kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Eine Meinung, die gehört werden sollte 17. März 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:43

Medialer Krieg

Vor kurzem schrieb ich: „Auch wenn ich die plötzliche auffällige Häufung von Missbrauchsfällen in verschiedenen Konfessionen in den Medien kritisch betrachte, da die meisten Jahrzehnte zurückliegen, und ich diese Medienpräsenz auch als eine gezielte Aktion der Atheisten gegen Christentum und seine Kirchen allgemein sehe, bin ich zutiefst erschüttert. Wenn der Mainstream die Oberhand gewinnt, werden solche Taten sehr bald als normal und richtig angesehen. Im Zuge der Werteumkehr werden wir die Bösen sein. Davor aber müssen Kirchen, die Familie und die christliche Gesellschaft weitgehend zerstört werden, daher diese Medienlawine“. Davon unabhängig erreichen mich die folgenden Zeilen von Dr. Alfons Adam: Seine Beurteilung der Lage ist viel aktueller:

Die Zukunft hat uns bereits eingeholt!

Liebe Gesinnungsfreunde!
       Unsere verlogene Gesellschaft bläst weltweit zum Angriff auf die katholische Kirche. Natürlich hat der Kardinal-Erzbischof von Wien recht, wenn er über durch Priester begangene sexuelle Missbräuche „Trauer und Scham“ ausdrückt. Als katholischer Laie möchte ich aber einen kleinen Beitrag leisten, die Dinge ins rechte Lot zu rücken.

       Die heuchlerische Jagdgesellschaft, der jeder fromme und wahrhaft katholische Priester ein Gräuel ist, verlangt also den Rücktritt des Primas von Irland, weil er vor Jahrzehnten an der Untersuchung eines Missbrauchsfalles beteiligt war. Gleichgültig, ob es einen solchen Rücktritt geben wird oder nicht, wollte man einen solchen Maßstab allgemein anwenden, müsste beispielsweise folgendes geschehen: (more…)

 

„Die Verfolgung der Kopten in Ägypten“

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:34

 

Bischof Damian - Borgentreich

CSI Österreich lädt Sie herzlich ein

zum moderierten Mediengespräch mit Bischof Anba Damian, dem Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland am Freitag, den 19. März, um 10.00 Uhr im Club Stephansplatz 4, 1010 Wien, und vor allem zu den folgenden Schwerpunkten:

+ Inwiefern werden Kopten in Ägypten diskriminiert?
+ Wie gefährlich ist es für Kopten geworden, ihren Glauben in Ägypten offen zu leben?
+ Wie hat sich die Lage der Kopten nach dem Massaker von Naag Hamadi verändert?
+ Haben die Entführungen und Zwangsverheiratungen koptischer Frauen zugenommen?
+ Schweigemarsch von CSI Österreich am 19.3.2010

        Vor dem Gespräch erhalten Sie eine Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen. Generalbischof Damian wird nach Absprache auch gerne zu einem persönlichen Interview zur Verfügung stehen. Wir freuen uns, Sie zu diesem Gespräch begrüßen zu dürfen. Wir bitten Sie, uns das beiliegende Antwortfax zuzuschicken. Für Fragen und Vereinbarungen zu Interviewterminen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. (more…)

 

Mal rein sarkastisch gesehen!

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:18

Christ, und stolz darauf

Am Ende Oktober voriges Jahres sollte eine Vorlesung über „die Lage der christlichen Mitbürger in Ägypten“ gehalten werden, und zwar von einem Moslem! Man wusste, dass es ein Versuch war, um den Österreichern weiszumachen, wie die Kopten weder verfolgt noch unterdrückt seien. Die Reaktionen der in Wien lebenden Kopten waren gemischt. Ein kluger Kopte meinte: „Erspart euch die Argumente und bemüht euch nicht um die Darstellung der strotzenden Themen der Verfolgung. Stattdessen gibt ihm doch sarkastisch bei allem Recht“.

+ Das Land ist sicher, aber erklären Sie uns bitte, warum mindestens zwei Soldaten vor jeder Kirche patrouillieren? Sie tun sowieso gar nichts, außer zu beobachten, wer rein und rausgeht.

+ Die Justiz ist fair, aber könnten Sie den Anwesenden schildern, wer die 21 Kopten in Koscheh (Januar 2000 – Bundesland Sohaag) bestialisch gefoltert und dann ermordet hatte, wenn alle Angeklagten freigesprochen wurden? Begingen sie etwa Selbstmord? Was ist dann mit den Christen, die bei diversen Angriffen getötet wurden und ihre Mörder frei herumlaufen?

+ Die Christen genießen alle ihre Rechte wie alle andere Bürger, aber warum gibt es keinen einzigen Kopten in den staatlichen Anstalten, bei denen die Entscheidungen gemacht werden? (more…)

 

Selbstjustiz der Demagogen

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:10

Im türkischen Parlament

In Ägypten sieht sich jeder als Richter und die strafende Hand Gottes bzw. Allahs. Zum Beispiel las ich gestern: „400 aufgebrachte Moslems versammelten sich vor der Polizeistation in Farschut. Sie forderten die Polizisten auf, ihnen die zwei Kopten zu übergeben, die in einer Wohnung angeblich mit einer Muslimin erwischt worden“. Selbst wenn etwas daran wahr wäre, wie kann ein Mensch sich das Recht geben bzw. an sich reißen, einen anderen Menschen zu richten? Wozu gibt es Gesetze und Behörden, die diese Gesetze durchführen? Leben wir in einer Wildnis, in der der Starke den Schwachen frisst? Ja; das ist die bittere Realität Ägyptens.

