kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptische Asylanten auf der Strecke 14. Mai 2010

Filed under: Koptische Asylanten — Knecht Christi @ 21:51

Zum achten Mal in Folge stellte die amerikanische Kommission für die internationale Religionsfreiheit „Ägypten“ auf die „zweite Stelle“ ihrer Liste für die Länder, welche die Minderheiten aufgrund ihrer Religion und Ethnien diskriminieren. Der ägyptischen Regierung wurde vorsichtig und entschlossen vorgeschlagen, einen bestimmten Zeitplan für das Ende des Ausnahmezustandsgesetzes und die Regelung der politischen Reformationen festzulegen, an dem sie sich halten sollte. Falls die ägyptische Regierung sich daran nicht hält, wird sich die USA gezwungen finden, die jährlichen Subventionen an Ägypten zu kürzen oder gar zu streichen.

 

       Bei einer Pressekonferenz in Washington präsentierte Leonard Leo den 373-seitigen Bericht seiner Organisation. Erwähnt wurden nicht nur die Kopten, die seit dem Beginn der 70iger regelrecht verfolgt werden, sondern auch die Juden, schiitischen Moslems, Bahai, Zeugen Jehovas und die Nubier. Dabei wurde zum achten Mal durch registrierte Fälle bewiesen, wie das ägyptische Regime gar nichts gegen die religiöse Gewalt und Bevorrechtigung der Moslems unternimmt. Im Gegenteil werden die Moslems auf Kosten der Kopten und der anderen Minderheiten privilegiert. In dem Bericht bat man die amerikanische Regierung darum, Mubaraks Regime unter Druck zu setzen, damit es ein Ende dem Ausnahmezustandsgesetz bereitet wird, und damit ein einheitliches Gesetz für Errichtung der Gebetshäuser endlich verabschiedet werden wird. Weiter wurde auf Folgendes aufmerksam gemacht, was abgeschafft werden muss: Der Artikel 98 der ägyptischen Verfassung, dass keiner seine Religion ändern darf – die Verbrecher verurteilen, welche die verschiedenen Attentate und Unruhen anrichteten und unschuldige Kopten umbrachten, wie zum Beispiel bei dem Massaker von Naag Hamady – Wert auf die Menschenrechte und Religionsfreiheit zu legen, die überhaupt keine Beachtung in Ägypten findet. Denn die Lage der Kopten ist schlicht und ergreifend besorgniserregend! 

 

       Bewundernswert wurde bei diesem langen Bericht einem ganzen Kapitel gewidmet, in dem es ausführlich über die Unruhen von Matrouh, Deirut, Farschut, Naag Hamady, Ezbet Boschra, Ezbet Gergis, Ezbet Basilius und auch über den Angriff auf das koptische Kloster des Heiligen Bane (Malawy – Minya) berichtet wurde. Die amerikanische Organisation warf der ägyptischen Regierung vor, absichtlich zu verhindern, dass die Delegation der amerikanischen Kommission für Religionsfreiheit die Familien der erschossen Kopten in Naag Hamady oder die Politiker der Opposition zu treffen, als sie im Januar 2010 Ägypten besuchte. Vorgeworfen wurde der ägyptischen Regierung, wie aggressiv und wütend der ägyptische Botschafter in New York „Sameh Schokry“ die Delegation behandelte. Er stritt alle Berichte vehement ab, dass es religiöse Gewalt in Ägypten gibt. Mutig wurde in diesem Bericht zugegeben, dass die Kommission im vorigen September einen Brief an die Außenministerin Hillary Clinton schickte, indem es darum gebeten wurde, die Nominierung des Ministers „Faruk Hosny“ für den Posten des Generalsekretärs von Unisco zu verhindern, weil er die jüdischen Bücher in den Bibliotheken verbrennen lassen wollte. Ferner wurde darauf hingewiesen, wie ein Konvertit, ein Revertit oder ein Bahai es schwer in Ägypten haben, ein normales Leben zu führen, weil sie keine Personalausweise ausgestellt bekommen, auf denen ihre gewünschte Religion steht.

 

       Nach China folgt Ägypten auf der Liste der Länder, in denen keine Religionsfreiheit herrscht; dann folgen der Iran, Nigeria, Pakistan, Saudiarabien, der Sudan und Vietnam. Dies ist der unveränderte belegte Platz seit 2002! Nichtsdestoweniger bestehen die europäischen Länder darauf, in denen koptische Christin einen Antrag auf Gewährung des Asylrechts stellten, dass in Ägypten „alles in Butter“ sei. Den koptischen Asylanten werden seltsame Berichte von dem BAA (Bundesasylamt) vorgelegt, deren Quelle die ägyptische Botschaft ist. Wir wollen keine Kopten von Ägypten durch das Asylrecht vor der islamischen Säuberung retten lassen, wie manche Deutsche und Österreicher vorschlugen, sondern nur den koptischen Asylanten, die wirklich ein ernsthaftes Problem haben, Asyl gewähren lassen, anstatt sie „jahrelang“ als Dossier in den Schubläden zu vergessen. Warum sind sogar die Konvertiten unglaubwürdig, die mit Mühe und Not dem ägyptischen Sicherheitsdienst entkamen? Warum sind Kosovaner, Albaner, muslimische Iraker, Somalier und Tschetschenen erwünscht, die gar nicht mit der christlichen Kultur Europas am Hut haben? Sind die Kopten nicht in jeder Hinsicht besser als diese Moslems, welche schon bewiesen, dass sie sich niemals integrieren werden? Wir bitten die Verantwortlichen, sich von den Gutmenschen nicht beeinflussen zu lassen, dass solche Moslems eine Bereicherung der multikulturellen Gesellschaft seien. Die europäischen Länder brauchen friedliche Menschen wie Buddhisten, Hindus, Katholiken aus den Ländern Südamerikas oder eben Christen aus den verfolgten Ländern Ägypten, dem Irak und dem Sudan. Sie haben genug gesehen, wie schwer die Moslems sich weltweit integrieren!

 

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