kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

BBC: Die Christen sind in Großbritannien verfolgt 5. April 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 15:48

Lord Carey

Von Mohamed Taha – http://www.bbc.co.uk/arabic/worldnews/2010/03/100329_britain_religions.shtml

       Eine Reihe von den Priestern der anglikanischen Kirche richtete einen Brief an eine britische Zeitung, in dem sie ihre Besorgnis zum Ausdruck brachten, dass „gläubige Christen in England Verfolgung erleiden; verglichen mit den Menschen anderes Glaubens“. In ihrem Schreiben, welches von „Daily Telegraph“ publiziert wurde, forderten die Priester die britischen Behörden auf, die Ansichten und Normen der religiösen Christen zu berücksichtigen, wenn man die verschiedenen Gesetze gelten lassen wolle.

       Der Hauptgrund für dieses Schreiben ist das Verbot der Gesundheits-Behörden in der britischen Region „Exeter“, dass die 52-jährige Krankenschwester Shirley Kaplan ihrer Arbeit nachgehen darf, weil sie auf das Tragen eines Kreuzes an ihrer Brust während der Arbeit besteht. Das Verbot wurde damit begründet, dass dies der einheitlichen Uniform der Krankenschwestern des Krankenhauses widerspricht. Der Erklärung des Krankenhauses wurde hinzugefügt, dass Shirley übertragen wurde, eine administrative Position zu arbeiten, ohne jegliche Beeinträchtigung ihres Gehaltes.

       Dieser Fall veranlasste, dass sechs leitende Priester mit Lord Carey, ehemaliger Erzbischof von Canterbury, ein Schreiben an die Zeitung „Sunday Telegraph“ zu richten, in dem sie äußerten, wie die Christen in England diskriminiert und sogar verfolgt werden. Die Priester wundern sich, dass die Christen in einem Land wie Großbritannien verfolgt werden,  dessen Geschichte und Kultur von Christentum geprägt wurde. Als Beispiel dafür nannten sie, dass die Ansichten der religiösen Christen nicht berücksichtigt werden, wenn die Politiker die Gesetzte diskutieren, die mit Umgang mit Sexualerziehung in den Schulen und zum Beispiel mit Homosexualität zusammenhängen.

       Es wurde aber davon berichtet, dass das Krankenhaus, das Chile Kaplan verbat, als Krakenschwester zu arbeiten, weil sie ein Kreuz trug, muslimischen verschleierten Frauen erlaubt, die ähnliche Arbeit auszuüben. Aus diesem Grund entschied sich Chile dafür, das Krankenhaus zu verklagen. Viele der Briten, welche zu BBC sprachen, teilen dieselbe Ansicht Chiles. Darunter war eine Frau, die bei einem Besuch in der Kathedrale von Westminster war, unter der Bedingung der Anonymität, sagte: „Ich werde dieses Kreuz aus irgendeinem Grund niemals ablegen, selbst wenn ich dadurch meinen Job verlieren würde. Was jetzt passiert, ist wahrhaftig eine Verfolgung“! Der Ehemann dieser Frau sagte der BBC: „Es ist äußerst seltsam, dass dieser Krankenschwester nicht gestattet, ein Kreuz zu tragen. Ich habe so etwas niemals in meinem Leben erfahren“. Im gleichen Rahmen erhielt Nadia, die Angestellte bei British Airways, das Recht, das Kreuz zu tragen, während sie mit der üblichen Uniform arbeitet, als sie vor drei Jahren die Fluggesellschaft deswegen verklagte. Eine Muslimin in England namens Boschra verklagte ein Haarsalon, weil es ihr dort verboten wurde, das Kopftuch während der Arbeit zu tragen. Ebenso weigerte Lillian sich, die im Standesamt arbeitet, die Ehe von einem homosexuellen Paar zu schließen. Infolgedessen führt sie einen rechtlichen Kampf mit den Gerichten.

 

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