kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tadelnde Worte eines eifersüchtigen Katholiken an Bischof Jaschke 1. Mai 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:24

Sehr geehrter Herr Bischof Jaschke,

       auf Welt-online revidieren Sie die Kritik der ev. und kath. Pressesprecher. Dort heißt es: „Doch diese Kritik wurde nun von ranghohen Vertretern beider Kirchen zurückgenommen. Für die katholische Kirche erklärte deren Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, in der Deutschen Bischofskonferenz Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog, im Gespräch mit WELT ONLINE: „Muslime und Christen sind im Glauben an den einen Gott verbunden. Dass Aygül Özkan bei ihrer Vereidigung die Gottesformel „so wahr mit Gott helfe“ gesprochen hat, ist ein richtiges Signal. Es ist ein gutes Beispiel für die Integration gläubiger Muslime in unsere Gesellschaft. Muslime geben ihren Glauben nicht auf und übernehmen als religiöse Menschen Verantwortung in unserer Gesellschaft“.

       Ich kritisiere nicht einmal den Eid, den Frau Özkan bei Ihrer Vereidigung gesprochen hat. Sie wissen genau, welche Ausfälle Herr Allah im Koran gegen die Dreifaltigkeit setzt und mit welcher Rigorosität und dämonischer Verachtung er Frauen und Nichtmuslime behandelt. Das brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Aber dieser Relgionsrelativismus geht doch schon sehr ans Eingemachte. Ich glaube, die orthodoxen Kirchen sind ehrlicher und auf dem besseren Weg, weil sie schon jahrhundertelange Erfahrungen mit dem Islam hinter sich und gegenwärtig noch machen mussten und noch müssen. Die katholische Kirche ist auf dem besten Weg ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Sie ist offenbar nicht mehr in der Lage, einfaches Glaubenswissen weder in Schulen noch in der Kirche selbst zu vermitteln. Erst das Glaubenswissen nach dem II. Vatikanum vernachlässigen und bewusst gegen den Geist des II. Vatikanums ausrichten, um dann einen matschigen Synkretismus aus Feigheit verkünden, um bloß nicht anzuecken. Immer schön dem Zeitgeist hinterher laufen. Das scheint die Devise in Deutschland zu sein.

       Sie wissen jedoch genauso gut wie ich, dass sich der Islam, ist er einmal in der Mehrheit und die fundamentalistischen Kräfte obsiegen, welches Schicksal die Kirche nehmen wird. Offensichtlich ist erst eine verfolgte Kirche eine Kirche, die die Gläubigen wieder ernst nehmen könne. Machen Sie sich bitte einmal nichts vor! Sie haben keine Kinder und brauchen sich keine Sorgen mehr zu machen. Die Menschen draußen haben Kinder und Kindeskinder und die müssen diese Feigheit, diese nötige geistige Auseinandersetzung, die jetzt nicht stattfindet, im wahrsten Sinne des Wortes mit Zwangskonversion über Unterdrückung bis hin zum Tod ausbaden.

       Wo bleibt endlich einmal das öffentliche Bekenntnis zu Jesus als Gottes Sohn im Zusammenhang mit dem Dialog mit dem Islam? Wo bleibt einmal das Bekenntnis zum Heiligen Geist, den der Gott des Islams bisher vergebens sein eigen nennt? Jesus hat uns beauftragt, das Evangelium zu verkünden. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und keiner kommt zum Vater außer durch ihn. Sie opfern im Grunde Jesus für ein Gottesbild der Menschenverachtung, den der Islam zu bieten hat. Vielleicht wären die Priester und Bischöfe insbesondere der deutschsprachigen Bistümer, die dem Papst öfter mal medienwirksam in den Rücken fallen, die Petrusse, die den Herrn mehrfach verleugnen würden aus Feigheit, als er in den Liebesopertod ging.

