kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Verkehrte Welt in Matrouh 30. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:03

Matrouhs Gouverneur würdigte den Imam und entschädigt einen Moslem

Kaum zu glauben, aber zu Erstaunen aller ist es doch wahr! Als ich die Nachricht bei der bekanntesten Tageszeitung „Alahram – Pyramiden“ sah und las, dachte ich mir: „Da laust mich der Affe“! Mit Bild wurde darüber berichtet, dass der Gouverneur Matrouhs „Ahmad Hussein“ einem Moslem namens „Hamdy Mabrouk Ahmad“ einen Check in Höhe von 100,000 LE als Entschädigung dafür aushändigte, dass er sein linkes Auge bei den Unruhen in Matrouh verlor. Obendrein liest man, dass der Gouverneur den Imam und Prediger „Aiman Gad Hekal“ von der Moschee „Kebaa“ in Reifya würdigte. Um die Lüge komplett zu machen, schrieb man, dass es sich bei den Unruhen vor zwei Wochen (12. März 2010) um Streit wegen einer Mauer handelte, mit der die koptische Kirche eine „Hauptstraße“ geschnitten hat.

       Von Skrupel haben diese Leute auf alle Fälle niemals gehört! Was ist mit den Kopten, die von den barbarischen Moslems überfallen wurden, ohne rein gar nichts verbrochen zu haben; außer dass sie an Jesus Christus glauben? Vielleicht hat dieser Moslem einen Stein abgekriegt. Wie man auf Videos sah, hagelte es davon. Die Straße vor der Kirche war mit solchen Steinen bedeckt. Noch einmal: Wissen Sie, Herr Gouverneur, dass zahlreiche Kopten, in der Intensivstation lagen? Wie viele wurden verletzt? Was sollen wir mehr machen, als die Videos, Bilder und Listen mit Namen der Verletzten und mit den Schäden vorzulegen und ins Internet zu stellen? Sie gingen zu einem Moslem und händigten ihn 100,000 LE aus. Warum machen Sie das mit den Kopten nicht, die alles verloren? Manche Betriebe, Läden und Häuser wurden komplett zerstört. Der Kopte, dessen Niere blutete und in der Intensivstation lag, verlor unter anderem sein Auto, welches ein verkohltes Blechstück ist. Er muss noch etliche Raten dafür Zahlen, und zwar in Höhe von 36,000 LE. Wer entschädigt ihn, wenn Sie schon den Hassprediger gewürdigt haben? Sie sind nicht der erste Gouverneur, der uns Unrecht tut.

       In Naag Hamady ging der „einzige koptische Gouverneur“ zur Familie des bei dem Blutbad aus Versehen erschossenen Wachmanns. Er händigte seiner Witwe einen ähnlichen Check und noch dazu eine bessere Wohnung. Dasselbe geschah bis jetzt nicht mit den Familien der koptischen Märtyrer. Niemand ließ sich bis jetzt bei ihnen blicken. Nur seine Heiligkeit Papst Schenuda empfing sie und würdigte sie. Der Heilige Vater entschädigte sie und tröstete sie bei etlichen Zusammenkünften. Dasselbe taten die koptischen Menschenrechtlern.

       Bis wann wird dieser Fanatismus und Parteilichkeit andauern? Wann werden die Medien damit aufhören, die Menschen zu belügen und manipulieren? Es stimmt, dass die Medien nur Werkzuge in den Händen des ägyptischen Regime sind, welche instrumentalisiert werden. Dann stellen wir die Frage anders! Wann wird das Regime über Gewissen zu grübeln? Schauen Sie sich diese Nachricht von derselben Tageszeitung an. Dabei wurde der muslimische Wachmann als „Märtyrer“ und die sechs koptische Märtyrer als „Opfer“ bezeichnet. Sehen Sie die Verdrehung der Wahrheiten und den Fanatismus, und vor allem den versteckten Hass in der Brust und den Herzen derjenigen, die sich als tolerant und liberal ausgeben? Sie sprühen ihr Gift gezielt unter den Ägyptern und dann darf man sich nicht wundern, wenn die Moslems die Christen als Ungläubige bezeichnen und sie überfallen, sooft die Chance sich bietet. 

Brunder des muslimischen "Märtyrers" und Vater einer der "Opfer"

  

 

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