kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wer beleidigt den Propheten eigentlich? 16. März 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 01:40

Brennende dänische Botschaft im Libanon

Von dem muslimischen Journalisten Ahmad Alaswany
Christus ist mein Zeuge, dass ich vorurteilsfrei übersetzte.

      Heutzutage verbreiten sich die Flüche und Kriegserklärungen in der islamischen Welt; egal wo: Iran, Pakistan und Taliban … Sunniten, Schiiten und Wahbiiten … und sogar einige der Christen verurteilen, um sich von dieser tickenden Bombe zu distanzieren! Die Rede ist von der heiligen Wut der Moslems über diejenigen, die den Propheten Mohamed beleidigen. Gemeint sind ein dänischer Karikaturist und ein holländischer Parlamentarier, und zwar durch 12 Karikaturen und einen Film! Bedauerlich ist aber, dass so einen Aufstand aufgeführt wird. Denn die wahre Religion wird im Herzen ihrer Anhänger nicht durch Karikaturen, einen Film oder ein kritisches Buch zum Schwanken gebracht. Wenn das so wäre, hätten ein Film wie „Da Vinci Code“ von Dan Brown und ein Roman wie „Die letzte Verführung Christi“ von Nikos Kazentzaks dem christlichen Glaubens geschadet. Obwohl solche Filme Jesus Christus fürchterliche Sachen anhängen wollten und ihn massiv herabwürdigten, erlebte man keine Revolution in den christlichen Ländern. Diese Filme und Bücher werden überall angeboten und trotzdem beharren die Christen in ihrem Glauben, von dem sie felsenfest überzeugt sind.

       Meiner Überzeugung nach können kritische Filme, Karikaturen oder Bücher keiner wahren Religion etwas anhaben, geschweige denn ihr schaden. Sie können viel weniger die Menschen von ihrem Glauben abbringen, wenn sie wirklich von dieser Religion überzeugt sind. Diejenigen aber, die den Propheten beleidigen, sind:

+ Die Moslems, welche die Menschen schlachten und überall auf der Welt durch ihre Sprengstoff-Gürtel mit in dem Tod reißen; von New York, Madrid, London, Bali, Riad, Kairo, Kabul und bis Bagdad. Sie erwähnen dabei den Namen Allah und seinen Gesandten Mohamed, und zwar unter dem Schild vom Heiligen Krieg (Dschihad). Dann folgen die Demos, die das alles bestätigen und bekräftigen. Die Internetseiten erheben den Helden Osama bin Laden, der die zwei Fehden in New York und Washington für Allah gegen die bösen Ungläubigen entschied.

+ Ein Mann wie Karadawy, der die Moslems dazu aufruft, die jüdischen Kinder in den Schoßen ihrer Mütter zu töten (bei einem Vortrag im Jahr 1996 in der Gewerkschaft der Journalisten). Im Namen des Islam und des Propheten ruft er zu den Selbstmordattentaten auf. Er motiviert die Moslems in der ganzen Welt, dem Ruf des Dschihads in dem Irak nachzugehen. Folglich eskaliert die Lage in diesem Land und jeden Tag fallen massenhafte Menschen zu Opfern.

+ Diejenigen, welche die Welt auffordern, ein Gesetz zu erlassen, das die Herabwürdigung der Religionen verurteilt, während sie das bei jedem Gebet in ihren Moscheen, Schulen und auf ihren Sendern tun, und zwar indem sie den Christen und Juden das aller Schlimmste wünschen. Nachdem eine Gruppe aus moderaten Moslems einen Antrag stellte, damit das in den Moscheen verboten werde, protestierte der saudische Ältestenrat dagegen. Die Begründung lautete: „Eines der islamischen Prinzipien ist die Herabwürdigung der anderen Religionen“. Dies kann jeder Leser einfach auf der saudischen Internetseite „Alarabia – Net“ selber lesen.

