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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Moralische Freizügigkeit contra christliche Moral 6. April 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:37

Der Hauptgrund für die blutigen Verfolgungen im Urchristentum, so erfahren wir durch Tertullian, den ältesten lateinischen Kirchenschriftsteller, war der Widerstand gegen die christliche Lehre, die der sittlichen und moralischen Freizügigkeit der Antike widersprach. Auflösung von Moral und Sitte war in allen Epochen – wir können es heute in bestürzendem Ausmaß erleben – Ursache von Glaubensabfall. Der Verlust des Glaubens jedoch – auch dies zeigt unsere Gesellschaft mit brutaler Schamlosigkeit – geht einher mit dem Verlust von Würde und natürlichem Adel. Schon Oswald Spengler vermisste zu Beginn des 20. Jahrhunderts, was heute gänzlich fehlt: Eine Vornehmheit, die nicht von der Klasse abhängig ist, sondern davon, ob jemand „Rasse“ habe, oder nicht. „Rasse“ jedoch ist eine Frage des Rückgrats, des Charakters, der Instinktsicherheit, ist Ethos (in Oswald Spenglers „Jahre der Entscheidung“). Der moralische Niedergang, der heute im ehemals christlichen Abendland zu verzeichnen  ist, hat eine immer aggressivere Haltung gegenüber christlichen Werten zur Folge, vor allem im Bereich der Sexualität. Wie Tertullian zeigt, ist Unordnung auf sexuellem Gebiet ein Nährboden für Auflehnung und Hass gegen die christlichen Glaubenswahrheiten, gegen Papst und Geistlichkeit.

Die neue Weltordnung der Sexualität

Vor zwanzig Jahren haben sich die Tore des Eisernen Vorhangs geöffnet. Was haben wir in dieser historischen Stunde der neueren Geschichte den Völkern des Ostens angeboten, und was dem in den folgenden Jahren sich immer stärker ausbreitenden Islam? Eine Welt, die das Erröten vor der öffentlichen Entblößung und Schaustellung des Leibes verlernt hat. Im Schamgefühl sehen viele nur noch den Überrest einer verklemmten Erziehung, die überwunden werden muss. Der menschliche Körper ist zum Objekt herabgesunken. Eine Schmutzflut sondergleichen überschwemmt unsere Gesellschaft. Wir haben unsere Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen an den Hedonismus und an die Wirtschaft verkauft. Woran soll die Jugend sich noch orientieren?

Der Jesuit Dominik Thalhammer schrieb nach dem Zusammenbruch des II. Weltkrieges eine Betrachtung, die in erschreckendem Maße die heutige aktuelle Zeit charakterisiert: „An der Geißelsäule hat Gott ein erschütterndes Urteil über die Sünde des Fleisches gesprochen… für alle gebrochenen Gelübde und entweihten Ehen, für die schamlosen Moden und Tänze, für alle weggeworfene Unschuld, für die stumme und die öffentliche Sünde, für den ganzen Kult des Fleisches und der Sinne, dem unsere Zeit huldigt in Wort und Schrift, in Ton und Bild und Tat. So muss das Blut des Reinsten aller Menschen fließen, um das schmutzigste aller Laster von den Seelen zu waschen. So tief muss sich Gottes Sohn erniedrigen, weil der Mensch durch diese Sünde seine Würde vergaß und unter das Tier herabsank. Man hat zu allen Zeiten gegen Ehe und Reinheit gesündigt, aber erste unserer Zeit war es vorbehalten, die sittliche Entartung noch zu rechtfertigen und die Unordnung zur Ordnung zu erklären. Erst heute ist das sittliche Empfinden soweit geschwunden, dass die Freiheit auf diesem Gebiet bereits zu den selbstverständlichen Dingen gehört, wie Essen, Trinken und Schlafen. So sehr wir auch den einzelnen entschuldigen mögen, der allgemeine sittliche Stand ist niederschmetternd“.

Ist es nach dieser Darstellung unseres gesellschaftlichen Verfalls eine Übertreibung festzustellen, dass wir uns bereit in einer neuen Weltordnung befinden :  in der „Neuen Weltordnung der Sexualität“? Die Kommissionen der UNO scheinen sich nur noch mit diesem Thema beschäftigen zu wollen.

 

7 Responses to “Moralische Freizügigkeit contra christliche Moral”

  1. Bazillus Says:

    „…Der moralische Niedergang, der heute im ehemals christlichen Abendland zu verzeichnen ist, hat eine immer aggressivere Haltung gegenüber christlichen Werten zur Folge, vor allem im Bereich der Sexualität.“

    Ja, das ist so.

