kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Versöhnungssitzung in Matrouh 18. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:47

Metropolit Pachomius im beduinischen Zelt

Das ägyptische Regime besteht darauf, die Kopten zu unterdrücken, indem es das Gesetz nicht wirken lässt oder auf Eis legt. Das Regime pflegt immer noch, dasselbe schäbige Muster zum Einsatz zu bringen, um die Wunden der Kopten nach jedem Angriff zu betäuben. Denn bei allen Unruhen, Angriffen und Anschlägen auf die Kopten setzen das ägyptische Regime diese unter Druck mittels seines Sicherheitsstabs, damit die Kopten der traditionellen Versöhnung zustimmen müssen. Dabei wird das Gesetz ignorieret, anstatt entschlossen und abrupt nach dem Gesetz zu handeln, um diese Übergriffe auf die Kopten endgültig zu beenden.

     Die traditionellen Versöhnungssitzungen sind lediglich Schmerzlinderungsmittel, deren Wirkung längst verfallen ist. Jene Mittel dienen ausschließlich dazu, der Täter und das Opfer gleichzustellen. Dabei wird das Opfer dazu gezwungen, sich zu versöhnen, was eigentlich das Grüne Licht dafür gibt, dass solche Übergriffe sich wiederholen und überhäufen, zumal das Gesetz völlig abwesend ist oder auf Wanderschaft geschickt wird. Man erinnert sich an den Angriff der ähnlichen Beduinen auf das koptische Kloster des Heiligen Bane bei Minya. Die Polizei verhaftete einige Kopten, von denen zwei über einem Jahr im Gefängnis saßen. Daher musste Bischof Demetrious sich versöhnen. Bei den Unruhen von Deirut und danach Farschut musste sich Bischof Kyrillos versöhnen, um die inhaftierten Jugendlichen freizubekommen. Kaum ein Monat später wurde das Blutbad von Naag Hamady angerichtet, bei dem auch viele Jugendliche verhaftetet wurden, von denen bis jetzt „neun“ inhaftiert sind. (more…)

 

Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:38

Heiliger Stephanus

„Ihr werdet gehasst werden von allen um meines Namens willen“

 

       Viermal erscheinen diese Worte in Neuen Testament. Zweimal bei Matthäus, einmal bei Markus und einmal im Evangelium des Lukas. Jesus selbst hat sie ausgesprochen. Er hat jenen, die trotz Bedrohung standhaft an seiner Wahrheit festhalten, das prophezeit, was er selbst erlitten hat: Verfolgung und Tod. Aber er hat auch jene seliggepriesen, die ihm die Treue halten, wenn die Menschen sie schmähen und verfolgen und ihnen fälschlich alles Böse um seinetwillen nachsagen, wenn sie gehasst und ausgestoßen und ihr guter Name beschmutzt wird (Mt 5,10). Angefangen bei den Aposteln bis in unsere Zeit zieht ein blutiger Strom von Gemarterten um Christi willen durch die Geschichte. In allen Epochen und in allen Erdteilen haben Missionare bei der Verbreitung der christlichen Botschaft ihr Leben gegeben. „Martys“ (Zeuge) wurde zum Ehrentitel für alle, die für ihren Glauben oder für die Verteidigung einer Tugend, die „Feuerprobe“ (1.Petr 4,12) bestanden und durch Preisgabe ihres Lebens Zeugnis für Christus und seine Kirche und damit für die weltüberwindende Kraft ihrer Religion abgelegt haben.

Verehrung der Märtyrer in frühchristlicher Zeit

  Schon im 2. Jahrhundert wurden die Todestage der Märtyrer als ihre Geburtstage im Himmel gefeiert und an ihren Gräbern wurde ihrer in der Heiligen Messe gedacht. Das 3. Jahrhundert kannte bereits die Verehrung der Blutzeugen Christi als himmlische Fürsprecher und Heilige und im 4. Jahrhundert begann man über ihren Grabstätten Kapellen und Kirchen zu bauen. Die Kraft zum Martyrium schöpft der Christ nicht aus sich selbst. Er kann den Martertod nicht von langer Hand vorbereiten, gewissermaßen als Vorsatz für seinen Lebensplan. Auch der Christ kennt die Angst vor Verfolgung, Folter und Tod (more…)

 

Intolerance and Discrimination against Christians in Europe

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:04

News: The Christian Institut published a report called „Marginalising Christians“, cataloguing numerous cases of Christians being sidelined by public bodies, popular media, employers and facing barriers to public funding in the UK. 84 pages of incidents portrayed on http://www.christian.org.uk/wp-content/downloads/marginchristians.pdf
The late Pope John Paul II mentioned in a speech he delivered in 1983 in Lourdes besides „common forms of persecution“ not to overlook „more sophisticated punishments, such as social discrimination or subtle restrictions of freedom, possibly leading to a kind of civil death“. Read more statements by well-known people…
Latest cases of christianophobia
Germany: Crosses Removed From Hospital Walls and Thrown Into Trash Bags: February 2010: Twelve crosses were removed from the walls of the surgery unit of the public hospital of Bad Soden, Germany, in February, while patients were watching.
 
