kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ja zu Moschee … Nein zu Synagoge 29. Juni 2010

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 02:14

Antisemitismus in Herford/NRW
Die Linke gegen Unterstützung für Synagogen-Neubau

Am vorvergangenen Freitag wurde im Stadtrat der Kreisstadt Herford über einen Zuschuß für den Bau einer Synagoge in der ostwestfälischen Stadt abgestimmt. Der Antrag wurde mit der überwältigenden Mehrheit der demokratischen Parteien im Stadtrat beschlossen. Nur ein Stadtratsmitglied stimmte gegen die Unterstützung der jüdischen Gemeinde – die Vertreterin der vom Verfassungsschutz als extremistisch und grundgesetzfeindlich eingestuften SED-Nachfolgepartei „Die Linke“.

Die alte, im Jahr 1852 eingeweihte Synagoge, war am 9. November 1938 von den Nationalsozialisten bei der „Reichskristallnacht“ zerstört worden. Bis auf die Grundmauern brannte sie aus. Die Feuerwehr hatte laut dem Herforder Stadtarchivar erst eingegriffen, als ein benachbartes Gebäude, in dem explosive Materialien gelagert wurden, gefährdet schien. Die Jüdische Gemeinde wurde gezwungen, die Reste der Synagoge auf eigene Kosten abzureißen. (more…)

 

Kinder flehen für das Leben ihrer Mutter

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 01:48

Das ist der Islam, den uns Qualitätsjournalisten als Religion des Friedens aufschwätzen wollen: Im Iran flehen Kinder um das Leben ihrer Mutter, die beschuldigt wird, mit zwei Männern Sex gehabt zu haben, die ihren Ehemann töteten. Sakine Mohammadi Ashtiani wird seit fünf Jahren gefangen gehalten, wurde zunächst zu 99 Peitschenhieben verurteilt. Weil aber der Islam für Ehebruch die Steinigung der Frau vorsieht, soll den Kindern jetzt auch noch die Mutter auf diese unvorstellbar grausame Weise genommen werden.

In einem Appell in neun Sprachen wenden sich die verzweifelten Kinder an die Weltöffentlichkeit. Sie hoffen, dass zahlreiche Proteste an die iranischen Behörden die unmittelbar bevorstehende Todesfolter noch verhindern könnten: {Lasst diesen, unseren Alptraum nicht Wirklichkeit werden. Ein Protest gegen die Steinigung unserer Mutter. Heute bitten wir um die Hilfe aller Menschen dieser Welt. Es sind nun 5 Jahre vergangen, in denen wir voller Angst, Entsetzen und der Liebe unserer Mutter beraubt, gelebt haben. Kann diese Welt so grausam sein, diese Katastrophe zu sehen und nichts dagegen zu tun? Wir, Fasride und Sajjad sind die Kinder von Sakine Mohammadi Ashtiani. Unsere Kindheit war geprägt von dem Schmerz und der Angst um unsere inhaftierte Mutter. „Steinigung“: welch ein schrecklicher Begriff, wir sind nicht in der Lage dies auszusprechen. Wir umschreiben es ständig, sagen nur, unsere Mutter ist in größter Gefahr getötet zu werden. Sie braucht unser aller Hilfe. Heute, wo fast alle Versuche einer Rettung gescheitert sind und selbst der Anwalt unsrer Mutter keinen Ausweg mehr sieht, wenden wir uns an Sie, die Menschen dieser Welt. (more…)

 

EU forciert Beitrittsprozess der Türkei

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 01:37

Brüssel: Die Europäische Union (EU) forciert die Beitrittsgespräche mit der Türkei. Bereits in der kommenden Woche soll nach Informationen der Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe), ein neues Kapitel in den Verhandlungen mit Ankara in Angriff genommen werden.

Die EU-Mitgliedstaaten billigten am Freitag im Grundsatz eine entsprechende Initiative des spanischen Ratsvorsitzes. Eine formale Entscheidung soll am kommenden Mittwoch in der wöchentlichen Runde der Brüsseler EU-Botschafter fallen, der letzten Sitzung unter der Leitung Spaniens. Am Tag darauf übernimmt Belgien den Vorsitz.

