kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Licht der Auferstehung aus dem Heiligen Grab Christi 6. April 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 18:04

Licht der Auferstehung

Als ich noch ein kleiner Bengel war, hörte ich von dem Licht, welches aus dem Heiligen Grab unseres Erlösers Jesu Christi blitzt, und zwar am Karsamstag als Zeichen seiner Auferstehung. Mehr darüber erfuhr ich im Kloster des Heiligen Mina in Maryot, wo ich die Ruhe und Zurückgezogenheit suchte. Ein Mönch zeigte mir im Jahr 1991 einen Film über das Heilige Land, wo unser Heiland geboren wurde, aufwuchs, lehrte, getauft wurde, gekreuzigt wurde, starb, beerdigt wurde und auferstand. Bei dem Film wurde auch das Kloster „Alsultan“ gezeigt, um das viele Konfessionen leider stritten, was aber mich nicht interessierte.

 

       Was mir nicht aus dem Kopf ging, war das Licht der Auferstehung, welches aus dem Heiligen Grab Christi am Karsamstag aufstieg. Bis jetzt ist es verboten, nach Jerusalem zu pilgern. Der erste Grund ist der kalte Krieg zwischen Ägypten und Israel, der bis jetzt in den Medien ausgetragen wird. Um ein Visum für Israel zu ergattern, braucht man die Zustimmung des ägyptischen Parlaments. Und falls man dieses Visum – wie auch immer mit welchem Mittel – erhalte, wird man zum Sicherheitsstab eingeladen, wenn man den Kairoer Flughafen betrete. Der zweite Grund ist das Verbot seiner Heiligkeit Papst Schenuda, welches er den Kopten verhängte, und zwar als Zeichen der Solidarität mit den Palästinensern. Aus diesen beiden Gründen blieb es ein Traum für mich und viele Kopten, dieses Licht hautnahe zu sehen.

      

Heutzutage haben die Kopten aber zwei eigene Fernsehsender: CTV und Aghapy. Dank der Güte Christi kam sozusagen Jerusalem zu uns nach Ägypten. Am Karsamstag gab es auf CTV (Coptic Television) eine Live-Übertragung aus der Grabeskirche. Man sah den Patriarchen der griechisch-orthodoxen Kirche, der mit zwei großen Kerzen vor dem Heiligen Grab Jesu Christi stand. Bevor er das Heilige Grab betrete, wird er von den Wachleuten durchsucht, um auszukundschaften, dass er weder Feuerzeug noch Streichhölzer bei sich hat.

 

    Mit den Kerzen betritt der Patriarch das Heilige Grab, während die Auferstehungskirche von Hunderten Christen überfüllt ist, welche mit ihren Kerzen auf den Patriarchen warten. Im Grab betet das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche und wartet, bis der Moment der Auferstehung kommt, in dem das Licht aus dem Grab aufgeht. Wenn das grün bläuliche Licht leuchtet, was die Kameras zeigten, zündet der Patriarch seine beiden Kerzen von diesem Licht an und verlässt mit ihnen das Grab, um das Feuer seiner Kerzen den Gläubigen und der ganzen Welt zu zeigen. Jauchzend bemüht sich jeder darum, seine Kerze von dem „Heiligen Feuer“ anzuzünden. Damit jeder sich überzeugen kann, empfehle ich das Video auf unserer Seite, auf dem jeder das mit eigenen Augen zu sehen vermag, worüber ich parteilos berichte.

      

Gleich können Sie lesen, was „Salah Aldin Alajoby“ und „Abbass Pascha – einer der Söhne Mohamed Alis“ erlebten, als sie den Christen „Gaukelei“ vorwarfen und selber dieses Faktum überprüften. Darüber berichtete CTV aus den Büchern der verschiedenen Historiker.

 

3 Responses to “Licht der Auferstehung aus dem Heiligen Grab Christi”

  1. Hans D. Weitermann Says:

    Ist das Wahrheit? Oder ist das gesuchte, empfundene Wahrheit?
    Ich kann es nicht werten.

  2. Romen Reiter Says:

    Ist das Wahrheit? Oder ist das gesuchte, empfundene Wahrheit?
    Ich kann es nicht werten.

    Wen würden Sie lieber glauben?
    Wenn der Mensch ein Abbild Gottes ist,was ist möglich?
    Wenn der Mensch Jesus Christus in sich findet,was ist möglich.
    wie wenig wissen Menschen von den Wundern der Menscheit die SIe selber herbei führen können .
    Die Zeichen Gottes sind mächtiger als jeh ein Gedanke erfassen kann.
    Und wie wenig wissen die Menschen überhaupt was möglich ist lebe ich mit Gott.

  3. John3.16 Says:

    Schon zur Zeit Jesu verlangten die Menschen ein (besonderes) Zeichen – neben den wunderbaren Heilungen, die der HERR denen zuteil werden ließ, die in ihrer Not zu IHM kamen. Alle anderen Zeichen lehnte ER ab (Matt 12,38ff).

    Insofern ist das oben beschriebene Zeichen des „Lichtes der Auferstehung“ nicht heilsnotwendig. Der Glaube an den Auferstandenen führt nur über die Buße (Umkehr) und Annahme durch das Gnadengeschenks der Sündenvergebung.

    Unverständlich ist mir, daß die Kirche der Verfolgung sich ausgerechnet mit denen solidarisiert, die das Volk Gottes Israel auslöschen wollen (s. Psalm 83)!


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