+ Diejenigen, welche die Fatwas wie „Stillen der erwachsenen Männer“ und „Trinken des Urins des Propheten“ in die Welt setzen. Diejenigen, die zulassen, dass solche Hadithe in den Schulen und Religionsinstituten gelehrt werden. Wie kann man ein Hadith unterrichten: über die Fliege, die als Antibiotikum laut der Medizin des Propheten dient – über Verachtung der Dhimmys (Schutzbefohlene, weil sie Nicht-Moslems sind), und wie man sie erniedrigt – über das Paradies unter dem Schatten der Schwerter. Es gibt Tausende von solchen Hadithen, deren Existenz an sich eine Beleidigung für den Islam und den Propheten ist (beglaubigte Hadithe).

+ Diejenigen, welche die Kinder in den islamischen Schulen lehren, dass sie die Christen hassen müssen, weil sie die Feinde des Islam sind, und weil ihre Freundschaft eine Sünde (haram) ist. Das hat eine vermummte Lehrerin in der Schule „Alfath – in Maady – Kairo“ ihre Schüler gelehrt. Als ein zehnjähriges Mädchen so etwas an einem koptischen Mädchen praktizierte, gab es eine Anzeige. Die vermummte Lehrerin meinte selbstbewusst: „So ist der Islam halt“!

+ Diejenigen, die daran glauben, dass die Äußerlichkeiten wie der Bart, das Gebetszeichen (nennt man in Ägypten „Rosine“, weil man durch Niederknien die Stirn an Teppich reibt), das Kopftuch und die Burke zu den Pflichten gehören, welche der Islam vorschreibt, und wegen denen sie die anderen für ungläubig erklären und die sogar töten, die diese alberne Heuchelei ablehnen.

+ Diejenigen, die fest daran glauben, dass die Frau einer „Schamgegend“ gleicht. Für sie gleicht die Frau dem Hund und dem Esel. Daher muss man sich wieder waschen, wenn er eine Frau beim Beten erblickt, oder wenn sie an ihm währenddessen vorbeilief. Das alles findet man ja in einem bestätigten Hadith in dem „Sahih von Moslem“. Dabei wird vergessen, dass die Frau die Mutter, Großmutter, Schwester, Ehefrau und die Tochter ist, und dass die Frau genauso wie der Mann ist. Bedauerlicherweise glauben die meisten muslimischen Frauen an die Aufrichtigkeit dieser Hadithe, welche sie herabsetzen und ihnen ihre Rechte wegnehmen.

+ Diejenigen, wie Zaghlul Alnagar, der behauptet, dass er ein Wissenschaftler sei. Für ihn sind die Naturkatastrophen wie Vulkane, Erdbeben und Hochwasser eine Strafe von Allah für die Ungläubigen und Frevler seien. Er herabwürdigt die Thora und die Bibel und hält sie für verfälschte Bücher. Das alles tut er im Namen des Islam und die Demagogen folgen ihm dabei.

+ Diejenigen, die unter den Moslems die Märchen verbreiten: wie „Medizin des Propheten“ und „Qualen im Grab“! Sie rufen ihre Anhänger dazu auf, der Sunna des Propheten zu folgen, was dazu führt, dass Fundamentalismus und Analphabetismus unter den Menschen Einnisten.

+ Die arabischen Staatschefs und Könige, welche die arabischen Länder in Hochburgen der Tyrannei und Diktaturen verwandelten. Sie benutzen den Islam, um ihre Verbrechen zu rechtfertigen.

+ Wer den Islam beleidigt, ist nicht der Westen, sondern wir Moslems, weil wir ein islamisch terroristisches System aufzwingen, welches das Leben hasst und sich von den Leichen der anderen im Namen des Dschihads ernährt. Im Namen des Islam bekämpfen wir Moslems die Meinungsfreiheit. Wir argumentieren damit, die Umma zu verteidigen, was nur Verachtung bringt.

