kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Terrorist? Nein, magnounist! 14. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:41

Magnoun in der arabischen Sprache bedeutet „verrückt“!

 

Ich mache mich nicht lustig über die todernsten Anschläge und Angriffe, die von muslimischen Terroristen verübt wurden, sondern doch lustig über die ägyptische Regierung, welche ihren Ministerien den Befehl gibt, alles unter den Teppich zu fegen: Armer Teppich! Wie viel liegt schon unter diesem Teppich schon? Die dicke Akte „Koptenverfolgung“, Korruption, Skandale der Minister und mächtigen Männer, Schandtaten bezüglich Drogenbosse, Baronen der Prostitution, Stempel für alles und Organenhandel, die von den Straßenkindern stammen und dann die vielen Skandale Mubaraks.

 

       Heutzutage wird ein Terrorist wie ein Haar aus dem Teig herausgezogen, wie es so schön im ägyptischen Volksmund heißt. Da gibt es einen schlauen Trick! Dem Terroristen wird geraten: Stell dich dumm an. Wie denn? Ja, sag irgendeinen Schwachsinn; oder weiß du, wir machen das für dich. Genauso handelt die Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz in Ägypten.

       In Matrouh wurde Pater Schenuda Gabra ein paar Tage vor den Unruhen vom 12. März 2010 angegriffen. Dank dem mobilen Telefon gelingt es den Aktivisten in Ägypten und sonst wo in der Welt, die Geschehnisse minütlich zu verfolgen. Seit geraumer Zeit rufen die koptischen Menschenrechtler die Hirten der Kirchen an, oder sie werden von den koptischen Opfern angerufen. Daher wird ein Attentat oder Verbrechen gegen die Kopten unmittelbar auf den Mailkonten, Youtube oder als SMS auf den Handys sein. Diesmal hat eine Redakteurin der koptischen Zeitschrift „Tibetische Legion“ den koptischen Priester in Matrouh angerufen.

 

 

      Pater Schenuda erzählte: „Ich saß in meinem Auto und telefonierte, als ein Moslem mit einem dicken Stab auf die Windschutzscheibe wuchtig einschlug. Er schrie währenddessen: Das ist ein ungläubiger Priester. Ich bin aber ein Moslem, der an Allah und seinen Gesandten Mohamed glaubt. Das geschah in der Nähe vom Gebäude des Sicherheitsstabs. Alle Moslems haben nur zugeschaut, ohne dass jemand ihn zurechtgewiesen hätte. Für den Staatsanwalt war das sofort klar: Geisteskrank“. In Alexandria war der blutrünstige Terrorist, der im April 2005 vier Kirchen mit einem Schwert stürmte, einem älteren Herrn erstach und weitere Kopten lebensgefährlich verletzte, einfach geisteskrank.

 

Der Autolackierer Osama schlachtete einen älteren Kopten im letzten Ramadan (2009) in Menufia und verletzte weitere zwei Kopten in zwei verschiedenen Dörfern, wo er mit Motorrad unterwegs war. Der ist auch plemplem! Neulich versuchte die NDP (National Demokratische Partei) den armen Teppich mehr zu belasten, indem es versucht wird, dass Elkamouny (einer der drei Mörder Naag Hamadys) als geisteskrank dem Henker entkommt; wegen vorsätzliches Mordes. Und wie denn? Ja klar; er ist geisteskrank und die Gutachten der Psychiater liegen schon vor. Durchgeknallt ist auch der Moslem, der im Februar 2010 eine Synagoge in Kairo in die Luft jagen wollte. Tja, so kann man doch alle Probleme der Welt zunichte machen. Wie? Sie wissen schon: der arme Teppich!

 

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