kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Selbstjustiz der Demagogen 17. März 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:10

Im türkischen Parlament

In Ägypten sieht sich jeder als Richter und die strafende Hand Gottes bzw. Allahs. Zum Beispiel las ich gestern: „400 aufgebrachte Moslems versammelten sich vor der Polizeistation in Farschut. Sie forderten die Polizisten auf, ihnen die zwei Kopten zu übergeben, die in einer Wohnung angeblich mit einer Muslimin erwischt worden“. Selbst wenn etwas daran wahr wäre, wie kann ein Mensch sich das Recht geben bzw. an sich reißen, einen anderen Menschen zu richten? Wozu gibt es Gesetze und Behörden, die diese Gesetze durchführen? Leben wir in einer Wildnis, in der der Starke den Schwachen frisst? Ja; das ist die bittere Realität Ägyptens.

       Wenn ein frecher Junge auf die kommt, ein Mädchen anzubaggern, geht jeder auf ihn los und schlägt ihn grün und blau, obwohl keiner von ihnen saubere Weste in dieser Hinsicht hat. Denn sie machen in Verborgenheit das aller Schlimmste; aber da sieht sie keiner. Man kann diese Scheinheiligkeit nur damit begründen, dass die Gesellschaft schizophren ist. Jeder hat Angst vor dem anderen. Jeder fürchtet die Peitsche der anderen, die ihm sagen: Haram – es ist eine Sünde! Alles ist haram: Mit der Ehefrau Hand in Hand zu flanieren – Unverschleierte Frauen – ein Mensch, der während des Gebets nicht zur Moschee rennt, selbst wenn er noch auf Arbeit ist – Rauchen – während Ramadan nicht zu fasten. Der Islam lässt sie als unterjocht leben. Sie wissen, dass die Stimme der Frau „Scham“ ist. Daher muss sie sich vermummen und nicht mit Männern sprechen. Das steht im Koran und in der Sunna. In den beiden steht auch, dass man mit den Ungläubigen, die nicht an Allah und seinen Gesandten glauben, nicht verkehren darf. Vielmehr muss man sie bekämpfen. Und das ist, was die Unruhen verursacht.

       Zurück zu Selbstjustiz! Handgreiflichkeit ist in Ägypten eine natürliche Sache! Was man aber nicht nachvollziehen kann, ist Folgendes: Was machen Sie, wenn ein Auto vor ihren Augen einen Passanten überfährt? Als vernünftiger und zivilisierter Mensch ruft man die Ambulanze, und bis der Notarzt eintrifft, kümmert man sich um den Verletzten. In Ägypten versammeln sich hunderte Schaulustige, was ich persönlich erlebte, als ich mit einigen als Beifahrer in so einer Situation steckte. Der Mob kümmert sich um eine Sache: Den Fahrer zu züchtigen. Jeder will ihn schlagen, als ob dieser Fahrer den eignen Vater einer dieser Leute angefahren oder überfahren hätte. Während der Fahrer gezüchtigt wird, kümmern sich andere Gutmenschen um sein Fahrzeug. Das Auto wird zerschmettert. Sie sind neidisch auf diesen jungen Mann, der ein schickes Auto fährt, während sie sich kaum Schuhe leisten können. Sie haben nie in den Moscheen von Liebe oder Barmherzigkeit gehört; nur Hass, Rache und Gewalt.  

 

One Response to “Selbstjustiz der Demagogen”

  1. Bazillus Says:

    Was will man von einer Religion erwarten, die das Blut, welches – gewaltsam herbeigeführt – aus dem menschlichen und tierischen Körper austritt, zu ihrem Bundesgenossen macht.

    – Mit Gut und Blut für den Gott des Islams kämpfen
    – Steinigen,
    – Todesstrafe
    – Schächten, Hierbei werden die Kinder bereits in eine gewisse blutrünstige Tradition von klein auf eingeführt, Opferfest
    – Legitimierung der Blutrache
    – Vorzeigen des blutigen Tuches in der Hochzeitsnacht, um die Jungfräulichkeit zu überprüfen
    – Legitmiertes Schlagen von Frauen und Kindern (auch da wird Blut fließen)
    – Selbstmordattentäter, die als Märtyrer verehrt werden
    – Verfolgung von Nichtmuslimen, bis Blut fließt

    Das Blut ist im Islam wohl ein besonderer Saft, der nach außen hin dokumentiert, dass der Gott des islams zumindest gegenüber Frauen, Tieren und Ungläubigen ein unbarmherziger und rachedürstiger Gott ist. Terroristen sagen: „Ihr liebt das Leben, wir den Tod“. Das ist dann wohl der Unterschied zur zivilisierten Wert. Die Christen schätzen das Leben als ein Geschenk Gottes, welches unverdient von ihm geschenkt wurde. Der islam geht aufgrund seiner ausgrenzenden Lehre mit eben diesem Leben doch recht leichtfertig um.

    Dass ich die Begriffe „Frauen“ und „Tiere“ in einem Satz direkt hintereinander gebraucht habe, ist sonst nicht meine Art und lehne dies ab. Ich wollte damit die Wertigkeit dieser Geschöpfe im islam andeuten: Frauen und Tiere wie der Hund oder das Pferd/Esel, die die Gebetsrichtung Mann- Mekka durchqueren, machen ja das männliche Gebet ungültig.
    Die Frau steht im Islam im Grunde noch unter dem Tier, wenn man bedenkt, dass der Prophet die Mehheit der Frauen in der Hölle gesehen haben will, weil sie aufgrund des Bet- und Fastverbots in ihrer Regelzeit zahlenmäßig nicht so gut dastehen wie Männer. Da haben Tiere es ja noch besser, die kein Leben nach dem Tode haben und somit die HÖlle nicht erleiden müssen. Die hatten sie ja auch schon teilweise auf Erden, wie die Frauen auch.


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