      Der Westen greift dieses System an und bekämpft es, aber wir Moslems sind diejenigen, die dieses System erschaffen haben. Wir sind diejenigen, die dem Westen den Grund dazu geben. 

 

2 Responses to “Wer beleidigt den Propheten eigentlich?”

  1. Bazillus Says:

    Als ich diesen Artikel las, habe ich mich gefragt, ob der Prophet des Islams wirklich durch diese Taten, die der mutige Journalist hier aufzählt wirklich „beleidigt“ wäre. Ich meine nicht. Was er meint, ist wohl, dass diese Taten den Islam in Misskredit bringen. Da der Koran durch den Propheten nicht nur den kleinen Dschihad, den Kampf gegen sich selbst = Selbstdisziplin üben, sondern den aktiven großen Dschihad legitimiert und vorschreibt, indem er den Kampf mit Gut und Blut gegen die Ungläubigen für alle Zeiten festschreibt, wähnen sich diese Muslime völlig im Recht, weil sie der Meinung sind, durch ihre grausamen Taten Gott einen Gefallen zu tun, den Propheten quasi ein verlängerter Arm des Propheten in dieser Zeit zu sein, insbesondere dem Gott des Korans gefällig zu sein, um dann in das islamische Paradies eintreten zu können, die einzige Art und Weise, wie der Muslim sicher in den Himmel gelangen kann.

    Würde der Prophet des Islams wirklich beleidigt sein, wenn er mit diesen Taten konfrontiert werden würde oder würde er eher ein Lob für diese im Artikel beschriebene geistige Haltung mit den grausamen Folgen der Taten eben dieser geistigen Haltung aussprechen?

    Ich bin der Meinung, dass der Journalist, der selbstveständlich ein mutiger Mensch ist, und meine und jedermanns Hochachtung verdient, den Islam verlassen würde, wenn er solche Erkenntnis besäße. Er müsste wisse, dass der Gott des Islams ein janusköpfiges Wesen ist, der auf der einen Seite absolut gut ist, auf der anderen Seite jedoch Hass und Gewalt als legales Mittel der Ausbreitung seiner Religion fordert.

    Während im Christentum allmählich, spätestens jedoch durch unseren Herrn Jesus die Hinwendung des Gottesbildes zu einem Gott der allumfassenden Liebe, der selbst einem Feind zu verzeihen in der Lage ist und dies auch von seinen Gläubigen einfordert, erfolgte, verharrt der Gott des Islams auf dem Stand des Gottes aus dem AT Levitikus, der ja mit seinen Gläubigen auch nicht sehr sanft umgegangen ist und das Instrument der Verhängung von Todesstrafen recht üppig einsetzte.

    Diese Gesetze des Gottes aus dem Levitikus waren aber nicht bindend für alle Menschen, sondern nur für das kleine Volk der Juden ursprünglich in der damaligen Situation gedacht. Das Judentum war und ist keine Missionsreligion und hat seinerseits dieses Gottesbild längst überwunden!

    Die Mordaufrufe des Gottes des Islams sind jedoch bindend für alle Muslime. Gott sei Dank halten sich nur die wenigsten daran. Schuldig sind auch nicht die Muslime, sondern diejenigen, die diese Religion „erschaffen“ haben. Sie führen die Muslime zum Teil in geistige Finsternis; zumindest aber diejenigen, die mit solchen Taten der Gewalt und Grausamkeit besonders folgsam und gehorsam sein wollen. Leider sind diese Gewalttaten Folgen eines in deren Seelen von den Leitfiguren des Islams eingepflanzten 1 400 Jahre alten Hasses, der sich in einem Schlachtruf „Allah uh akbar“ bei Ausführung dieser unseligen Taten Bahn bricht und diese Taten als rein religiöse Missetaten ausweist.

