair zu sagen, dass niemand schreien würde, wenn jemand auf diesem Grundstück eine Kirche oder Synagoge errichten wollte. Und es ist eine Tatsache, dass die Muslime dasselbe Recht haben“.

Diesen Vergleich kann man nur noch als zynisch bezeichnen, denn in einem jüdischen oder christlichen Gotteshaus würde im Gebet der Toten gedacht. In einer Moschee des Islam, eben jener Religion, in deren Namen jene Opfer ermordet wurden, würden sie verhöhnt.

Wirklich interessant ist aber ein Blick auf den Imam, der hinter diesem Cordoba Haus-Projekt steht. Sein Name ist Feisal Abd Al-Raouf und er scheint auf den ersten Blick ein vorbildlicher Vertreter jenes “moderaten” Islam zu sein, der allenthalben beschworen wird. Welt Online portraitiert ihn denn auch als mustergültigen Gottesmann. Der gebürtige Kuwaiter sei hochgebildet, habe Physik studiert und sich dem “interreligiösen Dialog verschrieben”. Weshalb er gerade von Juden – etwa Rabbi David Rosen vom American Jewish Committee – als Gesprächspartner sehr geschätzt werde. Mit so einem weltgewandten Gentleman als Imam, kann man auch eine Moschee am Ground Zero verkaufen. Wäre ich ein LRG (Links-Reaktionärer Gutmensch), würde ich nun das Argument bringen, dass ja auch Moslems unter den Opfern von 9/11 waren, zu deren Andenken ein Moscheebau durchaus zu rechtfertigen wäre. Doch einige Jahre Auseinandersetzung mit der Friedensreligion und ihren Vertretern erzeugen ein gewisses Misstrauen gegen den schönen Schein. Man traut dem attraktiven Anstrich nicht mehr so ganz und fängt an, daran zu kratzen. Das sollte man jedoch mit Vorsicht tun, denn oft kommt einem dann die ganze Takya-Fassade entgegen.

So stellt sich bei Raouf heraus, dass der gesuchte Gesprächspartner des Rabbi Rosen nicht allen Glaubensgenossen des ehrenwerten Rabbiners gleichermaßen wohl gesonnen ist. Es stellte sich nämlich heraus, dass Raouf einer malaiischen “Friedensbewegung” angehört, die zu den Hauptsponsoren der Gazaflotte gehört. Den Besucher des Internetauftritts dieser „friedlichen“ Bewegung begrüßt ein finster blickender Mahathir Bin Mohamad, Premierminister Malaysias von 1981-2003. Dieser Moslem fiel in der Vergangenheit schon öfters durch rassistische und antisemitische Äußerungen über Juden auf. So behauptete er, „sie sind nicht bloß hakennasig, sondern verstehen Geld instinktiv“. Spielbergs Film „Schindlers Liste“ hat Bin Mohamads Regierung in Malaysia verbieten lassen, da er „zu pro-jüdisch“ sei. Interessant ist seine Aussage unter dem Bild: „Frieden bedeutet für uns einfach die Abwesenheit von Krieg. Von diesem einfachen Ziel dürfen wir niemals abweichen“.

In dieser Aussage findet sich das wieder, was den moralischen Widerspruch des Pazifismus wiederspiegelt: Um des “lieben Friedens” willen jedes Unrecht hinnehmen. Nach deren Philosophie stellt jahrelanges Terrorisieren israelischer Zivilisten mittels Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen keine Störung des “Friedens” dar, Militäraktionen Israels, um dies zu unterbinden, dagegen schon. Jeder wirklich friedliebende Mensch, der noch über ein bisschen Gerechtigkeitsempfinden verfügt, kann sich von solchem „Pazifismus“ nur angewidert abwenden.

Der Schulterschluss zwischen Islam und Friedensbewegung ist jedoch logisch, denn beide operieren mit gleichermaßen verlogenen Friedensbegriffen. Erwähnt sei hier nur der Begriff „Hudna – Waffenstillstand“. Weiteres Suchen im Internet offenbart, dass die Kontakte zu heuchlerischen Friedensfreunden noch zu den eher lässlichen Sünden Raoufs gehören. Walid Shoebat, langjährigen PI-Lesern kein Unbekannter, hat sich die Mühe gemacht, Aussagen des Imams in englischer Sprache mit Äußerungen zu vergleichen, die er auf islamischen Websites in Arabisch tätigte. Das Ergebnis ist dazu angetan, Novizen der Islamkritik einen Einführungskurs über den Begriff Takya zu erteilen. So verweist Shoebat auf einen Artikel Raoufs in der Zeitung New York Daily News vom 25. Mai 2010, in dem er sein Image als Verfechter des interreligiösen Dialogs pflegte: {Meine Kollegen und ich sind die Antiterroristen. Wir sind die Leute, die die große Mehrheit der Muslime, die Terroristen hassen, sich gegen die radikale Rhetorik erheben. Unsere Absicht ist es, die muslimische Bevölkerung Amerikas mit der Mitte der Gesellschaft zu verflechten}.

