kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nicht für Leser unter 18! 16. Mai 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:51

Was Pater Zakaria Boutros vorhersagte, ging in Erfüllung. Die Hälfte des Islam besteht aus den Hadithen Mohameds, die von seinen Gefährten und Frauen erzählt wurden. Um diese Hälfte geht es jetzt in Ägypten. Vor wenigen Tagen veröffentlichte ich die Nachricht über das Märchen-Buch „Tausend und eine Nacht“, welches die wahabitischen Dschihadisten per Gesetz verbieten lassen wollen, weil es obszöne Stellen beinhaltet. Überraschenderweise besaß der muslimische Journalist „Mohamed Eldesuky Rushdy“ den Mut, einen Artikel über die „pornographischen Stellen“ in den diversen Büchern der Hadithe zu schreiben. Dieser Artikel ist von der ägyptischen Zeitung „Aljom Alsabaä“ am 14. Mai 2010 publiziert worden. Rushdy schreibt couragiert – oder vielleicht ist er lebensmüde – wortwörtlich: „Bald wird es von Anzeigen hageln, unzählige Dutzende von Hadithen aus den bestätigten Büchern Buchary und Moslem streichen zu lassen“. Um dies zu erklären, geht Rushdy ins Detail, und zwar irrsinnig säuisch!

       Um seinen Angriff zu rechtfertigen, erwähnte er die absurde Idee, das historische Meisterwerk „Tausend und eine Nacht“ verbieten zu lassen, weil manche Sexuellgestörte sich erregt fühlten. Wenn es so ist, dann muss man gemäß derselben Logik viele Hadithe aus sogar den zwei bestätigten Büchern Buchary und Moslem streichen, die man als „Sahih – unfehlbar“ bezeichnet. Das gilt auf alle Fälle auch für zahlreiche Bücher der Hadithe wie „Almaotä – Ibn Malek“. In den beiden Sahihen von Buchary und Moslem findet man die diversen Namen der Genitalien und Körperflüssigkeiten. (more…)

 

Muss der Islam in Europa verboten werden?

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:28

In ihrer neuesten Ausgabe vertritt die Schweizer Weltwoche, Vorkämpferin des Minarett-Verbots, unumwunden die Ansicht, dass die Diskussionen über ein Burka-Verbot unsinnig sind, da der Islam als Ganzes das Problem darstellt. Als erstes wichtiges Blatt in Europa fordert sie deshalb über ein generelles Verbot des Islam nachzudenken, da der Islam nicht reformierbar und mit der Verfassung eines demokratischen und westlich-christlichen Werten verpflichteten Landes nicht vereinbar ist. Dabei stützt sich die Weltwoche auf die umfangreiche Studie des Schweizer Islamexperten Lukas Wick, der die Selbstaussage der wichtigsten Autoritäten des Islam über den Islam und seine Reformbarkeit prüfte.

In ihrem Aufmacher schreibt sie: „Keine Trennung von Kirche und Staat, Aufruf zur Tötung von Ungläubigen, Mohammeds Massaker an den Juden – ist der Islam mit unserer Verfassung vereinbar“? Und weiter: „Müsste nicht, wenn schon, ein Koranverbot diskutiert werden“?

       Die Weltwoche meint das keineswegs als bloße Provokation, sie nimmt in ihrem Artikel, der leider nicht online verfügbar ist, kein Blatt vor den Mund. Lukas Wick stützt dabei seinen Befund nicht nur auf die Prüfung des Koran. Immerhin haben sich ja Politiker und Gerichte inzwischen darauf herausgewunden, nicht das geschriebene Wort sei verbindlich für die Beurteilung des Islam – obwohl gerade die Muslime eisern auf jedem geschriebenen Wort beharren -, sondern dessen Auslegung durch die Gläubigen. Wick hat infolgedessen nicht allein den Koran untersucht, sondern die Aussagen einer Vielzahl islamischer Religions- und Rechtgelehrter dazu. Unter all den vielen, von ihm zu Rate gezogenen namhaften Autoritäten des Islam, fand er nur einen einzigen, der einen modernen, säkularen Rechtsstaat und dessen Verfassung und Gesetze nicht von vornherein mit dem Islam für unvereinbar erklärte. (more…)

 

Internationale Presse zieht Mubarak die Ohren lang!