    Viele Menschen, die sich dem Christenglauben verpflichtet fühlen gehen bereits in die Irre. 95 % der Katholiken in Deutschland behaupte ich jetzt einfach mal, gehen nicht mehr „jungfräulich“ in die Ehe. Sexualität wurde dem Triebdenken des Menschen angepasst. Dies wurde auch politisch gefördert und wird noch heute gefordert. Sexualität, da hat der Artikel völlig Recht, wurde zu Triebbefriedigung wie Essen, Trinken und Schlafen degradiert. Die Sexualität wird vielfach außerhalb der Liebe gelebt. Sie wird als Konsummittel benutzt. Der Unterschied der Essens-, Trinkens- und Schlafenstriebe zur Sexualität ist der, dass erstere allein bewerkstelligt werden können und die Sexualität Kontaktaufnahme zum Gegenüber erfordert. Wird Sexualität von der Liebe getrennt, was durchaus möglich ist, wird der Andere zur eigenen Triebbefriedigung benutzt. Das Ich steht im Vordergrund, nicht das Du. Aus christlicher Sicht völlig daneben!

    Ist diese Form der Sexualität erstrebenswert?

    Jetzt beginnt die religiös-ideologische Frage. Aus christlicher Sicht, die immer eine freiwillige sein soll, ist diese Form der Sexualität nicht gottgewollt. Eindeutig. Erfüllte Sexualität spielt sich in der Liebesbeziehung einer Ehe ab. Außerhalb dieser Ehe verstößt die Sexualität gegen die christliche Ordnung. Soweit die Gebote, nicht jedoch das tatsächliche Tun, was ja auch im Einzelfall nich einfach ist.

    Aus islamischer Sicht ist die Sexualität rein männlich orientiert verbunden mit dem unabdingbaren Gehorsam, die die Frau dem Mann schuldet. In der Ehe findet der Mann das Recht, Sexualität für sich beanspruchen zu können. Wenn die Frau nicht dazu bereit ist, ist sie Sünderin und in den Augen des Gottes des Islams nicht gut angesehen. Hier haben wir eine einseitige instrumentalisierte Sexualität, die der Mann rechtlich einfodern kann. Die Frau hat der Acker zu sein. Das ist zumindest die rechtliche Situation. Selbstverständlich gibt es im Islam auch Liebesehen, die auch wie überall liebevoll gelebt werden.

    Aus religiöser Sicht gibt Gott die Ordnung (im Christentum relativ gleichberechtigt, im Islam für die Frau teilweise diskriminierend) der Sexualität vor. Der Mensch, der sich religiös gebunden fühlt, hält sich so gut er kann, an die Regeln.

    Die atheistische Lebensweise kennt da keinerlei rechtlich-moralische Einschränkung bis auf die strafrechtliche Beschränkung bei Gewaltanwendung. Wie sollen Menschen, die nicht an Gott und ein Weiterleben nach dem Tod glauben, sich selbst Einschränkungen auferlegen. Wie sollen sie? Es ist dann von dem Einzelnen abhängig. Begrifflichkeiten wie Sünde oder sexuelle moralische Regeln gibt es da nicht bis auf die strafrechlich relevanten. Die moralischen Vorstellungen von Atheisten können nicht identisch sein mit christlichen oder noch weniger mit islamischen Grundsätzen.

    In der heutigen Zeit ist es auch für Christen viel schwieriger geworden mit der eigenen Sexualität umzugehen durch mediale „Umwelteinflüsse“, durch soziale Kontakte. Die christliche Umgebung in Europa geht „großzügiger“ mit den göttlichen Regeln um.

    Man mag das alles beklagen, nur es führt zu nichts. Die Kirchen als Verbände müssen da ins Spiel kommen. Abartigkeiten wie jetzt die Genderpolitik, die Abtreibung, die Pädophilie, ja dazu gehört auch die islamische Kinderehe, die Zwangsprostitution insbesondere von Kindern im Ausland (Thailand usw.), Sodomie, Pornographie, insbesondere Kinderpornographie und deren Herstellung (allein der Gedanke treibt mir die Zornesröte ins Gesicht) sind Extreme und schädliche Auswüchse dieses sexuellen Niedergangs. Die Homosexualität ist ein Betätigungsfeld für sich. Ich kann nicht sagen, ob es eine sexuelle Veranlangung ist oder eine sozial-psychische Störung, Pille danach usw. sind Betätigungsfelder für Christen, die sich in dieser Frage engagieren wollen. Aber auch das Problem Aids, welches eben nicht in den Entwicklungsländern mit Kondomen allein bekämpft werden kann. Erst eine christliche Ehe, in der das Fremdgehen tabu ist, bewahrt eben vor Aids und anderen Geschlechtskrankheiten. So einfach und möglicherweise im Einzelfall so schwer kann das sein.