Bei dem neuen Verhandlungskapitel handelt es sich laut „Frankfurter Rundschau“ um den wichtigen Themenbereich “Lebensmittelsicherheit”. Es geht darum, die einschlägigen Vorschriften in der Türkei den EU-Standards anzupassen. Der Schritt der Europäer hat zugleich eine erhebliche politische Bedeutung. Die Spanier wollen ihn, der FR zufolge, als Signal dafür verstanden wissen, dass es die EU weiterhin ernst meint mit der geplanten Aufnahme der Türkei. (more…)

 

Systematische Christenverfolgung in der Türkei – Teil II

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 01:30

Türkische TV-Serie stellt Christen als Volksfeinde der Türkei dar

Was in Europa undenkbar wäre – in der Türkei (und anderen islamischen Ländern) wird es praktiziert. Der landesweite und bekannte türkische Fernsehsender „Show-TV“ strahlte im November 2007 die dreiteilige Filmserie „Kurtlar Vadisi-Pusu“ (Tal der Wölfe) aus, in der türkische Christen in direktem Zusammenhang mit Organhandel, Mafia und Prostitution in der Türkei gebracht wurden und insbesondere vor christlichen Missionaren gewarnt wurde. Christen werden darin als „Volksfeinde“ der Türkei dargestellt, die mit ausländischen Mächten gemeinsame Sache machen und so das türkische Volk verraten. Ziel der Christen, so die Botschaft der Serie, sei es, Türken zu betrügen, deren Nationalbewusstsein zu schwächen, um auf diese Weise das Land unter sich aufteilen zu können. In der Folge vom 29. November wurde beispielsweise wörtlich gesagt: „Jemand muss in der Lage sein, diese Leute (gemeint sind die Christen in der Türkei) aufzuhalten“. Und weiter: „Wie wir die Kreuzzügler [aus der Türkei] hinausgeworfen haben, so werden wir auch sie hinausbefördern. Wenn Du keine Waffe hast, will ich Dir eine geben“. Die Filmserie war ein Gassenfeger: Millionen Türken schauten sich die Folgen an, und an den jeweils darauffolgenden Tagen beherrschten die jeweiligen Folgen die Medien der Türkei. Nicht im Sinne einer Relativierung und Abschwächung der filmischen Botschaft, sondern die christenfeindliche Botschaft der Serie noch verstärkend.

Auch in der Gegenwart werden Christen in der Türkei systematisch verfolgt

Im September 2008 wurden in der türkischen Provinz 22 Christen aus ihrer Kirche heraus von türkischen Soldaten festgenommen. Ihr Verbrechen: sie wollten einen Gottesdienst abhalten. Angezeigt wurden sie von Bewohnern des Ortes, die die Christen der „Missionierung“ bezichtigten. 2009 wurde die Bedrohung des christlichen Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin bekannt – nicht durch möglichen Verfall, sondern durch den Islam. (more…)

 

Blasphemie-Paragraph gegen Katholiken

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 01:11

Radio Vatikan: Die Bischöfe Pakistans beklagen sich über einen neuerlichen Missbrauch des Blasphemie-Paragraphen gegen einen Katholiken. Das meldet die Nachrichtenagentur Fides. „Es handelt sich um einen weiteren Verstoß gegen die Menschenrechte. Ein weiteres trauriges Beispiel dafür, wie der so genannte Blasphemie-Paragraph instrumentalisiert und gegen religiöse Minderheiten eingesetzt wird“, so Peter Jacob, Sekretär der Kommission „Gerechtigkeit und Frieden“ der Pakistanischen Bischofskonferenz.

Der 73-jährige Rehmat Masih aus dem Dorf Jhandewall wurde von dem muslimischen Sajid Hameed verklagt, weil er den Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Wie Beobachter aus Kreisen der Ortskirche berichten, handelt es sich um eine offensichtlich falsche Aussage und um persönliche Streitigkeiten im Zusammenhang mit Grundbesitzfragen. „Wir vertrauen darauf, dass die Anklage gegen Rehmat Mashi zurückgenommen wird. Denn er ist unschuldig“, so Peter Jacob weiter. „Die pakistanische Regierung muss aufwachen und auf politischer und rechtlicher Ebene die eigene Verantwortung übernehmen. Die Regierung schläft, was Menschenrechtsfragen anbelangt“. Wie aus einem vor kurzem von der Kommission veröffentlichten Bericht zur Lage der religiösen Minderheiten in Pakistan hervorgeht, kommt es im ganzen Land immer wieder zum Missbrauch des Blasphemie-Paragraphen. Seit der Einführung des Paragraphen im Jahr 1987 wurden 1.032 Personen beschuldigt, gegen ihn verstoßen zu haben.