    Diese gravierenden Unterschiede im Gottesbild sind es, die diese Religionen von Grund auf unterscheiden. Deshalb ist auch jeder Versuch, den Gott des Islams in einem synkretistischem Geist mit dem Gott der Juden und der Christen gleichzusetzen zum Scheitern verurteilt, auch wenn die Wunschvorstellung noch so schön wäre. Dieser Wunschvorstellung erliegen unsere Eliten und leider auch einige Kirchenführer in der evangelischen und auch katholischen Kirche.

    Solange sich der Islam nicht wirklich in der Lage sieht, die Ausgrenzungsverse und die rechtliche Ungleichstellung der Frauen wirksam auszulassen, indem er z. B. als religiöses Glaubenselement nur die mekkanischen Verse in seine Verkündung einfließen und gelten lässt. Erst dann kann sich der Islam zu einer vollends friedlichen Religion entwickeln. Würde er Jesus eine andere Stellung einräumen als lediglich die des Verkünders des Propheten des Islams (was schon eine Falschinterpretation darstellt), wäre schon viel gewonnen. Jesus als Integrationsfigur der Annäherung wäre ein sensationeller geistlicher Erfolg. Aber solange die Lehre Jesu aus dem geistlichen Denken des Islams eliminiert wird und ausgeschlossen bleibt, wird sich an der desolaten Situation im Verhältnis Islam/Christen- und Judentum nichts ändern.

    Der mutige muslimische Journalist, dem meine Hochachtung gilt, sollte genau solches fordern. Er wird aber leider auch im Sinne der muslimischen und christlichen Opfer aller Zeiten auf Granit beißen. Unser Gebet sollte ihn begleiten.

    Die Ausgrenzungsverse bieten nämlich eine große Sicherheit für die islamischen Führer wie jede ausgrenzende irdische ideologie: Den irdischen Machterhalt. Man kann sich darin so wunderbar einrichten und es sich darin bequem machen. Ein Gott, der wie Jesus ohnmächtig am Kreuz hängt, passt nicht in deren Gottesvorstellung. Er sieht solch einen Gott als Schwächling an. Dabei verfallen die islamischen Führer in einen großen Denkfehler. Sie trauen ihrem Gott keine echte Liebe zu. Sie haben sich zulange den Menschen und seine möglichen Untiefen angeschaut. Sie haben aus ihrem Gott ein Ebenbild des Menschen gemacht, nicht wie der wahre Gott der Bibel aus dem Menschen ein gesegnetes Ebenbild Gottes.

    Da wurde schon das erste größte Missverständnis im Islam geboren. Erst der Mensch als gesegnetes Ebenbild Gottes verleiht dem Menschen Würde, weist ihn über das Tier hinaus, weist ihn über den Materialismus hinaus und schenkt ihm eine unsterbliche Seele als geschenkte, nicht verdiente, Vorschussliebe Gottes. Der Mensch sieht damit nicht aus wie Gott, wird wie Gott, sondern ihm wird lediglich die Freiheit geschenkt, sich die Güte und die Liebe Gottes im Kleinen überhaupt aneignen zu können, wie die vielen Heiligen der Christenheit bezeugen. Ihnen und Jesus sollten die Menschen nachzufolgen versuchen und keinen Wesen, die Hass und Gewalt als Garantie für den Einzug in den Himmel versprechen und vorgaukeln. Ich persönlich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mit Hass im Herzen gegen irgendwen als Selbstmordattentäter zu sterben. Ich möchte im Jenseits nicht die Folgen in voller jenseitiger Erkenntnis mit ansehen und erleben müssen, die eine solche Tat auf die Opfer hat . Ich müsste damit rechnen, dass der Hass der Opfer mich nicht in himmlische Gefilde aufsteigen lassen würde und mich in niederen Zuständen gefangen halten würde.

  2. Hans D. Weitermann Says:

    Lasst uns Gott bitten, dass er diesen klugen Mann vor den Reaktionen nicht mitdenkender Moslems schützt.
    HDW


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