kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ich wäre gern ein Israelit 13. April 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:42

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Ehrlich gesagt beneide ich den entführten „Gilad Shalit“! Sein Land kämpft um ihn trotz der Irreführung der Araber wie „Hizb Allah“. Weder seine Familie noch die Regierung gaben ihn auf. Schamlos nutzen die palästinensischen Terroristen den Schmerz des ganzen Landes und stellen unendliche Forderungen, um den jungen Israeli freizulassen. Warum ich ihn beneide? Ganz einfach! Mein Land, Ägypten, verfolgt mich und die koptische Kirche. Die Menschenrechte werden mit Füßen zertreten. Denn es gibt weder Religionsfreiheit noch eine Spur von Meinungsfreiheit. Wenn irgendein Ägypter verschwindet, weint keiner ihm eine müde Träne nach. Die Sache mit Marawa Elschrbiny war eine Sache der islamischen Ehre, die von Fundamentalisten bitter verteidigt wird. Ein kleines Beispiel für die Verachtung der Würde jedes ägyptischen Bürgers ist das entsetzliche Phänomen „Straßenkinder“, was recht ganz gewöhnlich zum Alltag gehört. Ägypten hat über „eine Million“ davon, die zu Organspendern wurden. In den zivilisierten Ländern wie Deutschland, der Schweiz und Israel hat ein Bürger einen hohen Wert. Ich bewundere die Schweiz, und wie Land und Regierung um zwei Bürger kämpfen, welche der bekloppte Gaddafi als Geisel noch festhält, obwohl die beiden „eingebürgert“ sind.

       Ich werde die Szene nie vergessen, als Israel in Köln „Überreste“ von drei Soldaten und einen „Spion“ gegen 366 Palästinenser austauschte. Daher empfinde ich einen gehörigen Respekt gegenüber den Staaten, in denen ein Mensch einen Wert hat. Andererseits verachte ich die Länder, in denen ein Mensch nichts wert ist. Mein Respekt gilt vor allem dem Staat Israel, der standhaft und charakterfest ist, obwohl er von vielen Ländern umzingelt ist, die ihn zutiefst hassen; aber wie! In Ägypten darf kein Israeli sich auf der Straße blicken lassen. Als eine Journalistin letztes Jahr einen israelischen Minister interviewte, stand Ägypten Kopf. Man braucht nicht über Libyen, den Sudan, Syrien, den Süden Libanons und den Iran zu sprechen. (more…)

 

Israel und der gekidnappte Soldat

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:31

Video-Botschaft vom September 2009

Die Hamas fordert 1000 Palästinenser für den entführten Israeli Gilad Shalit. Darunter schlimmste Terroristen. Schon früher ließ sich der jüdische Staat auf einen solchen Deal ein. Und bezahlten ihn bitter. Israel darf einen so hohen Preis nicht entrichten. Zuletzt mehrten sich die Zeichen, dass ein Austausch von Gefangenen zwischen Israel und der Hamas näher rücke. Aber jeder, dem es auf Frieden und Stabilität im Nahen Osten ankommt, sollte sich klarmachen, was ein solcher Deal bedeuten würde. Drei Jahre ist es her, dass Palästinenser durch einen Tunnel von Gaza in ein israelisches Militärcamp gelangten, zwei Soldaten töteten und einen kidnappten. Natürlich gibt es heute niemanden in Israel, der den Soldaten Gilad Shalit nicht gern wieder zu Hause sähe. Sein Vater betreibt eine massive und effiziente Medienkampagne für seine Freilassung. Die Hamas-Führung nutzt den Druck, der dadurch aufgebaut wird, und tut ihr Bestes, noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, etwa mit dem jüngsten Video, das einen blassen Shalit in Gefangenschaft zeigt – alles in der zynischen Absicht, noch mehr eigene Gefangene freizupressen.

1000 Palästinenser gegen einen Soldaten? Inzwischen sind wir beim unglaublichen „Preis“ von rund 1000 Palästinensern angelangt, darunter sind die Drahtzieher der schlimmsten Terroranschläge, die Israel je erlebt hat – für einen einzigen israelischen Soldaten. Aber immer mehr Israelis verstehen, dass es hier nicht nur um eine eklatante Disproportionalität geht. Ein solcher Deal würde ein fatales Signal an die Palästinenser senden, und schon bald nach Shalits Rückkehr würde er einen oder mehrere weitere Fälle wie Shalit produzieren. (more…)

 

13-jähriges Mädchen verblutete nach ihrer Verheiratung

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:02

Im Jemen starb ein 13-jähriges Mädchen namens „Ilham Mahdy“, weil sie verblutete, nachdem ihr 30-jähriger Bräutigam mit Gewalt in sie eindrang. Dem Bericht des Krankenhauses zufolge verlor Ilham eine große Menge ihres Blutes durch das totale Zerreißen ihrer Vagina. Sie starb in dem Krankenhaus „Althowra – Revolution“, welches in dem Bundesland Hega (Nordwest von Sanaa) liegt, und zwar am 02. April 2010. Das war eine Austausch-Ehe gemäß der jemenitischen Tradition, damit die Schwester ihres Bräutigams einen Mann aus ihrer Familie heiratet. Im vergangenen September starb ein 12-jähriges Mädchen bei der Entbindung.

       Das jemenitische Parlament brachte einen Entwurf eines Gesetzes, welches das Alter der Verheiratung regeln sollte: für die Frauen 17 und die Männer 18 Jahre. Einige der Mitglieder sind fundamentalistische Moslems und protestierten gegen die Verabschiedung dieses Gesetzes. Folglich wurde es auf Eis gelegt, damit die Misere der Verheiratung von kleinen Mädchen weitergeht. Die Islamisten argumentieren dabei, dass der Islam das Alter der Braut nicht beschränkt. Ihr Beweis dafür ist ihr Vorbild Mohamed, der Aisha beischlief, als sie noch „neun“ Jahre alt war. Das Komitee der jemenitischen Gelehrten unter Vorsitz des Extremisten „Abd Almagid Alzindany“ veröffentlichte ein Manifest, in dem jene Gelehrten das Gesetz angriffen, welches das Alter der Frauen beschränken sollte. Für sie ist die Einschränkung des Alters, ab dem es behördlich geheiratet werden darf, „ein Verbot für das, was Allah erlaubte“. (more…)