kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pressefreiheit! Wird sie allen gewährt? 23. März 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:02

Offensichtlich gibt es die bekannte Schere der Kontrolleure und die Zensur, welche die Politik hin und wieder mal für notwendig hält. Jedoch spreche ich über eine andere Art von Pressefreiheit, und zwar die Zweispurige! Damit meine ich die bewusste Ignoranz gegenüber der anderen Partei eines Themas, was man vor lauter Sorge um die innere Sicherheit des Landes unterstützt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es ein Tabu ist, eine Stellung bezüglich irgendeines Ereignisses zu nehmen, an dem der Islam beteiligt ist. Dabei kann man etliche Ereignisse erwähnen: „Mohamed-Karikaturen – Vortrag des heiligen Vaters in Regensburg – Gaza-Krieg – Ermordung der Kopftuchträgerin in Dresden“! Anscheinend denken die diversen Arten der Medien daran, dass ein Christ bzw. ein Jude Öl ins Feuer gießen werden. Dabei nehmen uns solche Politiker oder Verantwortlichen das Recht weg, auf diese Artikel zu antworten, was dazu führt, nicht die ganze Wahrheit ans Licht zu führen. Denn es gehört sich bei allen Angelegenheiten, die beiden Parteien zu Wort kommen zu lassen, damit man sich ein richtiges Bild machen kann. Es wird also darum gebeten, alle Parteien gleich zu behandeln.

       Der Sinn der Übung ist schlicht und ergreifend, den normalen Bürger zu erreichen! Denn dieser Bürger wird von den Medien manipuliert und gezielt entfremdet, da er empfängt, was ihm geboten wird. Daher wundert es mich ja nicht, dass viele Menschen in verschiedenen europäischen Ländern oberflächlich und apathisch sind. Um etwas an diesem Zustand ändern zu können, sollte man der anderen Meinung denselben Kanal erlauben, den man den Moslems gängig macht, solange man vernünftig, dokumentiert und respektvoll seine Meinung schildert.

       Über die brisanten Themen sollte man sprechen, anstatt sie unter den Teppich zu kehren! Man darf sie nicht meiden, ansonsten gleicht man den Sträußen, welche den Kopf in den Sand verstecken, was an der Tatsache nichts ändert. Nehmen wir das Thema „Integration“ als Beispiel: Für die Zukunft des Landes und unserer Kinder müssen wir dieses haarige Thema behandeln, egal wie diese Wunde weh tut. Man muss den Eiter entfernen und die Wunde desinfizieren, damit sie verheilt. Von meiner Seite her, sage ich als Kopte, dass ich keine Kirche bauen will, sondern jede Kirche vor dem Verkauf oder Umwandeln retten. Als Christ möchte ich Rücksicht auf die europäische Kultur nehmen, indem ich jeden annehme, wie er ist, ohne ihn wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Glaubensrichtung oder Nationalität anzugreifen.

       Derjenige, der die Sicherheit des Landes aufs Spiel setzt, muss zu Rechenschaft ohne wenn und aber gezogen werden. Als Beispiel nenne ich den Fanatismus, unter dem unsere koptischen Kinder seitens ihrer muslimischen Mitschüler leiden, welche sie als Ungläubige bezeichnen. Mit diesem Gift kann ich bei bestem Willen nicht leben! Was ist mit der Zukunft dieser Kinder? Was wird aus ihnen? Selbstmordattentäter oder Schläfer in einer Terrorzelle? Man muss dringend dagegen etwas Positives unternehmen, ohne immer Angst davor zu haben, dass die Fundamentalisten alles kurz und klein schlagen. Vielleicht wird der Anfang schwer sein, aber dann wird man stolz auf sich und sein Land sein, anstatt die Achtung vor sich selbst zu verlieren, weil man das eigene Land im Stich ließ. Wenn man seine Identität, Kultur und sein Vaterland nicht verteidigt, was bleibt einem dann übrig? Jeder von uns darf nicht vergessen, dass er etwas dazu leisten kann, das Schicksal seines Landes und der Welt zu ändern.

 

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