       Wenn ich Muslim wäre, hätte ich nicht den größten Respekt vor den Bischöfen, die aus Feigheit dem Synkretismus das Wort reden und mir nach dem Mund reden würden. Wann kommt einmal ein Graf von Galen zurück? Diesen Mut habe ich bewundert zu einer Zeit, als er noch mit dem Tod rechnen musste. Sie leben in einer Zeit, die nicht einmal besonderen Mut brauchte, um endlich einmal die christlich-katholische Glaubenswahrheit über die Dreifaltigkeit im Gegensatz zum Gott des Islam laut zu verkünden. Aber selbst dazu sind unsere Bischöfe nicht mehr imstande. Erst die Unterscheidung im Guten führt zur Wahrheit. Solange Christen weltweit vom Islam verfolgt, rechtlich benachteiligt und teilweise abgeschlachtet werden in eben dem Namen dieses Dämons, solange kann kein Muslim und auch kein Bischof der evangelischen und katholischen Kirche (die orthodoxen Kirchen und auch die Pius-Brüder – ich bin noch keiner von ihnen – haben noch den klaren Blick der positiven Unterscheidung) guten Gewissens behaupten, dass Herr Allah der Gott der Juden und Christen ist. Ich jedenfalls werde Allah als das ansehen, was er ist: eine satanische Beleidigung des einzig wahren Gottes. Der Islam ist nichts anderes als eine bedauerliche Verirrung. Und genau das ist ihm liebevoll, aber bestimmt vorzutragen.

       Und jetzt bitte nicht wieder Hinweise auf ähnliche Verse des AT. Wir sind durch Christus halt geistlich erwachsen geworden. Der Islam ist immer noch im Gedankenkonstrukt des Rechts des Stärkeren verhaftet.

Mit sorgenvollen Grüßen, welche die deutschsprachigen Bischöfe eh nicht ernst nehmen

 

2 Responses to “Tadelnde Worte eines eifersüchtigen Katholiken an Bischof Jaschke”

  1. Bazillus Says:

    Wenn wir es nicht lernen, den Islam mittels religiöser Sprache davon zu überzeugen, dass das Gottesbild dieser Religion diametral dem christlichen Gottesbild entgegensteht und wir die Anhänger dieser Religion nicht davon überzeugen können, dass Gott niemals Schlechtes verkünden kann, wie er es in allen Heiligen Schriften getan hat (die Menschen haben ihm dies in den Mund gelegt), weil er die Liebe selbst ist und sie nicht davon überzeugen können, dass göttliche Strafen in das Land der Märchen verbannt werden müssen, dann kann es nicht zur Anbetung ein und desselben Gottes kommen. Das ist ausgeschlossen.

    Auch das Christentum macht einen gravierenden Fehler:
    Die Strafe Gottes ist – weil primitiv – ausgeschlossen. Diese aktive Bestrafung durch den Gott der Liebe hat er wirklich nicht nötig. Gott rächt sich nicht, er sitzt nicht auf einer Wolke und schießt Strafpfeile auf kleine Kinder und alte Leute ab, damit sie eine lebensbedrohliche Krankheit bekommen und er schickt auch keine Erdbeben, um Tausende von Menschen zu töten und setzt so auch kein Fanal, welches die Unmoral der Menschen wie in Sodom und Gomorra bestraft. Das sind kindliche Glaubensvorstellungen, von denen wir uns verabschieden müssen. Die Strafe, die uns im Jenseits ereilen kann und wird, ist die vollständige Selbsterkenntnis über die Taten, die nicht gottwohlgefällig waren , Sünden genannt, mit denen wir andere und uns verletzt haben. Wir werden diese Verletzungen, diesen angereichteten Schaden in den anderen menschlichen Seelen in ihrer Fülle erkennen. Wir werden das ganze Ausmaß der Auswirkungen erkennen, was unsere Worte und Taten angerichtet haben. Und das ist Strafe genug. Weiß Gott. Gott braucht keine primitiven Gläubigen, die „Un- und Andersgläubige“ töten um seines Namens, um seiner Ehre willen, also im Grunde einen Ehrenmord für Gott.

    So wie Adam und Eva mit ihrem Sündenfall erkannt haben, was auf sie zukommt, so werden wir dies auch erkennen müssen. Darum ist jedes Gebet, jeder heilige und gute Gedanke, jede noch so kleine Tat vor Gott so gerechtfertigt und willkommen. Die Erkenntnis im Guten wird uns natürlich ebenso treffen. Und wir werden erkennen, in welche Stufe auf dem Weg zu Gott wir gehören. Der liebende Gott ruht in sich und lässt seine ganze Liebe raus. Nur unsere Erkenntnis wird umfassender sein werden. Er kennt Barmherzigkeit, keine Rache, kein Verstoßen in die Hölle. Dorthin kommen nur Menschen, die sich bewusst gegen Gott entschieden haben und mit ihm auch nach ihrem Tod nichts zu tun haben wollen.