       Wenn ein frecher Junge auf die kommt, ein Mädchen anzubaggern, geht jeder auf ihn los und schlägt ihn grün und blau, obwohl keiner von ihnen saubere Weste in dieser Hinsicht hat. Denn sie machen in Verborgenheit das aller Schlimmste; aber da sieht sie keiner. Man kann diese Scheinheiligkeit nur damit begründen, dass die Gesellschaft schizophren ist. Jeder hat Angst vor dem anderen. Jeder fürchtet die Peitsche der anderen, die ihm sagen: Haram – es ist eine Sünde! Alles ist haram: Mit der Ehefrau Hand in Hand zu flanieren – Unverschleierte Frauen – ein Mensch, der während des Gebets nicht zur Moschee rennt, selbst wenn er noch auf Arbeit ist – Rauchen – während Ramadan nicht zu fasten. Der Islam lässt sie als unterjocht leben. (more…)

 

Stoßgebet – schlimmer als jede Vernichtungswaffe!

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:54

Verhängnisvolles Freitagsgebet

Bei einer Szene des Films „Terror und Kebab“ vom berühmten Komödianten „Adel Imam“ sieht man den Innenminister, während er mit dem Terroristen verhandelte, der in einem behördlichen Gebäude einige Menschen in seinem Gewahrsam als Geiseln hielt. Als der Moazen zum Gebet rief, gingen der Innenminister – wie jeder gläubige Moslem – und seine Assistenten zur Moschee in der Nähe. Während des Gebets richtete der Imam seine Gebete zu Allah. Unter anderem sagte er: „Bestrafe uns nicht wegen dem, was die Toren unter uns anstellten“.

       Dabei wandte sich der Innenminister gekränkt zu seinem Assistenten zu, wobei er ihn fragte: „Wen meint dieser Mann“? Darauf antwortet sein Assistent: „Die Terroristen, auf jeden Fall … eure Exzellenz“! Die Mimik des Ministers aber verrät, dass er ja unüberzeugt ist.

       Letztes Jahr erteilte die Regierung den Imamen aller Moscheen ihre Anordnung, dass es untersagt ist, in den Gebeten die Verantwortlichen zu verwünschen. Bei einem Artikel aber wurde darüber berichtet, wie die Imame sich einen schlauen Trick einfallen ließen, und zwar dass sie keine Namen erwähnen, und dass sie ihre Gebete gegen die Tyrannen und Schurken äußern. Sicherlich wussten alle, wen die Imame damit meinten; auch die Verantwortlichen selbst wussten es! Jedoch wagten sie es nicht, jene Imame zu Rechenschaft zu ziehen, damit das nicht als ein Geständnis gelte, dass sie tatsächlich tyrannisch und widerrechtlich seien. (more…)

 

Unterschiedliche Vorwürfe, aber ohne Beweise!

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:38

Roukaia Elsaddat

Vor zwei Jahren und bei einem Interview mit dem ägyptischen Magazin „Radio und Fernsehen“ beschuldigte „Hoda Gamal Abd Elnasser“ den ermordeten Präsidenten Saddat, ihren Vater getötet zu haben, indem er ihrem Vater das Gift im Mango-Saft mischte. Sie fügte hinzu, dass Saddat ein Agent des amerikanischen Geheimdienstes war, der ihm monatlich 5,000 $ als Honorar überwies. Sie ist der Meinung, dass Saddat alles einfädelte, um Nasser zu eliminieren. Darum war er der einzige Mensch, der ihn während der letzten 5 Tage begleitete.

       Ebenso verbreiten die Führer der „Nasserien – Nassers Anhänger“, dass Saddat durch „Kamal Adham – Chef des saudischen Geheimdienstes“ in den amerikanischen Geheimdienst eingegliedert wurde. Wenn man ihnen die Frage stellt, wie es dann sein konnte, dass Nasser ihn trotz aller Skepsis zu seinem einzigen Vize ernannte, erwidern sie: „Saudiarabien stellte eine Bedingung für ihre Subvention für Ägypten nach der Niederlage von 1967, und zwar dass Nasser Anwar Elsaddat als seinen Vize kürte. Dadurch erniedrigten sie Nasser, der diese Schmach unterschlucken musste. Dasselbe taten sie später mit Saddat, der ihnen widersprach“!

       Als Reaktion auf diese schweren Anschuldigungen wandte sich „Roukaia Elsaddat“ an die Justiz, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. In der Tat bekam sie Recht und eine Summe von 150,000 Pfund (rund 30,000$) als Schmerzensgeld und Entschädigung für die Schädigung, die der Ruf ihres Vaters und der ganzen Familie erlitt. (more…)