kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Selbstmordanschläge in Moskau – Die Rückkehr der Schwarzen Witwen 29. März 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 19:57

Der Anführer der kaukasischen Terroristen, Doku Umarov, in einem Interview im Februar 2010

Dutzende Verletzte, fast 40 Tote: Die Anschläge an Moskauer U-Bahn-Stationen haben den größtmöglichen Schrecken in den Alltag zurückgebracht. Hinter der Tat stecken vermutlich Frauen aus dem Kaukasus – und sie wollen mehr als nur ein freies Tschetschenien.

 

       Die Angst ist nach Moskau zurückgekehrt. Einige wenige Jahre konnte sich Russland der Illusion hingeben, dass sich die Hauptstadt würde schützen lassen vor dem Terror. Aber im November starben fast 30 Menschen bei einem Anschlag auf einen Schnellzug zwischen Moskau und Sankt Petersburg. Nun sind am Montagmorgen zur Rushhour zwei Bomben in der Moskauer Metro explodiert. Es waren Selbstmordanschläge, sagen die Behörden, die Täter wahrscheinlich Frauen aus dem Kaukasus. Die Schwarzen Witwen sind wieder da.

       Warum jetzt? Warum so? Wie mit jedem Anschlag auf weiche Ziele, auf Züge, Märkte, Schwimmbäder, wollten die Täter auch diesmal den größtmöglichen Schrecken in den Alltag tragen. Kein Moskauer, der nicht irgendwann Metro fährt. Aber die Botschaft ist subtiler, die Tat perfider. Die Station Park Kultury, wo eine der Bomben explodierte, liegt unter dem Gorki-Park, Stalins Freizeit-Oase für die werktätigen Massen mit Karussells und Luftballons. Oberhalb der Haltestelle Lubjanka wiederum steht die Zentrale des Geheimdienstes, des FSB.

       Damit rückt eine Institution in den Mittelpunkt, die nicht nur einer der größten Profiteure des Konflikts ist, sondern auch eine Quelle der Gewalt im Kaukasus. Tag für Tag rücken in Inguschetien und Dagestan Geheimdienstler zu bestens vergüteten Spezialoperationen gegen Untergrundkämpfer aus; dabei verschwinden Unschuldige, werden Geständnisse mit Folter erpresst, Häuser geplündert, Menschenrechtler bedroht – der Hass wächst. (more…)

 

Terror in Russland – Eine Chronik des Schreckens

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 19:39

Schwarze Witwen Tschetscheniens

lsamistischer Terror hält Moskau in Atem

29. März 2010: Russland leidet unter islamistischen Terror. In den vergangenen Jahren wurden Hunderte Menschen bei Anschlägen getötet. Eine Chronik:
27. November 2009: Bei einem Anschlag auf den Schnellzug Moskau- St. Petersburg kommen 26 Menschen ums Leben. Etwa 100 weitere werden verletzt. Tage später bekennen sich islamistische Extremisten zu der Tat und kündigen einen „Sabotagekrieg“ gegen die „blutige Besatzungspolitik“ Moskaus im Kaukasus an.
(Anschlag auf den „Newski Express“: Islamisten bezichtigen sich sowie Ein Land in Schockstarre)

17. August 2009: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in der Stadt Nasran in der russischen Teilrepublik Inguschetien mit 200 Kilogramm Sprengstoff in seinem Kleintransporter in die Luft. Mindestens 25 Menschen sterben, mehr als 200 werden verletzt. (Siehe auch: Terroranschlag in Inguschetien: Wo Russland seine Fahne einrollt)

13. August 2007: 60 Fahrgäste werden verletzt, als infolge eines Bombenanschlags ein Schnellzug auf der Fahrt von Moskau nach St. Petersburg entgleist. (more…)

 

Wegen einer Fete verdächtigen die Saudis einen Moslem, dass er „Christ“ sei!

