kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mal rein sarkastisch gesehen! 17. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:18

Christ, und stolz darauf

Am Ende Oktober voriges Jahres sollte eine Vorlesung über „die Lage der christlichen Mitbürger in Ägypten“ gehalten werden, und zwar von einem Moslem! Man wusste, dass es ein Versuch war, um den Österreichern weiszumachen, wie die Kopten weder verfolgt noch unterdrückt seien. Die Reaktionen der in Wien lebenden Kopten waren gemischt. Ein kluger Kopte meinte: „Erspart euch die Argumente und bemüht euch nicht um die Darstellung der strotzenden Themen der Verfolgung. Stattdessen gibt ihm doch sarkastisch bei allem Recht“.

+ Das Land ist sicher, aber erklären Sie uns bitte, warum mindestens zwei Soldaten vor jeder Kirche patrouillieren? Sie tun sowieso gar nichts, außer zu beobachten, wer rein und rausgeht.

+ Die Justiz ist fair, aber könnten Sie den Anwesenden schildern, wer die 21 Kopten in Koscheh (Januar 2000 – Bundesland Sohaag) bestialisch gefoltert und dann ermordet hatte, wenn alle Angeklagten freigesprochen wurden? Begingen sie etwa Selbstmord? Was ist dann mit den Christen, die bei diversen Angriffen getötet wurden und ihre Mörder frei herumlaufen?

+ Die Christen genießen alle ihre Rechte wie alle andere Bürger, aber warum gibt es keinen einzigen Kopten in den staatlichen Anstalten, bei denen die Entscheidungen gemacht werden?

+ Die Christen und die Moslems leben friedlich Seite an Seite! Sind Sie so freundlich und erklären Sie den verehrten Gästen, wer in Bagur – Bundesland Menofiya – Herrn Georg neun Mal erstach und seinen Kopf abtrennte? Wer hat die Kirche im selben Bundesland drei Tage zuvor niedergebrannt? Warum versammelten sich die Dorfbewohner in Samalut (Bundesland Minya) und riefen zum Dschihad auf, als zwei kleine Kinder sich gestritten haben? Warum steht die Welt Kopf, wenn die Moslems – Bürger und Verantwortliche – zu hören bekommen, dass die Kopten beabsichtigen, eine Kirche bzw. Kapelle zu errichten? Wer versammelte sich vor den Kirchen in Alexandria und Ain Schams – nur zum Beispiel – und gewaltsam randalierte?

Sehr verehrte muslimische Mitbürger,
wir lassen lieber auf gut Deutsch die Kirche im Dorf und reden gefälligst Tacheles!

 

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