kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ich, ein blinder Türke und das Zölibat 12. April 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 20:15

Vorurteile abschaffen!

Von klein an ertrage ich nicht, einen behinderten Menschen zu sehen. Ich werde von seelischem Schmerz überwältigt und von Gewissensbissen geplagt, weil ich diesem Menschen nichts bieten kann. Daher fange ich an, insgeheim für diese Menschen zu beten, dass Christus ihnen beisteht und sich durch sie verherrlicht. Gleichzeitig danke ich dem Herrn für meinen gesunden Körper und für die Gaben, welche er mir barmherzig schenkte und jeden Tag schenkt.

 

       Während der vorigen Karwoche sah ich einen jungen Blinden auf den Rolltreppen in einem U-Bahnhof. Ich machte mir Sorgen, dass er nicht in die falsche Richtung fahren könnte. Daher fragte ich ihn vorsichtig, in welche Richtung er fahren wollte, und ob ich ihm beim Einsteigen helfen durfte? Freundlich und dankbar nahm er mein Angebot an. Womit ich nicht rechnete, war er eine neugierige „Quatschtante“. Er stellte viele Fragen und aus Höflichkeit beantworte ich sie knapp. Aber als ich mitbekam, dass er ein Türke war, der in Österreich geboren wurde, sagte ich ihm: „Ich bin Kopte und die Kopten sind die Christen Ägyptens“. Ich wollte mir die selbstverständliche Frage aller Moslems ersparen, wenn sie hören, dass ich aus Ägypten komme: „Bist du Moslem“? Dann meinte er: „Ihr seid aber eine kleine Gruppe“! (more…)

 

Mubarak gratulierte seinem Schwager auf seine Art

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 16:57

Als ich über die Konversion des Schwagers vom ägyptischen Staatschef Mubarak, Dr. Yehia Elsaaid, berichtete, suchte ich das Bild aus, auf dem die ägyptischen Polizisten einen Mann mit Füßen treten, nachdem er zu Boden fiel, weil er das Bewusstsein verlor. Dieselbe Szene wiederholte sich mit Dr. Yehia. Ich überspringe sein Zeugnis und verspreche, es gleich zu veröffentlichen. Was mir momentan wichtiger scheint, ist der Welt zu zeigen, was ein Konvertit in den islamischen Ländern erlebt, wenn auf irgendeine Weise bekannt wird, dass er zum Christentum konvertierte. Dr. Yehia sprach mit seiner Frau und seinen Kinder über seine Entscheidung, weil er nicht mehr seinen Glauben an Christus verheimlichen konnte und wollte.

       Alle, welche ihn kannten, spürten eine positive Veränderung! Mit massiver Empörung reagierte seine Familie. Seine Gattin verließ ihn im Haus von dem edlen Viertel „Mohandisien“ und zog mit den Kindern in das zweite Haus. Stellen Sie sich das vor: Die eigene Ehefrau hat die Biester vom Sicherheitsstab alarmiert, damit sie ihrem Mann die Ohren lang ziehen, bis er zur Vernunft kommt, selbst wenn sie ihm das Fell über Kopf ziehen. Um 2:00 weckte ihn der Butler auf, weil zwei Offiziere im Empfang auf ihn warteten. Mit Schlafanzug ging Dr. Yehia die Treppen herunter, um nachzusehen, was die Herrschaften von ihm wollten. Ohne Vorrede fragten sie ihn direkt, ob es stimmte, dass er den Islam abschwor und zum Christentum übertrat? (more…)

 

Soll ich allein heulen oder heult ihr mit?

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:15

Stichwort Votivkirche! Ich weiß wirklich nicht, wer den Verstand verlor? Ich oder die katholischen Gutmenschen? Stellen Sie sich das bitte vor: Der katholische Priester, der für die Votivkirche (Wien – Österreich) verantwortlich ist, sagte am Sonntag, den 11. April 2010, auf dem ORF: „Ich habe nichts dagegen, dass Moslems in der Kirche beten, wenn es keine Messe gehalten wird“. Kann jemand mich bitte kneifen? Ich glaube, dass ich alpgeträumt habe; oder?

