kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mutertag steht vor der Tür 11. März 2010

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 18:52

Manche werden verwirrt die Frage stellen: Haben wir jetzt Mai schon? Die Antwort darauf ist äußerst leicht! Die Rede ist von dem ägyptischen Muttertag, den wir am 21. März feiern, seitdem der moderate Schriftsteller „Mustafa Amin“ dazu aufrief. Aus diesem Grund wird „Kopten ohne Grenzen“ einige Artikel über die berühmten Frauen in der Heiligen Schrift und in der Geschichte der koptischen Kirche (Märtyrerinnen und Heilige) veröffentlichen. Dies machen wir bis zum 21. März, wo es einen langen Artikel von seiner Heiligkeit Papst Schenuda zu lesen geben wird. Die kurze und kompakte Zusammenfassung der Heiligen und Märtyrerinnen münden in die Kategorie „Heilige der koptischen Kirche“ auf unserer Webseite.

 

       Ich muss gestehen, dass ich diese Aktion veranstalte, nicht nur weil ich die Heiligen Frauen in der Heiligen Schrift und in allen Kirchen der Welt verehre und stets um ihre Fürbitten bitte, sondern auch weil ich meine Mutter abgöttisch und über alles in dieser Welt liebe. Das sind keine leeren Worte! Denn ich schulde dieser Frau alles, was ich erreichte und erreichen werde. Ihr schulde ich meinen christlichen Glauben. Ich erinnere mich an die Szene, die mir wie ein Film öfters gespielt wird: Sie zog mir die Schuhe wieder an, nachdem wir die Kommunion empfingen und den Altar verließen.

 

Nicht nur kümmerte sie sich um meinen Gang zur Sonntagschule (auch als wir nicht in Ägypten waren), sondern erzählte sie mir stets Geschichten aus meiner Kinderbibel. Von ihr lernte ich, dem Leben die Stirn zu bieten und niemals aufzugeben, egal wie hart die Umstände waren. Ohne zu predigen, zeigte sie mir, wie man mit Geld, Entscheidungen und Menschen umzugehen hat. Das aller Beste, was ich von ihr lernte, ist, die Zähne zusammenzubeißen, egal wie unerträglich der Schmerz ist. Meine tapfere Mutter leidet an verschiedenen Krankheiten und trotzdem jammert sie nicht herum. Sie geht zur Kirche, auch mit Gipsarm, und hat nie gesagt: Was bringt das Gebet? Für mich ist sie eine Heldin, vor der ich unbeschreiblichen Respekt habe. Sie hat nur Eines im Sinn, und das ist, wie sie mich glücklich macht und meine Zukunft absichert. Ständig fragt sie mich:

Nimmst du an der Kommunion teil? Fastest du oder nicht? Wie ist deine Beziehung zu Christus?

 

      Jedem und jeder wünsche ich eine Mutter wie meine! Ich erinnere mich an den Spruch eines berühmten Dichters namens Ahmed Schawky. Er sagte: „Eine Mutter ähnelt einer Schule! Wenn man sie aufbaut, baut man ein ganzes Volk auf“. Ich werde mein ganzes Leben in ihrer Schuld stehen, und mit Gewissensbissen leider leben, dass ich ihr gar nichts zurückgeben kann!

 

Mutti; ich liebe dich und küsse deine Hände … bete für mich zu Christus!

 

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