kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Syrien geht gegen die Sprache Jesu vor 28. April 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:37

Syrien entledigt sich im Westen der aramäischen Sprache, berichtet die FAZ. Die Sprache Jesu scheint nicht mehr willkommen, Literatur und Postkarten wurden in Klöstern und Kiosken eingezogen.

       Auch wenn das Neue Testament in griechischer Sprache verfasst wurde, sprach Jesus aramäisch. Darum, so „PI-News“, nennt Jesus den kleinsten Buchstaben „Jota“, seinen Vater „Abba“ und schrie am Kreuz „Eloi, Eloi, lema sebachtani – Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“! Damals seien im Aramäischen die gleichen Schriftzeichen verwendet worden wie im Hebräischen. Heute scheint dies in Syrien nicht mehr erwünscht.

       Einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge wird aramäische Literatur in Syrien eingezogen. Lange habe Syrien als tolerant gegenüber der christlichen Minderheit gegolten. Aramäer würden nun aber Gegenteiliges berichten: In den beiden Bergdörfern Maalula und Dschubbadin nordwestlich von Damaskus wird von der christlichen Bevölkerung bis heute Neuwestaramäisch gesprochen und geschrieben, eine Spätform des Aramäischen, das vor 2000 Jahren Jesu Muttersprache war. (more…)

 

„Religiöse Verfolgung“ trotz Atheismus

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 18:23

Ex-Muslim erhält Asyl

       Die Narben, welche die Folter im Gefängnis auf seiner Haut zurück ließ, sind bis heute zu sehen. Trotzdem musste der im Jahr 2000 nach Deutschland geflohene Iraner Siamak Zare lange mit den Behörden kämpfen, um als Flüchtling anerkannt zu werden. Der Grund: Zare hatte zwar dem Islam abgeschworen, wurde aber nicht Christ – und galt für das Bundesamt für Migration (BAMF) deshalb nicht als religiös verfolgt. Erst nach mehreren Widersprüchen und dem Gang vors Bundesverfassungsgericht setzte sich Zare durch: Das BAMF erkannte an, dass Zare im Iran auch dann religiös verfolgt sein kann, wenn er sich zum Atheismus bekennt. Zare darf nun mit dem Flüchtlingspass in Deutschland bleiben – der erste Fall dieser Art.

Verschiedene islamkritische und Flüchtlingsvereine hoffen, dass dadurch ein Präzedenzfall geschaffen wurde. „Die Entscheidung muss auch in anderen Asylverfahren berücksichtigt werden“, sagte Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, der FR. Die Stiftung hatte 2007 mit anderen Gruppen die Kampagne „Asyl für Ex-Muslime“ gestartet. In deren Rahmen hatten Zare und andere Ex-Muslime auf Plakaten, im Internet und in den Medien bekannt: „Wir haben abgeschworen!“, versehen mit Fotos und vollem Namen. (more…)

 

In Europa sind Gewissensbisse zu Masochismus geworden

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:19

„Nichts ist westlicher als Hass auf den Westen“. Das schreibt der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner in seinem Buch La tyrannie de la pénitence (2006), die von Steven Randall kompetent ins Englische übersetzt und vor kurzem von Princeton University Press als „The Tyranny of Guilt: An Essay on Western Masochism“ (Titel der deutschen Ausgabe von 2008: Der Schuldkomplex. Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa) veröffentlicht wurde. „Alles moderne Denken“, fügt er hinzu, kann auf die schematische Anprangerung des Westens reduziert werden, wobei dessen die Heuchelei, Gewalt und Abscheulichkeit betont werden“.

       Er übertreibt, aber nicht allzu sehr. Er zeigt, wie die Europäer sich selbst als „den kranken Mann des Planeten“ betrachten, dessen Pestilenz jedes Problem in der nicht westlichen Welt (die er den Süden nennt) verursacht. Als der weiße Mann seinen Fuß nach Asien, Afrika oder Amerika setzte, folgten ihm Tod, Chaos und Zerstörung. Die Europäer fühlen sich als mit einem Stigma geboren: „Der Weiße Mann hat Leid und Verderben gebracht, wo immer er hingegangen ist“. Seine helle Haut signalisiert seine moralische Fehlerhaftigkeit.