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 05:41

30 Jahre Ausnahmezustand

       Wie immer hält das Regime Mubaraks nicht, was es versprochen hat. Es geht diesmal um das Ausnahmezustandsgesetz, welches letzte Woche für die nächsten zwei Jahre verlängert wurde, nachdem die ägyptische Regierung im Jahr 2005 während der Wahlen versprach, dieses Gesetz abzuschaffen. Als ewiger Brecher der ungehaltenen Versprechen bezeichnete die französische Zeitung „Les Figaro“ Mubaraks Regime, welches mit diesem Gesetz die Freiheiten erstickt. Sie interviewte den Moslembruder „Essam Aliryan“, der den ägyptischen Präsidenten scharf kritisierte und zweifelte, dass es sich an Terrorismus und Bekämpfung des Drogenhandels beschränken wird, wie die ägyptische Regierung bekanntgab. „Les Figaro“ wies darauf hin, dass dieses Ausnahmezustandsgesetz seit der Erschießung vom Anwar Saddat am 06. Oktober 1981 pausenlos bis jetzt in Kraft ist. Dieses Gesetz erstickt jede Form von Meinungsfreiheit: Demos und politischorientierte Versammlungen sind Tabus – Jeder kann jederzeit inhaftiert werden; ob Bloger, Menschenrechtler oder Homosexuelle! Diese werden vor ein militärisches Gericht gestellt. Die französische Zeitung erwähnte auch die Skepsis der zahlreichen Ägypter, die hinter dem liberalen und zugleich demokratischen Elbaradei stehen. (more…)

 

Knobloch warnt vor linkem Antisemitismus

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:36

Gerne wird in linken Kreisen Kritik an Israel geübt – oft aus antisemitischen Motiven, wie die Präsidentin des Zentralrats der Juden warnt. Auf WELT ONLINE spricht Charlotte Knobloch auch über die Konflikte mit dem Vatikan und wehrt sich gegen Vergleiche zwischen Antisemitismus und Islamophobie.

WELT ONLINE: Der Ökumenische Kirchentag in München beginnt mit einem Empfang im jüdischen Gemeindezentrum. Ist Ihnen denn ganz wohl dabei – wenn Sie etwa an die in der katholischen Kirche jetzt wieder erlaubte Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden in der alten lateinischen Messe denken? Oder an die Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Brüder mitsamt dem Holocaust-Leugner Williamson durch Papst Benedikt?
Charlotte Knobloch: In einer Begegnung der Religionen in gegenseitiger Anerkennung – und das heißt ja Ökumene – einbezogen zu werden, ist ein Signal an die jüdische Gemeinschaft, das ich persönlich mit großer Freude aufnehme. Ich bin überzeugt, die Juden in Deutschland werden genauso positiv auf dieses Zeichen der Verbundenheit unserer Religionen reagieren. Die von Ihnen genannten Probleme mit der Katholischen Kirche sind ja eigentlich keine, die wir Juden mit den deutschen Katholiken haben, sondern mit dem Vatikan. Bis diese Fragen aufkamen, war unser Verhältnis zu beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland freundschaftlich und einwandfrei. Besonders herzlich war es stets mit der protestantischen Kirche, aber auch gegenüber den Katholiken gibt es ein positives Miteinander, bei dem gegenseitiger Respekt oberste Priorität hat. (more…)

 

Libyen in UN-Menschenrechtsrat gewählt

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 05:26

NEW YORK – Trotz massiver Proteste von Menschenrechtsgruppen ist Libyen in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden.

Das Land erhielt allerdings von allen 14 neuen Mitgliedern, die am Donnerstag von der UN-Vollversammlung bestimmt wurden, die mit Abstand wenigsten Stimmen. Dennoch votierten 155 der 188 vertreten Mitgliedsstaaten in geheimer Abstimmung für das Land, das von Muammar al-Gaddafi autoritär regiert wird. Die meisten anderen Länder bekamen deutlich mehr als 170 Stimmen, die Malediven sogar 185. Unmittelbar nach der Wahl sprachen die Menschenrechtler davon, dass mit dem Votum die Werte und das Vertrauen der Vereinten Nationen untergraben würden.