Nur zwei Monate davor, in einem Artikel vom 24. März 2010 für „Rights4all“, der Website der Medienabteilung der Universität von Kairo, wollte er allerdings vom religiösen Dialog noch nichts wissen. Unter der Überschrift „Der prominenteste Imam in New York: Ich glaube nicht an den religiösen Dialog“. Schreibt er da: {Diese Formulierung ist unpräzise. Religiöser Dialog, so wie er üblicherweise verstanden wird, ist eine Reihe von Veranstaltungen mit Diskussionen in großen Hotels, bei denen nichts herauskommt. Religionen führen keine Dialoge und Dialog ist in der Haltung ihrer Anhänger nicht präsent, egal, ob es sich dabei um Christen oder Muslime handelt. Das Image der Muslime im Westen ist komplex, was beendet werden muss}.

Nur einen Tag nach seinem Artikel in New York Daily News tritt Raouf auf der populären islamischen Website „Hadiy Al-Islam“ offen für die Einführung der Scharia ein. Dies wird noch übertroffen von einem Fernsehauftritt bei 60 Minutes, wo er den USA durch deren Politik, die seiner Meinung nach für den Tod von zahlreichen Unschuldigen weltweit verantwortlich ist, eine Mitschuld an den Verbrechen des 11. September gibt, gipfelnd in der Aussage: „Tatsächlich ist Osama Bin Laden ein Produkt der USA“. Dies sind nicht gerade Aussagen eines Gottesmannes, der sich die Versöhnung zwischen den Religionen auf die Fahnen geschrieben hat. Welcher Teufel den republikanischen Bürgermeister New Yorks geritten hat, dem Cordoba House-Projekt seine Zustimmung zu geben, bleibt sein Geheimnis.

Auf jeden Fall stehen diejenigen, die gegen diese Verhöhnung der Opfer von 9/11 protestiert haben, auf der richtigen Seite. Islamkritiker der gesamten westlichen Welt sollten sich mit ihnen solidarisieren. Wie sein Penzberger Kollege Idriz zeigt der Imam Raouf, dass bei Blicken hinter die tolerante und friedliebende Fassade seiner Aushängeschilder immer die hässliche, intolerante und gewalttätige Fratze des wahren Islam zum Vorschein kommt. Dies bestätigt auch Walid Shoebat. In einem Interview mit Pajamas TV stellt er fest, dass die einzelnen Muslime als Individuen größtenteils friedlich und nicht an der Einführung der Scharia interessiert sind. Den islamischen Theologen und den Interessengruppen wie z.B. CAIR ist jedoch nicht zu trauen. Sie vertreten reinstes Djihad-Denken. Raouf selbst ist der Gründer einer solchen Gruppe. Sein Vater war bei der Muslimbruderschaft und er hat sich nie von ihm distanziert.

Hier das Interview mit Walid Shoebat, in dem er beschreibt, wie unterschiedlich die Aussagen von führenden Muslimen in englischer und in arabischer Sprache sind. Ihre Bestrebungen seien, Stück für Stück Teile der islamischen Gesetzgebung, der Scharia, in weltliche Gesellschaften einzuschleusen. Shoebat zitiert auch einige entlarvende Aussagen von Imam Raouf aus dessen Artikel für „Rights4all“. Und er führt aus, wie unverfroren das Vorhaben ist, ausgerechnet am Ground Zero eine Moschee hinzusetzen. Man könne keinem islamischen Verband trauen, und so dürfte man ihnen generell nirgendwo in den USA die Erlaubnis erteilen, eine Moschee zu bauen. Nach einigen Jahren der Beschäftigung mit dieser als Religion getarnten totalitären Ideologie entspricht der Glaube an einen “moderaten Islam” ungefähr dem Glauben an trockenes Wasser.

 

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