       Diese provokativen Aussagen untermauern Bruckners brillante Polemik, mit der er argumentiert, dass das europäische schlechte Gewissen aufgrund von Imperialismus, Faschismus und Rassismus den Kontinent bis zu dem Punkt in den Griff genommen hat, dass die eigene Kreativität abgewürgt, das eigene Selbstwertgefühl zerstört und der eigene Optimismus dezimiert wird. (more…)

 

Basti bekreuzigte sich

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:18

Mein Herz jubelte in meinem Brustkorb vor lauter Erquickung, als ich zusah, wie der deutsche Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sich bekreuzigte, und zwar beim Betreten des Feldes und bei der Auswechselung. Abgesehen davon, dass dieser Fußballspieler überaus begabt ist, habe ich jetzt mehr Grund, auf ihn stolz zu sein. Es gefällt mir, dass er sich nicht schämt, allen Menschen zu zeigen, dass er an Gott, Jesus Christus, glaubt. Es war sowieso ein hervorragender Fußballabend für den deutschen Rekordmeister „Bayern München“, der jetzt im Finale der UEFA steht. Auf alle Fälle kann man ruhig auf das wunderbare Deutschland sehr stolz sein, selbst wenn seine Politiker andauernd Eigentore schießen! Aber hey … no body is perfekt! Gerade will Deutschland sich als tolerantes Land zweigen, und ernennt eine Türkin (sagen Sie bitte nicht Deutsche mit Migrationshintergrund) zu Ministerpräsidentin! Die gute Türkin ist so was von doof. Sie verriet sich selbst, bevor sie den Laden übernahm. Sie zeigte, was in ihr wirklich als Muslimin steckt: Vererbter Hass auf Kreuz als Symbol des Christentums und Loyalität gegenüber ihrem eigentlichen Land: die Türkei. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in der deutschen Presse las: „Özkan weicht von Merkels Türkei-Kurs ab“!

       Was kann dieser Grünschnabel? Sie kann nicht im Traum Frau Merkel das Wasser reichen. Der Beweis dafür ist ihre Entschuldigung für ihre dreiste Äußerung über die Kreuze in den Schulklassen, als Wulff sie zurückpfiff. Warum nicht vom Anfang an so? Ja, das ist die islamische Art! (more…)

 

Nachrufe auf al-Qaida sind verfrüht

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 02:08

Der Zustrom von Islamisten aus dem Westen, speziell aus Deutschland, in pakistanische Trainingslager ist ungebrochen.

Er hatte bereits die Komponenten für den Sprengstoff – Chemikalien, die in einer Drogerie für jedermann frei erhältlich sind. Er wusste, wie er daraus tödliche Sprengsätze zusammenbauen konnte – das hatten ihm die Bombenexperten der al-Qaida in Pakistan beigebracht. Und er hatte sich auch schon das Ziel für seinen Selbstmordanschlag ausgesucht: die New Yorker U-Bahn. Doch bevor der gebürtige Afghane Najibullah Zazi, der als Teenager in die USA eingewandert war, seine tödlichen Pläne in die Tat umsetzen konnte, schlug das FBI im vergangenen September zu. „Ich wollte mich opfern, um aufzuzeigen, was das US-Militär Zivilisten in Afghanistan antut“, sagte der 24-jährige, der sich Ermittlern gegenüber nach der Festnahme als äußerst gesprächig erwies. Mittlerweile sind mehrere Komplizen in Haft, darunter zwei US-Bürger. „Homegrown islamic terrorism“ („hausgemachter islamischer Terrorismus“) – nach den Anschlägen auf die Londoner U-Bahn im Juli 2005 wurde einer breiten Öffentlichkeit im Westen die Bedeutung dieses Begriffs schlagartig bewusst. (more…)

 