Meschenrechtsgruppen werfen Libyen schwere Vergehen vor: Eine Gruppe von 37 Menschenrechtsgruppen hatte Libyen und Gaddafi schwere Vergehen vorgeworfen und schwere Schäden für das UN-Gremium gesehen. „Bei der Wahl eines Landes, das ständig die Menschenrechte verletzt, verletzen die Vereinten Nationen ihre eigenen Werte, ihre eigene Logik und ihre eigene Moral“, sagte UN-Watch-Chef Hillel Neuer. (more…)

 

Moscheebau in Frankfurt

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 05:19

Vorbeter unter Verdacht

Die Informationen, die Helmut Ulshöfer am Montagabend parat hat, sind spärlich. In Enkheim soll eine Moschee entstehen, Bauträger ist ein afghanischer Kulturverein. Mehr weiß auch der Bergen-Enkheimer Ortsvorsteher einstweilen nicht zu berichten. Der Rest des Ortsbeirates nimmt die Ankündigung gelassen. „Wir sind ein ruhiger Stadtteil“, erklärt Reinhard Müller von der Fraktion „Wir Bergen-Enkheimer“, „hier kann man an und für sich auch eine Moschee bauen“.

      Ihre Gelassenheit könnten Müller und die übrigen Ortsbeiräte schon bald verlieren. Hinter dem Projekt steht nämlich der „Afghanische Kulturverein Frankfurt am Main“, eine sunnitische Gemeinde, die derzeit eine pakistanische Moschee in der Gwinnerstraße nutzt. Prominentestes Mitglied ist ihr Vorbeter, Said Khobaib Sadat, der vom hessischen Verfassungsschutz als „Hassprediger“ eingestuft wird. Der 51-Jährige ist in Frankfurt kein Unbekannter. (more…)

 

Zeiten für Christen in Gaza

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 05:10

Palästinensergebiete: „Wenn ich zum Supermarkt gehe, muss ich mich verhüllen, sonst verspotten mich die Kinder“. Hanna, eine Mitarbeiterin von Open Doors, reiste nach Gaza-Stadt, um dort zum zweiten Mal eine Frau zu besuchen. Ihr erstes Treffen mit Miriam liegt einige Jahre zurück. Von Miriam erfährt sie, wie sehr sich das Leben für Christen in Gaza verändert hat. Verändert zum Negativen. „Es gibt kaum Möglichkeiten, unser Christsein wirklich zu leben“, sagt sie. Hanna erzählt, wie sehr sich auch Miriam seit ihrem letzten Besuch verändert hat. „Damals traf ich auf eine lebensfrohe, optimistische Frau. Sie hatte ein Lächeln auf ihrem Gesicht und einen offenen Blick“.

Schleier auch für Christinnen: Miriam war aktiv in der Frauengruppe ihrer Gemeinde in Gaza. Auch früher war der Alltag für die Menschen im Palästinensergebiet nicht einfach, aber sie versuchten dennoch etwas aus ihrem Leben zu machen und sie achteten aufeinander. Aber heutzutage lastet neben all der Zerstörung durch den Gazakrieg Ende 2007 und dem Mangel an lebensnotwendigen Dingen wie Essen auch noch der Druck der lokalen Regierung auf den Christen, erfährt Hanna. Besonders die Frauen würden unter den geänderten Lebensumständen leiden. Sie müssen sich in ihrem Kleidungsstil anpassen und ihre Reisefreiheit im muslimisch geprägten Gazastreifen ist eingeschränkt. Auf der Straße sind viele Frauen schwarz verhüllt, manche tragen gar einen Ganzkörperschleier. Frauen ohne Schleier sind kaum zu sehen, sogar die Christinnen verhüllen sich, weil sie den gesellschaftlichen Druck spüren. (more…)