kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Stigmata … Wahrheit oder Schwindel? 2. April 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 05:02

Papst Schenuda empfing Mirna

Jeder von uns Christen weiß, warum wir das Kreuz auf unseren Kirchen, in unseren Kirchen und in unseren Wohnungen platzieren. Die Kopten lassen sich ein Kreuz auf dem rechten Handgelenk tätowieren. Klerus und Laien tragen das Kreuz an der Brust und halten es in der Hand, wenn sie beten. Das alles tun wir, weil wir wissen, was Jesus Christus, unser Heiland, für uns am Heiligen Kreuz erlitt, um uns zu erlösen. Vielleicht hat der eine oder der andere den Film „Die Passion Christi“ von Mel Gibson gesehen. Trotz der negativen Kritik der Unwissenden war der Film in keinster Weise übertrieben. Im Gegenteil dazu! Was Jesus, unser Herr und Gott, erlitt und erduldete, kann kein Mensch darstellen. Jedoch zerreißt jedem das Herz, der sieht, wie brutal die römischen Soldaten den Heiland mit „dem Flagrum Taxillatum, dem Plumbum oder Plumbatum (mit Bleikugeln und spitzigen Kochen versehen)“ auspeitschten, was das Turiner Grabtuch Jesu Christi eindeutig und  unanfechtbar aufweist.

       Jedes Jahr erinnern wir uns an das, was Christus für uns erlitt: „Er wurde wegen unserer Verbrechen durchbohrt und wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm. Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir hatten uns alle wie Schafe verirrt. Jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen“ (Jes.53:5). Ich sage mir selbst, dass ich nicht besser als Judas, die brutalen Soldaten und bösen Verschwörer von Ältesten, Schriftgelehrten und Pharisäern. Wie oft habe ich dich, meinen Gott, verraten? Nägel in deine Hände und Füße geschlagen? Mit Lanze in deine Seite gestochen? Dir Dornen aufgesetzt? Essig statt Wasser zum Trinken gegeben? Dich geohrfeigt, bespuckt und verhöhnt?

       Jesus wurde anstatt mir gekreuzigt! Ich bin doch Barabas, der freigelassen wurde. Und ich bin Petrus, der dich verleugnete, weil er Angst vor einer Magd hat. Und wenn du dich nicht über mich erbarmt hättest, wäre ich wie Judas durch Erhängen tot. Wenn ich der Wurm so von Schuldgefühl gepeinigt wird, weil ich in der Sünde lebe und in ihr verharre, wie ist es dann mit Menschen, die Christus ihr ganzes Leben widmen, nachdem sie die Welt hinter sich hinterließen, um jeden Tag ihr Kreuz zu tragen und Christus zu folgen, wie er uns zum Rat gab.

       Je mehr der Mensch die Güte Christi auskostet, desto mehr wird sein Verlangen, ihm zu folgen und für ihn zu leben. Diese Menschen steigern sich in der Liebe zu Christus, sodass sie ihn darum bitten, dass sie etwas von seinem Leid am Kreuz erfahren möchten. Sie werden durch das Lob der Menschen nicht hochmütig und schlagen stets ihre Brust: Gott erbarm dich über mich, denn ich bin ein nutzloser Knecht und kann keine Buße tun. Einigen, die sehr hohe Stufen an Spiritualität erreichten, erlaubt Gott während der Karwoche, und genau am Abend zu Karfreitag, dass sie seine Wundmale (vier Wundmale durch die Nägel in den Händen und Füßen – Dornenkrone – Lanzenstich in der rechten Seite) und etwas von seinem Leid erhalten.

       Was mir bis vor vier Jahren bekannt war, waren zwei Frauen aus den Philippinen und aus Syrien. Die Syrerin Mirna blieb an meinem Gedächtnis haften, weil seine Heiligkeit Papst Schenuda sie empfing, und wie man im Foto sieht, trocknete er mit einem Taschentuch die Wundmale ihrer Hände. Dann dürfte ich den italienischen Mönch Padre Pio kennenlernen. Ich kann leider nicht alle Namen nennen, welche wirklich viel sind. Jedoch kann ich jedem von uns empfehlen, dieses Phänomen zu analysieren und nicht daran zu zweifeln. Diese Menschen trugen Botschaften von Christus an die Welt; Christen und Nicht-Christen. Lasst uns die Herzen, Ohren und Augen öffnen, ohne wie der Apostel Thomas vorzugehen. Jeder sollte sich selbst die Frage stellen: „Was willst du, Herr, mir durch deine heilenden Wundmale sagen“?

 

One Response to “Stigmata … Wahrheit oder Schwindel?”

  1. Das was du gesagt hast hat mich sehr berührt.Du hast ganz recht aber Jesus selbst sagte die Worte “ Vater vergib ihnen den sie wissen nicht was sie tun“ das waren seine eigenen Worte und wie du gesagt hast Jesus ist für uns gestorben und er hat die schuld auf sich genommen.Aber wir sind die die schlimmes getan haben und nicht er aber wen jeder dies liest was du geschrieben hast dann werden sie mit Sicherheit das selbe schreiben wie ich
    Danke,Danke das du mir die Augen geöffnet hast Danke 🙂


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