    Das christliche Menschenbild im Gesamten einschließlich des Umgangs mit der Sexualität scheint mir das einzig vernünftige zu sein. Dieses sollte als erstrebenswert angesehen und auch verkündet werden. Bei Verfehlungen jedoch darf nicht die große Sünden- bzw. Höllenkeule herausgeholt werden. Das führte dann dazu, dass nichteheliche Kinder und deren Mütter wie Aussätzige behandelt wurden. Die Zeiten sind auch in christlichen Kreisen in Deutschland noch nicht lange vorbei, erst seit jahrzehnten. Das ist auch nicht erstrebenswert. Sexualität getrennt von Liebe bringt auf Dauer für jeden Menschen einen schalen Nachgeschmack und wirkt sich mit Sicherheit auf Dauer schädlich auf die Seele aus.

    Hier kann nur die Vernunft in Maß und Liebe siegen. Wer bewusst christlich lebt, dem stellen sich diese Probleme eben nicht oder nicht so stark.

    Das z. B. wäre ein Projekt für alle Kirchen, hier einmal auf diesen Gebieten zusammenzuarbeiten, wie ich es schon einmal vorgeschlagen habe. Aber da sind die einzelnen Kirchen zu sehr mit sich und ihren Problemen beschäftigt.

  2. Romen Reiter Says:

    “…Der moralische Niedergang, der heute im ehemals christlichen Abendland zu verzeichnen ist, hat eine immer aggressivere Haltung gegenüber christlichen Werten zur Folge, vor allem im Bereich der Sexualität.”

    Sg.Bazillus Bravo Bravo gut gelungen gut weiter verfasst.
    Niedergang waren wir so schlecht in Europa,dass Er Gott uns nieder gehen läßt es stimmt,daß zu 70% die Moral gesunken ist zur Berfiedung des Wohlergehens der Genüße.Aber etwas nicht kennen eine Freiheit was das Volk nun erfährt woran liegt es daß die Gunst der Tugend verloren gehe.
    Ist es nicht geringer der Fall,daß stattdessen wieder einmal der Führer des Staates sich freien Lauf an Macht Positionen erlaubt nur mit einem anderen Wort statt König oder Graf .

    Das Sie die Kirche erwähnen Bazillus ist gut denn gerade in der Phase die die Menschen gelangten an Freiheit waren sie so ziemlich alleine ohne Führung eines Christlichen dek.Politikers.

    SG.Bazillus warum sollte der Mensch nicht ein leichteres

    einfacheres leben leben war er nicht geschunden genug der harten Plagen an Skaverei ,harter körperlicher Tätigkeiten Gewalten an Naturumschwüngen.
    Die Frage bleibt doch hier offen die Menschen sind freier geworden und verwechseln die Freiheit mit teuflischer Gier.
    War es nicht anfangs so,daß die ältere Generation der Menschen noch nicht sich mireißen lies,aber erst dann als man sie als Gesellschaftsunfägiger Außenseiter deklarierte wurden diese Menschen bereiter ihren Glauben zu Gott zu verwerfen und zur Unmoral griffen,weil es ja herje so bequem ist.
    “…Der moralische Niedergang, der heute im ehemals christlichen Abendland zu verzeichnen ist, hat eine immer aggressivere Haltung gegenüber christlichen Werten zur Folge, vor allem im Bereich der Sexualität.”
    dieser Satz
    er gefällt mir leider nicht,denn einen Niedergang nur zu erwähnen ist schon schlimm genug,das vertrauen daß es viele gläubige Menschen gibt auf der Erde die beten beten bitten,es vorleben, wird Gott gnädig stimmen und die Menscheit nicht verloren gehen lassen an das Böse.
    Vielmehr werden wir bitten für die großen Sünder um Gnade.
    Wenn es gelingt wie hier oder anderen Internet Seiten
    Menschen anzusprechen ohne Druck ist einiges erreichbar.
    Alleine schon ein sündhaftes Leben eines Menschen abzuweisen der nicht bereit ist zur Veränderung kann viel bewirken diese Güte an treue zu Gott wird sich in kleinen Gruppen immer größer werden laßen können.

