kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das bedrohliche Freitagsgebet 13. März 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:30

Tausende Moslems vor einer Kirche in Alexandria

Wie oft versammelte sich der übliche Mob um unsere Kirchen nach dem Freitagsgebet? Um eine Antwort darauf zu erteilen, hat ein Opfer der Unruhen in Alexandria 2005 ein Video mit diesem Inhalt zusammengestellt. Das Video heißt „Sexy“ und auf Youtube unter „Kopten ohne Grenzen“ abrufbar. Einer dieser pechschwarzen Freitage war der Gestrige; 12.03.2010.

       Pater Mathias Zakaria schilderte mit seiner eigenen Stimme bei einem Telefonat mit den vereinten Kopten in der Schweiz: „Khamis, der Imam der Moschee „Alansar“ und noch ein Fundamentalist namens „Jasser Ahmed“ haben bei dem Gebet zum heiligen Krieg gegen die Christen aufgerufen, welche sich im Land der Moslems breitmachen. Nachdem das Gebet zu Ende war, verließen die Moslems die Moschee mit geheizten Gemütern und unbeschreiblicher Wut im Bauch. Sie schworen den Christen Tod und waren wie Besessene, die von einer bösen Macht gesteuert wurden. Die Zehn wurden Hundert und von Straße zu Straße schlossen sich dem Mob Tausende an, als ob die Kopten keine Ägypter wären, welche mit ihnen jeden Tag alles teilen. Wie bei allen Unruhen, die zum Alltag eines jeden Kopten gehören, wurde alles zerstört, was einem Kopten gehört. 18 Häuser wurden völlig zerstört, und zwar durch Beutel und Kanister, die mit Benzin gefüllt waren. Werkstätten und kleine Betriebe wurden verwüstet, nachdem man ihre Inhalte plünderte. Mit Schwertern, Macheten, Dolchen und Knüppeln  waren die Demagogen bewaffnet. Daher waren die Verletzungen unserer Kinder lebensgefährlich. Christus sei Dank, dass wir keine Tote zu beklagen haben. Das Gebäude der sozialen Dienste, wegen dem der Scheich sich und seinen Islam bedroht fühlte, wurde erst umzingelt und dann gestürmt. Durch die schützende Hand Jesu Christi und die Fürbitte des Erzengels Michael gelang den ehrenamtlichen Dienern, die Kinder und die Frauen in einen Raum einzuschleusen“.

„Wie jedes Mal war die Polizei gänzlich abwesend, und als sie auftauchte, war sie lasch und mit der Lage regelrecht überfordert. Jetzt bekam Matrouh unterstützende Militärtruppen aus Alexandria, die in der ganzen Stadt verbreitet sind und sogar Ausnahmezustand verhängten“.

„Sie kennen bestimmt die Balance-Politik! Die ägyptische Regierung wird nicht müde, sie zu verfolgen. Als vor Mitternacht die verschanzten Kopten nach über 14 Stunden befreit und in Polizeiautos gefahren wurden, war das Ziel die Polizeistation und nicht ihre Häuser! Nur die Jugendlichen wurden eingesperrt, die unter 18 Jahre sind. Sie gelten wie immer als Druckmittel, damit die Kopten wie jedes Mal gezwungen werden, auf alle ihre Rechte zu verzichten“. Die Namen der inhaftierten Jugendlichen und die Namen der Verletzten hat Pater Mathias am Telefon mitgeteilt: Elf Jugendliche und 26 Verletzte! Wem die zerstörten Häuser und Betrieb gehört, wurde auch erwähnt. Dies war eine Zusammenfassung des Telefonats mit Pater Mathias.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s