kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Türken schwenken voll auf islamischen Orient um! 12. Juni 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:56

Vollidioten in der EU wollten uns jahrelang weismachen, die Türken seien ein Bindeglied des Friedens zwischen Orient und Okzident und darum müsse das Land in die EU. Diese Idiotie ist auch ein fester Baustein der US-Außenpolitik. Noch dümmere Vollpfosten in der EU gehen soweit zu fordern, daß wir jeden türkischen Quatsch und alle osmanischen Frechheiten zu akzeptieren hätten, nur um die wertvollen Erdogan-Untertanen für Europa zu retten. Dabei sind die Araber, welche sich an die osmanische Herrschaft erinnern, durchaus keine Türkenfreunde. Aber die Türkei versucht aktuell Fuß zu fassen – im Iran, in Palästina!

Nun haben die von Israel erschossenen Terror-Türken der Gaza-Flotte den Schleier der Lüge, was eine türkische Mittlerrolle in Nahost angeht, zerrissen. Schon vorher gab es viele Irritationen! Erdogan pilgert nach Teheran, in arabische Länder und bis nach Südamerika, um sich als Großmacht in Nahost aufzuspielen, als Großmacht für die islamischen Länder. Die Europäer hält er nicht ohne Realitätssinn für hodenlose Asthmatiker.

Jetzt braut sich zwischen Israel und der Türkei und dem Iran etwas zusammen. Die Gaza-Blockade soll mit der türkischen oder iranischen Kriegsmarine durchbrochen werden, es werden Flotten zusammengezogen, die Drohgebärden häufen sich. Wer sich täglich informieren will, sollte die israelische Seite DEBKA anwählen, die sind militärisch bestens unterrichtet und sehr zuverlässig! Es ist nicht ausgeschlossen, daß es zu einem Seegefecht oder sonstigen Scharmützel kommt. Ein solcher Zwischenfall wäre Wasser auf unsere Mühlen! Eine Türkei, die auf Israel schießt und mit dem Atombomber Achmadinedschad gemeinsame Sache macht, kann die EU nicht aufnehmen, zumindest nicht in den nächsten zehn Jahren, und bis dahin hat Brüssel sowieso fertig!

Den allgegenwärtigen Ignoranten, auch in diesem Blog, sei nebenher mitgeteilt, daß die Hamas keine Hilfsgüter an die angeblich verhungernden Palis durchlässt. Alles, was die Terroristenflotte angeschippert hat, nimmt Hamas nicht ab. Das Zeugs liegt in Israel und schimmelt vor sich hin. Ein deutliches Anzeichen, wie arm der Gazastreifen ist, hihi! Offenbar haben manche Trottel auch noch nie gehört, daß die EU und USA Milliarden in den Palisumpf gezahlt haben und zahlen und die Araber nichts. Und schon vergessen, daß der im Westen geliebte Ober-Terrorist Arafat als Milliardär gestorben ist? Was hat eigentlich dieser Verbrecher seinen Landsleuten gespendet außer Raketen, Dynamit und Kalaschnikows?

Türken und Palästinenser – Blutsbrüder gegen Israel

Nach dem Konflikt vor der Küste Gazas rücken Türken und Palästinenser zusammen. Ein Blick hinter die Kulissen der Menschenrechtsorganisation IHH, die die Hilfsflotte organisierte, zeigt eine islamistische Kadergruppe.

Die islamisch-türkische „Stiftung für humanitäre Hilfe und Menschenrechte“ (IHH), Motor der „Freiheitsflotte“ für Gaza, ist keine humanitäre Hilfsorganisation im geläufigen Sinne. Sie als solche zu bezeichnen wäre eine Verharmlosung ihrer klaren politischen Anliegen, die sich auch aus dem radikalen Islamismus speisen. Im Besonderen gilt dies für ihren Umgang mit dem Thema Palästina. Die IHH vertritt hier eine antiisraelische Ideologie, die sich nicht nur in mancher Hinsicht mit jener der palästinensischen Hamas überschneidet, sondern auch mit großem propagandistischen Aufwand verbreitet wird. So veranstaltete sie im Zuge ihres Engagements für die Palästinenser am 25. April 2009 in Istanbul eine Konferenz zum Schutz der Jerusalemer Al-Aqsa-Moschee. Auf der deutschsprachigen Internetseite der Organisation wird diese radikalislamische Veranstaltung unter der Rubrik „Wissenschaftliche Versammlungen“ aufgeführt – eine glatte Täuschung. Denn im Vorwort des aus dieser Konferenz hervorgegangenen dreisprachigen Tagungsbands verstieg sich IHH-Chef und Gastgeber Bülent Yildirim zu der Behauptung, die „zionistische israelische Administration“ beabsichtige, die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören und an ihrer Stelle den salomonischen Tempel wieder zu errichten.