  3. Bazillus Says:

    War es nicht anfangs so,daß die ältere Generation der Menschen noch nicht sich mireißen lies,aber erst dann als man sie als Gesellschaftsunfägiger Außenseiter deklarierte wurden diese Menschen bereiter ihren Glauben zu Gott zu verwerfen und zur Unmoral griffen,weil es ja herje so bequem ist.

    Saubere Analyse. Genau das ist das Problem. War es schon im AT. Der Mensch kann nur schwer selbst und vor Gott verantwortlich mit der Freiheit umgehen. Es erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und einen starken Glauben, sich nicht vom für die Seele schädlichen von der Liebe getrennten sexuellen Trend der Zeit einwickeln zu lassen. Vor die Stärke des Durchhaltens hat Gott die freiwillige Erkenntnis des Guten = den Heiligen Geist gesetzt. Dazu braucht es innere und äußere Offenheit, eine Mentalität, eine Kultur des Zuhörens und des Erkennenwollens. Erst die Erkenntnis, dass die Gebote Gottes in Sachen Sexualität für den Menschen erstrebenswert sind, lässt die Kraft wachsen, auch so zu handeln.

    Die Menschen der 68-er Generation fühlten sich von den Traditionen der Kirchen eingeengt. Sie hatten nicht die Erkenntnis des christlichen, sie wollten experimentieren mit Kommunismus, Sozialismus, Marx und Engels, mit fernöstlichen Religionen und Selbsterfahrungsideologien, setzten den Begriff Freiheit absolut und insbesondere fühlten sie sich dem biblischen Gott nicht mehr verpflichtet. Sie begannen buchstäblich den Tanz ums goldene Kalb und somit im Nirwana, im Nichts. Hinzu kam eine Sprachverwirrung und fertig war der menschliche Freiheitseinheitsbrei ohne Gottes, insbesondere ohne Jesu Einfluss. Die 68-er Jahre brachten auch das TV als Konkurrenz zu „langweiligen Gottesdiensten“, der Sport verlegte seine Trainingseinheiten zu Zeiten des Gottesdienstes. Die Jugend ließ sich immer weniger von der Kirche ansprechen. Viele verschiedene geistige Strömungen ließen die Menschen unsicher werden. Welcher war der richtige Weg, wem sollten sie folgen? Jesus war nicht mehr als geistlicher Führer anerkannt, sondern als einer unter vielen, der Kumpel von nebenan. Er wurde mit zweifelhaften Führern wie Marx, Engels und Che auf eine Stufe gestellt.

    Es war nicht alles schlecht. Einige Verkrustungen in der Kirche mussten aufgebrochen werden, z. B. Selbstmörder wurden in nicht geweihter Erde beerdigt, nichteheliche Kinder und deren Mütter wurden wie Aussätzige behandelt. Für diese bedauernswerten Menschen war der Aufbruch gut. Auch dass über die Sexualität frei gesprochen werden konnte, war eine gute Seite dieser Zeit. Ohne Frage.

    Aber wie alles wurde übertrieben. Dann begann die mediale Hetzjagd von linker Presse wie Spiegel und Co. Herr Augstein war ausgewiesener Papst- und Kirchenhasser. So begann die Aggressivität gegen Glauben und Kirche mediale Gestalt anzunehmen. Teilweise bemühte man die Lüge des schweigenden Papstes Pius XII im Dritten Reich, prangerte das kirchliche und christliche Denken als rückständig, der Freiheit zuwider laufendend, an. Dieses Denken hatte deshalb gute Chancen von den Menschen übernommen zu werden, weil sie die Erkenntnis des christlichen Menschenbildes nicht mehr hatten. Die Kirchen konnten dieses wohl nur noch abgeschwächt vermitteln. Satan wurde abgeschafft, der Begriff „Sünde“ wurde selbst in der Kirche bis heute unterdrückt. Auch die Kirchenvertreter in Europa scheuten sich das Kind beim Namen zu nennen. Sünde war ein Begriff aus alter Zeit, nicht mehr zeitgemäß. Selbst Jesus wurde aus seinem historischen Kontext herausgerissen und die Kirchen hier in Europa ließen sich vom psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Geist anstecken und erschufen den „verkündeten“ Jesus, der zwar gelebt hatte, jedoch keine Wunder wirken konnte, keine Dämonen, sondern nur Krankheiten ausgetrieben hat und sonst eigentlich ein ganz netter Mensch war. Er wurde seiner Göttlichkeit beraubt. Das eucharistische Brot wurde zum heiligen Brot herabgestuft. Dies wurde nicht mehr als Leib Christi, sondern nur noch als Zeichen gesehen. Sexuelle Freizügigkeit eines Oswald Kolle wurde dem rückständigen familienfördernden Kirchendenken gegenüber gestellt.

