kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Soziologin fordert Burka-Verbot in Deutschland 19. Juni 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:46

In einer Demokratie verbiete sich die Ganzkörperverschleierung, sagt Necla Kelek und warnt vor gefährlichen Strömungen in Europa.

Die Kleidungsvorschriften des Korans sind unterschiedlich auslegbar. So muss zwischen Schleier und Verschleierung unterschieden werden. Teilweise wird darunter nur die Bedeckung des Haares verstanden, teilweise aber auch die komplette Verhüllung des Körpers. WELT ONLINE stellt vier Arten vor: Der Hijab bedeckt nicht nur den Kopf, sondern auch den Körper – wie hier bei den schiitischen Mädchen im Libanon. Anders ist es. Beim arabischen Nikab, einem Gesichtsschleier. Er wird meist in Verbindung mit einem schwarzen Gewand getragen, wie zum Beispiel. Dem Tschador: Diese Möglichkeit der Verschleierung besteht aus einem großen, oft dunklen Tuch in Form eines Halbkreises. Der Umhang wird um Kopf und Körper gewunden. Die komplette Verschleierung wird als Burka bezeichnet. In das große Stofftuch ist eine flache Kappe vernäht. Im Bereich der Augen befindet sich nur ein Sichtfenster, in dem eine Art Gitter aus Stoff oder Rosshaar eingesetzt ist.

Die Soziologin Necla Kelek ist für ein gesetzliches Burka-Verbot in Deutschland. Das Tragen des muslimischen Ganzkörperschleiers habe „nichts mit Religion und Religionsfreiheit zu tun“, sagte Kelek der aktuellen Ausgabe des christlichen Medienmagazins „pro“ in Wetzlar. Hinter der Burka stecke eine Ideologie, so Kelek weiter. „Die Frau hat in der Öffentlichkeit nicht das Recht, ein Mensch zu sein“. In einer Demokratie verbiete sich eine solche Sichtweise von selbst. Deswegen müsse der Gesetzgeber eingreifen, selbst wenn es Frauen gebe, die den Schleier freiwillig wählten. Der Staat habe eine Schutzfunktion. Dazu gehöre auch, dass er prüfe, „ob die individuellen Entscheidungen einer Person gut für sie sind, oder nicht“. Kelek warnte zugleich vor dem Einfluss konservativer islamischer Strömungen in Europa. Viele öffentliche Vertreter forderten einen „rückwärtsgewandten Islam“. Auch in Deutschland kontrollierten Fundamentalisten immer mehr Gemeinden, unter anderem, weil Migranten zuwenig Anerkennung bekämen. Dieser Entwicklung solle die Gesellschaft Einhalt gebieten. „Wir müssen besser aufklären und den Menschen eine Chance geben, in unserer Kultur anzukommen“, so die Wissenschaftlerin.

Verschleierungsverbot in Institutionen Barcelonas

Die katalanische Metropole Barce­lona verbietet das Tragen eines Vollschleiers in städtischen Einrichtungen. Die Maßnahme gelte für Burka, Nikab, einen Gesichtsschleier, der nur die Augen frei lässt, oder jedes andere Kleidungsstück, das das Gesicht verhüllt. Hierzu zählen auch etwa Motorradhelme. Einen Termin für die Umsetzung nannte der sozialistische Bürgermeister Jordi Hereu am Montag nicht. Ein Verbot der Burka in den Straßen der Stadt sei nicht in Erwägung gezogen worden. Die Maßnahme richte sich nicht gegen irgendeine Religion, sondern sei auch aus Sicherheitserwägungen erfolgt, sagte Hereu. Um die Burka von den Straßen der Stadt zu verbannen, hätte es der Zustimmung des Parlaments bedurft. Als erste Stadt Spaniens hatte Ende Mai die 135.000 Einwohner zählenden Stadt Lerida im Nordosten des Landes ein Verbot von Vollschleiern beschlossen.

 

4 Responses to “Soziologin fordert Burka-Verbot in Deutschland”

  1. Bazillus Says:

    Die Burka oder die andern „Bekleidungsvorschriften“ basieren auf kranke Männerfantasien. Frauen müssen sich verstecken, weil Männer so lüstern sind. Das ist der Grund für die Entpersonifizierung der Frau in der Öffentlichkeit.

    Beispielbelegverse:
    -S. 24 V. 32. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und dass sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen , die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. …
    -S. 33 V. 60. O Prophet. Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden.

    Heutige Ausführung: Zunehmend sichtbar in Europa und Deutschland selbst im Kindergarten und Schulen als Test, inwieweit der Islam hier Fuß fassen kann. Selbst kleine Mädchen werden immer mehr in dieser Weise konditioniert, weil unsere Politiker dieses zulassen und die Frauen und Mädchen damit allein lassen. Die Frauen, die ihr Kopftuch meinen freiwillig zu tragen, haben ihre Unterdrückung bereits verinnerlicht und wenn dies nicht geschehen ist, dann verraten sie zumindest die Interessen der muslimischen Frauen in den streng islamischen Ländern, die eine Zwangsverschleierung hinzunehmen haben, um keine Repressalien von Männern erleiden zu müssen, denn wenn das entgegen der koranischen Aussage als religiöse Maßnahme angesehen wird, darf der Mann seine Frau zur Verschleierung zwingen. Auch hier wieder das Unterwerfungsprinzip der Männer- und der Ummahherrschaft, welches insbesondere die Frau trifft. Das Kopftuch bzw. die Verschleierung geben andererseits den muslimischen Frauen, die in ihrem System Menschen zweiter Klasse sind und dies leider verinnerlicht haben, immerhin noch den Stolz, sich selbst als höherwertig gegenüber den Menschen anderen Glaubens oder des Nichtglaubens zu sehen und zu fühlen. Das „Blicksenken“ gegenüber den muslimischen Männern ist zudem noch eine Geste der Unterwerfung. Da der Gruppendruck in den islamischen Gemeinden ungleich größer ist als in denen der europäischen Gesellschaft, werden sich wohl immer mehr Mädchen für das Kopftuchtragen entscheiden „müssen“, welches nach außen hin als „freie“ Entscheidung für das Kopftuch verkauft wird. Bei diesem aufgebauten intensiven Gruppenzwang als Folge eines übersteigerten Ehrdenkens innerhalb der muslimischen Gemeinschaft bleibt von individuell freier Kopftuchentscheidung wohl kaum noch Raum.