Pakistan: Zwischen der muslimischen Bevölkerungsmehrheit sowie Islamisten und der christlichen Minderheit kommt es immer wieder zu Konflikten. In den vergangenen Jahren ist ein Anstieg von Übergriffen auf religiöse Minderheiten zu beobachten. (more…)

 

Feige Palästinenser attackieren israelische Touristen in einer Diskothek

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 00:40

Sie sagten, dass sie aus Israel kämen, da schlug der Angreifer zu. In einer Diskothek in Berlin-Friedrichshain sind zwei junge Touristen – offenbar von einem Palästinenser – attackiert worden. Der Staatsschutz hat wegen des Verdachts auf einen antisemitischen Hintergrunds die Ermittlungen übernommen.

Berlin – Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Montag in der Friedrichshainer Diskothek „Matrix“ nahe der Haltstelle Warschauer Straße. Nach Angaben der Berliner Polizei eskalierte die Situation kurz vor 3 Uhr nachts. Ein 22-Jähriger israelischer Tourist wurde von einem anderen Discobesucher nach seiner Herkunft gefragt. Nachdem er sagte, dass er aus Israel käme, würgte ihn der Unbekannte und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.
Auch der 18-Jährige Begleiter des 22-Jährigen, der zu Hilfe eilte, wurde von dem Täter geschlagen. Der Unbekannte warf zudem den Berichten zufolge mit einem Bierglas nach dem jungen Mann, verfehlte ihn jedoch. Der Angreifer gab nach Aussage der Opfer an, Palästinenser zu sein. Die Auseinandersetzung setzte sich vor der Diskothek fort.

Ein 43-jähriger „Matrix-Mitarbeiter“ soll die beiden Männer anschließend vor die Tür begleitet haben. Dort ist es den Berichten zufolge zu Wortgefechten zwischen dem Täter und einem 43-Jährigen Mann, der ihn unterstützte, sowie den israelischen Touristen gekommen. Der 43-Jährige verletzte die jungen Berlin-Besucher dabei durch den gezielten Einsatz von Pfefferspray. (more…)

 

Was die Osmanen begannen, setzen die Türken fort 28. Juni 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 04:27

Eine Armenierin erzählt von ihren Erfahrungen mit türkischen Landsleuten

Natürlich kannte ich die Geschichten meiner Tante, die Überlebende des Genozids war und nur durch viel Glück dem Tod bzw. der Mädchen-Sklaverei (Vergewaltigung) entging. Sie konnte in der Nacht nicht schlafen, ging in den Stall, um nach den Tieren zu sehen, sie bemerkte Gestalten auf das Haus zugehen, bekam Angst und versteckte sich hinter einem Steinhaufen. Die Gestalten waren die türkischen Nachbarn, mit denen sie zusammen gelebt hatten und die nie böse waren. Sie zerrten ihre schwangere Schwester, ihren Ehemann und die Eltern aus dem Haus. Man fragte, wo meine Tante sei und ihr Schwager sagte, sie sei zu Verwandten, um eine Tante zu pflegen. Die Nachbarn, die man seit Geburt kannte, erschlugen ohne Warnung ihre Eltern, hielten die Schwester fest und schlitzten den schwangeren Bauch auf, zerrten das ungeborene Kind heraus, hielten es der Sterbenden vor die Augen und schlugen es auf den Boden. Ihr Schwager wurde an Armen und Beinen gefesselt und gevierteilt. Meine Tante kroch im Schutze der Dunkelheit davon und hat sich nach vielen Tagen in Sicherheit bringen können.

Dies war für mich Geschichte, erlebte Vergangenheit, wie der Holocaust, von dem wir in der Schule lernten. Diese Dinge waren für mich immer Erinnerungen, aus denen die Menschheit für die Zukunft gelernt hat, um nie wieder derart menschenverachtende Ideologien zu dulden oder zu tolerieren. Als Deutsche mit armenischen Wurzeln hatte ich nie irgendwelche Probleme mit anderen Menschen, bis zu meiner Teenager-Zeit Mitte der 80er-Jahre. (more…)