    Raten Sie mal, für welche Lebensform man sich zunehmend entschieden hatte? Man wählte die sexuelle Freiheit. Sie ist ja auch einfacher und bequemer. Sünde gab es nicht mehr. Gott war tot. Welche Schranken sollte es noch geben? Das Christentum ist schwach geworden, schwach in seiner Identität, schwach in seinem Glaubensgerüst. Vom Glauben wurde kaum noch etwas Informatives erzählt. Lieber wurden soziale Probleme mit Religion gleichgesetzt. Humanismus ohne Gott wurde propagiert. Wozu brauchen wir Gott? Dem Atheismus wurde Tür und Tor geöffnet. Die übertriebene Emanzipation der Frau führte dazu, dass Kinder nur noch als Belastung angesehen wurden, als Problem, welches die individuelle Freiheit einschränkte. Im Zuge dieser Emanzipation wurde das Recht der Frau so übertrieben, dass selbst Kinder im Mutterleib nur noch untergeordnete Rechte hatten, sprich abgetrieben wurden. Man sprach von „Mein Bauch gehört mir“. (Dieser Spruch kann im Übrigen für jeden Lebensbereich angewandt werden und ist Ausdruck eines übersteigerten Egoismus) und Schwangerschaftsunterbrechung, als ob diese fortgesetzt werden könnte. Die Tötung im Mutterleib war kein Mord mehr. Hier wurde Unrecht zu Recht erklärt. Die Begriffsverwirrung war und ist im vollem Gange. Und so wurden alle Moralbegriffe, die den christlichen Glauben ausmachten nach und nach unterminiert und ins Verächtliche gezogen und psychologisch in die Märchenwelt verbannt. Gott spielte da schon lange keine Rolle mehr. Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Christen nahm mehr und mehr ab.

    Ich denke, das ist ein kleiner Abriss dessen, wie es zum Niedergang des europäischen Christentums gekommen ist. Letztlich wie immer übersteigerter Egoismus. Es ist ein ewiger Kampf zwischen den Kräften des christlichen Glaubens und leetztlich den Kräften des Atheismus.

    Aber in ca. 20 Jahren wird sich das Problem gelöst haben, da dann der Islam hier in Europa herrschen wird. Dann haben die politischen Linken einen Gegner hofiert, bei dem sie sich den Katholizismus in seiner Blütezeit zurücksehnen würden. Aber dann wird es zu spät sein.

  4. Romen Reiter Says:

    Sg.Person Bazillus!
    Treffer,heute traf ich einen Jungen Mannund konnte fachsimpeln mit ihm.
    Über dies uns jenes jener konnte keine Erklährungen finden fuer sein Pech im Leben oft an Kleinigkeiten öfteres schwierigere ,aufgewachsen ohne Mutter und Vater.Aber nicht des Weges abgekommen.
    Das Thema Gott das ich einschlug herje und Kirche da gabs zorne Ansprachen.
    Man muss sich denken daß ja in den Köpfen der jungen dieses Alters und jünger kein Gott abspielt ist es nicht verwunderlich wie ihr Pech zuordnen zu sein scheine.
    Ja der Gott den es nie gab,ja die der Falsche Politker
    oder ähnelnde reden der Mensch sei immer ein vages Wesen dass nach allem lange das geführt werden würde da es ja keine eigene Gedanken hege oder führe somit sich fügig machen ließe.Seine Argumente
    Ja wenn das nur eine Person sei und das womöglich der dreiviertelte Teil der Christen ,ja dann gute Kirche und Christen Ohne Worte Sie kennen die Antwort.
    Auf die Frage warum er nicht Gott anerkennen kann der Junge Mann;weil doch die Menschen immer jemanden brauchen wen schuldig zu machen.Das wären jene die den Gott zwar vermuten aber nicht nach seinem wollen leben

    SG.P. Bazillus wie weiter? dieses denken degriert in vielen Köpfen der Jungen Menschen.
    Ich konnte mit einer vehementen Starrheit feststellen an dem jungen Mann , nicht ein kleiner Funke an Glaubwürdigkeit zu Gott gäbe es.Wir fachsimpelten lange und erklährend
    Ich ließ ihn später des Weges ziehen und weiss daß Gott sich seiner annehmen wird .