    Gott kommt ohne Rechtssystem aus, er kommt ohne eine Strafprozessordnung aus. Wir sind dann in einer geistigen Ebene, in der die Erkenntnis des Selbst das entscheidende Kriterium sein wird.

    Das ist meine persönliche Meinung. Damit breche ich kein Glaubensdogma, weder das der Existenz des Himmels noch der der Hölle noch der des Fegefeuers. Im Gegenteil, ich kann nicht glauben, dass Gott da steht und jedem aktiv seinen Platz zuweist und das mit großem sadistischem Spaß, wie es im Koran geschildert wird. Das jüngste Gericht ist auch so erklärbar.

    Das muss sowohl den Christen als auch den Muslimen klar werden. Wenn wir das schaffen, sind wir auf einem guten Weg. Das allliebende Gottesbild ist es, welche alle Religionen verkünden dürfen. Der Mensch ist Ebenbild Gottes. Der Mensch jedoch hat aus Gott in den heiligen Büchern teilweise ein Ebenbild des unvollkommenen Menschen gemacht, indem er ihm ein Rachedenken, welches nur wir Menschen kennen, übergestülpt haben, indem wir ihm Racheworte in den Mund gelegt haben.

    Selbstverständlich irren verirrte Seelen und möglicherweise auch Dämonen in geistigen Unzuständen herum und können möglicherweise Einfluss nehmen. Das alles kann nicht bestritten werden, weil Jesus uns dies bestätigt hat, will ich auch nicht. Wir können uns auf Christus verlassen, der uns durch seinen Liebesopfertod zu dieser Erkenntnis geführt hat und nicht nur uns erlöst hat, sondern auch seinen Vater von einem Gottesbild der Unvollkommenheit, der Rache und der Strafe. Der Islam hält noch heute an diesem Gottesbild der festgefügten und unveränderbaren Strukturen fest, welches nur zu Unheil und Tod und Trostlosigkeit führt und wie auch das Christentum früher aus diesem Grunde dem Atheismus umfassend Raum gegeben hat. Atheisten zerbrechen an der Theodizeefrage. Wir Christen sehen auch im Leid, welches uns aber nicht Gott zugefügt hat, keinen Widerspruch. Leid ist aufopferbar wie ein Gebet. Auch wenn wir es nicht schaffen sollten, Leid aufzuopfern, so wissen wir uns in Gottes Händen geborgen. Nicht jeder kann wie Jesus agieren. Er war schließlich auch Gottes Sohn, der sich mit uns bis zum letzten Atemzug solidarisiert hat. Ein größeres Geschenk konnte uns Gott nicht machen.

  2. Bert Says:

    Ich bin gläubiger Katholiuk und leide darunter wenn Hirten wie der Weihbischof dem Zeitgeist das Wort reden.
    Es fällt schon auf,dass er immer wieder in talkshows eingeladen wird als katholischer Vertreter.Jedesmal hoffe ich,dass er den Glauben offen und klar vertritt.Die Entäuschung folg leider meist auf dem Fusse.Hier etwas relativieren,dort etwas gleichsetzen,hier Ein Lächeln,dort ein Scherzchen…….
    Und immer wieder das „Anbiedern“ an Forderungen nach mehr Protsetantisierung.Warum entsendet die Bischofskonferenz nicht starke Vertreter zu solchen Sendungen?-Gern wird auch Hans Küng als Katholik geladen.
    Dann wird schon mal die ganze Pallette der Kirchenkritik abgelassen.Irrlehren erkennt der zumeist völlig verunsicherte Zuschauer ohnehin nicht.Die Öffentlichkeitsarbeit der katholischen Kirche ist eine Zumutung.
    Jesus Christus ist der Weg,die Wahrheit und das Leben.Wer das offen verkündet sollte in talkshows gehen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s