kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Vergewaltiger, der impotent ist!?! 22. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:26

Soll man lachen oder grübeln?

Jetzt ist es offiziell! Was ich nicht bei den zwei Artikeln „Angeklagt in der Bananen-Republik“ und „Kein Rechtsanwalt, weil er ein Christ ist“ erwähnen wollte, ist jetzt im ganzen Ägypten bekannt. Gergis Baroumy, der junge Kopte, den sich die Drahtzieher der Unruhen in Farschut und kurz später in Naag Hamady aussuchten, um ihn die inszenierte Vergewaltigung eines 12jährigen muslimischen Mädchens in die Schuhe zu schieben, ist „Impotent“ … autsch!

       Wiederum traten die ägyptische Regierung und ihre Hintermänner in ein neues Fettnäpfchen. Von den tausenden Kopten in Farschut suchten sich einen impotenten jungen Mann aus, um ihn die Vergewaltigung anzuhängen. Wer war diesmal duslig? Die Mutter des kleinen Mädchens, die man bezahlte, damit sie bei dem Zugschranke laut schreit und Gergis an die Gurgel geht, sodass alle muslimischen Gutmenschen den ungläubigen Kopten zur Polizei schleifen? Oder die restlichen Drahtzieher: Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz und Parlamentarier, von denen keiner auf die Idee kam, gewissenhaft zu ermitteln und Spurensicherungsteam zum Tatort zu schicken? Sie halten sich für Oberschlau und den Rest der Bürger für strohdoof, was wirklich ihr Handicap ist. Die Hasser der Kopten wollten um jeden Preis irgendeinen Sündenbock, damit sie die Unruhen  in Farschut begründen und als Nachbeben das Blutbad in Naag Hamady. Zu ihrem Pech ist das Biest, durch seine Beschuldigung sie sehr viel Unheil anrichteten, nichts anderes als ein Lämmchen (ohne die Worte zu erwähnen, die im Gerichtssaal gefallen sind). Tja, Herr Sorur (Parlamentschef) … du sagtest, dass das Mädchen bei der Vergewaltigung starb, und als du deinen Rausch ausschliefst, war das bloß seelischer Tod. Ihr alle, ob du, der Abgeordneter Elghoul, der Gouverneur und die restlichen Politiker, welche in diesem Verbrechen verwickelt sind, tut mir Leid. Ihr habt euer Gesicht verloren, was nicht das erste Mal ist. Alle Ägypter, Christen und Moslems, haben keine Achtung vor euch. Habt ihr sie vor euch selbst? Die Achtung? Oder schaut ihr nicht mehr in den Spiegel, damit ihr nicht kotzt? (more…)

 

Kennt ein Katholik diesen Ex-Priester?

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:10

Scheich „Idris Tawfik“ ist momentan der letzte Schrei auf allen islamischen Blogs und Fernsehsendern. Was ihn zum Thema Nr. 1 für die muslimischen Medien macht, ist seine Konversion zum Islam. Jedoch ist er viel interessanter als seine Vorgänger, weil er behauptet, dass er „ein katholischer Priester“ war, der in Vatikan ein hohes Amt bekleidete. Man sah ihn auf den drei Sendern „Almehwar – Alnaas – Alhekma“, wo er zu Gast war. Der neugeborene Moslem präsentierte sich als ein Engländer, der vor eineinhalb Jahren den Islam annahm. Weil er nur Englisch kann, war das ein gefundenes Fressen für den Moderator von dem islamischen Sender „Alhekma“. Unverschämt übersetzte der Moderator, was dieser Idris nie sagte. Bei allen Interviews und auf seiner Webseite lehnt dieser Engländer ab, seinen früheren Namen zu erwähnen. Allerdings wird überall verbreitet: „Einer der Sekretäre des Papstes, einer der engsten Vertreter des verstorbenen Papst Johannes Paul II oder ein katholischer Priester aus dem Vatikan ist zum Islam übergetreten“. Ich persönlich fühle mich nicht provoziert, dass ein Christ sich für den Islam entschied, aber ich koche vor Wut, wenn das eine billige Lüge ist, um die Naiven und Analphabeten übers Ohr zu hauen. Das lasse ich keineswegs zu!

       Pater Zakaria Boutros ist auch derselben Meinung! Bei seiner dritten Sendung „Dialog der Wahrheit“ zerlegte Pater Zakaria Boutros diesen Heuchler, und zwar anhand seiner Worte. Erstens kann der frischgebackene Moslem kein Wort „Italienisch“. (more…)

 

Was „Donnerstag“ am Freitag machte

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 03:00

Fast jeder der arabischen, ägyptischen oder koptischen Namen hat eine Bedeutung. Das gilt für den Namen „Khamis“, der als Wochentag auf Arabisch „Donnerstag“ bedeutet. Ein „Khamis – Donnerstag“ sorgte am letzten Freitag in Matrouh durch seine Dschihad-Rufe für eine Fehde. Ein koptischer Arzt namens Raouf Wagih schrieb einen sarkastischen Artikel mit diesem Titel, den ich sehr lustig und zugleich ermahnend trotz der tragischen Ironie fand.

       Anfangs bewies er, dass Ägypten ein demokratisches Land ist, und das Ägypten in Bezug auf die Demokratie besser als der Westen aufgestellt ist. Warum staunt ihr denn? Heißt es etwas nicht, dass die Demokratie wie folgt zu definieren ist: „Das Volk regiert sich selbst. Denn das Volk ist die Quelle aller Mächte“? Demgemäß ist Ägypten 100% demokratisch! Wenn zum Beispiel einige Ungläubige auf die Idee kommen, eine Kirche zu bauen, braucht man nicht zur Polizei zu gehen, um den Bau zu verhindern, obwohl die Polizei das viel besser verhindert hätte. Man will die Polizei nicht damit belasten, wo sie genug tut. Es reicht doch, was sie später tun wird, wenn das Volk seine Arbeit erledigt hat. Das Volk ist bestimmt in der Lage, die Frevel zu beseitigen und die Frevler zu züchtigen. Es reicht, dass ein Imam zum Dschihad ruft, sodass das gläubige Volk sich von allen Himmelsrichtungen versammelt, als ob man das besetzte Palästina befreien geht. Wie immer endet die Fehde mit dem sicheren Sieg über die Ungläubigen. Später heißt es, dass es sich um alltäglichen Streit handelte, was keineswegs religiös einzustufen ist. Und wie jedes Mal findet man heraus, dass es keine kriminellen Täter gab, sondern nur Opfer. Man weiß leider nicht, wie sie sich verletzt haben? (more…)

 

Fürbitte im Stephansdom; nach dem Schweigemarsch

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 02:48

Allmächtiger und gütiger Gott, Jesus Christus … viele fragen uns: „Wie könnt ihr Kopten diese Verfolgung aushalten“? Aus deinen Worten, welche du deinem Apostel Paulus gabst, geben wir allen zur Antwort: „Meine Gnade genügt dir, denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit“. Mit dem Heiligen Apostel Paulus sagen wir Kopten: „Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (2Kor12:9,10).

Wir bitten dich – Erhöre uns

„Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben. Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. Was kann uns von der Liebe Christi scheiden? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt. Wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch das alles überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns von der Liebe Gottes scheiden, die Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Röm8:31-39 – Ps.44:23).