    Im Übrigen ist auch die Sure 24 Vers 61 zu beachten, der Folgendes aussagt: „Was nun die älteren Frauen betrifft, die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Dass sie sich dessen enthalten ist besser für sie. Und der Gott des Islams ist allhörend und allwissend.“ Selbst dieser Vers ist unter dem Kontext der Triebhaftigkeit der Männer zu verstehen. Wer allerdings sein Leben lang einen Schleier/Kopftuch tragen muss, ist nicht mehr in der Lage, im Alter anders zu handeln.

    Noch heute in unseren Tagen dominiert diese kranke Geisteshaltung in Form von religiösen Rechtsgutachten (Fatwen)
    Fatwa über die Frage, ob ein Muslim seine Frau zur Verschleierung zwingen darf
    Erschienen am 22.12.1979
    (Institut für Islamfragen, dh, 28.08.2008)
    Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens/Scheich Jad al-Haq Ali Jad al-Haq [u. a. ein ehemaliger Mufti [Rechtsgutachter] des Staates Ägypten]
    Frage: „Darf ein muslimischer Mann seiner Frau vorschreiben, den Schleier zu tragen?“
    Antwort: „Allah sagt: ‚Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen.‘ (Sure 24,31) … In einem anderen Koranvers sagt Allah: ‚O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen.'“ (Sure 33,59). Aischa [eine der Frauen Muhammads] sagte: ‚Asma‘, die Tochter von Abu Bakr, besuchte Allahs Propheten. Sie hatte dünne Kleidung an. Allahs Prophet wandte sich ab von ihr und sagte zu ihr: Oh Asma‘, wenn die Frau ihre Periode bekommt, darf nichts mehr von ihr zu sehen sein außer diesen [Körperteilen]; er zeigte auf sein Hände und sein Gesicht‘ … Anhand solcher Lehren ist klar, dass Frauen sich verschleiern müssen. Die meisten Gelehrten des Islam sind sich darüber einig, dass Frauen ihren ganzen Körper außer den Händen und dem Gesicht verschleiern müssen … Die Mehrheit [der islamischen Rechtsschulen] betrachtet eine Frau, die sich nicht verschleiert, als Sünderin … Sowohl der Ehemann als auch der Vater, Bruder oder der Sohn einer Frau haben das Recht, ihre Angehörige zur Verrichtung der göttlich angeordneten Pflichten zu zwingen, sei es die Anbetung Gottes, gute Werke oder ihre Bekleidung. Diese Lehre ist in Allahs Aussage begründet: ‚Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben.‘ (Sure 4,34). Allah sagt ebenfalls: ‚Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen [den Frauen].‘ (Sure 2,228). Außerdem sagt Allah: ‚Und fordere die deinen zum Gebet auf und sei [selbst] darin ausdauernd‘ [Sure 20,132] … Der Ehemann hat die Pflicht, seine Frau zur Verschleierung zu zwingen. Er muss dies tun, ansonsten gilt er genau wie sie als Sünder… Falls seine Ehefrau nicht auf ihn angemessen reagiert, muss er sie in der Abfolge, wie im Koran vorgeschrieben, züchtigen: ‚Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!‘ (Sure 4,34) …. Falls die Ehefrau ihren Ehemann bezüglich der Pflichten [des Islam] nicht gehorcht, muss er sie züchtigen, indem er sie erstmals ermahnt. Die zweite Stufe [der Züchtigung] ist, die Ehefrau im Ehebett zu meiden. Dies heißt, dass er nicht mehr mit ihr in einem Bett schläft. Danach [die dritte Stufe der Züchtigung] schlägt er sie, ohne Spuren an ihrem Körper zu hinterlassen.“
    Quelle: http://www.daralifta.org/ViewFatwa.aspx?ID=316&text=%D8%A7%D9%84%D8%AD%D9%83%D9%85

  2. Amiena Says:

    Also ist es für mich pflicht auch eine burka zu tragen wen der eheman es will

  3. Zyneb Says:

    Warum lasst ihr uns nicht leben, wir wollen?
    Ich bin KEINE unterdrückte Muslima, sondern frei…. Frei, durch meinen Schleier.
    Warum muss ICH akzeptieren, dass mir nackte Frauen um die Ohren gehauen werden aber meinen Schleier akzeptiert keiner?

    Wir irrsinnig ist diese „Toleranz“ denn bitte….

  4. Zyneb Says:

    @Bazillus – du wirst dich ja sicher nicht mehr melden zu deinem geistreichen Text hier. Lass dir trotzdem mal ne Kurznachticht da….

    Wenn du meinst, dass diese Sachen auf kranken Männerfanthasien beruhen, dann hast du nicht eine Sure verstanden und weiter kannst du ja dann sehr froh sein, dass dir viele „schlüpfrige“ Hopserchen im Sommer um die Nase tanzen….
    Man, Man, Man… ihr habt alle Sorgen


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