       Leider ist es kein Alptraum, sondern eine belegte Misere! Der Beweis dafür sind zwei Veranstaltungen, welche in dieser Kirche stattfanden, und zwar in dem Altarraum bzw. um den Altar. Die erste Veranstaltung wurde von der ägyptischen Botschaft in Wien organisiert. In dem Altarraum sang der muslimische Chor ausschließlich „islamische Lieder“, bei denen man „Allah Akbar“ und „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohamed ist sein Gesandter“ zu hören hatte! An der zweiten Veranstaltung waren Juden, Christen und türkische Moslems beteiligt. Was den Christen zum Kochen brachte, die bei den zwei Veranstaltungen anwesend waren, ist der komische Zufall, dass die Türken dieselben Lieder sangen, welche die Ägypter vortrugen, und zwar auf „Arabisch“!?! Bei diesen Christen handelt es sich um Christen aus der koptischen, assyrischen und syrisch-orthodoxen Kirche. Manche beschwerten sich bei dem Gestalter des ägyptischen Abends, weil keines der Lieder etwas über Frieden, Toleranz oder moralische Werte erwähnte. Nun fragt man sich und auch die anderen, die mitlesen: (more…)

 

Wahlkampf kam den Märtyrern Naag Hamadys zugute

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 02:17

In Ägypten werden die Trommeln für die Präsidentschaftswahl allmählich heftiger gerührt. Obwohl jeder sich sicher ist, dass Gamal Mubarak der nächste Staatschef Ägyptens wird, was seit 2005 eine beschlossene Sache ist, findet ein Kasperltheater statt. Die zwei Puppen, welche den Träumern und den Schlitzohren unterhalten sollen, sind der Ex-Chef der Atombehörde „Mohamed Albaradei“ und „Aiman Nur“. Der Letzte kandidierte im Jahr 2005 gegen Mubarak und seine Achterbahnfahrt endete im Gefängnis. Letztes Jahr wurde er aus der Haft entlassen. Anstatt Ruhe zu geben und kleine Brötchen zu backen, nahm Dr. Nur den Mund voll und kandidierte wieder. Albaradei spielt den „Hoffnungsträger“ und verspricht, sogar die Verfassung zu reformieren, ohne den zweiten Artikel zu rühren, der auf der Schariaa fußt; versteht sich! Beide „Schein-Kandidaten“ heizen den Wahlkampf, um der Welt und den Blauäugigen weiszumachen, dass es „drei“ Kandidaten gäbe. Seltsamerweise sind die Kopten auf einmal wichtig und attraktiv geworden! Sowohl Albaradei als auch Aiman Nur versprechen den Kopten, fast gleichberechtigt zu werden, was sicherlich keiner ihnen glauben kann und will.

      Viel interessanter als diese langweilige Seifenoper ist die letzte Entwicklung bezüglich der Beziehung zwischen dem Parlamentarier „Abd Elrehim Alghoul“ und dem Anführer der Mörder „Hamam Elkamouny“. Zunächst ließ die ägyptische Regierung zu, dass die Sendung von „Wael Elebrashy“ (Alhakika – die Wahrheit: www.WaelElebrashy.com) auf dem Sender „Dream“ die CD zeigen durfte, welche Herr Ing. Michael Mounir dem Sender zur Verfügung stellte, und auf der Folgendes zu sehen ist: (more…)

 

Der Herr erschien dem Heiligen Apostel Thomas

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 02:02

Der Sonntag, der dem Ostersonntag – Auferstehungsfest – folgt, wird dem Heiligen Apostel Thomas gewidmet. Dabei erinnert uns die Kirche an die Erscheinung des auferstandenen Jesus den ehrwürdigen Aposteln im Obergemach von Zion, wo dieses Mal der zweiflerische Apostel Thomas anwesend war. Diese Erscheinung galt dem Glauben dieses Apostels, damit er sich davon überzeugen konnte, dass Jesus wahrhaftig von den Toten auferstanden war. Zu sich rief Jesus ihn und sprach tadelnd zu ihm:

„Streck deinen Finger aus. Hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh.20:26-31).

       Möge Christus, unser Herr und Gott, jedem von uns die Gnade schenken, ein offenes und kein verfinstertes Herz zu eignen, in dem der Glaube ohne wenn und aber innewohnt. Allmächtiger und barmherziger Gott … schenke deinen Kindern, die an dich glauben und die dich ablehnen, einen einfachen und demütigen Intellekt. Halte die Intrigen des Feindes des Guten von uns allen fern, der mit allen Mitteln versucht, uns Stolpersteine auf unserem Weg zu dir legt. Wir beten vertrauensvoll zu dir und sind uns sicher, dass du uns erhörst und behütest; durch die Fürsprache der Heiligen Jungfrau Maria und die Fürbitten aller Heiligen und Bekenner, die deinen Gefallen durch ihre Rechtschaffenheit gewinnen durften. Erbarm dich über uns und schenke der Welt deinen Frieden. Denn dein ist das Reich, die Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.