  5. Bazillus Says:

    Hallo Herr Romen Reiter,
    was soll ich auf ein solches Ansinnen antworten? Das wäre schon eine Anfrage für einen Priester. Wie kann ein Atheist von der Existenz Gottes überzeugt werden, zumal dieser Mensch noch vorwiegend Pech in seinem Leben hatte. Ein Argument, welches er vorgebracht hat, ist mir aufgefallen, trifft nicht zu. Sie schreiben, „…Auf die Frage warum er nicht Gott anerkennen kann der Junge Mann;weil doch die Menschen immer jemanden brauchen wen schuldig zu machen.Das wären jene die den Gott zwar vermuten aber nicht nach seinem wollen leben.

    Dazu kann ich nur sagen, dass dies zumindest keine Christen sein können.
    Die erste Gruppe: Die Menschen, die da beschrieben werden, zählen wohl zu den Agnostikern, die es offen lassen, ob es einen Gott gibt und sich somit nicht an die Regeln halten müssen.
    Die zweite Gruppe: Die Muslime, da der Gott des Islams ja selbst die Hand bei der Schlacht führt, d. h. alle Handlungen, die Muslime begehen gegen Ungläubige und Frauen sind von diesem Gott legitimiert.

    Der Christ hat seine Schuld selbst zu tragen und mit ihr umzugehen. Nicht umsonst gibt es in den katholischen und orthodoxen Kirchen die Beichte. Dort muss man sich mit seiner eigenen Schuld auseinandersetzen. Der Christ kann seine Schuld nicht einfach so auf Gott übertragen. Wir müssen schon Reue zeigen und Buße tun, bevor wir unsere Schuld auf Jesus übertragen können. Und schwerwiegende Sünden werden uns immer gedanklich verfolgen.

    Wie geht es weiter? Religiös wird sich der Jugendliche nur vom Vorbild, vom gelebten Glauben, beeindrucken lassen. Ich denke, da kann man reden, soviel man will. Überzeugen kann man nur die wenigsten. Ich denke, dass Sie es versucht haben, ist bereits Goldes wert. Aber wie so oft, fallen gut gemeinte Worte eben nicht auf fruchtbaren Boden. Wenn die Jugend der christlichen Religion ablehnend gegenüber steht, so ist dieses Denken vielfach von Vorurteilen geprägt. Und gegen Vorurteile kann man nicht anreden, da kann man nur durch Vorleben überzeugen. Mehr bleibt nicht. Wir dürfen nur eines nicht zeigen: Fanatismus in der Mission. Der eigene feste Glaube muss dem Gegenüber als Angebot übermittelt werden, nicht als absolute Wahrheit für ihn, auch wenn er für uns die absolute Wahrheit darstellt. Den eigenen Glauben als absolute Wahrheit hinzustellen, würde jeden Neuling überfordern. Das Gegenüber würde sich sofort gedanklich einigeln. Die Jungen müssen nur zum Denken gebracht werden. Wer das erreicht, hat viel erreicht.
    Ich denke, da müssen wir auf Gott vertrauen. Vielleicht waren Sie der erste, von dem dieser junge Mann vom Glauben erfahren hat und vielleicht trifft er in seinem Leben noch mehrere Menschen, die ihm vom Glauben erzählen und auch Menschen, die den Glauben leben und insbesondere tun in Werken der Nächstenliebe. Man kann den jungen Leuten vielleicht anraten, mal in einem Kloster ein Wochenende zu verbringen und sich ein Bild zu machen oder sich über die Arbeit von Christen in bestimmten Projekten zu informieren. Den Rest muss Gott tun. Wir können nichts erzwingen. Das muss immer klar sein und das dürfen wir im Herzen behalten. Wir können nur für die Jugend beten, dass sie zur Erkenntnis kommen möge. Die Jugend hat den Vorteil, jung zu sein. Die existenziellen Fragen kommen häufiger dann, wenn sie älter geworden sind und dem Tode nahe kommen. Auch über die Sinnfrage des Lebens haben Menschen zu Gott gefunden. Worher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich? Was ist de Sinn des Lebens? Ich meine auch, dass einem Menschen, der ein Atheist ist, durchaus auch mal von Wundern, die noch heute passieren und auch wissenschaftlich untersucht wurden, erzählen sollte, wie das Blutwunder von Neapel, die Marienerscheinungen in Ägypten, das Marienbild von Guadalupe sowie den Unverweslichen. Das sind m. E. Indizien oder „Beweise“ für die Existenz Gottes. Über diesen Weg können einige wenige Jugendliche das Interesse für Religiöses bekommen, gerade heute, wo das Internet viel Wissen bietet. Es müssen aber schon Wunder sein, die hieb- und stichfest sind. Solche außergewöhnlichen Taten Gottes sind es doch, die auch unseren Glauben beleben und erhalten. Wundersucht sollte nicht gefördert werden, sondern nur die Tatsache, dass es Wunder auch heute, 2 000 Jahre nach Jesus, gibt. Es mag ein zweifelhafter Einstieg sein, aber er kann gelingen. Wer nur theoretisch über Gott erzählen kann, so ist das gut und richtig. Aber für die Jugendlichen, die mit Gott nix am Hut haben, bleibt diese Ansprache blutleer. Sie wollen Beweise. Und die können im Grunde nur über Wundertatsachen geliefert werden. Gott schenkt uns solche Dinge nicht umsonst. Sie dürfen weitergegeben werden, wenn ein Gespräch ansonsten keinen Gewinn zu bringen droht. Man darf ruhig sagen, dass man selbst auch Glaubenszweifel hat, die jeder einmal bekommt, dass der Glaube nicht statisch ist, dass der Glaube manchmal harte gedankliche Arbeit ist. Die Wundertatsachen würde ich immer an das Ende des Gesprächs setzen. Aber selbst die Wunder sind bei vielen Jugendlichen kein Grund den Glauben anzunehmen. ich selbst bin mit einem Atheisten befreundet. Wenn wir von Gott reden, ist es ein hoffnungsloses Unterfangen. Ich weiß somit, wovon ich spreche. Ich bin da sehr bescheiden geworden. Man kann und darf nichts erzwingen. Das wäre abschreckend und auf jeden Fall der falsche Weg und auch nicht gottgewollt.