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 17:52

Ägyptische Tageszeitung Alfagr vom 21.03.2010 – von Maged Habata

       Vielleicht verwundert es Sie nicht, dass die saudischen Zuchthüter (friedlich befehlen und das Böse unterbinden) einen Ägypter festnahmen, weil er einen erfreulichen Einlass zu feiern hatte, auf den er sechs Jahre lang wartete. Vielleicht staunen Sie ein wenig, wenn Sie erfahren, dass eine ganze Polizeieinheit den Zuchthütern dabei half, diesen Ägypter und seine 200 ägyptischen Gäste zu züchtigen. Denn es ist zu einer normalen Sache geworden, dass die Ägypter in der arabischen Welt zum Fußabtreter wurden. Man führte die Ägypter wie Gangster zur Polizeistation ab, ohne das Recht auf Rechtsanwalt oder Rücksicht auf Krankheit oder familiäre Notwendigkeiten zu nehmen, und vor allem ohne einen Grund für diese Festnahme!

       Sie werden aber sich tot lachen, wenn Sie erfahren, dass die saudischen Zuchthüter den muslimischen Ägypter verhafteten, weil sie ihn für einen „Christ“ hielten, der „Weihnachten“ feierte! Wie kann man in März Weihnachten feiern? Vielleicht weil manche Moslems nach Mekka fliegen, nachdem die Pilgersaison vorbei war! Aschraf, der seit 12 Jahren in Saudi Arabien lebte und dort als Bauer arbeitete, feierte die Geburt seines Sohnes, auf den er sechs Jahre wartete. Vor lauter Freude gab er ein Gastmahl und lud seine engen Freunde dazu. Sie haben nur orientalische Speise und Getränke genossen und leise Musik gehört. Zur saudischen Zeitung „Alwatan – Heimat“ sagte Aschraf: „Was mich am meisten verletzte, war ihr Vorwurf, dass ich ein „Christ“ sei. Denn ich gehöre zur Nation Mohameds. Erst um 3:00 wurde ich aus der Polizeistation entlassen. Ich versichere Ihnen, dass keiner der Nachbarn sich beschwerte“. (more…)

 

Bonner Brief an Mubarak

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 14:01

Hr. Ramzy, Vorsitzender der Kopten Hollands

Die in Bonn versammelten koptischen Menschrechtsorganisationen aus Amerika, vielen Ländern Europas und Ägypten fertigten einen Brief unter der Schirmherrschaft Bischofs Damian an, den sie an den ägyptischen Staatschef richteten. Dieser Brief beinhaltet das, was in der deutschen Stadt Bonn an Themen behandelt wurde. Unter anderem konzentrierten sich die koptischen Menschenrechtler auf die Entführung und Zwangsislamisierung minderjähriger Koptinnen, die mühsame Errichtung oder Renovierung von Kirchen, die Reformation der ägyptischen Verfassung wegen seines zweiten Artikels, der auf Schariaa fußt, und auch auf die Rechte der koptischen Bürger auf die Gleichberichtigung, Sicherheit und faire Behandlung.

Sehr geehrter Herr Präsident,
       beste Glückwünsche zu Ihrer Genesung, für die alle Kirchen beteten, und auch zur Geburt Ihrer Enkelin Farida. Als Ägypter legen wir, die koptischen Menschenrechtsorganisationen in Amerika, etlichen Ländern Europas und Ägypten, Ihnen dieses Manifest vor, welches wir nach der Teilnahme an der jährlichen Konferenz der IGFM anfertigten. Wir richten folgende Bitten an Sie und wünschen, dass Sie möglichst umgehend und punktuell darauf reagieren. (more…)

 

Christentum ohne Kreuz?!?

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:48

Ein Freund von mir stellte mir die Frage: „Musste Gott uns auf diese Weise erlösen; durch den Tod am Kreuz? Gab es gar keinen anderen Weg dafür“? Ich war ehrlich gesagt nicht überrascht, weil ich jene Frage von vielen gestellt bekam; sowohl von Christen als auch von Nichtchristen! Sanft entgegnete ich ihm, dass es sein musste, und dass es keinen anderen Kompromiss dafür gab. Warum eigentlich? Bekanntlich steht es geschrieben: „Sobald du davon – vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse – isst, wirst du sterben“ – „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Gen.2:17 – Ez.33:8 – Röm.6:23).

        Christus, der Herr, will das alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (1Tim.2:4). Er ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten (1Tim.1:15). Die Schuld aber und deren Strafe mussten gesühnt und vollstreckt werden. Jedoch konnte kein Mensch sie begleichen, weil der begrenzte Mensch gegen den vollkommenen und unbegrenzten Gott sündigte. Somit blieb nur dem Menschen den Tod übrig.

