kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Märtyrer Christi und islamische Märtyrer 5. März 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:30

Koptische Märtyrer Naag Hamadys

Märtyrer … dieser magische Beiname, den man in den letzten Jahrzehnten oft am selben Tag zu hören bekam. Dieser magische Beiname aber trägt die Kraft in sich, einen in ein Biest zu verwandeln, der mordet, stiehlt und das Leben, Besitztümer und Frauen der anderen für sein Eigentum erklärt. Dieser Beiname ließ die Demagogen und Fundamentalisten sich wetteifern, um ihn zu ergattern und die immerwährend jungfräulichen Schwarzäugigen zu genießen, nämlich in dem erdichteten Paradies Mohameds, wo man alle Genüsse bekommt.

       Seltsamerweise bekommt man diesen Beinamen von Islamisten und Hasspredigern geschwätzt. Sie verleihen ihn aber den Kriminellen, Mördern und Terroristen. Sie schwören bei Allah und seinem Gesandten Mohamed, dass jene blutrünstige Monstren „Märtyrer“ seien.

       Die Märtyrer dieser pechschwarzen Epoche sind diejenigen, die Flugzuge und Züge durch Sprengsätze in die Luft jagen (wie in London, Madrid und New York), die Kinder, Frauen und unschuldige Menschen als Geiseln nehmen und sie ermorden (wie in Bislan und dem Theater in Russland), und die einen Sprengstoffgürtel tragen und sich in die Luft jagen, damit sie so viel Menschen wie möglich mit in den Tod reißen (wie in dem Irak und Palästina).

       Aus diesem Anlass reagierte man mit Skepsis und sogar Missbehagen, als man diesen Beinamen von den arabischen oder islamischen Medien hörte, welchen man sehr häufig hört. Man fragt sich, womit so ein Verbrecher diesen Beinamen verdiente, der zahlreiche Menschen auf dem Gewissen hat? Die Antwort liefert uns eine ganze Armee von Hasspredigern und den sogenannten „Terror-Scheichs“. Vielleicht erinnern Sie sich an unseren Artikel „Die digitale Stimme des Dschihads“. Es ging dabei um einen gewissen „Anwar Alawlaky“, der in USA Nachwuchs für Al-Kaida rekrutieren sollte. Einige seiner Bewunderer sind der jordanische Amokläufer (der Psychiater Major Nidal Hassan Almalek), Omar Faruk Abd Elmotaleb (der Slip-Bomber von Detroit), und nicht zu vergessen Mohamed Atta (Anführer der Hamburger Zelle).

       Wenn die jungen Männer und auch heutzutage Frauen davon hören, dass sie für Märtyrer erklärt werden, welche sowohl auf Erden als auch im Paradies verewigt werden, binden sie sich einen Sprengstoffgürtel um die Hüfte oder lassen sie sich in einem Terrorlager ausbilden, wie man Ungläubige tötet. Für Männer gibt es einen Grund mehr, und zwar die 72 Schwarzäugigen, welche sie im Paradies Mohameds begatten werden. Ich habe einen Artikel über dieses lüsterne Paradies mit einigen koranischen Versen geschrieben und als Video kann man auf unserer Seite das sehen {Das Paradies aus islamischer Sicht – Achmed, toter Terrorist}.

      Man kann eigentlich Mitleid mit diesen betrogenen Jugendlichen haben, weil der heilige Krieg ihnen aus dem Koran und Hadith gepredigt wird, welche für sie hoch und heilig sind. Leid aber verbreiten sie genug, wenn sie Menschen im Namen Allahs töten. Wie kann einer wie Saddam Hussein ein Märtyrer sein, der Millionen Iraker, Iraner, Kurden und Kuwaiter auf dem Gewissen hat? Wie kann einer wie „Abu Mossaab Elzarkawy“ ein Märtyrer sein, der eine Menge von Menschen filmte, während er sie köpfte oder durch gespitzte Pflöcke aufspießte?!

       Im Christentum hingegen bleibt der Beiname „Märtyrer“ heilig und verdient. Unsere Märtyrer in der ganzen Welt opferten sich, weil sie ihren Glauben an Jesus Christus niemals preisgeben wollten. Sie verteidigten ihren christlichen Glauben bis zum letzten Tropfen ihres Blutes, und zwar in Staaten, wo die Justiz betäubt wird und der Terror sich alles erlaubte, was den Nicht-Moslems gehört; Ehre, Besitztum und Leben. Allein über 4000 Kopten kamen seit 1972 durch den islamischen Terror in den verschiedenen Bundesländern Ägyptens ums Leben. Zum Beispiel wurden junge Menschen am Heiligabend 2010 vor Kirche des Hl. Johannes in Naag Hamady erschossen, nachdem sie an der Eucharistie teilnahmen. Die 21 Märtyrer von Elkoscheh wurden brutal hingerichtet, nur weil sie Christen sind. Was hat das junge Mädchen „Majsun Ghatas“ verbrochen, welches 11 Jahre alt war? Es wurde mit seinem Bruder erschossen, weil es ein tätowiertes Kreuz am Handgelenk hatte. Dasselbe hört man in allen islamischen Ländern: wie unter anderem Indonesien, Somalia, Pakistan, Irak, Algerien und in der Türkei.  

 

2 Responses to “Märtyrer Christi und islamische Märtyrer”

  1. Dr.Eckhard Schendel Says:

    Die EKD (Ev.Kirche in Deutschland) hat den 28.Febr.2010
    Sonntag Reminiszere, dh erinnere dich, zum Sonntag erklärt,
    an dem der 200 Mill Christen und Christinninen in der Welt
    fürbittend gedacht werden sollte. Das ist auch in unzähligen
    Kirchen auch bei uns in Essen-Heisingen geschehen.
    Wir erinnern uns der christlichen Märtyrer und Zeuginnen und
    Zeugen Christi, die in der Kirchengeschichte ihr Leben im Glaubebn an unseren Herrn hingegeben haben. Das kommt
    im obigen Artikel treffend zum Ausdruck. Wir danken und
    bitten für die Christen in Ägypten.

  2. Bazillus Says:

    Der islamische Märtyrer ist von anderer Art als der christliche.
    Der islamische Märtyrer wird als solcher religiös rechtmäßig verehrt, wenn er in religiös-egoistischem Wahn möglichst viele Ungläubige oder Muslime, die nicht seiner Glaubensrichtung entsprechen, durch Gewalt ins Jenseits befördert, um in den islamischen Himmel zu gelangen wie z. B. Herr Atta.

    Ein Märtyrer der christlichen Art hat schon einige Kriterien zu erfüllen, um so genannt und als Heiliger verehrt werden zu dürfen. Er darf sich nicht freiwillig dem Martyrium aussetzen und das Märtyrertum suchen (wie z. B. zz. die Bibel neben der Kaaba zu verteilen). Er muss – in die Enge getrieben – wegen seines Glaubens getötet worden sein und soweit er noch lebend Zeit hat, muss er seinen Peinigern verziehen haben, wie Jesus es ihm am Kreuz vorgemacht hat.

    Das sind m. E. die Kriterien eines echten religiösen Märtyrers.

    Eine von mehreren Begriffsverwirrungen zwischen diesen Religionen. Die Begriffe „Frieden“, „Respekt“, „Gerechtigkeit“ usw. haben im Islam mitunter gegenteilige Bedeutung als im Christentum.


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