    Ich hoffe, ich konnte dienen. Vielleicht kann man den einen oder anderen für diese Dinge hellhörig machen, zu einem Denkanstoß verhelfen und vielleicht jemandem dabei helfen, das zarte Pflänzchen des Glaubens einzusetzen. An Ihrer Stelle würde ich mich mit wenigen Wundern, die heute noch auf Erden festzustellen sind, mal intensiv auseinander setzen, um dann viel Faktenmaterial im Kopf zu haben, weil sich diese Gespräche ja vielfach rein zufällig und zu einer Zeit, zu der man es nicht erwartet, ergeben und man dann Vieles an Tatsachen berichten kann.

  6. Roman Reiter Says:

    Sg:Bazillus!
    Dazu kann ich nur sagen, dass dies zumindest keine Christen sein können.
    Doch der Junge Mann war getaufter Christ,
    somit steht für mich fest anaytischer Weise,dass er sowohl ja schulisch in seinen Pflichtschulgängen ja unterrichtet wurde im Katholischem Glauben.
    es hatte ihn sicher auch geprägt,sein Unglück wer weiß wie wo er aufwuchs(da es ohne Eltern geschah in Heimen ectr.)da fürfte womöglich nach der Volljährigkeit der Glaube verloren gegangen sein.Wie dies ja heutzutage hervor tritt an Kindern und Jugendlichen stimmt.
    Christ ist er somit kann man nicht sagen diejenigen seien keine Christen.Daß dieser junge mann austrat hatte zufolge seinen Worten wie es leider enorm derzeit zufolge hatt ,daß er austrat weil! es zuviel Neg.Berichte der Kirche derzeit und gab.
    Hierauf ging ich nicht auf das Thema ein mit ihm es wäre zu lange der fall gewesen,Der Bericht dies hier zu schreiben war mein Anliegen da es derezeit extrem in der gesellschaft der fall liegt.
    Daß er kein Christ ist mehr möchte ich nicht sagen,denn warum führte Gott ihn?denn sein Chrakter dürfeten in Odnung sein und Moral,ich denke eher ,daß Gott sowohl auf ihn schaut und ihn aus dessen grüden den Weg des Gottes führen bringen will.
    Es ist doch so wenn wir jene uns derer annehmen dann ist ein kl.Stein ins Rollen gebrtacht worde,wir die die beten zuhöhren müßen umso stärker werrden sind wir mit Hilfe Gottes daß wir beten beten bitren,zuhöhren nicht drängen sondern gutes Positives verbreiten Fehler vergeben Fehler der Öffetnlichkeit sofort koregieren sehen treffen wir welche ,nicht unsre Münder verschließn vor Unrecht und Schande und Lügen.
    Beten wir vor dem Altar Gottes,vergeben wir jeden auch wenn Die Diener Apostel Jesus (der Kirche Gott geweihten, Sünden begehen auch Sie sind Geschöpfe und kein Gott)
    wie es geschrieben steht ;der werfe den ersten Stein…
    Ich denke daß es ein leichteres sei zu sagen austreten der Kirche weil dies und jenes passiert in den Kirchen ,sei es da nicht eher besser zu hiterfragen kann es nicht nur ein guter Vorwand sein daß herzunehmen als gute Ausrede,da man ja eh nicht nach dem Gestze Gottes leben möge?das sei hier eher die frage hinter so vielen Austritten der Kirche.
    Will das Volk eine religion wie ;farim Freiheit zu leben nach dessen Sinnen?gäbe es sicher keine Austritte.
    Sg.Bazillus!
    Ich hoffe, ich konnte dienen. Vielleicht kann man den einen oder anderen für diese Dinge hellhörig machen, zu einem Denkanstoß verhelfen und vielleicht jemandem dabei helfen, das zarte Pflänzchen des Glaubens einzusetzen. An Ihrer Stelle würde ich mich mit wenigen Wundern, die heute noch auf Erden festzustellen sind, mal intensiv auseinander setzen, um dann viel Faktenmaterial im Kopf zu haben, weil sich diese Gespräche ja vielfach rein zufällig und zu einer Zeit, zu der man es nicht erwartet, ergeben und man dann Vieles an Tatsachen berichten kann.
    Soory da muss ich wieder wieder sprechen,denn nichts ist rein zufällig,wenn es nicht im Willen Gottes sei.Denn gerade heute wo der dienende Christ auch viel an Zeit aufbringen muß eben stark zu bleiben im leben und der Gesellschft und einem dann solch junger Mann rein zufällig, da bleibt die Frage offen.Mit Gottes Hand ?Ich denke daß Gott genau weiß was er vorhat mit jedem einzelnem wenn es Chancen gibt.

