kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Elsefara fi Elämaara – Die Botschaft im Hochhaus 2. Juni 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:54

„Ich liebe Hosny Mubarak und hasse Israel“!

Nicht wegen des wüsten Angriffs seitens der islamischen Welt (verkörpert in Türken, Arabern und Gutmenschen) auf die Juden, der nie aufhört und vorgestern seinen Gipfel erreichte, schreibe ich über diesen Film des berühmtesten und beliebtesten Schauspielers Ägyptens Adel Imam. Vor geraumer Zeit berichtete ich über seinen Film „Der Terrorist“, und wie er bestürzt über islamische Themen witzelte. Als ich diesen Film sah, kochte das Blut in meinen Adern.

       Denn der Film behandelt eine haarige Angelegenheit: Hass auf die Juden! Bis ich meine Heimatstadt Alexandria in der ersten Hälfte der 90iger verließ, wusste ich sehr wenig über diesen Hass, vielleicht weil ich mit der Kirche sehr beschäftigt war. Nur eine 16jährige Muslimin äußerte in meiner Anwesenheit, wie sie die Leiterin des Göthe-Instituts verabscheute, weil sie eine Jüdin war. In Deutschland machte ich meine erste Erfahrung bezüglich des Hasses auf Juden, als ich einige muslimische Ägypter kennenlernte. Seltsamerweise waren die Türken, Pakistaner und die restlichen Araber nicht besser. Daher beschäftigte ich mich mehr mit dieser Angelegenheit, um zu verstehen, warum der Islam diesen Hass gegen die Juden durch den Koran und die Sunna verbreitet. Dank Pater Zakaria Boutros wurde ich aufgeklärt.

Der Film an sich fußt auf wahrer Begebenheit. Es gibt wirklich eine Botschaft in Alexandria, und zwar in einem Hochhaus und nicht wie in Kairo in einem Haus. Adel Imam verkörpert die Rolle eines Ingenieurs bei einer Öl-Raffinerie in den vereinigten Emeriten. Alles, was ihm Spaß macht, sind die Evastöchter! Wegen seiner Verrücktheiten nach Frauen feuert ihn sein amerikanischer Vorgesetzte, weil er das Höschen seiner Frau in Sheriffs (Adel Imam) Jacke findet.

       Sheriff Khairy kehrt zu seiner Wohnung in Kairo zurück. Ihm fällt auf, wie alle ihn überaus freundlich behandeln, sowohl im Flughafen als auch der Taxifahrer. Beim Betreten des Hochhauses findet er eine Armee von Soldaten und Offizieren. Sie heißen ihn willkommen und machen ihn mit den Sicherheitsmaßnahmen vertraut, was er für übertrieben und belästigend findet, weil er ständig Frauen zu sich nach Hause mitnimmt. Tatsächlich geht er in einen Nightclub und holt eine Prostituierte. Während sie im Bett liegen, feuern die Dschihadisten eine Rakete, welche die israelische Botschaft verfehlt und bei Sheriff landet. Man sieht, wie die Prostituierte ihm das Geld ins Gesicht wirft und ihn anspuckt, weil er neben den Israelis wohnt.

       Sheriff wird wütend, weil er manchmal seine Wohnung nicht verlassen darf, wenn es eine Tagung in der israelischen Botschaft gibt. Er kann zum Beispiel keine Bestellung bei irgendeinem Supermarkt oder Restaurant machen, weil sie sofort auflegen, wenn sie erfahren, dass er neben den Israelis wohnt. Nach über 20 Jahren besucht er seine alten Freunde, die Alkohol trinken und Wasserpfeife mit Haschisch rauschen. Sie können es kaum fassen, dass er neben den verhassten Besatzern wohnt. Einer von ihnen ist ein Rechtsanwalt und rät Sheriff, die Juden zu verklagen, damit sie dazu gezwungen werden, das Hochhaus zu verlassen. Man hört inzwischen, wie sie von Haschisch berauscht tanzen, während sie das berühmte Lied von „Schabaan Abd Elrehim“ hören und singen: „Ich hasse Israel“! Eines Tages geht er auf Jagd nach einem Weib und trifft auf eine Demo gegen Israel. Sofort trägt er die hübsche Emanze, die diese Demo führt, auf seinen Schultern, obwohl er nicht weiß, was sie überhaupt sagen.

       Man sieht ihn mit der Rebellin in einer ganz anderen Straße, während er blödes Zeug quatscht und ihre Schenkel befummelt. Sie gefällt ihm und deswegen folgt er ihr auf Schritt und Tritt, bis sie ihn in ihre kommunistische Gruppe hineinreitet. Seine Whisky-Flasche wird ihm jedes Mal vor den Augen gesoffen und einmal hält er eine Rede vor den Kommunisten, die einen Nationalhelden aus ihm machen, und ein anderes Mal bei der Familie der Rebellin.
       Während des ganzen Filmes wird gezeigt, wie die muslimischen Ägypter die Israelis hassen, weil sie angeblich ihre Geschwister im Islam und ein muslimisches Land besetzen. Der wahre Grund des Hasses erfährt man, wenn Sheriff von den islamischen Terroristen entführt wird. Der Amir der Gruppe lässt ihm einen Sprengstoffgürtel umbinden und verheißt ihm das Paradies mit 72 schwarzäugigen Jungfrauen, weil er einige der „Enkelkinder der Affen und Schweine“ töten wird (Lesen Sie den Artikel: Basmala: Juden sind Affen und Schweine).

       Sheriff macht die Bekanntschaft des israelischen Botschafters im Fahrzug, wo er mit ihm sehr schlecht über die Juden spricht, weil er nicht weiß, dass er David Cohen ist. Sheriff bekommt die Anweisung vom Geheimdienst, sich zu mäßigen und solche Worte zu unterlassen. Um Sheriff zu zwingen, von dem Verfahren abzusehen, filmen sie ihn mit einer Frau, welche sie ihm als Köder schickten. Sie drohen ihm, ihn ins Gefängnis für mindestens 3 Jahre zu schicken, wie das ägyptische Gesetz bei Unzucht vorsieht. Sheriff muss geknickt nachgeben. Im Gerichtssaal sorgt er für Empörung, wo er verkündet, dass er alles zurückzieht, was er forderte. Alle Anwesenden, Kommunisten und normale Bürger, beschimpfen ihn, und wenn die Polizei nicht wäre, hätten sie ihn zerstückelt. Bei der letzen Szene bitte ihn der Botschafter Israels, seine Wohnung für zwei Stunden in Anspruch zu benützen, weil er sehr viele Gäste hat, die keinen Platz haben. Sheriff willigt ein und geht zu den Offizieren in dem Empfang des Hochhauses, weil er die jüdischen Gesichter nicht ertragen kann, wie der Regisseur dies zeigt. Im Fernsehen sieht er die übliche Beerdigung der Palästinenser, welche die Leiche auf einer Bahre tragen und Israel verfluchen. Auf der Bahre sieht er den Sohn seines Freundes, der mit ihm in den Emiraten arbeitete. Sheriff sieht schwarz bzw. rot und geht zu seiner Wohnung, wo er die Juden schreiend rausschmeißt. Danach widmet er sich der Befreiung Palästinas. Der Film ist in der Tat sehr gelungen, weil er den Hass der Moslems Ägyptens auf die Israelis zeigt. Das schlimmste dabei, dass er keine Lösung für diese Katastrophe vorschlug.

 

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