kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Judenhass in Hannover und Wien 24. Juni 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:44

Hier wieder ein gutes Beispiel für die Verlogenheit unserer Politiker. Als ob sie nicht längst wüssten, dass der muslimische Antisemitismus speziell gegen Juden mitten im Holocaustland Deutschland mächtig auf dem Vormarsch wäre. Die gespielte „Empörung und Fassungslosigkeit“ ist der eigentliche Skandal. Die Muslime folgen nur dem Hass auf Juden, der im Koran bereits begründet wurde. Von der muslimischen Anfeindung Israels seit seinem Bestehen kein Wort. Am Ende wird Israel wieder wegen seiner Gaza-Politik kritisiert. Israel hätte Gaza offensichtlich nie räumen sollen. Die Hamas war wohl die Antwort auf den Totalabzug Israels aus Gaza. Israel kann machen, was es will. Der mediale schwarze Peter ist ihm gewiss.


Jüdische Tänzer beschimpft und mit Steinen beworfen

Eine antisemitische Attacke entsetzt die Stadtgesellschaft: Mitglieder einer jüdischen Tanzgruppe sind während eines Stadtteilfestes im Sahlkamp mit Steinen beworfen und beschimpft worden.

‍Mit Empörung und Fassungslosigkeit haben Politiker und Verbände auf eine antisemitische Attacke im Sahlkamp reagiert. Eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover ist dort am Sonnabend bei einem Stadtteilfest mit Steinen beworfen und beschimpft worden. Nach übereinstimmenden Darstellungen haben bis zu 30 Kinder und Jugendliche vor allem libanesischer, palästinensischer, irakischer, iranischer und möglicherweise auch türkischer Abstammung antisemitische Parolen gerufen und Kieselsteine auf die acht erwachsenen Tänzer geschmissen. Die jüdische Folkloregruppe musste die Bühne verlassen, eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt eine Prellung. Das internationale Kulturfest wurde nach einer Pause fortgesetzt, die Polizei nicht verständigt. Die Steine stammen offenbar von einem großen Haufen kleinerer und größerer Kiesel, der auch am Dienstag noch am Rand des Sahlkampmarktes lag. Über den genauen Hergang gab es zum Teil widersprüchliche Angaben. Offenbar begannen die Provokationen sofort, als die Gruppe die Bühne betrat. Ein Jugendlicher soll mit einem Megafon „Juden raus“ gerufen, ein anderer erste Steine geworfen haben. Als Zuhörer die Störer zurechtwiesen, seien diesen weitere Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren, insgesamt ein halbes Dutzend, beigesprungen und hätten auch Steine geworfen. Später hätten sich rund 20 Kinder, Jungen und danach auch Mädchen, angeschlossen. Die Situation habe sich nach einigen Minuten beruhigt, nachdem die Tänzer von der Bühne verschwunden und Sozialarbeiter zur Mäßigung aufgerufen hatten.