United Kingdom: Sex-Ed Bill Passed Forcing Schools to Promote Homosexuality, Abortion:  February 2010: Under the bill, schools, both religious and secular, will be required to give children information on homosexual relationships as well as artificial contraception and abortion, including on how to obtain abortions and contraceptives. Catholic and Anglican schools will be required to promote abortion, contraception, „civil partnerships“ and homosexuality as „normal and harmless“.

Netherlands: Gay Service Disruption and Priest Sued over Communion Refusal: February 2010: Openly homosexual activists disrupt Catholic services for refusing Holy Communion to open homosexuals.

www.christianophobia.eu

 

Wo sollen wir hin, wo es keine Moslems gibt?

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:25

Wer stetht unseren Kindern bei?

Als ich mein Heimatland verließ und mich fürs Ausland entschied, tat ich das nicht, weil ich unbedingt meine Familie, Kirche und schönen Erinnerungen loswerden wollte, sondern weil ich es nicht aushalten konnte, jeden Tag zigmal wegen meines christlichen Glaubens beleidigt und diskriminiert zu werden. Auf der Straße wird der Kopte angespuckt, weil er ein Kreuz am Handgelenk tätowieren ließ oder ein Kreuz an der Brust trägt. Unsere Namen sind den Moslem ein Dorn, der sie stachelt. Denn wenn sie einen christlichen Namen hören: man wird schief angeguckt – bei den Behörden wird jede Angelegenheit mühsam erledigt – an der Uni kommt es zu heftigem Streit mit den muslimischen Studenten, welche der „islamischen Gruppe – Gamaa Islamia“ angehören – die Professoren legen einem Studenten Steine in den Weg, sobald sie erfahren, dass er ein Christ ist – im alltäglichen Leben kommt es überall (in den Verkehrsmitteln, auf dem Markt, in der Arbeit, im Taxi und sogar bei der Freizeit) dazu, dass ein Christ mit eigenen Ohren hört, wie die Moslem ihn als ein „Ungläubiger“ bezeichnen.

       Mit Mühe und Not gelang es einem Kopten, das Land zu verlassen. Dies war auch mit Schmerz und vielen inneren Tränen verbunden, weil man innerlich das Gefühl hatte, dass man gedemütigt dazu gezwungen wurde, sein Land zu verlassen. (more…)

 

Ägyptische Behörden hindern Konvertiten an der Ausreise

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 16:14

Maher Elgohary und seine Tochter

Gericht verweigert die Herausgabe des Passes – Verwaltung lehnt Eintragung des Religionswechsels ab 

Ägyptische Behörden hindern Konvertiten an der Ausreise IGFM: Gericht verweigert die Herausgabe des Passes – Verwaltung lehnt Eintragung des Religionswechsels ab Christ sein in Ägypten: Maher Ahmad El-Mo’otahssem Bellah El-Gohary mit seiner Tochter Dina wegen Morddrohungen auf der Flucht. (Screenshot) Giza – Frankfurt am Main (17. März 2010) – Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Verwaltungsgericht im ägyptischen Giza vor einer Woche (am 9. März 2010) dem Konvertiten Maher El-Gohary die Herausgabe seines Reisepasses verweigert. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) lehnte das Gericht ebenso jede Auskunft zu den Gründen ab. Die IGFM fordert die Regierung Mubarak auf, die zuständigen Behörden zur Erfüllung ihrer Pflichten auch gegenüber christlichen Staatsangehörigen anzuweisen. Der ehemalige Muslim Maher Ahmad El-Mo’otahssem Bellah El-Gohary, auch bekannt unter seinem christlichen Namen Peter Athanasius, ist bereits seit über 30 Jahren Christ. Im Februar 2009 hatte er unfreiwillig für Aufsehen gesorgt: Er hatte die Änderung des Religionseintrags in seinen Ausweispapieren von „Muslim“ auf „Christ“ beantragt, was ihm jedoch verweigert wurde. Seit diesem Zeitpunkt erhielt er anonyme Morddrohungen, berichtet die IGFM. Auch eine Anfechtung der behördlichen Ablehnung bei Gericht hatte keinen Erfolg. Seit dieser Zeit fühlt sich der Ägypter in seiner Heimat nicht mehr sicher und wechselt Monat für Monat die Wohnung, um nicht das Leben seiner Tochter oder sein eigenes zu gefährden. (more…)