Out of the Dark … into the Light 27. April 2010

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 23:01

Während das Christentum in Europa durch viele Aspekte geschwächt wird, floriert das Christentum seltsamerweise in den islamischen Ländern, und zwar ohne Missionare, zumal diese öfters des Landes verwiesen werden. Es hört sich wie ein Märchen an! Es ist aber keines. Denn die Berichte der unterschiedlichen Presseagenturen belegen diese Fakten. Warum ich mich für diesen Titel entschied, ist der Versuch, den Europäern ein Bild zu präsentieren, wie sich die Konvertiten in den arabischen Ländern bezeichnen. Sie nennen sich „Überquerer“!

       Sie wanderten von der Finsternis des Islam ins Licht des Christentums. Darum kam mir den Song von dem begnadeten Sänger „Falko“ in den Sinn. Sie legen bei den diversen Sendungen des islamkritischen Senders „Alhayat“ Zeugnis für Christus ab; vor allem bie der Sendung von Pater Zakaria Boutros „Dialog der Wahrheit“. Man merkt, wie sie sich um den christlichen Glaubens bemühten, ohne einen Grund bzw. Motiv zu haben, außer die Wahrheit zu erfahren. Sicherlich darf man die Rolle Paters Zakaria Boutros, der zahlreichen Priester und Missionare nicht außer Acht lassen. Jedoch muss man auch darauf aufmerksam machen, dass die „Überquerer – Christianisierten – Konvertiten“ sich verselbständigt haben. Sie haben ihre eigenen Plattformen, Blogs und sogar ihre TV-Kanäle. (more…)

 

Ägyptens bekanntester Konvertit vor Gericht

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 22:38

Zugehörigkeitszeugnis von Pater Mathias für HegazyNagelprobe für Religionsfreiheit unter Mubarak

Gericht bestätigt Zwangskonversion von Jugendlichen zum Islam

       Ägyptens mit Abstand bekanntester Konvertit zum Christentum, der Journalist Mohamed Hegazy, stand am heutigen Dienstag vor Gericht. Hegazy hatte am 2. August 2007 als erster Ägypter die Änderung der Religionszugehörigkeit in seinem Personalausweis von „Muslim“ in „Christ“ beantragt. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte berichtet, war die heutige Verhandlung einzig zu dem Zweck angesetzt worden, das Urteil in diesem Fall zu verkünden. Das große internationale Medieninteresse bewog den vorsitzenden Richter aber, das Verfahren „zu stoppen“. Die Verhandlung verfolgten mehr Journalisten, als übrige Teilnehmer anwesend waren.

Folter für Konvertiten: Hegazy hatte sich bereits mit 16 Jahren dem Christentum zugewandt. Wegen seines „Abfalls vom Islam“ wurde er von der ägyptischen Staatssicherheit verhaftet und gefoltert. Mitglieder seiner eigenen Familie wollten ihn umbringen. Der Journalist Hegazy ahnte daher, was ihm bevorstehen würde, als er versuchte, sein Recht auf freie Wahl der Religion legal wahrzunehmen. Obwohl es in Ägypten Schätzungen zufolge mehrere Tausend Konvertiten gibt, hatte zuvor noch niemand diesen Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Nach Angaben der IGFM sind zahlreiche ägyptische Konvertiten von der Staatssicherheit verhaftet, misshandelt und gefoltert worden – darunter auch Frauen. Für IGFM Vorstandssprecher Martin Lessenthin hat der Prozess um den Konvertiten Hegazy eine herausragende Bedeutung: „Hegazys Versuch, einen Präzedenzfall zu schaffen, kann nicht hoch genug bewertet werden. Entweder führt er dazu, dass die Anwendung vom Islam in Ägypten endlich legal wird, oder er zeigt, dass die Regierung Mubarak das Recht auf religiöse Selbstbestimmung missachtet“. Der Religionseintrag in den Personalpapieren hat für ägyptische Staatsbürger sehr weitreichende zivilrechtliche Konsequenzen. (more…)