Einige Beobachter berichteten am Dienstag von ihrem Verdacht, die Aktion sei möglicherweise vorbereitet gewesen, da einige Jugendliche bereits Kiesel in der Tasche gehabt hätten. „Auf dem Marktplatz lagen jedenfalls keine Kiesel herum“, berichtet Augenzeugin Tatiana Ilchenko, die sich ebenfalls mit einer Folkloregruppe an dem Kulturfest beteiligt hatte. Andere Beobachter sprachen dagegen von einer spontanen Eskalation. Die äußerst reizbaren Jugendlichen hätten auf Ordnungsrufe nach anfänglichen Parolen von Umstehenden aggressiv reagiert. Der Jugendliche mit dem Megafon, der als Erster die antisemitischen Parolen rief, sei, so heißt es, geistig behindert. Weitgehend unstrittig ist aber auch, dass Antisemitismus unter den palästinensischen und arabischen Jugendlichen des Viertels weitverbreitet ist. „Jude“ gelte als Schimpfwort, sagen Kenner des Stadtteils. Oberbürgermeister Stephan Weil nahm die Nachricht von der Attacke am Dienstag mit Bestürzung auf. „Es tut mir außerordentlich leid, vor allem für die Tanzgruppe, aber auch für den Stadtteil, dass eine solche Veranstaltung für rassistische Zwecke missbraucht wurde“, sagte Weil am Dienstagabend vor den Mitgliedern des hannoverschen Integrationsrates. „Wir als Stadtverwaltung haben Strafanzeige gestellt und werden vor allem der Frage nachgehen, warum der Veranstalter nicht die Polizei eingeschaltet hat“, so Weil weiter. Auch die Liberale Jüdische Gemeinde werde Strafanzeige „wegen gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung“ stellen, sagte deren Vorsitzende Ingrid Wettberg, Der Stadtteiltreff Sahlkamp, Veranstalter des Kulturfestes, erwägt ebenfalls juristische Maßnahmen. Wettberg kritisierte, dass die Polizei nicht eingeschaltet wurde. Sie betonte zugleich, dass sich die Liberale Jüdische Gemeinde trotz des Vorfalls auch in Zukunft nicht verstecken, sondern mit ihren Darbietungen weiterhin die Kulturfeste in der Stadt bereichern wolle. „Wir überlegen aber, künftig eigene Sicherheitsleute mitzubringen“, sagte Wettberg.

Kritisch bewertete sie wie auch Augenzeugin Tatiana Ilchenko das zögerliche Eingreifen von Umstehenden und der Organisatoren. Zwar habe der Veranstalter des Fests, Hajo Arnds vom Stadtteiltreff, versucht, beruhigend auf die Kinder und Jugendlichen einzureden, doch ohne Erfolg. Erst nachdem die Tänzer von der Bühne geflohen und ein weiterer Sozialarbeiter auf die Kinder eingeredet habe, habe sich die Situation beruhigt. Ilchenko berichtet, sie habe dann selbst das Gespräch mit den Kindern gesucht. „Die waren sehr aggressiv und blafften mich an, ich solle verschwinden“, sagt sie. Die Kinder hätten ihr gegenüber fließend Deutsch gesprochen, sich untereinander aber in anderen Sprachen unterhalten. Bestürzt reagierte auch Yazir Shammout, der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinde, auf den Vorfall. „Jede Form von Gewalt ist aufs Schärfste zu verurteilen“, sagte er. Die Palästinensische Gemeinde organisiere seit einiger Zeit gemeinsame Aktionen und Gesprächsabende mit jüdischen Vertretern: „Auch wenn wir anderer Ansicht sind, gehen wir sachlich und zivilisiert miteinander um“, sagte Shammout. Er hoffe, dass die Steinwürfe nichts mit der Gaza-Politik Israels zu tun haben: „Leider wird die weit verbreitete Solidarität mit den Palästinensern, die dort leben, immer wieder missbraucht, um antiisraelische Stimmung zu machen – und von dieser ist es nur ein kleiner Schritt zum Antisemitismus, der wirklich niemandem dient“. Steinwürfe von Jugendlichen auf Israelis waren ein Kennzeichen der Intifada, jenes Palästinenseraufstandes, der vor zehn Jahren in die zweite Runde ging.

Wiener (türkische) Taxifahrer weigern sich, jüdische Fahrgäste zu befördern.

Islam-Judenhaß: Wiener (türkische) Taxifahrer weigern sich, jüdische Fahrgäste zu befördern.
Erheblicher Anstieg antisemitischer Vorfälle in Wien. Gemeindepräsident ruft Opfer auf, Anzeige zu erstatten.