Das verlangt die göttliche Gerechtigkeit. „Gott hat die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ – „Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn an das Kreuz gehaftet hat“ (Joh.3:16 / Kol.2:14).

     Warum durch den Tod?
    Warum am Kreuz?

„Ohne dass Blut vergossen wird, gibt es keine Vergebung“ (Lev.17:11 / Heb.9:22). Kurz und bündig kann ich dies damit beantworten, dass dies alles ein Teil des Plans, den Gott für unsere Errettung vorsah. Er bereitete alles vor: Bescheidene und reine Jungfrau – zwölf Apostel – einen feigen Pilatus – störrische Pharisäer und Schriftgelehrten – einen verräterischen Judas…! (more…)

 

Bischof der ägyptischen Botschaft in Berlin 28. März 2010

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 21:27

Bischof Damian - Bonn, den 26.03.2010

Es handelte sich bestimmt nicht um einen Druckfehler, der einer renommierten Zeitung unterlaufen könnte. Ägypten stand in den letzten drei Tagen Kopf, weil die koptischen Menschenrechtler aus Amerika, vielen Ländern Europas und auch Ägypten sich in Bonn bei der IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) versammelten. Die Kopten im Ausland sind das wachsame Auge und der ungeknebelte Mund. Darum fürchtet sie das Regime Mubaraks und schickte ihnen überall, wo sie leben, hochrangige Delegation, die sie mit süßen Worten und leeren Versprechungen zu hypnotisieren versuchten. Als diese durchschaubaren Versuche fehlschlugen, blieb nichts anderes außer Hinterlist übrig. Es heiß also: Schlag mal einen Keil zwischen den Kopten und mache sie schlecht in Ägypten! In Ägypten, dem Land, das leider Gottes von Analphabeten wimmelt, verbreiten die Medien, dass die Kopten im Ausland für die religiösen Unruhen verantwortlich sind. Man stellt sie als Agenten der westlichen Welt, Söldner und Verräter, die ihr Land nicht lieben, sondern es niederreißen wollen. Das warf der Parlamentarier Abd Elrehim Elghoul (einer der Drahtzieher, die das Naag Hamadis Blutbad planten) dem Ing. Michael Mounir (koptischer Menschenrechtler in den USA) bei der Sendung von dem Moderator Wael Elebraschy. Obendrein beschimpfte Elghoul Herrn Mounir mehrmals. Als ihm der Kragen platzte, sagte er dem Kopten: „Halt das Maul“! (more…)

 

Wie hütest du mit dem Hirten und frisst mit dem Wolf?

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 21:08

Wolf im Schafspelz

Von seiner Exzellenz Bischof Kyrillos von Milano

Lass uns acht geben und uns selbst prüfen. Lass uns hinsetzen und uns selbst verurteilen, bevor wir verurteilt werden. * Lass uns in unsere Tiefen eindringen, damit wir unser wahres Gesicht entlarven. * Setze dich hin und tauche in dich selbst ein. Sei weder auf deiner eigenen Seite noch habe kein Mitleid mit dir selbst, damit du dir nicht schadest. * Setze dich zu dir selbst und lass dich nicht zu dir hingezogen fühlen, denn du liebst dich selbst ohnehin. Befreie  dich lieber von der Schwindelei, in der du lebst. * Verteidige dich nicht wie ein Rechtsanwalt, sondern geh gegen dich wie ein gerechter Richter vor. * Vergewissere dich, dass dein Urteil gegen dich nicht schädigend sei, nachdem du deine Tiefen entdeckt hast. Du wirst dich nicht hinrichten, sondern alle deine schlechten Gewohnheiten vernichten. Du wirst dich nicht in Ketten legen, sondern dich von den Fesseln deiner Verfehlungen befreien und dich zum Licht hinaufsteigen lassen.

* Der törichte Reiche und der verlorene Sohn:  Jeder von ihnen ging in sich! Der törichte Reiche ließ sich von seinen eigenen Begierden leiten und hörte auf sie irrational. Daher riss er seine Scheunen ab, und baute Größere. Dort brachte er sein ganzes Getreide und seine Vorräte unter. Dann sagte er zu sich selbst: „Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freue dich das Leben! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast“ (Lk.12:20)?  Er hat sich ruiniert, als er auf sich und seine Begierden hörte. (more…)