Scheich Raid Salah war prominenter Passagier der „Mavi Marmara“:
Diese Propagandalüge verbreitet die Hamas seit Jahren und mit ihr auch die israelisch-arabischen Fundamentalisten. Deren Wortführer, Scheich Raid Salah, nahm an der erwähnten Tagung mit Gleichgesinnten teil. Er gilt als Scharnier zwischen den israelisch-palästinensischen Islamisten und der Hamas. Mittlerweile ist er aber offenbar auch eine wichtige Kontaktperson zur IHH: An der Gaza-Schiffsaktion nahm der prominente Islamist denn auch als Passagier des Hauptschiffs, der „Mavi Marmara“, teil. Dass Raid Salah auch an der die Gaza-Aktion vorbereitenden Veranstaltung „World Popular Conference for the Support of Palestine“, im Mai 2009 von der IHH ebenfalls in Istanbul organisiert, beteiligt war, verwundert kaum. Die Kampagne wurde von einer Werbebroschüre mit dem Titel „Filistin“ (Palästina) begleitet, die auch einen propagandistischen Beitrag zur Delegitimation des israelischen Staates leistet. Auf ihrer Schlussseite, auf der zu Spenden für die in Gaza Hungernden aufgerufen wird, prangt eine in den Farben der palästinensischen Nationalflagge ausgemalte Karte des historischen Palästinas.

Vom Staat Israel ist keine Rede mehr: Man könnte meinen, es handle sich lediglich um eine zu gestalterischen Zwecken überspitzte Darstellung. Aber dass hier jede Spur vom israelischen Staat fehlt, hat System. Denn in der von mehreren Karten begleiteten historischen Einleitung „Palästina gestern und heute“ ist auch vom Staat Israel keine Rede. Vielmehr wird hier von den „von Israel besetzten Gebieten“ gesprochen, wenn das israelische Staatsterritorium gemeint ist. Seit Anfang 2009 unterhält die IHH ein Büro in Gaza-Stadt. Von dort wie von der Türkei aus verfolgt die Stiftung vordergründig das Ziel, rein humanitäre Hilfe für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen zu leisten. Dass es sich aber dabei um eine doppelbödige Strategie handelt, zeigt sich nicht nur daran, dass viele der Hilfsprojekte in Absprache mit der Hamas-Regierung durchgeführt werden und so zur Zementierung von deren Macht beitragen. Auch betreibt die IHH politische Agitation im Sinne der palästinensischen Islamisten.

Erdogan als Führer des islamischen Aufstiegs? So reiste der IHH-Chef Yildirim im Februar 2009 nach Gaza, um Kontakte zur Hamas-Führung zu knüpfen. Als Höhepunkt seines in den Medien breit inszenierten Besuchs darf eine Rede gelten, die er vor Tausenden Hamas-Anhängern in Gaza-Stadt hielt – Teil einer Veranstaltungsreihe der Hamas, mit der sie damals ihren „Sieg“ über Israel und dessen Militäraktion „Gegossenes Blei“ feierte. Yildirim eröffnete seine Ansprache mit einem Gruß, den er seinen Zuhörern symbolisch von zwei für Palästina historischen islamischen Schlüsselfiguren übermittelte: von Saladin, dem legendären Eroberer des Landes, und von Sultan Abdülhamid II., den die IHH mit ihrem islamistisch gefärbten Neo-Osmanismus zu einem Helden des Widerstands gegen die zionistische Besiedlung Palästinas erhebt.

Der türkische Gast sicherte der Menge die Unterstützung all jener „70 Millionen Abdülhamids“ zu, die heute in der Türkei lebten. Den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sah der Redner als ideale Führungsfigur, die sich viele Muslime wünschten – in einer Welt, die den Aufstieg des Islam erlebe. Mit diesen Parolen stimmten die Kundgebungs-Plakate überein, die Erdogan und türkische Fahnen zeigten. Yildirim beglückwünschte die Masse zu ihrem Sieg über die Juden, denen es wieder einmal nicht gelungen sei, die Muslime zu vernichten. Dann versprach er, sich für die Aufhebung der Blockade gegen den Gazastreifen einzusetzen, und ließ wissen, seine Landsleute stünden bereit, um für die palästinensische Sache als Märtyrer zu sterben.

Ein neues Band zwischen Türken und palästinensischen Arabern: Tatsächlich ging Yildirim, der im Januar 2010 Gaza abermals besuchte und sich auch mit dem Hamas-Ministerpräsidenten Ismail Hanija traf, schon vor der Schiffsaktion von einem blutigen Szenario aus. Er rechne auch damit, äußerte er am 10. April 2010 gegenüber dem arabischen TV-Sender Al-Dschazira, dass die Israelis das Feuer auf die Schiffe eröffnen und Aktionsteilnehmer zu Schaden kommen könnten. Dies geschah in der Tat, wenn auch offenbar aus anderen Gründen als den von Yildirim angesprochenen. Nun ist die Blutsbrüderschaft zwischen türkischen und palästinensischen Islamisten, die von der IHH mit ihrer Märtyrerrhetorik lange vor der Gaza-Aktion beschworen wurde, besiegelt. Wie einst, als osmanische Türken im Kampf um Palästina fielen, hätten jetzt türkische Muslime für ihre Glaubensbrüder dort ihr Leben geopfert: So glorifiziert Mehmet Kaya, IHH-Vertreter in Gaza, dieser Tage in Interviews mit lokalen Medien das neu-alte Band zwischen Türken und palästinensischen Arabern. Die Erinnerung an die jahrhundertelange Unterdrückung durch die Osmanen wird freilich gänzlich ausgeblendet.

 

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