Nach Israels Militäreinsatz gegen ein türkisches Schiff der Gaza-Flottille, bei dem am 31. Mai neun Menschen getötet wurden, ist in Wien ein Ansteigen antisemitischer Vorfälle festzustellen, warnt der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Ariel Muzicant. Angeheizt wurde die Stimmung vor allem durch eine große Anti-Israel-Demonstration am 4. Juni, an der über 10.000 Personen teilgenommen haben, die mehrheitlich der türkischen Community zuzurechnen waren. Seitdem werden immer neue Fälle antisemitischer Übergriffe bekannt: Ein Rabbiner wurde nahe einer jüdischen Schule von einem türkischen Jugendlichen beschimpft. Dabei kam es zu einem Wortgefecht, schließlich stürmten etliche türkische Männer aus einem Lokal heraus und bedrohten den Rabbiner. Mehrere durch ihre Kleidung als Juden erkennbare Personen wurden auf der Straße bespuckt, geschlagen, angerempelt oder beschimpft. „Judensau“ musste ein Rabbiner in der Wiener Innenstadt hören, Taxifahrer weigern sich, jüdische Fahrgäste mitzunehmen. Muzicant wandte sich am Donnerstag in einem Brief an alle Gemeindemitglieder. Er sichert darin Hilfe der IKG zu und ruft alle, die Opfer solcher Übergriffe werden, auf, sich bei der Kultusgemeinde zu melden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. „Wir dürfen nicht zulassen, dass der Antisemitismus jetzt auf die 400.000 in Österreich lebenden Türken übergreift“.

Wäre es nicht so traurig, könnte man über die Ironie der Geschichte nur lachen: Da hat man sechs Millionen Juden umgebracht, die Europa bereicherten und keinen einzigen ‘jüdischen Terroranschlag’ begingen, Europa nicht ‘judaisieren’ wollten oder Ähnliches, lud sich dann aber millionenweise Moslems ein und entschuldigt diese für alle möglichen gewalttätigen islamischen Aktionen und Terroranschläge mit der Erinnerung und Mahnung an die Judenverfolgung – a la Islamophobie sei Antisemitismus. Traurig, traurig und wir werden sehen, wie sich die Europäer entscheiden, wenn sie sich entscheiden und Chevre, wirklich: In Israel gibt es Platz, nette Leute, einen Sinn, eine spritzige Wirtschaft (die Zahl der Millionäre wuchs 2009 um 42%), und man kann sich kitschige Tänze von Liberalen ankucken, ohne dass diese Gefahr laufen müssen, gelyncht zu werden (jedenfalls nicht bevor sie mit dem Tanzen anfangen).

Die Europäer müssen kapieren, dass viele Moslems und Araber unter Ihnen eine extreme und unverschleierte antisemitische Propaganda mit der Muttermilch aufsaugen: Hier ein aktuelles, peppiges arabisches Judehass-Musikvideo für Kinder und Jugendliche. Das Liedchen zeigt süße Kinderaugen und Mädels in weißen Kleidern (kurz, das ganze Programm des „Heimatkitschs“, siehe auch Nazis) die davon träumen im Dschihad zu sterben und „Palästina zu befreien“, während man ein paar böse Judenkinder sieht, die wild in die Menge reinschießen. Besonders bezeichnend dabei der Satz: „Selbst wenn sie uns die ganze Welt geben würde, würde uns das sie [‚Palästina‘] nicht vergessen lassen, oh nein“!

Mit anderen Worten: „Unser Judenhass ist so riesengroß und irrational, dass ihm alles andere ganz egal ist“. Oder auch: „Ohne Palästina, welchen Sinn hat da noch die Kindheit“!? Mit anderen Worten: Solange Israel noch den Juden gehört, kann man die Kindheit gleich in die Tonne kloppen und sich besser im nächsten Bus hochspringen. Kleine Übersetzung des Liedtextes (Anmerkung: Ich übersetze ‘Schahidim’ nicht als Märtyrer, sondern lasses es Unüebersetzt, weil Märtyrer eigentlich Leute sind, die in der Verteidigung bzw. Nichtablassung ihres Glaubens hingerichtet werden, nicht Leute, die rausgehen Ungläubige zu Töten bis man sie selbst erwischt):