  7. Bazillus Says:

    Sehr geehrter Herr Romen Reiter,
    ich war davon ausgegangen, dass Ihr Gesprächspartner Atheist war. Meine Behauptung, :“…zu kann ich nur sagen, dass dies zumindest keine Christen sein können.“ bezog sich auf generell auf gläubige Christen. Gläubige Christen werden eine solche Behauptung nicht treffen aus den Gründen, die ich versuchte aufzuzeigen. Ihr Gesprächspartner hat wohl aus Frust und Enttäuschung darüber, dass er möglicherweise trotz Gebetes nicht erhört worden ist, seinen Glauben abgelegt und ist von Gott und auch der Kirche tief enttäuscht. Das ist eine persönliche Erfahrung, die ihm niemand nehmen und auch nicht ausreden kann. Es ist selbstverständlich auch verständlich, dass ein getaufter Christ vom Glauben abfällt und sich zu einem Atheisten entwickelt, wenn er solch schlimme Erfahrungen gemacht hat und nun auch noch die Kirchenvertreter ihn enttäuschen.
    Der Kirchenaustritt ist nicht unbedingt eine Zeichen von Glaubenslosigkeit. Die meisten wollen nur Steuern sparen.

    „…Auf die Frage warum er nicht Gott anerkennen kann der Junge Mann;weil doch die Menschen immer jemanden brauchen wen schuldig zu machen.“, ist das typische Argument, welches m. E. Atheisten im Munde führen. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass er Atheist ist. Vielleicht ist er es ja jetzt auch. Sein ganzer Zorn, seine Aussagen sprechen dafür. Vielleicht ist er ja auch noch auf der Suche und er bräuchte dringend glaubwürdige Vorbilder, die ihm zeigen, dass Menschen jesus ernst nehmen, wenn sie ihm folgen.

    Auf Ihren zweiten Widerspruch kann ich nur sagen: Da mögen Sie Recht haben. Es wird Gottes Wille gewesen sein, dass der junge Mann gerade Sie getroffen hat. Viele Begebenheiten muten vordergründig als Zufall an. Erst im Nachhinein wird den Menschen dann bewusst, dass dieser „Zufall“ das Wehen Gottes bedeutet haben könnte. Das Wort „Zufall“ nehme ich hiermit zurück. Wichtig ist m. E. nur, dass solche Menschen ernst genommen werden und mit ihnen gesprochen wird, wenn sie es wollen. Drängen sollten wir sie nicht. Und genau das haben Sie getan, nämlich Sie haben sinnvolle Gespräche mit ihm geführt und somit völlig richtig gehandelt. Vielleicht bleibt doch etwas Postives hängen. Der Heilige Geist muss mithelfen.


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