Titel: Wenn wir als Schahidim sterben werden

Wenn wir als Schahidim sterben werden, werden wir in den Himmel kommen.
Nein, sagt nicht wir sind jung. Dieses Leben hat uns zu Erwachsenen gemacht.
Ohne Palästina, welchen Sinn hat da noch die Kindheit!?
Selbst wenn sie uns die ganze Welt geben würde, würde uns das sie [‚Palästina‘] nicht vergessen lassen, oh nein!
Mein Land und mein Blut sind für sie [‚Palästina‘] da.
Ohne Palästina, welchen Sinn hat da noch die Kindheit!?
Kinder, ihr habt eure religiöse Pflicht erfüllt.
Es gibt keinen Gott außer Allah und der Schahid ist Allahs Liebling.
Du hast uns die Bedeutung von Männlichkeit gelehrt.
Ohne Palästina, welchen Sinn hat da noch die Kindheit!?
Oh Allah, nimm Rache für uns!

 

2 Responses to “Judenhass in Hannover und Wien”

  1. Skipper Says:

    Bei allem Respekt!

    ich bin genau so gegen den Antisemitismus wie Sie!

    Aber mein Vaterland als „Holocaustland“ zu bezeichnen, ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit !!!

    Hat man dem betreffenden Schreiberling vielleicht ins Gehi9rn geschissen und dann das Umrühren vergesen?

    Noch ein paar Dingge dieser Art – und Ihre Website wird auf meinem PC gesperrt!

    Mit vorzüglicher Nichtachtung!

  2. Bazillus Says:

    Verehrter Vorkommentator,

    Deutschland als „Holocaustland“ zu bezeichnen, ist m. E. korrekt, wenn man es in den antisemitischen Zusammenhang stellt wie es obiger Artikel eindeutig erkennen lässt.

    Und Deutschland ist auch mein Vaterland. Würde der Artikel belanglose andere Themen beinhalten, würde ich genauso reagieren wie mein Vorkommentator.

    Ich sehe den Begriff „Holocaustland“ Deutschland insofern eingebettet in obigen Artikel nicht als kritikwürdig an. Selbst nach 1.000 Jahren wird es unserem Land angehängt werden, weil diese „maschinelle“ Judenvernichtungskampagne bisher halt einmalig auf der Welt war mit immerhin Millionen Toten, die zu beklagen sind. Und das wird uns nun einmal ewig nachhängen. Der Holocaust hat sich nun einmal hier und auf von Deutschland besetzten Gebieten abgespielt , ob wir es wollen oder nicht. In dem Zusammenhang mit der Zunahme von muslimischem Judenhass bekommt im Gegenteil diesem Begriff eine überdimensionale Bedeutung zu, nämlich die, dass sich der Judenhass trotz des Holocausts wieder hier mitten in Deutschland zunehmend etabliert und dieser wieder gelebt wird. Wenn auf Demonstrationen aus muslimischem Munde in Holland und Deutschland ungestraft lauthals gerufen werden darf: „Wo bleibt Hitler“ oder „Warum hat er nicht alle vergast“ oder „Juden ins Gas“, dann bekommt der eingangs benutzte Begriff wieder beklemmende Aktualität. Wer solches rufen darf und nicht zur Rechenschaft gezogen wird, (weil er Muslim ist oder Nichtdeutscher), dann spreche selbst ich vom Holocaustland Deutschland, weil feige Politiker nicht eindeutig Stellung beziehen. Denn dann hat der demokratische Rechtsstaat 60 Jahre nach dem Holocaust total versagt, der sich doch anfänglich zum Ziel gesetzt hatte „Nie wieder Krieg“ und „Wehret den Anfängen“. Und da wäre es Zeit gewesen, zu handeln. Aber aus Angst vor Unruhen wird wieder Vieles unter den Teppich gekehrt. Bloß keine Kante zeigen. Mit so einem Verhalten leistet der Staat somit Schützenhilfe für muslimischen Antisemitismus gegen Juden.

    Meinen Sie nicht?


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